Ford Cortina Oldtimer kaufen
Der Ford Cortina war zwischen 1962 und 1982 das Rückgrat der britischen Mittelklasse. Variantenvielfalt, robuste Technik und die Verbindung zu Motorsport-Ikonen wie der Lotus Cortina prägen das Bild dieses Modells bis heute. Das Angebot reicht von sparsamen Alltagslimousinen über sportliche GT-Versionen bis zu luxuriösen Sondermodellen wie dem 2000E.
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1965 | Ford Cortina 1200
1965 Ford Cortina Mk. I

1965 | Ford Cortina 1200
1965 Ford Cortina MK1 '65


1968 | Ford Lotus Cortina
Der seltenste unter den MK2 Lotus Cortinas
"Ford Cortina" Inserats-Referenzen von Classic Trader
Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "Ford Cortina" machen.
1964 | Ford Cortina GT
1964 Ford Consul Cortina Mk1 1500 Super
1965 | Ford Lotus Cortina
1965 Ford Lotus Cortina Mk1
1963 | Ford Lotus Cortina
1963 Lotus Cortina Mk1
1968 | Ford Lotus Cortina
1968 Ford Cortina Lotus Mk2
1965 | Ford Cortina GT
1965 Ford Cortina Mk. I 1500 GT
1977 | Ford Cortina 3.0
Ford Cortina Mk4 Estate | Only 7.907 KM | 1977 - For sale by auction. Estimate 14950 EUR
1964 | Ford Cortina GT
1964 Ford Cortina Super Restomod
1970 | Ford Cortina 1600 E
1970 Ford Cortina Mk. II 1600E
1977 | Ford Cortina 3.0
1977 Ford Cortina 3.0 S
1963 | Ford Cortina 1200
1963 Ford Cortina Mk1 1200 De Luxe
Geschichte des Ford Cortina
Der Ford Cortina wurde erstmals im September 1962 als direkte Antwort auf die Bedürfnisse britischer Familien vorgestellt. Entwickelt, um die Lücke zwischen dem Ford Anglia und dem Consul Classic zu schließen, folgte seine Namensgebung dem exklusiven italienischen Skiort Cortina d’Ampezzo. Die selbsttragende Ganzstahlkarosserie und eine für die damalige Zeit großzügige Raumaufteilung machten ihn schnell zum Verkaufserfolg. Bereits der Mk I setzte Maßstäbe mit Kent-Motor, voll synchronisiertem Viergang-Getriebe und 12-Volt-Elektrik. Die Mark II ab 1966, gestaltet von Roy Haynes, brachte mehr Breite für verbesserten Komfort und neue Motoroptionen. Ab 1970 übernahm der Mk III das sogenannte 'Coke-Bottle-Design' und ab Mk IV (1976) glichen sich Styling und Technik dem deutschen Ford Taunus an. In Südafrika wurde der Cortina sogar als Pickup-Version über das Produktionsende in Europa hinaus gebaut. Als meistverkauftes britisches Auto seiner Zeit prägte der Cortina maßgeblich das Straßenbild der 1960er und 1970er.
Modellgeschichte des Ford Cortina
Der Cortina wurde in fünf Hauptbaureihen gebaut: Mk I (1962–1966), Mk II (1966–1970), Mk III / TC (1970–1976), Mk IV (1976–1979) und Mk V (1979–1982). Mit dem Mk II steigerte Ford den Komfort und differenzierte die Motorpaletten. Der Mk III, mit klar amerikanisch inspiriertem Design, wurde als 'TC' auch in Kontinentaleuropa populär. Jede Generation brachte spezifische Karosserievarianten – Limousine (zwei-/viertürig) und Kombi – sowie verschiedene Ausstattungsniveaus: von der Basis über DeLuxe, GT bis zu exklusiven Modellen wie dem 1600E oder 2000E. Der Lotus Cortina entstand auf Basis Mk I und Mk II als Motorsport-Homologationsmodell. 1982 wurde der Cortina in England vom Ford Sierra abgelöst, blieb aber etwa in Südafrika als Pickup P100 bis in die 1990er Jahre präsent.
Besonderheiten und Highlights
Der Ford Cortina verbindet alltagstaugliche Technik mit mutiger Variantenvielfalt. Prägnant sind die charakteristischen 'Y'-Rückleuchten des Mk I, das Aeroflow-Belüftungssystem, sowie die Möglichkeit, sportliche und luxuriöse Ausstattungsdetails zu wählen. Die Lotus-Versionen setzen in Technik und Optik (z. B. Leichtbau-Aluteile, spezielles Fahrwerk mit A-Frame, Lotus-Twin-Cam-Motor) eigenständige Akzente. Der Cortina war zudem Basis erfolgreicher Motorsport-Einsätze inklusive Klassensiege in britischen und europäischen Tourenwagenrennen. Exklusive Farbpaletten und zahlreiche Extras, von verstellbaren Vordersitzen bis zu speziellen Felgen, erlaubten eine außerordentliche Individualisierung. Besonders Sammler schätzen die große Dokumentationsdichte und weite Ersatzteilversorgung.
Technische Daten
Sondermodelle und Sammlerstücke
Markante Sondermodelle waren die Lotus Cortina (ab Werk mit Twin-Cam-Motor, Alu-Hauben, 'Green Flash'-Seitenstreifen, Homologationstechnik), der Cortina 1600E (hochwertiges Interieur mit Echtholzdekor, Sportlenkrad, Alufelgen), sowie der exklusive 2000E (Luxusausstattung, Vinyl-Dach, Velours- oder Ledersitze, spezielle Embleme). Es existieren seltene Cabrio-Umbauten durch Crayford, dazu Motorsport-Sonderumbauten mit speziellem Getriebe oder Sperrdifferential. Die Cortina 2000E- und Lotus-Modelle haben durch ihren technischen und historischen Stellenwert einen besonderen Ruf in der Szene.
Schwachstellen und Wartung
Technisch gilt der Cortina als solide, dennoch gibt es bestimmte Bauteile, die regelmäßig gewartet werden sollten: Korrosion an Kotflügeln, Schweller, Radläufen und Rahmen ist ein notorisches Problem – insbesondere bei nicht sachgerecht restaurierten Wagen. Die Technik (Kent- und Pinto-Motoren, Standard-Getriebe) ist robust, aber auf regelmäßigen Ölwechsel, Zündkerzen und Ventileinstellung angewiesen. Fahrwerksteile, insbesondere Querlenker und Buchsen, sowie Bremsen (Scheiben und Trommeln) erfordern Sorgfalt. Bei Lotus-Cortinas ist das Aluminium (z.B. Hauben, Türen) auf Schäden und Korrosion zu prüfen. Ersatzteile sind weitgehend verfügbar, teils als New Old Stock, insbesondere für Standard- und GT-Versionen, während spezielle Lotus- und Luxus-Ausstattungen mitunter schwerer zu finden sind.
Motorisierung, Fahrverhalten und Fahrdynamik
Die Motorenpalette reicht vom 1200er Kent-Motor bis hin zum kräftigen 2,0-Liter-Vierzylinder. Lotus- und GT-Ausführungen bieten sportlichen Klang, Twin-Cam-Technik und leichtere Karosserieteile für dynamisches Fahren. Die meisten Modelle sind auf den Alltagseinsatz ausgelegt, wobei der Hinterradantrieb ein klassisch direktes Handling liefert. Bremskraft und Lenkverhalten unterscheiden sich je nach Ausbau- und Baujahr: Lotus-Versionen profitieren von verstärkten Fahrwerks- und Bremssystemen. Mk1/Mk2 bieten verhältnismäßig agiles Fahrverhalten, Mk3 bis Mk5 setzen stärker auf Komfort. Die meisten Modelle sind mit handgeschaltetem Vierganggetriebe ausgestattet, einige Varianten mit Drei-Gang-Automatik oder modifizierten Motorsport-Getrieben. - Cortina Lotus Mk1: 1,6-Liter Twin-Cam, ca. 105 PS, Leichtbau, Motorsporttechnik
- Cortina 2000E: 2,0-Liter Motor, Luxusinterieur, umfassende Zusatzausstattung
- GT/1600E: 1,6-Liter-Motor, sportlicher Innenraum, Holzdekor, spezielle Instrumente
Design, Interieur und Sonderausstattungen
Das Design des Cortina wechselte von den klaren Linien des Mk1 mit markanten 'Y'-Leuchten und Chromakzenten zu breiten 'Coke-Bottle'-Formen ab Mk3. Mk4/Mk5 orientierten sich optisch am Ford Taunus mit größeren Fensterflächen und zurückhaltenderen Details. Innen bestimmte ein instrumentenreiches Armaturenbrett das Bild; je nach Version kamen Echtholz, Velours, Cord oder Leder zum Einsatz. Der 1600E und 2000E zeigen umfangreiche Sonderausstattungen inklusive Holzdekor, dicker Teppiche, Armlehnen und elektrischer Uhr. Zubehör umfasste Radio, getönte Scheiben, spezielle Sportlenkräder, Zwei-Geschwindigkeitswischer, Nebelscheinwerfer und vieles mehr. Besondere Lotus-Details beinhalten Alu-Hauben, spezielle Sitzbezüge, Lotus-Embleme und Sport-Istrumentierung. Außen gab es werkseitig verschiedene Lackierungen und markante Streifen bei den sportlichen Modellen.
Weitere Besonderheiten und Szenenutzung
Aufgrund seiner Bauzeit und Variantenvielfalt findet sich der Cortina nicht nur auf klassischen Veranstaltungen, sondern auch regelmäßig als Teilnehmer bei historischen Rallyes und Motorsport-Events. Besonders die Lotus-Modelle sind im historischen Motorsport fest etabliert. In Großbritannien wurden Cortinas auch als Polizei- und Flottenfahrzeuge eingesetzt, in Südafrika zudem als Pickup. Clubs, Register und Fachhändler bieten große Unterstützung bei Restaurierung und Teileversorgung – gerade für seltenere Spezialausführungen.
Zusammenfassung
Der Ford Cortina steht für britische Mittelklasse-Geschichte, Motorsporttechnik und Variabilität im Design. Die große Modell- und Ausstattungsvielfalt, von pragmatischer Familienlimousine bis zu rennsporterprobten Sonderversionen, macht ihn auch heute noch zu einem vielseitigen Oldtimer. Dank breiter Ersatzteilversorgung und reger Clubszene eignet sich der Cortina sowohl für Einsteiger als auch für versierte Sammler.



