Lancia

Ein Albtraum, der Spaß macht

Knallrot klebt er auf den Kotflügeln, unterlegt von zwei Buchstaben, die für die zweite Hälfte des letzten Jahrhunderts die Kompetenz in der Rallyewelt bedeuteten: In den Siegerlisten so vieler Wertungsprüfungen triumphierte der springende Elefant der Lancia-Rallyeschmiede HF – doch sein Bekanntheitsgrad geht heute gegen null. weiterlesen Ein Albtraum, der Spaß macht

Toyota

Liebesgrüße aus Sibirien

Die Nachricht kam während der Mille Miglia, direkt aufs Display des Handys: »Mir ist ein alter Toyota angeboten worden. Eventuell von Interesse für dich … aber sie verlangen zu viel. Viel zu viel.« – So lautete die Quintessenz einer SMS, die Ronald Kooyman vom Webmaster einer holländischen Classic-Car-Seite erhielt. Das im Anschluss folgende Abenteuer hätte sich Kooyman, Direktor des Louwman-Museums in Den Haag, nicht einmal im Traum vorstellen können. weiterlesen Liebesgrüße aus Sibirien

FORD GT40

Filmstar auf vier Rädern

Jeder Ford GT40 ist etwas Besonderes, jeder hat auch ein paar ganz eigene Besonderheiten – und trotzdem gibt es ein paar Typen, die sind noch etwas spezieller als die anderen. In diese Kategorie des Außerordentlichen mit noch mehr vom Ungewöhnlichen gehört der glanzvolle Vertreter mit der Kennzahl GT40P/1074. Dafür gibt es gleich drei Gründe, gute Gründe. weiterlesen Filmstar auf vier Rädern

mb pullman

Ganz schön mächtig

Werfen wir einen Blick auf die Liste einiger Besitzer: Coco Chanel, Gunter Sachs, Hugh Hefner, Udo Jürgens, Elizabeth Taylor, John Lennon, Herbert von Karajan und Elvis Presley. Alle aus dem Show-Geschäft und mächtig berühmt. In den Fuhrparks vieler Nationen, in den Einfahrtschneisen zu Jahresvollversammlungen war er dreißig Jahre lang omnipräsent. Ein 600 Pullmann, der nicht einer Persönlichkeit des öffentlichen Lebens gehört, ist so leicht zu finden wie die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen. 2677 wurden bis 1981 gebaut. Zwei davon befinden sich in Kuwait. weiterlesen Ganz schön mächtig

Mini Moke

Perfekt auf seine Art

Auf seine Art ist der Mini Moke perfekt. Eine Spritztour an der Küste der Costa del Sol, der Wind zerzaust einem das Haar – viel besser kann das Leben mit einem Zweitwohnsitz kaum sein. Heute wie damals, in den 1960ern. Der englische Kübelwagen-mit-Charme kommt an jedem Strand an. Entstanden ist er zufällig. Mini-Erfinder Alec Issigonis dachte sich, so ein minikleiner Land-Rover könne den Truppen in Übersee dienen. Doch der Moke wurde den Anforderungen der Armee oder ihrer Generäle nicht gerecht. weiterlesen Perfekt auf seine Art

1936 Mercedes-Benz 540K Special Rdstr

Spezial, allenthalben

Eins der Dinge, die David Gooding nicht vergessen wird, ist ein Telefongespräch von 1992. Er war für das Auktionshaus Christie’s tätig, als ihn an einem verschlafenen Freitagnachmittag jemand anrief. »Ein Anwalt aus Connecticut. In einer Erbsache. Es ginge um einen Mercedes. Der sei Teil des Nachlasses. Und? Was noch? Schwarz, furchtbar verdreckt und alt. Ich nahm an, es handle sich um eine Limousine aus den Siebzigern, bis der Anwalt meinte: ‚Vorne sind an der Seite so Auspuffrohre, und hinten ist er sehr lang, hinter dem Kofferraumdeckel ist da noch ein Ersatzreifen montiert.‘« weiterlesen Spezial, allenthalben

BMW M3 ROBERTO RAVAGLIA

Schönheit, die von innen kommt

Es gab eine Zeit, da war für mich der erste BMW M3 das beste Hochleistungsauto auf der ganzen Welt. Nicht einfach das schnellste, nicht das mit dem meisten Grip, auch nicht das schillerndste oder das herausforderndste Auto, und auch nicht das eine Auto mit der schönsten Akustik oder das mit dem besten Aussehen … Der BMW M3 war einfach das beste Auto. In jeder Hinsicht. Der E30 M3 kombinierte, was man von einem Auto im täglichen Gebrauch erwartet mit viel Fahrspaß. Das machte er so gut wie kein anderes Auto. weiterlesen Schönheit, die von innen kommt

MC LAren

Big Black Mäc

Gibt es ein todsicheres Rezept, um im Auto zum Helden zu werden? Ich fürchte ja. Und es liest sich ziemlich einfach: »Be cool. Be brave. Die young.« Spätestens seit James Dean 24-jährig mit seinem Porsche Spyder ins Jenseits raste – und so zum dramatischen Helden nachfolgender Generationen wurde. Eine halbe Generation später hießen die Beteiligten Jim Clark und Lotus. Alter: 32. Nicht dass der frühe Tod bei Rennfahrern in dieser Zeit etwas Ungewöhnliches gewesen wäre. Im Gegenteil – man fuhr und lebte Vollgas – wer konnte schon sicher sein, nach dem nächsten Rennwochenende bei der Party noch dabei sein zu können? weiterlesen Big Black Mäc