Ford Escort Oldtimer kaufen
Der Ford Escort kombinierte als Kompakt- und untere Mittelklasse-Fahrzeug robuste Technik, sportliche Varianten und vielseitige Karosserieversionen. Besonders die sportlichen RS-Modelle setzen im historischen Motorsport und Rallye bis heute Maßstäbe.
Suchergebnisse

1977 | Ford Escort RS 2000
Fully restored Mk2


1970 | Ford Escort 940 DeLuxe
Ford Escort Mk1 – makelloses, rostfreies Exemplar – LHD – weltweiter Export

1972 | Ford Escort Mexico
Ford Escort RS Mexico 1600 GT Mk1 Delivered new in Switzerland, A "bare-metal" restoration and complete overhaul carried out by a Swiss Ford specialist, 1200 km driven after the restoration, A sought-after sporting classic, Livery in Signal Orange (O KN) with a gorgeous black vinyl interior, Ford's model "Win on Sunday Sell on Monday"

1979 | Ford Escort RS 2000
Ford Escort Mk2 1979 – FIA Gruppe IV Spezifikation


1970 | Ford Escort GT
Der legendäre Escort Feuerwehr aus Saarlouis

1988 | Ford Escort turbo RS
Gutachten Note 1, Vollrestauration, perfekter Zustand

1990 | Ford Escort turbo RS
Ford Escort RS Turbo 80.000 km
"Ford Escort" Inserats-Referenzen von Classic Trader
Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "Ford Escort" machen.
1992 | Ford Escort 1.8 16v
1970 | Ford Escort RS 1600
1970 Ford Escort Mk.I RS 1600 BDA ZAC Speed evocation
1980 | Ford Escort RS 2000
1980 Ford Escort Mk2 RS2000 Custom - 31,857 Miles
1980 | Ford Escort XR3
1980 Ford Escort XR3 - Believed to be the Only Surviving 'Press Launch' Car in Original Condition
1971 | Ford Escort Twin Cam
1971 Ford Escort Mk1 RS1600
Ford Escort Oldtimer: Preise & Marktwerte
Der Marktwert von Ford Escort Oldtimern wird vor allem durch die Baureihe und das spezifische Modell sowie durch den technischen Zustand, die Originalität und die Laufleistung bestimmt. Weitere Faktoren sind Seltenheit, Historie und Dokumentation. Ein gut gepflegtes, weitgehend originales Fahrzeug mit niedriger, nachweisbarer Laufleistung und vollständiger Historie inklusive Gutachten und Dokumentation erzielt in der Regel deutlich höhere Preise als ein vergleichbares Fahrzeug mit aufgeschobener Wartung, vielen Modifikationen oder unklarer Herkunft.
Ford Escort: Marktpreise & Wertentwicklung
Auf Basis der Verkaufs- und Inseratsdaten vom Classic Trader Marktplatz zeigt sich für Ford Escort Klassiker in Europa (Schwerpunkt Deutschland, Niederlande, Italien und Großbritannien) im Zeitraum 2021 bis Januar 2026 ein insgesamt fester bis leicht anziehender Markt – mit klarer Spreizung nach Modellfamilie. Volumenmodelle wie Escort 1.3/1.4/1.6 oder Cabrio liegen häufig im Bereich von etwa 3.000 bis 12.000 €, während sportliche Varianten wie XR3i und RS1600i meist zwischen rund 9.000 und 25.000 € gehandelt werden. Bei den begehrten historischen RS- und Homologationsmodellen verschiebt sich das Niveau deutlich nach oben: RS 2000 bewegt sich typischerweise etwa zwischen 25.000 und 55.000 €, Mexico oft zwischen ca. 45.000 und 75.000 €, und RS Cosworth meist im Korridor von ungefähr 55.000 bis 75.000 € (einzelne deutlich höhere Preise sind als Ausreißer zu werten). Für Käufer bedeutet das: Gute, originale Autos mit dokumentierter Historie bleiben gesucht; die Wertstabilität wird vor allem durch Motorsport-Image, Seltenheit und Restaurationskosten getragen.
Geschichte des Ford Escort
Der Ford Escort wurde ab 1967 als Nachfolger der Ford Anglia entwickelt und war darauf ausgelegt, den Erfolg in der unteren Mittelklasse in Europa zu sichern. Schon zum Produktionsstart fertigten Ford Deutschland und Ford UK zeitgleich, da das Modell gezielt auf die unterschiedlichen Märkte zugeschnitten wurde. Mit markantem „Hundeknochen“-Kühlergrill und robuster Machart feierte der Escort frühe Verkaufserfolge – das 100.000. Fahrzeug entstand bereits Mitte 1968 im Werk Halewood. Bis zum Produktionsende im Sommer 2000 liefen sieben Modellgenerationen vom Band. Herausragende Motorsporterfolge, beispielsweise der Gesamtsieg bei der Rallye London–Mexiko 1970, prägen die Escort-Geschichte ebenso wie die vielseitigen Karosserie- und Motorvariationen. Wettbewerber waren unter anderem Opel Kadett, VW Käfer und später der VW Golf. Im Juli 2000 wurde der Escort schließlich durch den Ford Focus abgelöst.
Modellgeschichte
Die erste Escort-Generation (Mk1, 1967–1974) setzte auf Hinterradantrieb, kompakte Abmessungen und klassische Schräglenker-Hinterachse. Der Mk2 (1975–1980) zeigte ein kantigeres Design, bot aber weiterhin robuste Technik und zahlreiche Sondermodelle – auch als Gemeinschaftsprojekt von Ford UK und Ford Deutschland. 1980 erfolgte mit Mk3 der Umstieg auf Frontantrieb und moderne Hatchback-Karosserien, ergänzt um erstmals angebotene Dieselmotoren. Mit Mk4 (1986–1990) wurde das Konzept weiter verfeinert, bevor Mk5 (1990–1992) und seine Nachfolger (Mk6, 1992–2000) Facelifts und technische Upgrades erhielten. Parallel entstanden Cabrio-Versionen, Kombis (Turnier), RS-Hochleistungsmodelle und spektakuläre Rallye-Homologationsfahrzeuge. Der Ford Escort war in all seinen Generationen prägender Markenträger bis zur Ablösung durch den Focus.
Besonderheiten und Highlights
Der Escort besticht durch ungewöhnliche Variantenvielfalt: Limousine, Turnier, Cabriolet, Kastenwagen und leistungsstarke Sportmodelle setzen Maßstäbe. Das besonders bekannte Merkmal vieler Modelle ist die Vielzahl an Sonder- und Motorsportvarianten ab Werk, darunter RS1600, Mexico, RS2000 sowie der einzigartig ausgestattete RS Cosworth mit Allradantrieb. Legendäre Rallyesiege, insbesondere durch Modelle wie den Escort RS und Mexico, haben den Escort weltweit im Motorsport bekannt gemacht. Ausstattung, Farbauswahl und Interieur-Optionen wurden laufend erweitert. Die Ersatzteilversorgung ist bis heute überdurchschnittlich gut.
Technische Daten
Sondermodelle und Sammlerversionen
Bemerkenswerte Sondermodelle sind insbesondere die sportlichen Homologations- und Motorsportmodelle: Escort Mexico (zur Feier des London–Mexico-Rallyesiegs), RS1600 (mit BDA-Motor und Motorsporttechnik), RS2000 (2,0-Liter-Pinto-Motor), RS1800, RS Turbo (1,6-Liter-Turbo) sowie der RS Cosworth (2,0-Liter-16V-Turbomotor, Allradantrieb, markanter „Whale Tail“-Heckspoiler, gebaut für den Rallye-Werkseinsatz und heute besonders begehrt). Exklusive Serien wie Laser, XR3, XR3i, Cabrio mit verstärkter Karosserie sowie luxuriöse Ghia-Versionen unterstreichen die große Vielfalt. Die Entwicklung und Veredelung vieler dieser Modelle lief über das eigene Ford AVO-Werk (Advanced Vehicle Operations).
Schwachstellen und typische Probleme
Das konstruktive Grundlayout der älteren Escort-Modelle (insbesondere Mk1 und Mk2) bringt bekannte Problemfelder mit sich: Korrosionsanfälligkeit an Schwellern, Radläufen, Achsaufnahmen und Bodenblechen sind systemimmanent und machen regelmäßige Kontrolle und Konservierung essenziell. Bei sportlichen oder stark beanspruchten Modellen (z. B. Mexico, RS, Cosworth) können aufgrund harter Fahrweise und Motorsport-Einsatz Fahrwerkslager, Differentiale, Aufhängung und Getriebe stärker verschleißen. Die Versorgungslage für Ersatzteile ist dank hoher Stückzahlen und Fan-Communitys erfreulich, Verbesserungen wie moderne Hohlraumversiegelungen sind zu empfehlen. Elektrikprobleme und Undichtigkeiten auch bei Dichtungen und Scheinwerfern treten bei älteren Fahrzeugen häufiger auf.
Motorisierungen, Fahrverhalten und Technik
Der Ford Escort bietet eine immense Bandbreite an Motorisierungen von wirtschaftlichen Basis-Benzinern (z. B. 1,1 Kent, 1,3/1,6/1,8 Zetec) und soliden Dieselantrieben bis hin zu aufgeladenen Turbo- und High-Performance-Varianten für den sportlichen Einsatz (z. B. RS1600, RS2000, RS Turbo, RS Cosworth). Hinterradantrieb und robuster Aufbau prägten Mk1 und Mk2, ab Mk3 setzte Ford durchgängig auf Frontantrieb und moderne Fahrwerksarchitektur. Besonderheiten wie Domstreben, Differentialsperren und sportliche Fahrwerksabstimmungen verleihen insbesondere RS-Versionen sowie Cosworth-Modellen beeindruckendes Handling. Der Motorsportbezug spiegelt sich auch in den Fahrleistungen wider – insbesondere die Cosworth-Variante unterstreicht dies mit Allradantrieb und 2,0-Liter-Turbo mit weit über 200 PS. Hervorzuheben sind insbesondere:
- Escort RS1600 und RS1800 (Motorsport, Homologation)
- Escort Mexico (Rallyefeier, eigenständiges Fahrwerkssetup)
- RS2000 (Pinto-Motor, Alltagssportler)
- RS Turbo/XR3i (Turboaufladung, sportliches Handling)
- RS Cosworth (Gruppe-A-Homologation, Whale Tail, Allradantrieb, Motorsporttechnik) Jede dieser Ausführungen besitzt spezifische technische und konzeptionelle Besonderheiten – unterschiedliche Diff-Sperren, leistungsfähige Bremsen, Domstreben, Motorsport-Innenausstattung, spezielle Karosserieverstärkungen.
Design und Ausstattung
Die Designelemente des Ford Escort spiegeln funktionale, zeittypische Linienführung wider: Mk1 und Mk2 stehen für kantige Eleganz und markante Kühlergrills, ab Mk3 folgen aerodynamischere Linien, charakteristische Scheinwerfer und eigenständige Karosseriekonzepte. Das Interieur reicht von schnörkellosen Basisausstattungen bis zu umfangreichen Ghia-Lederkombinationen, Farb- und Stoffmodellen oder Motorsport-Sitzen (Recaro, Scheel). Viele Sondermodelle sind an eigenständigen Logos („RS“, „Mexico“, „Cosworth“, „XR3i“) und individuellen Ausstattungsdetails wie Lenkräder, Zusatzinstrumenten oder besonderen Alufelgen (Ronals, Minilite, OZ, Revolution) zu erkennen. Bekannte Sonderfarben (z. B. Olympic Blue, Signalorange, Daytona Yellow, Jewel Violet) sowie spezielle Lackierungen der limitierten Editionen sorgen für hohe Wiedererkennbarkeit. Zubehör und Sonderausstattung wie Schiebedächer, Klimaanlagen, leistungsstarke Soundsysteme, Lederausstattung, Sportsitze und Cabrio-Karosserien machen den Escort in der Ausstattung extrem vielseitig.
Weitere relevante Besonderheiten
Ein entscheidender Vorteil des Escort ist die bis heute sehr gute Versorgungslage bei Ersatzteilen und der enorme Nachrüstmarkt, insbesondere im Motorsport. Zahlreiche Tuning- und Motorsportanbieter ermöglichen individuelle Anpassungen; gleichzeitig ist das Fahrzeug aufgrund der Stückzahlen und großen Fanbasis bei Youngtimer-Rennen und Rallyes omnipräsent. Produktionsstandorte wie Saarlouis, Halewood und die legendären AVO-Werke unterstreichen den internationalen Charakter der Baureihe.
Zusammenfassung
Der Ford Escort steht für eine ungewöhnliche Bandbreite zwischen alltagstauglicher Kompaktklasse und kompromissloser Motorsporttechnik. Sieben Generationen, zahllose Karosserie- und Motorversionen, charakteristische Sondermodelle und große Motorsportgeschichte machen ihn einzigartig im Segment der historischen Fahrzeuge. Gute Teileversorgung, große Community und enorme Vielfalt sind Argumente, warum sich ein Blick auf einen Escort-Oldtimer für Sammler und Fahraktive gleichermaßen lohnt.








