Citroën ID Oldtimer kaufen
Die Citroën ID steht für zugängliche Technik und außergewöhnlichen Komfort. Ihr hydropneumatisches Fahrwerk, die klare Linienführung von Flaminio Bertoni und das großzügige Raumangebot – besonders als Break – prägen diese Baureihe ebenso wie ihre pragmatische Ausstattung und der robuste Vierzylindermotor.
Suchergebnisse

1971 | Citroën ID 20 Break
20 DS ID Break Familiale - mehrfach verfügbar!

1965 | Citroën ID 19
CITROEN ID 19 P MONOFARO – 6 POSTI – CAMBIO AL VOLANTE – RESTAURO MANIACALE – RARISSIMA – SUPERPREZZO (1965)


1966 | Citroën ID 19
ID 19 Confort 39 000 km original

1967 | Citroën ID 19 Break
ID 19 Break, toller Zustand

1963 | Citroën ID 19 Usine
1963 Citroen ID Cabriolet '63

1965 | Citroën ID 19 Break
1965 Citroen ID 19 '65


1957 | Citroën ID 19
Citroen ID 19 M0669

1964 | Citroën ID 19
Semi-Cabriolet von AEAT "Charles De Gaulle"
MwSt. ausweisbar
"Citroën ID" Inserats-Referenzen von Classic Trader
Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "Citroën ID" machen.
1969 | Citroën D Spécial
Te koop mooi gerestaureerde Citroen
1968 | Citroën ID 19
Oud dashboard en stuurbekrachtiging
1967 | Citroën ID 19 Usine
1967 Citroën ID19 Convertible
1965 | Citroën ID 19 Break
1965 Citroen ID 19 '65
1967 | Citroën ID 19 Break
1967 Citroën ID 19
Citroën ID Oldtimer: Preise & Marktwerte
Der Marktwert von Citroën ID Oldtimern wird vor allem durch die Baureihe und das spezifische Modell sowie durch den technischen Zustand, die Originalität und die Laufleistung bestimmt. Weitere Faktoren sind Seltenheit, Historie und Dokumentation. Ein gut gepflegtes, weitgehend originales Fahrzeug mit niedriger, nachweisbarer Laufleistung und vollständiger Historie inklusive Gutachten und Dokumentation erzielt in der Regel deutlich höhere Preise als ein vergleichbares Fahrzeug mit aufgeschobener Wartung, vielen Modifikationen oder unklarer Herkunft.
Citroën ID: Marktpreise & Wertentwicklung
Auf Basis der Verkaufs- und Inseratsdaten vom Classic Trader Marktplatz (Zeitraum 2021 bis Anfang 2026) zeigt sich der Markt für Citroën ID insgesamt stabil bis leicht anziehend. In Europa – mit vielen Angeboten aus Deutschland, den Niederlanden, Italien und Belgien – liegen die meisten realistischen Marktwerte klar im Mittelfeld, während einzelne Extrempreise (sehr günstige Projektfahrzeuge oder seltene Sammler-Versionen wie „ID 19 Usine“) die Spanne stark verzerren und deshalb nicht als Maßstab taugen. Für gängige ID 19/ID 20 der Baujahre späte 1950er bis frühe 1970er wird aktuell meist ein marktgerechter Bereich von ca. 18.000 € bis 45.000 € aufgerufen; Break/Familiale liegen je nach Zustand und Originalität häufig am oberen Ende. Der Markt profitiert von der anhaltenden Nachfrage nach hydropneumatischen Citroën-Klassikern, besserer Teileversorgung und der wachsenden Wertschätzung originaler, gut dokumentierter Fahrzeuge – was die Preise eher stabilisiert als kurzfristig schwanken lässt.
Geschichte der Citroën ID
Die Citroën ID wurde 1957 als kostengünstigere und technisch vereinfachte Alternative zur DS eingeführt. Während die DS schon kurz nach ihrer Präsentation 1955 für Furore mit ihrer revolutionären Technik sorgte, reagierte Citroën auf die hohe Preisbarriere mit der schlankeren ID-Linie. Die ID setzte konsequent auf Pragmatismus: weniger Hydraulik, bewährter Frontantrieb, einfachere Bedienelemente und reduzierte Ausstattung. Bis 1975 lief die Baureihe, in deren Verlauf Citroën laufend technische und optische Anpassungen vornahm. Der Grundgedanke blieb: ein komfortabler, aber erschwinglicher Alltagsklassiker, dessen Design und Federung Maßstäbe setzte.
Modellgeschichte
Die ID übernahm die Karosserie der DS, aber mit mechanisch konventionelleren Komponenten. Das Basismodell ID 19 (ab 1957) war mit einem Vierzylinder-Reihenmotor aus dem Vorgänger 11CV ausgerüstet; leistete zunächst rund 58 PS, später je nach Version bis zu 78 PS. 1969 wurde aus dem ID 19 der DSpecial, die stärkeren ID 20 und ID 21 wandelten sich ab 1970 in DSuper und DSuper5 um. Die Kombiversionen („Break“) mit bis zu acht Sitzen gingen als ID 19F, ID 20F und ID 21F in die Modellgeschichte ein. Bis zum Modelljahr 1975 blieb das Grundprinzip erhalten: Zugänglichkeit, solide Mechanik und das ikonische Design. Die gesamte D-Modellreihe erreichte eine Gesamtproduktion von über 1,4 Millionen Einheiten.
Besonderheiten
Technisch setzt die Citroën ID auf das hydropneumatische Fahrwerk mit automatischer Niveauregulierung, das unabhängig von Zuladung für gleichbleibenden Fahrkomfort sorgt. Die Karosserie wurde von Flaminio Bertoni gestaltet und bietet mit langen, fließenden Linien, abgedeckten Hinterrädern und großer Glasfläche eine sehr eigenständige Erscheinung. Vorne ist der Motor aus Gewichtsverteilungsgründen hinter der Vorderachse platziert. Serienmäßig gibt es Vorderradantrieb, hydraulische Scheibenbremsen an den Vorderrädern (erstmals in einem Serienwagen), einen Ein-Speichen-Lenkradkranz und eine einfache, aber funktionale Innenraumeinrichtung. Die Break-Version bietet bis zu acht Sitzplätze mit umklappbaren Bänken und ebener Ladefläche.
Technische Daten
Sondermodelle und rare Versionen
Zu den seltenen Varianten der ID zählen die Ambulance-Version für den Rettungsdiensteinsatz – mit üppigem Platzangebot und spezieller Innenausstattung –, sowie späte Exportmodelle mit Sonderfarben oder gehobener Komfortausstattung. Die Kombiversionen Familiale und Commerciale fokussieren auf maximale Besetzung und Laderaumfreiheit, teilweise mit serienmäßigem dritten Sitzreihe.
Schwachstellen und typische Mängel
Wie bei allen Hydropneumatik-Modellen empfiehlt sich bei der ID regelmäßige Wartung an Federkugeln, hydraulischen Leitungen und der Zentralhydraulikpumpe. Spezifische Schwachpunkte zeigen sich an Kunststoffleitungsanschlüssen, den Fahrwerksgelenken und den vorderen Bremssätteln. Das Blech ist im Schwellerbereich und an Radläufen anfällig für Korrosion. Innenraumteile wie das großflächige Kunststoff-Armaturenbrett altern oft, gerade bei starker Sonneneinstrahlung. Ersatzteile sind in vielen Fällen dank Spezialisten verfügbar, dennoch können DS/ID-erfahrene Werkstätten erforderlich sein.
Motorisierung, Leistung und Fahrverhalten
Der Vorbau mit Vierzylinder-Reihenmotor und das Mittelmotor-Konzept (Motor hinter der Achse) sorgen bei der ID für eine ausgewogene Achslastverteilung und neutrales Fahrverhalten. Die hydropneumatische Federung bietet ein weiches Gleiten auch auf schlechten Straßen und lässt sich via Hebel im Innenraum anpassen. Die konventionelle Kupplung und das manuelle Schaltgetriebe machen Wartung und Bedienung für viele Oldtimer-Liebhaber attraktiv. Die ID ist trotz geringerem technischen Aufwand deutlich weniger komplex als die DS-Modelle und daher für Bastler interessant. Frühere Modelle (ID 19) bringen es auf etwa 69–78 PS, spätere DSuper5 schaffen bis zu 104 PS bei 2,1 Litern Hubraum. - ID 19: Klassische Basisversion, rund 1911 cm³, bis 78 PS, einfacher Vergaser, besonders wartungsfreundlich.
- ID 20: 1985 cm³, bis 90 PS, als Limousine und Kombi.
- DSuper und DSuper5: Späte Repräsentanten mit 2,1-Liter-Motor und bis zu 104 PS, auch mit 5-Gang-Getriebe erhältlich.
- Break/Familiale/Commerciale: Viel Platz für Familie, für Handwerk oder als Oldtimer-Transporter doppelt beliebt. Seltener ID Cabriolet-Umbau existiert, Werkscabrio nur DS.
Design, Innenraum und Ausstattung
Das Exterieur stammt aus der Feder von Flaminio Bertoni und zeigt charakteristische Linien, lange Front und Rückleuchten, schmale Fensterrahmen und abgedeckte Hinterräder. Teile der Karosserie sind – aus Gewichtsgründen – aus Aluminium, Dachkonstruktionen teilweise aus Fiberglas. Spezielle Lackfarben und Zweifarbkombinationen mit kontrastierendem Dach unterstreichen den Charakter der Baureihe. Innen dominieren große Kunststoffbauteile wie das Armaturenbrett, analoge Instrumente und funktionale Sitzbezüge (Stoff oder Kunstleder). Sonderausstattungen wie Radio, Zusatzscheinwerfer, Kopfstützen oder Servolenkung waren auf Wunsch verfügbar. Die Kombis bieten durch ihre geteilte Heckklappe und variable Sitzanordnung besonders viel Flexibilität.
Weitere Besonderheiten
Die Citroën ID taucht immer wieder in Filmklassikern der 1960er und 1970er Jahre auf und erfreut sich einer stabilen Community an Experten und Clubs. Durch das breite Modellangebot und häufig noch verfügbares Originalzubehör lässt sich der Pflegeaufwand meist gut kalkulieren.
Zusammenfassung
Die Citroën ID steht für den Brückenschlag zwischen technischem Fortschritt, charakterstarkem Design und robuster Alltagstauglichkeit. Das Angebot an Limousinen und Kombis, die Hydropneumatik und die fortschrittlichen Karosserie-Materialien machen sie heute zu einer festen Größe unter den französischen Klassikern der Sechziger und Siebziger Jahre.









