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Bugatti Type 57

Der Bugatti Type 57 war ein Fahrzeug der Oberklasse, das der französische Automobilhersteller von 1934 bis 1940 in verschiedenen Versionen herstellte.

Die Entwicklung des Bugatti Type 57

Der Bugatti Type 57 wurde von Jean Bugatti, dem Sohn des Firmengründers Ettore Bugatti, entworfen. Im Produktionszeitraum von 1934 bis 1940 entstanden insgesamt 710 Exemplare der Type 57 Serie. Der Bugatti Type 57 wurde ab Werk in mehreren verschiedenen Karosserieversionen angeboten; darunter eine viertürige Limousine (Galibier), ein 2+2-sitziges Coupé (Ventoux), ein zweisitziges Coupé (Atalante), ein 2+2-sitziges Cabriolet (Stelvio) und ein zweisitziges Cabriolet namens Aravis. In sehr geringer Stückzahl wurden auch die Varianten Aérolithe und Atlantic gefertigt. Ein Großteil der Type 57 Serie wurde mit einem 3.257 cm³-Achtzylinderreihenmotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen ausgeliefert – Versionen mit Kompressor trugen zusätzlich ein „C“ in der Typenbezeichnung.

Der Bugatti Type 57 im Detail

Der 3.257 cm³ Reihenachtzylinder-Monoblockmotor leistete 101 kW – also 135 PS. Neben den Karosserien die ab Werk angeboten wurden, boten auch einige externe Karosseriebauer Aufbauten für den Bugatti Type 57 an. Der Type 57 sollte Grundlage des späteren Bugatti Type 59 werden.
Ein bekanntes Modell der Reihe ist der Bugatti Type 57 SC Atlantic, von dem insgesamt nur vier Exemplare hergestellt wurden – heute sind noch zwei Exemplare erhalten. Der 3.257 cm³ Motor leistete 150 kW (200 PS) und beschleunigte den Wagen auf etwa 225 km/h. Das S in der Typenbezeichnung gibt Auskunft darüber, dass es sich bei diesem Wagen um ein tiefer gelegtes Exemplar handelt.

 

Ein 1936 hergestellter Bugatti Type 57 SC ist das derzeit teuerste Automobil der Welt. Die Type 57 Serie wurde durch den Bugatti Type 101 abgelöst, der von 1951 bis 1956 hergestellt wurde.