- Automobil
- Rolls-Royce
- Rolls-Royce Silver Shadow (20 Angebote)
Rolls-Royce Silver Shadow Oldtimer kaufen
Der Rolls-Royce Silver Shadow steht für einen Wendepunkt bei Rolls-Royce: als erstes Modell mit selbsttragender Karosserie verband er Luxus, fortschrittliche Technik und ein unvergleichliches Fahrerlebnis. Zwischen 1965 und 1980 mehr als 30.000 Mal gebaut, bleibt der Silver Shadow insbesondere als Repräsentant britischer Ingenieurskunst gefragt.
Suchergebnisse

1974 | Rolls-Royce Silver Shadow I
Proyecto de Restauración



1968 | Rolls-Royce Silver Shadow I
Rolls-Royce Silver Shadow


1969 | Rolls-Royce Silver Shadow I
Rolls-Royce Silver Shadow | 1969 | Route 66 Auctions - For sale by auction. Estimate 10500 EUR

1978 | Rolls-Royce Silver Shadow II
Rolls-Royce Silver Shadow II

1971 | Rolls-Royce Silver Shadow I
Rolls-Royce Silver Shadow I Saloon

1979 | Rolls-Royce Silver Shadow II
1979 Rolls-Royce Silver Shadow II


1974 | Rolls-Royce Silver Shadow I
Fahrzeug aus Sammlung mit umfangreicher Historie

1980 | Rolls-Royce Silver Shadow II
1980 Rolls Royce Silver Shadow II

1974 | Rolls-Royce Silver Shadow I
**Einmaliger Zustand**H Zulassung**Top Historie**


1967 | Rolls-Royce Silver Shadow I
Rolls Royce Silver Shadow Saloon "Chippendale dash" Restored and rebuilt condition, Offered in British Racing Green with Beige connolly leather, From the first series with the highly desirable "Chippendale" dashboard, A highly refined restoration to factory originality in 2018, Elegant and luxurious factory left-hand-drive Rolls-Royce,
Rolls-Royce Silver Shadow Oldtimer: Preise & Marktwerte
Der Marktwert von Rolls-Royce Silver Shadow Oldtimern wird vor allem durch die Baureihe und das spezifische Modell sowie durch den technischen Zustand, die Originalität und die Laufleistung bestimmt. Weitere Faktoren sind Seltenheit, Historie und Dokumentation. Ein gut gepflegtes, weitgehend originales Fahrzeug mit niedriger, nachweisbarer Laufleistung und vollständiger Historie inklusive Gutachten und Dokumentation erzielt in der Regel deutlich höhere Preise als ein vergleichbares Fahrzeug mit aufgeschobener Wartung, vielen Modifikationen oder unklarer Herkunft.
Rolls-Royce Silver Shadow: Marktpreise & Wertentwicklung
Auf Basis der Inserate und Verkaufssignale im Classic Trader Marktplatz zeigt sich für Rolls‑Royce Silver Shadow (vor allem Silver Shadow I/II, Baujahre ca. 1966–1981) in Europa von 2021 bis Januar 2026 insgesamt ein weitgehend stabiler Markt mit leichter Festigung im mittleren Segment. Sehr günstige Angebote im unteren vierstelligen Bereich und einzelne Extremwerte (z. B. besonders teure Sonderkarosserien wie MPW Coupé/DHC oder auffällige Spitzenpreise) sind als Ausreißer zu werten und prägen den typischen Marktpreis nur begrenzt. Realistisch bewegt sich ein „normaler“ Silver Shadow in fahrbereitem, ordentlich gepflegtem Zustand meist in einer Spanne von etwa 15.000 bis 40.000 €; bessere, gut dokumentierte Exemplare liegen häufiger im Bereich um 25.000 bis 35.000 €. Aktuell bedeutet das: Käufer finden weiterhin Angebot, sollten aber Wartungshistorie und Hydraulik/Elektrik stark gewichten; Verkäufer erzielen stabile Preise, wenn Zustand, Service und Originalität nachvollziehbar sind.
Einleitung und Geschichte des Rolls-Royce Silver Shadow
Der Rolls-Royce Silver Shadow setzte 1965 mit seiner Premiere einen beachtlichen Meilenstein: Von John Polwhele Blatchley entworfen und als direkter Nachfolger des Silver Cloud positioniert, bot er erstmals eine selbsttragende Karosserie (Monocoque). Damit rückte Rolls-Royce von den schweren Rahmenkonstruktionen der Vergangenheit ab und ebnete den Weg für ein agileres, moderneres Fahrerlebnis. Das Fahrzeug brachte zahlreiche technische Neuerungen, darunter eine vollhydraulische Niveauregulierung und vier Scheibenbremsen. Vom ursprünglich geplanten Namen "Silver Mist" wurde Abstand genommen, nachdem die negative Bedeutung im Deutschen auffiel – so entstand der markante Name "Silver Shadow". Mit einer Länge von rund 5,17 Metern, üppigem Platzangebot und traditionellem Luxus avancierte er zum erfolgreichsten Rolls-Royce-Modell seiner Zeit. Die Baureihe endete 1980; das Nachfolgemodell wurde der Silver Spirit.
Modellgeschichte
Die Modellgeschichte des Silver Shadow beginnt 1965 mit dem Basismodell Silver Shadow I, der bis 1977 gefertigt wurde. Mit seiner Einführung trat er die Nachfolge des Silver Cloud an. Neben der klassischen Limousine waren auch Coupé- und Cabriolet-Varianten sowie Langversionen (Long Wheelbase) erhältlich. Die Motorisierung startete mit einem V8-Motor und 6,2 Litern Hubraum; ab 1970 kam das weiterentwickelte 6,75-Liter-Aggregat. Das Facelift 1977 brachte unter dem Namen Silver Shadow II deutliche Verbesserungen an Fahrwerk, Interieur und Optik. Bis zur Einstellung der Baureihe 1980 entstanden insgesamt über 30.000 Exemplare, danach wurde der Silver Shadow durch den Silver Spirit ersetzt.
Besonderheiten und Highlights
Der Rolls-Royce Silver Shadow brachte viele markante Innovationen in die Oberklasse: Er war das erste Rolls-Royce-Modell mit selbsttragender Karosserie, was die Raumausnutzung enorm verbesserte. Eine weitere technische Besonderheit stellt die hydropneumatische Niveauregulierung (lizenziert von Citroën) dar, die zunächst an beiden Achsen und später nur noch an der Hinterachse für konstanten Fahrkomfort sorgt. Die Sicherheitsausstattung – darunter serienmäßige Scheibenbremsen rundum und ein doppeltes Hydrauliksystem – setzte Maßstäbe in der Oberklasse der 1960er und 1970er Jahre. Mit einer Produktion von über 30.000 Stück dominiert der Silver Shadow das Angebot klassischer Rolls-Royce-Modelle: Rund 99,5 % aller angebotenen Rolls-Royce Oldtimer auf dem Markt sind Silver Shadow oder Varianten davon. Auch bei der Nachfrage entfällt mit etwa 97 % der Suchanfragen der Löwenanteil auf diese Modellreihe.
Technische Daten
Sondermodelle und Sammlervarianten
Neben der Standard-Limousine existieren zahlreiche Sonder- und Dreiachser-Varianten: Besonders hervorzuheben sind der Silver Shadow Long Wheelbase sowie exklusive Umbauten von Mulliner Park Ward. Von 1965 bis 1971 wurden Coupé- und Cabriolet-Varianten unter dem Namen Silver Shadow angeboten, bevor sie als Rolls-Royce Corniche weitergeführt wurden. Exklusive Einzelstücke, wie besondere Jubiläumsmodelle, runden das Bild ab.
Schwachstellen und Wartung
Typische Schwachstellen sind die aufwendigen Hydrauliksysteme für Niveauregulierung und Bremsen, deren Wartung erfahrene Spezialisten verlangt. Im Interieur altern Leder und Holz anfällig gegen Feuchtigkeit und Sonneneinstrahlung, weshalb sorgfältige Pflege essenziell ist. Rost kann an Wagenheberaufnahmen, Radläufen und Fenstereinfassungen auftreten. Die Technik ist sehr robust, setzt aber regelmäßige Wartung voraus. Ein gepflegter Wartungsnachweis sowie das Vorhandensein der Originaldokumente werten den Wert des Fahrzeugs erheblich auf.
Motorisierung, Fahrverhalten und Antrieb
Das kraftvolle V8-Triebwerk sorgt für einen beeindruckend ruhigen und vibrationsarmen Lauf. Der Silver Shadow ist bekannt für seine seidenweiche Kraftentfaltung und sein exzellentes Fahrwerkskomfort durch die hydropneumatische Federung. Die Dreigang-Automatik harmoniert insbesondere mit dem drehmomentstarken 6,75-Liter-V8 ab 1970. Bei ca. 190 km/h Höchstgeschwindigkeit und Automatikgetriebe ist ruhiges Reisen ebenso möglich wie zügiges Beschleunigen. Die Lenkung ist präzise, das Handling für ein Fahrzeug dieser Größe bemerkenswert ausgewogen. Die verbauten Scheibenbremsen sorgen für hohe Verzögerung und Sicherheit, das Fahrwerk meistert auch längere Strecken souverän. Besonders gefragt sind gut gewartete Silver Shadow II-Modelle (ab 1977), da diese inklusive technischem Facelift und besserem Fahrverhalten aufwarten. Auch Long-Wheelbase-Ausführungen und rare Varianten mit kompletter Werksausstattung oder Sonderserien von Mulliner Park Ward stehen im Fokus von Kennern.
Interieur, Komfort und Design
Das Interieur ist geprägt von Connolly-Leder und edlen Hölzern – etwa Chippendale-Armaturenbretter, exklusive Edelholz-Furniere und umfangreiche Komfortdetails wie Lammfellteppiche, Picknicktische und elektrisch verstellbare Sitze. Der Silver Shadow besticht durch klassische Eleganz mit Chromdetails, kraftvoll geschwungenen Linien und der unverkennbaren Rolls-Royce-Kühlerfigur. Ab Werk standen zahllose Sonderfarben und -ausstattungen zur Verfügung, darunter Everflex-Vinyldächer und getöntes Glas. Sonderausstattungen wie elektrische Fensterheber, Klimaanlage und ausgefallene Teppich-Sets waren häufig gewählt. Das Platzangebot ist für Luxusfahrzeuge der 1960er und 1970er außergewöhnlich groß; insbesondere im Fond bietet die Langversion (Long Wheelbase) ein besonderes Fahrerlebnis.
Weitere Besonderheiten
Viele Fahrzeuge verfügen über Originaldokumente, Werkzeug und umfangreiche Bordliteratur. Die Teileversorgung ist durch spezialisierte Händler sehr gut gesichert. Aufgrund des Oldtimerstatus profitieren viele Silver Shadow von steuerlichen Vorteilen. In Clubs und der Community der klassischer Rolls-Royce werden regelmäßig Treffen veranstaltet, bei denen der Silver Shadow im Mittelpunkt steht.
Zusammenfassung
Der Rolls-Royce Silver Shadow repräsentiert britische Luxusautomobilkunst auf höchstem Niveau und markiert einen technischen und stilistischen Quantensprung in der Geschichte des Herstellers. Nicht nur die selbsttragende Karosserie und das hydropneumatische Fahrwerk setzen Maßstäbe für eine neue Fahrzeuggeneration – auch das luxuriöse Ambiente, das hohe Individualisierungspotenzial und die solide Technik sichern dem Modell einen besonderen Ruf. Mit mehr als 30.000 produzierten Exemplaren gilt er bis heute als das erfolgreichste und vielfältigste Rolls-Royce-Modell der klassischen Ära. Für Liebhaber britischer Oberklasse mit Faible für zeitgenössischen Komfort ist der Silver Shadow ein faszinierendes Sammlerstück.













