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Honda Motorrad kaufen

Aus einem kleinen Schuppen in Hamamatsu wurde die größte Motorradmarke der Welt. Honda verkörpert wie kein anderer Hersteller die Geschichte des modernen Motorrads – vom ersten Traum Soichiro Hondas bis zum Triumph auf der Isle of Man, zur Erschaffung des originalen Superbikes und zu sechs Dakar-Siegen in Folge.

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Auktion7 Tage, 22:44:44
Bild 1/17 von Honda Z 50 J Monkey (1976)
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1976 | Honda Z 50 J Monkey

Kompaktes Mini-Bike der mittleren 70er-Jahre

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Bild 1/16 von Honda Z 50 M Monkey (1974)
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1974 | Honda Z 50 M Monkey

Frühes Modell der erfolgreichen Monkey-Baureihe

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Bild 1/10 von Honda CN 250 Helix (1989)
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1989 | Honda CN 250 Helix

Moderner 250-ccm-Roller mit ausgeprägtem Langstreckenkomfort

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Bild 1/14 von Honda CX 500 (1978)
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1978 | Honda CX 500

Klassiker der japanischen Motorradgeschichte

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1985 | Honda Camino

Zweitakt-Klassiker aus japanischer Produktion

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Bild 1/6 von Honda CB 200 (1974)
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Bild 1/22 von Honda GL 1500 Gold Wing (1992)
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1992 | Honda GL 1500 Gold Wing

Honda GL 1500 Gold Wing

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Bild 1/50 von Honda CB 750 Four (1971)
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1971 | Honda CB 750 Four

Honda CB 750 FOUR

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Bild 1/15 von Honda CBX 1000 (1981)
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1981 | Honda CBX 1000

1981 Honda CBX '81

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Bild 1/11 von Honda GL 1100 Gold Wing (1983)
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Bild 1/23 von Honda CB 750 Four (1974)
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1980 | Honda CB 750 K

AFRICA TWIN !!!

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Bild 1/21 von Honda XRV 750 Africa Twin (1999)
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1999 | Honda XRV 750 Africa Twin

Honda AFRICA TWIN XRV 750

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Geschichte & Erbe

Soichiro Honda (1906–1991) war kein Motorradbauer aus Tradition – er war ein Erfinder, der nie aufhörte, Fragen zu stellen. 1937 begann er in einer Scheune mit der Herstellung von Kolbenringen für Toyota. 1946, kurz nach Kriegsende, gründete er das Honda Technical Research Institute in Hamamatsu. Am 24. September 1948 wurde die Honda Motor Co., Ltd. offiziell gegründet. Drei Jahre zuvor hatte er erste, primitiv motorisierte Fahrräder auf die Straße gebracht – das Fundament eines globalen Imperiums.

Das erste echte Honda-Motorrad, die Dream Type D (98 ccm, 2-Takt), erschien 1949. 1952 erschloss Honda mit der Super Cub Type F erste Exportmärkte in Asien. Die 1958 vorgestellte Super Cub C100 (50 ccm, 4-Takt) wurde zum meistverkauften Motorrad aller Zeiten – über 100 Millionen Exemplare bis heute. Diese Maschine legte das finanzielle Fundament für Hondas Rennsportambitionen.

1959 debütierte Honda bei der Isle of Man TT in der 125-ccm-Klasse. Obwohl noch kein Sieg, gewann das japanische Team die Manufacturers' Team Award – und die Welt des Motorradrennens schaute erstmals nach Japan. Zwei Jahre später, 1961, gewann Honda beide Fahrer-Weltmeisterschaften der 125-ccm- und 250-ccm-Klasse des Motorrad-Grand-Prix – ein nie dagewesener Aufstieg in der Motorsportgeschichte.

Die 1960er Jahre brachten Grand-Prix-Dominanz und Technologiesprünge: Vierzylinder, Fünfzylinder, Sechszylinder-Rennmaschinen mit bis zu 20.000 U/min. 1966 trat Honda aus dem Grand Prix zurück, um sich auf die Produktentwicklung zu konzentrieren. Das Ergebnis kam 1969: die CB 750 Four – ein Motorrad, das die Branche für immer veränderte.

In den folgenden Jahrzehnten definierte Honda immer wieder neu, was ein Motorrad sein kann: Die Gold Wing GL1000 (1975) erfand das Langstreckentourern. Das CBX 1000 (1978) überwältigte mit sechs Zylindern. Die CX 500 Turbo (1982) war die erste Serien-Turbomaschine der Welt. Der VFR 750R RC30 (1987) gewann die ersten Superbike-Weltmeistertitel. Und in der Dakar Rally dominierte Honda die späten 1980er Jahre mit vier Siegen in Folge (1986–1989).

Highlights & Besonderheiten

Hondas Sammlerwelt ist vielfältig – von erschwinglichen Volksklassikern bis zu ernsthaften Investitionsobjekten. Die wichtigsten Sammlerbaureihen im Überblick:

Die CB 750 Four (ab 1969) ist Hondas bedeutendstes Modell für Sammler. Als erste erschwingliche japanische Hochleistungsmaschine mit Scheibenbremse vorne, SOHC-Vierzylinder und 67 PS definierte sie den Begriff „Superbike" neu – und machte teure britische und europäische Hochleistungsmaschinen über Nacht obsolet. Frühe Exemplare mit sandgegossenen Zylinderköpfen (Sandcast, Produktionsnummer K0, bis ca. Sommer 1969) sind heute die teuersten Honda-Motorräder überhaupt. Der 1969er CR750-Style-Sandcast, das Rennsport-Derivat, das 1970 das Daytona 200 gewann, erzielte im August 2025 auf BaT 73.000 USD; ein originaler 1969er Sandcast K0 brachte im März 2025 42.525 USD.

Das CBX 1000 (1978–1982) ist Hondas dramatischste Schöpfung: ein luftgekühlter 1.047-ccm-DOHC-Reihensechszylinder mit 24 Ventilen, 6 Keihin-Vergasern und rund 105 PS – eine reine Machtdemonstration japanischer Ingenieurskunst. Die breite Motorsilhouette, das charakteristische Sechszylinder-Klangerlebnis und die Seltenheit machen das CBX heute zu einem der begehrtesten japanischen Klassiker.

Die CB 500 Four (1971–1973) und CB 350 Four (1972–1974) sind Hondas erschwingliche Vier-Zylinder-Klassiker: technisch dem CB 750 verwandt, aber zugänglicher für Sammler, die mit kleinerem Budget in die Honda-Vierzylinderhistorie einsteigen wollen.

Die CX 500 Turbo (1982) war die erste serienmäßige Turbomaschine der Welt. Mit flüssigkeitsgekühltem 80°-V-Twin, Kraftstoffeinspritzung und Turbolader – ein technisches Abenteuer aus Tokio, das die Motorradindustrie schockte.

Die Gold Wing GL1000 (1975–1979) erfand das Reisemotorrad neu: ein wassergekühlter Boxer-Vierzylinder mit 999 ccm, Kardanantrieb und enorm niedrigem Schwerpunkt, konzipiert für tausende Kilometer im Sattel.

Der VFR 750R RC30 (1987–1992) ist Hondas reinster Rennsport-Auftrag an die Straße: 748 ccm Wasserkühlung, V4-Motor mit zahnradgetriebener Nockenwelle, rund 3.000 gebaute Exemplare weltweit – eine Homologations-Maschine, die Fred Merkel 1988 und 1989 zur ersten Superbike-Weltmeisterschaft führte.

Technische Daten

Marktübersicht und Kauftipps

Der Honda-Klassiker-Markt ist einer der liquidesten weltweit. Dank der großen Produktionsvolumina und der aktiven weltweiten Fanbase sind Teile, Fachwissen und Fahrzeuge gut verfügbar. Die Preisspanne reicht von erschwinglichen Volksklassikern bis zu ernsthaften Investitionsobjekten.

Honda CB 750 Four

Das Herzstück des Honda-Sammelmarkts: Standard-CB750-Exemplare aus den frühen 1970ern kosten als fahrbare Maschinen im guten Zustand 5.000–12.000 €. Vollständig restaurierte Exemplare mit korrekter Lackierung und originalen Teilen erzielen 12.000–22.000 €.

Die frühen Sandcast K0 (Produktionsnummer bis ca. 7.500) aus dem Jahr 1969 sind eine eigene Kategorie: BaT verzeichnete im November 2025 einen 1970er CB750 für 26.000 USD und im März 2025 einen 1969er Sandcast K0 für 42.525 USD. Das absolut teuerste Exemplar war ein CR750-Style-Sandcast (Rennsport-Umbau mit Renn-DNA), der im August 2025 für 73.000 USD den Besitzer wechselte. Jüngere CB750 der K-Serien (K1–K8) sind deutlich erschwinglicher.

Schwachstellen CB750: Ölverlust an Nockenwellendeckel und Ventildeckel-Dichtungen; Laderegler-Reglerausfall häufig; Nockenketten und Spanner nach Jahrzehnten verschlissen; Vergaser-Synchronisation bei vier Keihin-Vergasern aufwendig; Originalauspuffanlage (4-in-4) häufig verrostet.

Honda CBX 1000

Anspruchsvolles Sammelgebiet: Fahrbare Exemplare beginnen bei rund 7.000–10.000 €. BaT erzielte im Dezember 2025 für eine 1979er CBX 15.500 USD, bei Mecum Las Vegas 2025 wechselte eine weitere 1979er CBX für 19.800 USD den Besitzer. Gut restaurierte CBX-Exemplare erzielen je nach Zustand und Vollständigkeit 15.000–25.000 €.

Schwachstellen CBX: Nockenwellenkettenspanner (cam chain tensioners) – die kritischste Schwachstelle; Ventilschaftdichtungen undicht nach Jahrzehnten; sechs Vergaser erfordern aufwendige Synchronisation und Hauptdüsen-Abstimmung; Originalabgasanlage (6-in-2 oder 6-in-1) extrem korrosionsanfällig und teuer in der Restaurierung; Lichtmaschine/Reglereinheit altersbedingt oft defekt.

Honda CB 500 Four

Der erschwingliche Einstieg in die Honda-Vierzylinderhistorie: 3.000–7.000 € für gute fahrbare Exemplare. BaT erzielte im Januar 2025 für einen 1973er CB500 Four 5.273 USD. Originalität (insbesondere der seltene 4-in-4-Originalexhaust) treibt den Preis nach oben.

Schwachstellen CB500: Vergaser-Schwimmernadelventile; Punktzündung altersbedingt unzuverlässig; Originalabgasanlage stark korrosionsanfällig; Tank innen häufig rostig.

Honda CB 350 Four (CB350F)

Der kleinste Honda-Reihenvierzylinder und seltener als CB500/CB750: 3.500–9.000 € je nach Zustand. BaT erzielte im Mai 2025 für eine 1974er CB350F 8.500 USD (restauriert), eine weitere 1974er brachte im August 2025 3.350 USD (Fahrerzustand). Originalzustand wird stark prämiert, da viele CB350F verbastelt wurden.

Schwachstellen CB350F: Vergaser-Synchronisation anspruchsvoll (vier kleine Keihin-Vergaser); Originalteile seltener als bei CB750; Originalabgasanlage häufig fehlt oder ersetzt.

Honda CX 500 Turbo

Technisches Sammelstück: Fahrbare Exemplare 4.000–8.000 €, museale Zustand mit nachweisbarem Laufweg unter 10.000 km erzielen mehr. BaT verzeichnete im Juni 2024 ein 24-Meilen-Exemplar für 15.000 USD, drei weitere CX500 Turbos lagen 2024 zwischen 4.100 und 4.444 USD. Die Seltenheit der Ersatzteile (insbesondere Turbolader-Teile und EFI-Komponenten) macht Restaurierungen teuer.

Honda Gold Wing GL1000

Frühe GL1000-Exemplare (1975–1979) sind die begehrtesten: 5.000–12.000 € für gute Zustand, bis 18.000 € für dokumentiert rekonditionierte Exemplare. BaT verzeichnete 2024/2025: 1975er GL1000 für 7.500 USD (12/2024), 1976er GL1000 für 7.550 USD (7/2024), 8.000 USD (6/2024) und ein besonders gut erhaltenes Exemplar für 12.750 USD (6/2025).

Kritischer Hinweis: Der Zahnriemenantrieb des GL1000-Motors muss regelmäßig gewechselt werden – ein gerissener Zahnriemen zerstört den Motor. Bei Kauf unbedingt Wechselintervall-Dokumentation prüfen.

Schwachstellen GL1000: Zahnriemen (kritisch!); Vergasergestänge und Ansaugdichtungen; Kühlsystem-Dichtungen; Kardangelenk-Verschleiß; Originalzubehör (Windschutzscheibe, Gepäcksystem) häufig fehlend.

Honda VFR 750R RC30

Hochpreisiges Sammelstück für ernsthafte Enthusiasten: 25.000–55.000 € je nach Zustand und Vollständigkeit. Mecum Las Vegas 2025 erzielte für einen RC30 51.700 USD; ein JDM-RC30 (1987) blieb auf BaT im Juli 2025 bei einem Gebot von €28.250 unverkauft (nicht angenommen). Vollständige, unrestaurierte RC30 mit niedriger Laufleistung und Dokumentation sind selten und erzielen die Toppreise.

Schwachstellen RC30: Magnesium-Karosserie- und Rahmenteile korrosionsanfällig; Originalscheiben und Bodywork teuer und selten; spezialisierte Motorteile erfordern Fachkenntnis; Kraftstofftank-Innenbeschichtung häufig defekt.

Fahrverhalten & Performance

Hondas klassische Motorräder fahren sich so vielfältig wie die Baureihen selbst – aber eines verbindet sie: eine Zuverlässigkeit und Perfektion im Antritt, die für japanische Ingenieurskunst der 1970er und 1980er Jahre steht.

Die CB 750 Four fährt sich auch heute noch erstaunlich zeitgemäß: Der Reihenvierzylinder dreht kultiviert hoch, liefert bei 6.000–8.000 U/min seinen Kraftgipfel, und das Chassis hält, was es verspricht – neutral, beherrschbar, mit einer Handlichkeit, die die 218 kg fast vergessen lässt. Frühe Exemplare mit Sandcast-Vergasern haben einen etwas direkteren Gasannahme-Charakter.

Das CBX 1000 überfordert und begeistert gleichzeitig: Sechs Zylinder, 24 Ventile, der Klang ist ein Konzert. Das Motorrad dreht flüssig bis weit über 8.000 U/min, beschleunigt gleichmäßig und fast unmerklich bis zur Redline. Das Fahrwerk der frühen Baujahre (1978–1979) erfordert Umgewöhnung – es ist für damalige Verhältnisse sportlich, aber kein Rennfahrwerk. Ab 1981 erhielt das CBX ein sportlicheres Pro-Link-Fahrwerk.

Die Gold Wing GL1000 bringt Fernreise-Entspannung auf zwei Rädern: Der wassergekühlte Boxer läuft seidenglatt bei Landstraßen-Tempo, der niedrige Schwerpunkt gibt dem Fahrer Stabilität. Für das Gewicht ist die GL1000 erstaunlich handlich – der Charakter eines echten Langstreckenbegleiters.

Der VFR 750R RC30 ist Hondas kompromisslosestes Straßenmotorrad: Der V4 mit zahnradgetriebener Nockenwelle singt ein einzigartiges mechanisches Lied bei höheren Drehzahlen. Das Fahrwerk ist präzise und direkt – ein Motorrad für Fahrer, die genau wissen, was sie tun.

Design & Ästhetik

Honda-Klassiker spiegeln die Ingenieursphilosophie ihrer Entstehungszeit: sorgfältig, symmetrisch, ohne überflüssige Gesten, aber mit einer Stilsicherheit, die Jahrzehnte überdauert.

Die CB 750 Four ist das reinste Ausdrucksbild japanischer Motorrad-Nüchternheit: der charakteristische Candy-Ruby-Red-Tank, die vier verchromten Auspuffrohre (4-in-4), das runzlige Profil des Reihenvierzylinders. Das Design ist so klar und funktional, dass es heute noch modern wirkt.

Das CBX 1000 ist das Gegenstück: dramatisch breit durch den Sechszylinder-Motor, mit einem Bugspoiler, der aus dem Styling-Studio der späten 1970er stammt. Die CBX polarisiert – wer sie schön findet, empfindet sie als Skulptur.

Der RC30 ist Rennsport-Purismus: Halbschalenverkleidung, racing-inspirierter Heck-Einzelsitz, Doppelscheinwerfer. Jede Linie ist zweckorientiert – ein Motorrad, das auch im Stand nach Rennen aussieht.

Die Gold Wing GL1000 ist das nüchternste Design der Gruppe: Touring-orientiert, aber mit der subtilen Eleganz eines Instruments, das für Tausende Kilometer gebaut wurde.

Rennsport & Kultur

Honda ist die erfolgreichste Motorradmarke in der Geschichte des Motorsports. Die Zahlen sind schwindelerregend: mehr als 750 Grand Prix-Siege in der Motorrad-Weltmeisterschaft (kombiniert MotoGP, 125cc, 250cc, 500cc), mehr als 16 Fahrer-Weltmeisterschaften und mehr als ein Dutzend Konstrukteurs-Titel.

Die 1961er Isle of Man TT-Kampagne brachte Honda die ersten Grand Prix-Weltmeisterschaften. Mike Hailwood triumphierte mehrfach auf Honda in der Weltmeisterschaft. In der 500cc-Klasse dominierte Honda mit Fahrern wie Freddie Spencer (1983, 1985 Doppel-Weltmeister), Eddie Lawson und späteren MotoGP-Ären.

In der Superbike-WM gewann der RC30 die ersten beiden Weltmeisterschaften 1988 und 1989 durch Fred Merkel – ein historischer Auftakt für eine Rennserie, die heute zur zweiten globalen Motorrad-WM wurde.

Bei der Dakar Rally schrieb Honda ebenfalls Geschichte: Cyril Neveu gewann 1986 auf der NXR750 die erste Honda-Dakar, es folgten Siege 1987, 1988 und 1989 – vier in Folge. In jüngerer Zeit gewannen Honda-Fahrer die Dakar 2020, 2021 und 2024.

Fazit

Honda-Klassiker bieten für jeden Sammlertyp den richtigen Einstiegspunkt. Die CB 750 Four ist das historisch bedeutendste Modell – das Motorrad, das 1969 die Branche revolutionierte und heute als Investitionsobjekt funktioniert. Das CBX 1000 ist die dramatischste Wahl für Liebhaber des Klangs und der Technik. Die CB 500 Four und CB 350 Four bieten erschwinglicheren Einstieg in die Honda-Vierzylindergeschichte. Der VFR RC30 ist für ernsthafte Sammler, die Rennsporthistorie auf der Straße suchen.

Die Ersatzteilversorgung für Honda-Klassiker ist ausgezeichnet – sowohl OEM-Lagerware als auch hochwertige Aftermarket-Hersteller bedienen den Markt. Die weltweite Honda-Fangemeinde ist groß, aktiv und kenntnisreich.

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