Triumph Spitfire Oldtimer kaufen
Der Triumph Spitfire steht wie kaum ein anderer britischer Roadster für das authentische, puristische Fahrerlebnis der 1960er und 1970er Jahre. Seine lange Haube, das knackige Heck und die niedrige Sitzposition machen ihn unverwechselbar. Seit seinem Debüt 1962 entwickelte sich der Spitfire zu einem der erfolgreichsten sportlichen Exportschlager aus Großbritannien, mit über 314.000 produzierten Exemplaren – eine Ikone der britischen Roadster-Kultur.
Search results


1979 | Triumph Spitfire 1500
Ein zuverlässiger Einstiegsklassiker, der sofort Fahrfreude schenkt - MFK 12.2025 Veteran!

1968 | Triumph Spitfire Mk III
1968 TRIUMPH Cooper, 1300cc, trés léger et véloce

1977 | Triumph Spitfire 1500
Triumph Spitfire 1500 TC


1976 | Triumph Spitfire 1500
1976 Triumph Spitfire '76

1980 | Triumph Spitfire 1500
1980 Triumph Spitfire 1500 '80

1968 | Triumph Spitfire Mk III
Triumph Spitfire

1974 | Triumph Spitfire 1500
Triumph Spitfire 1500

1970 | Triumph Spitfire Mk III
Triumph SPITFIRE MK III

1979 | Triumph Spitfire 1500
Triumph Spitfire 1500 Soft Top

1968 | Triumph Spitfire Mk III
Triumph SPITFIRE MARK III

1976 | Triumph Spitfire 1500
Triumph Spitfire 1500 Overdrive

1979 | Triumph Spitfire 1500 USA
Triumph Spitfire 1500 Overdrive

1976 | Triumph Spitfire 1500
Triumph Spitfire 1500 TC
Triumph Spitfire Oldtimer: Preise & Marktwerte
Der Marktwert von Triumph Spitfire Oldtimern wird vor allem durch die Baureihe und das spezifische Modell sowie durch den technischen Zustand, die Originalität und die Laufleistung bestimmt. Weitere Faktoren sind Seltenheit, Historie und Dokumentation. Ein gut gepflegtes, weitgehend originales Fahrzeug mit niedriger, nachweisbarer Laufleistung und vollständiger Historie inklusive Gutachten und Dokumentation erzielt in der Regel deutlich höhere Preise als ein vergleichbares Fahrzeug mit aufgeschobener Wartung, vielen Modifikationen oder unklarer Herkunft.
Triumph Spitfire: Marktpreise & Wertentwicklung
Der Markt für den Triumph Spitfire zeigt sich in Europa im Zeitraum von 2021 bis Anfang 2026 insgesamt stabil bis leicht anziehend, wobei die Preise stark nach Baureihe (Spitfire 4, Mk II–IV, 1500) und vor allem nach Zustand/Restaurationsniveau streuen. In den aktuellen Classic-Trader-Marktplatz-Daten liegen viele Inserate für Spitfire 1500 der Baujahre ca. 1974–1981 im Bereich von rund 10.000 bis 17.000 €, während frühe Varianten wie Spitfire 4 (ab 1963/1964) und Mk II/Mk III in gutem bis sehr gutem Zustand häufiger zwischen etwa 15.000 und 25.000 € aufgerufen werden. Einzelne deutlich höhere Preisforderungen (z. B. um 30.000–38.000 €) treten auf, sollten aber als seltene Ausreißer bzw. Top-Exemplare nicht als Marktmaßstab gelten. Für Kaufinteressenten bedeutet das: Das Angebot ist breit, doch solide, gut dokumentierte Autos werden tendenziell wertstabil gehandelt – begünstigt durch die hohe Beliebtheit als leichter britischer Roadster und die gute Ersatzteilversorgung. Grundlage dieser Einschätzung sind Verkaufsdaten aus dem Classic Trader Marktplatz.
Geschichte des Triumph Spitfire
Der Triumph Spitfire wurde am 7. Oktober 1962 auf der Earls Court Motor Show in London erstmals vorgestellt und startete Anfang 1963 auf dem deutschen Markt zu einem Preis von 8.790 DM – etwa 2.000 DM mehr als ein Glas 1204. Entworfen vom italienischen Stardesigner Giovanni Michelotti als konsequente Antwort auf Austin-Healey Sprite und MG Midget, vereinte der Spitfire sportliche Linien mit vergleichsweise einfacher, zuverlässiger Technik. Die Produktion erfolgte im Standard-Triumph-Werk Canley, und der Spitfire etablierte sich schnell als unprätentiöser, leichter Roadster, der vor allem durch sein direktes Handling, seine Wartungsfreundlichkeit (besonders die weit aufklappende Motorhaube) und die große Community begeisterte. Bis 1980 liefen über 314.000 Exemplare in fünf Hauptserien vom Band, viele davon wurden nach Deutschland, USA und in den gesamten Commonwealth exportiert.
Modellgeschichte des Triumph Spitfire
Die Serie begann mit dem Spitfire 4 (MK I, 1962–1964), ausgestattet mit einem 1,1-Liter-Vierzylinder und 60 PS. Das Nachfolgemodell, der MK II (1964–1967), bot mit 67 PS eine spürbare Leistungssteigerung. Der MK III (1967–1970) glänzte mit 75 PS aus 1,3 Litern und modernisierter Optik. 1970 folgte der Spitfire MK IV, der eine neu gestaltete Heckpartie, verbesserte Achsaufhängung und das Armaturenbrett vor dem Fahrer mit sich brachte. Die Leistung wurde auf 60 PS reduziert. Das finale Modell, der Spitfire 1500 (1974–1980), wuchs auf 1.493 ccm und 72 PS. Ein Nachfolger wurde nicht entwickelt, die Baureihe endete 1980 ohne direkten Ersatz.
Besonderheiten und Highlights des Triumph Spitfire
Der Spitfire punktet vor allem mit seinem geringen Gewicht (je nach Modell zwischen 715 und 803 kg) und einer schnörkellosen Fahrphysik. Charakteristisch sind die schlanke, stromlinienförmige Karosserie, die lange Motorhaube mit weit vorn montierten Scheinwerfern sowie die sehr tiefe Sitzposition. Die Motorenpalette reicht vom 1,1-Liter über den 1,3-Liter bis zum 1,5-Liter-Vierzylinder. Besonders bei Sammlern geschätzt: Die komfortabel ausstattbaren Modelle mit Hardtop, Overdrive, Holzlenkrad, Speichenrädern und markanten Sonderfarben. Viele Fahrzeuge verfügen bis heute über die originale Innenausstattung in Schwarz oder Beige. Der Spitfire war durchgehend als Cabriolet mit Stoffverdeck ausgelegt und lebt bis heute von seiner enormen Teileverfügbarkeit und Clubszene.
Technische Daten
Sondermodelle und limitierte Varianten
Innerhalb der langen Modellgeschichte wurden immer wieder Sondereditionen und besonders ausgestattete Modelle aufgelegt, etwa Exportmodelle für den US-Markt mit speziellen Bumpern (Stoßstangen), RAF-Badges oder die auffälligen Farben wie Inca Yellow und Carmine Red. Auch werkseitige Accessoires – etwa Hardtops, Speichenräder oder Overdrive – waren sehr gefragt. In den 1970ern unterschieden sich US-Importe oft in Sicherheitsausstattung (höhere Stoßfänger, spezielle Beleuchtung).
Schwachstellen und typische Probleme des Triumph Spitfire
Eine bekannte Schwachstelle ist die hintere Pendelachse der frühen Baureihen, die bei schnellen Kurvenfahrten zum Ausbrechen des Hecks führen kann. Erst spätere Modelle ab Mk IV erhielten eine verbesserte Hinterachsaufhängung. Die Qualität der Verarbeitung schwankte in den Baujahren, beim 1500er wurden dem Modell wegen häufiger Pannen sogar die „Silberne Zitrone“ (ADAC) verliehen. Typisch sind Rost an Schwellen, Radläufen und am Frontabschluss. Motortechnisch gilt der Spitfire als unkompliziert, doch regelmäßige Kontrolle der Einspritz- und Zündanlage bleibt Pflicht. Ersatzteile sind generell gut verfügbar, dennoch empfiehlt sich beim Kauf die Begutachtung von Chassis, Achsen sowie aller Anbauteile.
Motorisierung, Fahrverhalten und Technik des Triumph Spitfire
Die Motorenpalette des Spitfire vermittelt ein für seine Klasse agiles, sportliches Fahrgefühl. Schon der erste 1,1-Liter verfügte über 60 PS und ermöglichte annähernd 150 km/h. Der MK III mit 75 PS legte überzeugend an Performance zu (0–100 km/h in ca. 12,5 Sekunden). Die finale 1500er-Version glänzte durch 72 PS, 4-Gang-Synchromesh und Overdrive – bei knapp 161 km/h Spitze und sportlichem Sound. Besonders das niedrige Gewicht und der tiefe Schwerpunkt sorgen für direkte Rückmeldung und Kurvendynamik; jedoch ist bei nasser oder rutschiger Straße Erfahrung gefragt. Spätere Modelle bieten mit verbesserter Hinterachse und Fahrwerk ein spürbar sichereres Handling. Hervorzuheben sind:
- Spitfire MK I: 60 PS, klassische Optik – gut geeignet für Puristen.
- Spitfire MK III: 75 PS, optimiertes Fahrwerk, solide Alltagsklassik-Qualitäten.
- Spitfire 1500: 72 PS, robust und dank Overdrive langstreckentauglich.
Design, Ausstattung und Details des Triumph Spitfire
Die Handschrift Michelottis bleibt beim Spitfire immer sichtbar: Extravagante Front, schmale Proportionen, fließende Linien und eine stark geneigte Windschutzscheibe. Motorhaube und Kotflügel bilden eine Einheit („clam shell“), was für einen besonders leicht zugänglichen Motorraum sorgt. Verchromte Stoßstangen und Lüftungsgitter prägen das Bild der frühen Baujahre. Instrumente sitzen ab Mk IV besser im Blickfeld und oft klassisch in Holz eingefasst. Die Innenausstattung variiert zwischen schlichtem Kunstleder in Schwarz/Beige und – seltener – Wurzelholz. Zubehör wie Holzlenkrad, Speichenräder oder Chromzierringe waren gefragte Extras. Besonders gefragte Lackierungen: Inca Yellow, Carmine Red, Old English White. Die Sitze sind tief montiert, das Softtop lässt sich schnell zusammenlegen. Bis heute ist das Cockpit übersichtlich, schnörkellos und puristisch – typisch britisch.
Weitere Besonderheiten
Die unkomplizierte Mechanik, das günstige Teileangebot und eine engagierte Szene machen den Spitfire zu einem zugänglichen Klassiker – mit vielen Tausend Clubmitgliedern in Deutschland und Europa. Ersatzteile gibt es selbst für seltene Ausstattungen problemlos z.B. bei Moss-Europe oder Rimmer Bros. Viele Spitfire sind erfolgreich als Oldtimer mit H-Kennzeichen unterwegs und profitieren von günstiger Versicherung sowie Steuer. Zeitgenössische Extras wie Hardtops, Windschott oder Zusatzscheinwerfer werden häufig nachgerüstet.
Fazit zum Triumph Spitfire
Der Triumph Spitfire steht wie kaum ein anderes Modell für britisches Roadster-Feeling: Leichtbau, agiles Handling und klassische Linien machen ihn zum beliebten Klassik-Sportwagen. Besonders in Deutschland ist er der mit großem Abstand meistgehandelte und -gesuchte Triumph-Oldtimer. Seine einfache, robuste Technik, die gute Teileversorgung und eine starke Club-Community machen den Einstieg in die britische Roadster-Welt besonders reizvoll.














