1951 | Volvo PV 444
Kuckuck auf dem Dach
Kuckuck auf dem Dach
Kuckuck auf dem Dach
Kuckuck auf dem Dach
**Der „Buckel-Volvo“ gilt als die erste europäische Nachkriegskonstruktion! Im neutralen Schweden beheimatet nutzte Volvo die Zeit, in der die Konkurrenz unter dem Krieg zu leiden hatte, und entwickelte ganz in Ruhe ein Automobil, was nicht nur für Volvo Maßstäbe setzen sollte. Nachdem das Modell bereits 1944 der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, konnte die planmäßige Serienfertigung, aufgrund von Materialknappheit, erst 1946 beginnen. Zu diesem Zeitpunkt lagen bereits über 10.000 Bestellungen vor und das, obwohl Volvo ursprünglich von einer gesamten Modellauflage von 9.000 Stück ausging. Es war genau dieses Auto, was den Namen Volvo über Skandinavien hinaus bekannt machte. Die Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit dieser Fahrzeuge war damals einzigartig und so ist es kein Wunder, dass Volvo zu dieser Zeit zu den erfolgreichsten Marken im Rallyesport avancierte. Viele Rallyefahrer hatten so großes Vertrauen in ihre „Buckel“, dass sie die Autos von Schweden auf eigenen Achsen zu den großen Rallyes in Europa fuhren, dort oft erfolgreich an den Rennen teilnahmen und anschließend wieder mit dem Auto nach Hause fuhren. Aber Volvo wollte nicht nur leistungsfähige und zuverlässige Autos bauen, sondern auch möglichst sichere, und baute ab 1957 optional und ab 1959 serienmäßig Sicherheitsgurte vorn ein. Nachdem Volvo 1956 das Nachfolgemodell Amazon präsentiert hatte, dachte die ganze Autowelt, dass die Tage des „Buckel“ gezählt wären. Aber weit gefehlt, denn Volvo hatte stillschweigend und parallel zur Entwicklung des Amazon an einer Weiterentwicklung des „Buckels“ gearbeitet und stellte diese Weiterentwicklung 1958 als PV 544 vor. Zum Erstaunen der Szene war dieser 544 im Rallyeeinsatz erfolgreicher als die Amazon-Modelle und so konnte sich Volvo, trotz der in den 1960er Jahren etwas antiquiert wirkenden Optik, einer anhaltenden Beliebtheit des Modells erfreuen. Bis zur Produktionseinstellung 1969 wurden gut 440.000 Buckel-Volvos gebaut. **
Diesen PV 444 BS kennen wir seit 2006, als wir ihn an jemand aus Bayern verkauft hatten. Dieser Kunde hatte später noch einen zweiten, etwas neueren Buckel-Volvo bei uns gekauft und wir konnten das Auto dann 2018 an einen Kunden aus Potsdam verkaufen, dem wir ein paar Jahre zuvor einen Volvo P 1800 S restauriert hatten. Von 2018 bis 2026 ist der Herr aus Potsdam 4.141 Kilometer mit dem Auto gefahren und jetzt hat er sich bei uns einen Volvo aus den 1970er Jahren gekauft und uns daher seinen Buckel wieder zum Verkauf überlassen. Es handelt sich um das B-Modell mit den heute so begehrten Blinkern auf dem Dach, den ersten serienmäßigen Blinkern bei Volvo, die bereits rund 1 ½ Jahre später von seitlich an der B-Säule montierten Blinkern abgelöst wurden. Die skurrile Blinkanlage wurde wirklich so ab Werk verbaut und wird heute meist „Dach-Kuckuck“ genannt. Dieser Buckel-Volvo mit Kuckuck auf dem Dach ist ein absoluter Sympathieträger.
Wir unterziehen jedes Fahrzeug einer systematischen Prüfung – von der Karosserie über den Motor bis zur Elektrik. Auf dieser Basis erstellen wir drei Angebotsvorschläge. Sie entscheiden, welches Angebot am besten zu Ihnen passt.
**Économie – 24.400 €
Geprüftes und verkehrssicheres Fahrzeug mit H-Zulassung mit bis Mai 2027 gültiger Hauptuntersuchung.
Standard – 27.800 €
Inklusive einer großen Inspektion mit Abschmierdienst und Ölwechsel, neuen Stoßdämpfern vorn, neuen Buchsen der Stabilisatoren vorn und hinten, sowie neuer Hauptuntersuchung.
Suprême – 39.900 €
Zusätzlich mit komplett neu abgedichtetem Motor, neuer Kupplung, neuen originalgetreuen Stoßstangen aus Edelstahl vorn und hinten, neuen Reifen mit 40 mm Weißwand auf neu lackierten Felgen, sowie mit Hohlraum- und Unterbodenkonservierung mit Wachs.**
Die Details zu den drei Angebotsvorschlägen senden wir Ihnen gerne zu. Oder Sie rufen uns einfach an und wir erläutern Ihnen alles persönlich.

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