Citroën Typ 46 Oldtimer kaufen
Der Citroën Typ 46 ist ein seltenes, frühes Modell von Citroën, das heute vor allem von Kennern des französischen Automobilbaus geschätzt wird und für Liebhaber der Vorkriegsfahrzeuge einen besonderen Reiz bietet.
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1961 | Citroën Typ 46 CD
Citroen 46CD Vieh Pferdetransporter U4M60 CHIO
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Fahrzeug inserierenCitroën Typ 46 Oldtimer: Preise & Marktwerte
Geschichte des Citroën Typ 46
Der Citroën Typ 46 steht exemplarisch für die frühen Innovationsjahre von Citroën und ist Teil der Entwicklung französischer Nutzfahrzeuge in den 1930er-Jahren. Mit dem Typ 46 präsentierte Citroën einen robusten Lastwagen, der für Gütertransport und unternehmerische Zwecke entwickelt wurde. Das Fahrzeug wurde vor allem für seinen fortschrittlichen Einsatz im Nutzfahrzeugsegment bekannt und war prägend für den Ausbau der Citroën-Nutzfahrzeugsparte. Die Produktion fiel in eine Zeit des wirtschaftlichen Umbruchs, sodass der Typ 46 nicht nur für Technikgeschichte, sondern auch für das industriell-kulturelle Erbe Frankreichs steht.
Modellgeschichte
Der Citroën Typ 46 wurde als Teil der umfangreicheren Nutzfahrzeugpalette von Citroën eingeführt. Vorgänger waren leichtere Modelle aus der Citroën-Familie, während spätere Baureihen, etwa der Citroën Typ 55, das Segment weiter ausbauten und modernisierten. Der Typ 46 markierte einen wichtigen Schritt in Richtung schwerer, stärkerer Nutzfahrzeuge mit hohem Ladevolumen und solider Technik.
Besonderheiten des Citroën Typ 46
Unter Kennern gilt der Typ 46 wegen seiner massiven Bauweise, der zahlreichen Karosserievarianten und seiner Rolle im französischen Transportwesen als technisch und historisch bedeutsam. Aufgrund des Baujahrs und der damaligen geringen Stückzahlen findet man heute nur noch sehr wenige Exemplare – jedes Fahrzeug ist dadurch ein Unikat. Die aufsehenerregende Frontgestaltung und der markante Citroën-Kühlergrill machen ihn unverwechselbar.
Technische Daten
Sonderausführungen und limitierte Varianten
Für den Citroën Typ 46 existierten zahlreiche Aufbauten: Pritschenwagen, Kastenaufbauten, Bus-Varianten und Sonderkarosserien für spezifische Einsatzzwecke. Besonders die selten erhaltenen Spezialaufbauten, etwa Feuerwehrwagen oder Omnibusse, sind gesuchte Raritäten unter Sammlern.
Schwachstellen und typische Probleme
Durch das fortgeschrittene Alter und die damalige Materialauswahl sind Rostschäden an Rahmen und Blech eine häufige Schwachstelle. Der einfache, aber robuste Motor benötigt regelmäßige Wartung, insbesondere bei der Ölversorgung und bei Verschleißteilen wie Zündkerzen und Lagerungen. Bremsen und elektrische Anlagen erfordern oft eine Komplettüberholung, da sie nicht auf die heutigen Belastungen ausgelegt sind. Die Ersatzteilbeschaffung gestaltet sich schwierig, da viele Teile nur noch als Nachfertigungen oder aus Schlachtfahrzeugen erhältlich sind.
Motor, Fahrverhalten und Technik
Der Citroën Typ 46 bietet ein Fahrgefühl, das sich deutlich von modernen Nutzfahrzeugen abhebt. Das hohe Eigengewicht und die klassische Blattfederung sorgen für eine gemächliche, schaukelnde Fahrweise, wie sie Kenner bei Lkws jener Zeit schätzen. Die Lenkung ist schwer, die Bremswege lang, und der kraftvolle Motor verlangt nach geübtem Umgang. Lange Übersetzungen im Getriebe erlauben gemächliche Reisegeschwindigkeiten, machen den Typ 46 aber zum zuverlässigen Begleiter im Wirtschaftseinsatz des frühen 20. Jahrhunderts. Besonders gefragt sind erhaltene Originale mit seltener Karosserievariante, wie Kastenwagen oder historische Feuerwehrfahrzeuge, da sie Zeitgeschichte und Technik in einzigartiger Weise verbinden.
Innenraum, Komfort und Design
Der Citroën Typ 46 zeichnet sich durch seine schlichte, zweckmäßige Innenausstattung aus. Robuste Sitzbänke, minimalistische Armaturen und eine auf Arbeitstauglichkeit ausgelegte Kabine bestimmen das Bild. Außen bleibt der Typ 46 seinen Citroën-Wurzeln mit dem markanten Kühlergrill und der klaren Linienführung treu; lackiert wurden die Fahrzeuge meist in gedeckten, für Nutzfahrzeuge typischen Farben. Viele Fahrzeuge konnten in Details individuell angepasst werden, etwa mit Aufbauten aus Holz oder Blech oder mit zusätzlichen Werkzeughalterungen.
Weitere wissenswerte Besonderheiten
Der Citroën Typ 46 wurde häufig als Basis für Um- und Eigenbauten verwendet, weshalb viele erhaltene Fahrzeuge heute Unikate sind. Wer ein solches Fahrzeug heute fährt, wird regelmäßig auf Veranstaltungen, bei Oldtimertreffen oder Märkten zum Blickfang.
Zusammenfassung
Der Citroën Typ 46 steht als seltenes und faszinierendes Beispiel französischer Nutzfahrzeuggeschichte. Er richtet sich an Enthusiasten, die Technik und Geschichte gleichermaßen wertschätzen. Im Alltag zeigt er alle Stärken und Schwächen eines robusten Vorkriegs-Lkw – Stahl auf Rädern und gelebte Handwerkskunst treffen hier auf ein Stück französischer Automobilkultur.