ALPINA B6 Oldtimer kaufen

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ALPINA B6 3,5 - Front ansicht
ALPINA B6 3,5 - Seitenansicht
ALPINA B6 3,5 - Felge
ALPINA B6 3,5 - Heckansicht mit Schwarzen Rücklichtern
ALPINA B6 3,5 - Motor
ALPINA B6 3,5
ALPINA B6 3,5 - Zum Glück mit H-Kennzeichen
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Alpina B6

Mit dem Alpina B6 entwickelte sich Alpina von einer einfachen Tuning-Werkstatt zu einem eigenständigen Automobilhersteller. Bis heute zählt der B6 zu einem der Highlights des deutschen Automobilbaus.

Alpina B6 - Die Anfänge

Bis Dato nur ein Anbieter von Tuning-Kits für BMWs, schaffte Alpina 1978 mit dem Alpina B6 den Sprung in die Riege der deutschen Automobilhersteller. Das auf dem äußerst beliebten 3er BMW (E21) basierende Fahrzeug war zu diesem Zeitpunkt eine Revolution auf dem deutschen Automobilmarkt. Der Grund: Der Alpina B6 war mit einem 2,8l Sechszylindermotor ausgestattet. Die Zündung erfolgte zum ersten Mal bei einem Serienfahrzeug vollelektronisch und computergesteuert. Das Ergebnis war beeindruckend: 200 PS beschleunigten die Limousine in 7,2 Sekunden von 0 auf 100 und weiter bis über 220 km/h. Für damalige Verhältnisse beeindruckende Werte, die den Alpina B6 selbst vor Porsche 911ern nicht verblassen liessen. Nach drei Jahren optimierte Alpina die Motorsteuerung und verpasste der Sportlimousine weitere 18PS.

Im Jahr 1984 kam die nächste Revolution: Der neue 3er BMW (E30) und natürlich ein neuer Alpina B6. Der neue B6 verließ die Fabrik als 323i oder 325i bevor sich die genialen Alpina-Ingenieure über sein Fahrwerk, Motor, Getriebe, Bremsen, etc. her machten. Das Ergebnis war natürlich wieder beeindruckend und stand anderen Sportwagen in nichts nach: Mit seinen 261 PS, einer Beschleunigung von 0-100km/h in 6,4 Sekunden, überschritt der Alpina B6 die magische 250 km/h Höchstgeschwindigkeitsgrenze. Spätestens jetzt kam man an Alpina nicht vorbei, wenn man auf der Suche nach einer Sport-Limousine war.

Alpina B6 3,5S - Die Antwort auf den BMW M3

Die Fahrleistungen waren beeindruckend, doch Alpina setze noch eins drauf: Ein Jahr nachdem BMW den ersten M3 präsentiert hatte, rollte der Alpina B6 3,5S vom Band. Der Alpina B6 3,5S basierte auf der Karosserie des BMW M3. Im Gegensatz zu BMW, die ihr Spitzenmodell mit einem 2,3l Vierzylindermotor ausstatteten, verpflanzte Alpina einen 3,43l großen Sechszylinder, der 254 PS auf die Hinterachse brachte. Alpina war ein weiterer Coup gelungen: Der Alpina B6 war eine der eindrucksvollsten Erscheinungen des deutschen Automobilbaus.

Nachdem Alpina im Jahr 1992, kurz nach der Präsentation des neuen 3er BMW (E36) erneut mit einem Alpina B6 aufwartete, änderte der Autobauer seine Modellbezeichnungen. Der E36 Alpina B6 sollte vorerst der Letzte seines Namens werden: Der B6 lebte fortan unter der Bezeichnung Alpina B3 weiter.

Alpina B6 - Heute eine absolute Rarität

Mit dem Namen Alpina B6 starb der Mythos allerdings nicht. Bereits in den 80er Jahren, zu Bauzeiten, wurden Alpina B6 von der BMW Szene wie Einhörner behandelt. Die in Kleinserie gebauten Sportlimousinen hatten ab Werk Kultstatus. Einen Alpina B6, oder gar einen Alpina B6 3,5S zu ergattern glich einem Sechser im Lotto, wurden sie doch in so kleiner Zahl gebaut, dass sie schon ab Werk Raritäten waren: Vom Alpina B6 3,5S wurden ganze 62 Exemplare gebaut. Heute ist nicht bekannt, wie viele Alpina B6 noch existieren. Ihr Wert ist daher nur zu erahnen.