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Ford Bronco

Ford Bronco war ein SUV- Modell des amerikanischen Autoherstellers Ford, welches in fünf Generationen in den Jahren von 1966 bis 1996 hergestellt wurde.

Der Ford Bronco war das erste Kompakt-SUV Modell von Ford. Mir einer eher kleinen Größe von 2,337 mm Radstand erwies sich der Bronco als guter Geländewagen und sollte mit den anderen beliebten Modellen dieser Art, wie dem Jeep CJ und dem International Harvester Scout, konkurrieren.

Ford Bronco – Die Anfänge

Das Konzept des Geländewagens ging vor allem durch die Konstruktion des Fahrzeugs auf. Der kleine Wendekreis sorgte für eine Anti-Dive Geometrie, die den Wagen auch in zugeschneitem Gelände gut fahrbar machte. Bremsen und Achsen wurden von der Ford F-Serie, die mit Vierradantrieb funktionierte, übernommen. Dabei wurde die Vorderachse von einem Panhardstab und zwei Schubstreben geführt. Zur weiteren Ausstattung gehörten eine einfache Hinterradaufhängung aus einer Starrachse mit Kardanwelle (das sogenannte „Hotchkiss-System“).

Die Anfangsmodelle des Ford Bronco waren mit einem Ford-Reihensechszylinder mit 2,8 Litern Hubraum ausgestattet. Das Äußere des Wagens sollte lediglich seine Funktion unterstützen, so wurde das Design schlicht gehalten und auf das Praktische ausgelegt. Die Stoßstangen des Autos waren aus simplen U-Eisen geformt, für den Rahmen des Fahrzeugs benutzte man eine Leiterkonstruktion mit Rechteckrohren. Die Fenster des Ford Bronco waren nicht gebogen und das rechte Türblatt glich, bis auf die Montageöffnung, dem linken. Die ersten Modelle wurden vor allem als geschlossene Kastenwagen produziert, aber auch eine offene Version sowie eine mit Pritsche existierte, bis der Vertrieb der offenen Wagen eingestellt wurde und man stattdessen ein Sportpaket innerhalb der Serie produzierte, das im Nachhinein zu einer eigenen Modellreihe wurde. Im ersten Produktionsjahr verkaufte sich der Ford Bronco gut, 23.776 Fahrzeuge liefen insgesamt vom Band, bis die Konkurrenz ihn mit einer größeren Sonderausstattung übertrumpfen konnte. Daraufhin reagierte Ford und stattete den Bronco mit dem Einbau einer größeren V8-Maschine sowie ab 1973 mit dem Einbau eines Automatikgetriebes und einer Servolenkung aus.

Ford Bronco – Die neue Generation

Rund fünf Jahre später kam die zweite Generation des Bronco ins Leben. Das Fahrzeug war mit zwei verschiedenen Motoren lieferbar. Fahrgestell, Antrieb und Karosserie basierten nun auf dem F-100, der einen sehr guten Ruf hatte und für seine Langlebigkeit berühmt war. Man paarte eine Ford 9- Hinterachse mit einer Dan-44-Vorderachse und baute sie mit dem als unkaputtbar geltenden Rahmen des F-100 zusammen.

Im Jahre 1979 wurden außerdem mehrere Schritte zur Eingrenzung der Emission durchgeführt. Im nachfolgenden Produktionsjahr bekam der Bronco eine Einzelradaufhängung vorne. Die Starrachsen aus der ersten Generation wurden bis zum Produktionsschluss beibehalten. In der dritten Modellreihe wurden an Antrieb, Fahrwerk und anderen Teilen Veränderungen getätigt, die Karosserie an sich wurde kürzer. Nun gab es eine unabhängige Radaufhängung und Längslenker. Um Benzin zu sparen, wurden die Modelle wieder mit neuen Motoren angeboten, deren Leistung jedoch unter dem Einbau der elektronischen Emissionsbegrenzung und des Einfachvergasers litt. So wurde der 351M Motor schließlich 1982 durch den leistungsstärkeren 151W ersetzt, beide Versionen blieben jedoch beziehbar.

Im Jahre 1987 wurde das Aussehen vieler Ford-Modelle, so auch das des Bronco, grundlegend saniert. Ein Jahr darauf wurde eine elektronische Benzineinspritzung vertrieben, die man erst beim 5-Liter-Motor Mitte der 80er einführte. 1991 wurde außerdem die Bronco 25th Silver Anniversary Edition herausgebracht. Diese fiel durch ihre rote Lackierung, die graue Lederausstattung und das besondere Firmenemblem auf. Nach der Sonderedition wurden der Bronco und die F-Serie, mit Ausnahme des Antriebs, wieder verändert. Dieses Mal mit Augenmerk auf die Sicherheitsausstattung. Das Auto erhielt Schultergurte hinten, ein drittes Bremslicht und eine bessere vordere Knautschzone. Zum ersten Mal gab es beim Ford Bronco außerdem auch elektrisch verstellbare Außenspiegel, die zum Produktionsschlussjahr 1996 weltweit als erstes mit Blinkleuchten verbaut wurden. Bis zur Einstellung des Vertriebs konnte mit dem Bronco Centurion auch noch ein weiteres Sondermodell erworben werden. Dieser Wagen wurde auf Kundenwunsch gefertigt und war mit dritter Sitzreihe, Videorekorder und Fernseher vergleichsweise luxuriöser ausgestattet.

Heutzutage ist ein Ford Bronco aus dem Jahre 1978, oder 1979 eine echte Rarität. Vor allem durch die vorderen Starrachsen, die den Wagen zu einem guten Geländeauto und Zugfahrzeug machen, zählt diese Baureihe mitunter zu den begehrtesten Ford Oldtimern.