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Triumph 1300 Oldtimer kaufen

Der Triumph 1300 verkörpert britische Ingenieurskunst der Nachkriegszeit: Als viertürige Limousine entwickelte er sich Ende der 1960er-Jahre zum innovativen Vertreter der unteren Mittelklasse. Kompaktes Design, italienischer Einfluss und ein klarer technischer Bruch mit dem Vorgänger machen den 1300 für Kenner heute spannend.

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Bild 1/7 von Triumph 1300 (1967)

1967 | Triumph 1300

1.736 €vor 9 Jahren
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Triumph 1300 Oldtimer: Preise & Marktwerte

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Geschichte

Der Triumph 1300 wurde erstmals auf dem London Motor Show 1965 vorgestellt und markierte für Triumph einen radikalen Neuanfang. Als Nachfolger des beliebten Herald betrat er das Segment der unteren Mittelklasse und setzte erstmals bei Triumph auf Frontantrieb. Entwickelt wurde das Modell unter dem Dach von Leyland Motors in Coventry. Die eigenständige Karosserie trug die Handschrift des italienischen Designers Giovanni Michelotti, der auch den größeren Triumph 2000 gestaltet hat. Bis zum Frühjahr 1970 liefen die 1300-Modelle vom Band, danach folgte der Triumph 1500 als Nachfolger. Die technische Plattform diente später den Modellen Toledo und Dolomite als Basis.

Modellgeschichte

Als direkte Ablöse für den Triumph Herald positioniert, brachte der 1300 nicht nur einen neuen Antrieb, sondern auch ein verändertes Fahrwerkskonzept ins Spiel. Die Produktionszeit von 1965 bis 1970 war geprägt vom Bestreben, modernen Ansprüchen mit neuen Lösungen gerecht zu werden. Nach dem 1300 kam der Triumph 1500 – dieser nutzte weiterhin Michelottis Formen, war jedoch als Hinterradantrieb konzipiert und wurde schrittweise zur Plattform für die legendären Dolomite-Reihen erweitert.

Besonderheiten

Der Triumph 1300 war das erste Modell seiner Marke mit Frontantrieb – ein technischer Meilenstein in der britischen Mittelklasse. Die Linienführung stammt von Michelotti, was für eine elegante, klare Optik sorgt, die sich deutlich vom Vorgänger Herald unterscheidet. Vier Türen, durchgehende Sitzbank vorne, ein erstaunlich großzügiges Raumangebot für damalige Verhältnisse und die integrale Karosseriekonstruktion sind herausragende Merkmale.

Technische Daten

Sondermodelle

Sondermodelle im engeren Sinne gab es beim Triumph 1300 nicht, wohl aber wurden im Laufe der Produktionsjahre technische und optische Verbesserungen eingeführt. Spezielle Ausstattungspakete oder limitierte Editionen sind in den Unterlagen zu diesem Modell nicht dokumentiert.

Schwachstellen und bekannte Probleme

Für den Triumph 1300 sind keine überdurchschnittlich häufigen Schwächen dokumentiert, wie etwa exzessiver Rost oder markante technische Problemzonen. Dennoch empfiehlt es sich wie bei britischen Fahrzeugen jener Epoche, auf Korrosionsschutz, Zustand der Achsgelenke und der Spurstangen zu achten. Die Mechanik gilt bei artgerechter Wartung als vergleichsweise robust, Verschleißteile sind über einschlägige Fachhändler zu bekommen.

Motor, Getriebe, Fahrverhalten

Der Vierzylinder liefert in der 1300-Baureihe angemessene Fahrleistungen für die Klasse der späten 1960er: Der Frontantrieb sorgt für gute Traktion und ein sicheres, leichtes Handling – eine Umstellung für viele, die zuvor klassische Triumph-Hinterradantriebler kannten. Die präzise Lenkung und das stabile Fahrwerk bringen ein ausgewogenes Fahrgefühl, das sich vor allem auf kurvigen Landstraßen auszahlt. Der Triumph 1300 steht für sich, weitere Ableitungen wie 1300TC wurden im Nachfolger 1500 und den daraus hervorgegangenen Modellen Toledo und Dolomite umgesetzt.

Innenraum, Komfort, Exterieur und Design

Das Design des Triumph 1300 geht auf Giovanni Michelotti zurück, der klare, elegante Linien mit praktischer Kompaktheit verband. Der Innenraum bietet unerwartet viel Platz für ein Fahrzeug dieser Fahrzeugklasse und Epoche. Typisch britische Gestaltungsmerkmale wie Holzdekor, übersichtliche Instrumente und großzügige Verglasung sorgen für ein angenehmes Fahrgefühl. Besonderes Augenmerk wurde auf die Ergonomie gelegt, die Vordersitzbank erlaubt komfortables Gleiten auch auf längeren Strecken. Sonderausstattungen waren im Wesentlichen klassische Extras wie Radio, Sitzbezüge in besonderen Farben oder zusätzliche Chromleisten.

Weitere interessante Aspekte

Der Triumph 1300 ist bei britischen Oldtimertreffen präsent und gilt als Geheimtipp für Freunde technisch unkonventioneller Fahrzeuge der Nachkriegszeit. Schrauber loben besonders die einfache Zugänglichkeit der Motorentechnik, während Kenner die klare Linie von Michelotti und die handwerkliche Verarbeitung zu schätzen wissen.

Zusammenfassung

Der Triumph 1300 markiert einen Aufbruch für Triumph: Selbstbewusst, technisch modern, optisch italienisch geprägt und heute ein verkanntes Meisterstück der unteren Mittelklasse. Insbesondere wer Wert auf ein solides, eigenständiges Fahrerlebnis legt, findet im 1300 einen interessanten Einstieg in die britische Oldtimerszene.