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BSA Motorrad kaufen
Seit 1903 prägte die Birmingham Small Arms Company die britische Motorradkultur – vom robusten M20-Militärmotorrad bis zur berühmten Gold Star, die acht Jahre lang die Clubmans TT dominierte.
Zoekresultaten

1969 | BSA B 44 Victor Grand Prix
B.S.A VICTOR 441

1963 | BSA C 15 Scrambler
B.S.A 250 C15 TRIAL

1972 | BSA A 65 Lightning II
Wettbewerbsmaschine Rallye Paris Dakar

1953 | BSA A 10 Golden Flash
BSA A10 Golden Flash
"BSA" Inserats-Referenzen von Classic Trader
Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "BSA" machen.
1937 | BSA Empire Star 500
Kraftvolles 500-ccm-Motorrad der Vorkriegszeit
1970 | BSA A 65 Lightning
Gebaut für Drehmoment, Tempo und souveränen Auftritt
1953 | BSA A 10 Golden Flash
Charakterstarkes 650-ccm-Motorrad der Nachkriegsära
1974 | BSA B50
B.S.A B50 MX
1968 | BSA A 65 Thunderbolt
Thunderbolt 650
1965 | BSA A 10 Golden Flash
-
1942 | BSA M 20
1942 BSA M20 496cc
1962 | BSA A 10 Rocket Gold Star
1962 BSA A10 Rocket Gold Star Replica 646cc
1953 | BSA B 34 Gold Star 500
1953 BSA DBD34 Gold Star 499cc
1968 | BSA A 75 Rocket 3
1968 BSA A75R Rocket 3 Mk1 741cc
1955 | BSA DB 34 Gold Star
1955 BSA CB34 Gold Star 499cc
Geschichte & Erbe
Die Birmingham Small Arms Company entstand 1861 aus dem Zusammenschluss von 14 Waffenschmieden in Birmingham. Als die Nachfrage nach Waffen in den 1880er Jahren einbrach, wandte sich BSA neuen Geschäftsfeldern zu: 1880 begann die Fahrradproduktion, 1903 folgte das erste Motorrad mit einem 3,5 PS starken Motor. Bis 1913 verkaufte BSA alle produzierten Maschinen – ein früher Erfolg, der das Unternehmen zur späteren Weltmarktführerschaft führte.
Der Erste Weltkrieg verwandelte BSA wieder in einen Rüstungskonzern, doch in den 1920er Jahren entwickelte das Unternehmen die M-Baureihe mit robusten Einzylindermotoren. Die Modelle M20, M21 und M22 galten als unverwüstlich und wurden weltweit exportiert. Im Zweiten Weltkrieg produzierte BSA rund 126.000 M20-Militärmotorräder für britische Streitkräfte und Verbündete – mehr als jeder andere britische Hersteller.
Nach 1945 kaufte BSA strategisch konkurrierende Marken auf, darunter Triumph Motorcycles (1951), und wurde zum größten Motorradhersteller der Welt. Die 1950er und frühen 1960er Jahre markierten BSAs Goldene Ära: Die A7 und A10 Golden Flash mit 500 bzw. 646 cm³ Paralleltwin-Motoren setzten Maßstäbe. Die BSA Gold Star dominierte zwischen 1949 und 1956 die Isle of Man Clubmans TT – acht Siege in Folge, die bis heute in der Motorradgeschichte nachhallen.
Die A65-Reihe (Lightning, Thunderbolt, Spitfire) startete 1962 mit 654 cm³ Hubraum und sollte gegen Norton und Triumph konkurrieren. Die A65 Lightning erreichte 180 km/h und erlangte durch den James-Bond-Film "Thunderball" (1965) Kultstatus. Parallel entwickelte BSA mit dem B44 Victor ein Motocross-Motorrad, mit dem Jeff Smith 1964 und 1965 die 500-cm³-Motocross-Weltmeisterschaft gewann.
Ab Mitte der 1960er geriet BSA unter Druck: Japanische Hersteller überfluteten den Markt mit moderneren, zuverlässigeren Maschinen. Qualitätsprobleme häuften sich, die Modellpalette veraltete. 1972 stellte BSA die Motorradproduktion ein. Die Fusion mit Norton-Villiers scheiterte 1977 an der Insolvenz. Heute hält die BSA Regal Group die Namensrechte und produziert Ersatzteile für Sammler weltweit.
Highlights & Besonderheiten
BSA-Motorräder zeichnen sich durch britische Ingenieurskunst und robuste Konstruktion aus. Die Gold Star gilt als eine der begehrtesten britischen Klassiker: Die 500-cm³-Einzylinder-OHV-Version (DBD34) leistete bis zu 42 PS bei einem Gewicht von nur 170 kg. Mit Verdichtungsverhältnissen zwischen 6,5:1 und 13:1 ließen sich die Maschinen für Straßenrennen, Scrambles oder Clubman-Rennen konfigurieren. Die Rocket Gold Star (1962–1963) kombinierte den A10-Twin-Motor mit dem Gold-Star-Fahrwerk – heute eine der seltensten BSA-Varianten.
Die A10 Golden Flash überzeugte durch ihren charakteristischen 646-cm³-Paralleltwin mit 35–40 PS. Die Super Rocket (1958–1963) bot sportlichere Abstimmung, während die Road Rocket (1954–1958) als Vorgänger galt. Die Spitfire Scrambler (1957–1963) zeigte BSAs Geländekompetenz.
Die A65-Modelle teilten sich den 654-cm³-OHV-Twin, unterschieden sich aber deutlich: Die A65 Lightning leistete 52 PS bei 7.000 U/min und erreichte 180 km/h – sechs PS und acht km/h mehr als die komfortablere A65 Thunderbolt mit Einzelvergaser. Ab 1969 erhielt die Lightning eine Doppel-Trommelbremse vorne und ausbalancierte Auspuffrohre. Die seltene A70 Lightning (1971) mit 751 cm³ entstand für die AMA-Homologation – nur 202 Exemplare wurden gebaut, alle für den US-Export.
Das M20 verkörpert BSAs Militärerbe: Der 496-cm³-Seitenventiler leistete nur 13 PS, bewährte sich aber in jedem Kriegsschauplatz des Zweiten Weltkriegs. Die robuste Konstruktion machte das M20 nach 1945 zum beliebten Seitenwagen-Zugfahrzeug. Der B44 Victor mit 441 cm³ und 34 PS (GP-Version) brachte BSAs Motocross-Erfolge auf die Straße – eine Renn-Replik mit Straßenzulassung.
Technische Daten
Besonderheiten:
- Gold Star: Verdichtungsverhältnis variabel zwischen 6,5:1 (Benzol) und 13:1 (Rennkraftstoff)
- A10-Reihe: Rahmentypen Starr (1950–1954), Plunger (1951–1954), Schwinge (ab 1954)
- A65: 12-Volt-Elektrik mit Zenerdioden-Spannungsregler ab 1962
- A70 Lightning: Nur 202 Exemplare gebaut (AMA-Homologation), alle in die USA exportiert
- M20: Lucas DU142 Scheinwerfer, Magnetzündung, 13,6-Liter-Tank
Marktübersicht & Kauftipps
BSA-Sammlermodelle bewegen sich in unterschiedlichen Preissegmenten, abhängig von Modell, Zustand und Originalität. Die Gold Star DBD34 gilt als Spitzenmodell: Maschinen in ausgezeichnetem Originalzustand erzielen 15.000–25.000 €, seltene Renn-Konfigurationen oder die Rocket Gold Star können deutlich darüber liegen. Die A10 Golden Flash und Super Rocket liegen zwischen 8.000 und 15.000 €, wobei frühe Plunger-Modelle und die seltene Super Flash Aufschläge rechtfertigen.
Die A65 Lightning und Thunderbolt sind mit 6.000–12.000 € erschwinglicher, wobei späte Modelle (1970–1972) aufgrund bekannter Qualitätsprobleme am unteren Ende rangieren. Frühe A65 (1962–1965) mit besserer Verarbeitung erzielen höhere Preise. Die extrem seltene A70 Lightning ist kaum zu finden – Preise bei Verfügbarkeit über 15.000 €.
Das M20 ist mit 4.000–8.000 € der Einstieg in die BSA-Welt. Militärmodelle mit nachweisbarer Geschichte oder zivile Nachkriegsversionen mit Alu-Zylinderkopf (ab 1951) sind begehrt. Der B44 Victor GP liegt zwischen 5.000 und 10.000 €, wobei originale GP-Versionen mit Renn-Spezifikation seltener sind als Enduro- oder Roadster-Varianten.
Käuferprofile: Gold-Star-Käufer sind meist erfahrene Sammler, die ein ikonisches britisches Rennmotorrad suchen. A10- und A65-Käufer schätzen klassische Twins zum Touren oder für Vintage-Events. M20-Interessenten suchen oft militärhistorische Fahrzeuge oder robuste Seitenwagen-Zugmaschinen. B44-Victor-Käufer bevorzugen Einzelzylinder mit Wettbewerbserbe.
Schwachstellen nach Modell:
A10-Reihe: Pleuellagerschäden bei frühen Modellen, Magnetzünder-Zuverlässigkeit, Ölverluste an Kurbelgehäuse-Trennfuge und Primärkettenkasten. Plunger-Federung (vor 1954) verschleißt stark – auf Rahmenschäden an Lagerpunkten prüfen.
A65-Reihe: Ölverluste (Kurbelgehäuse, Steuergehäuse), Vibrationen über 5.000 U/min, Öldruckwarnleuchten-Fehlfunktionen. Späte Modelle (1970–1972) zeigen schlechtere Qualitätskontrolle mit rostenden Teilen und Kupplungsrutschen. Amal-Concentric-Vergaser ersetzte Monobloc wegen Benzinüberlaufs – auf Vergasertyp achten.
Gold Star: Magnetzünder-Ausfälle (Lucas stellte 1963 Produktion ein – Ersatz teuer und schwer zu finden). Ventilführungen verschleißen, Pleuellagerschäden bei hohen Laufleistungen. Kompressionstest und Magnetzünder-Zustand sind kritisch.
M20: Geringe Leistung und hohes Gewicht sind konstruktionsbedingt. Lucas-Magnetzünder und Scheinwerfer prüfen, Rahmen auf Risse inspizieren (besonders Militärmodelle mit hartem Einsatz). Seitenventilmotor ist robust, aber langsam.
B44 Victor: Kurbelwellen-Hauptlager steuerseitig (wechselte von Gleitlager zu Kugellager). Alu-Zylinder und -Kopf empfindlich. Hohe Verdichtung (GP-Modelle) erfordert sorgfältige Abstimmung. Getriebeverschleiß bei Wettbewerbsmodellen prüfen.
Restaurierungskosten: Motorüberholung 2.000–5.000 € (abhängig von Teilverfügbarkeit), Rahmenrestauration 500–1.500 €, Lackierung/Verchromung 1.000–3.000 €, Elektrik 300–800 €. Komplette Concours-Restaurierung: 5.000–15.000+ €.
Teilverfügbarkeit: Draganfly Motorcycles (UK), Amal Carburettors (Salisbury, UK) für Original-Vergaser, British Only (UK) für Restbestände. Britische Spezialisten bieten guten Support, aber Versandkosten nach Europa und Lieferzeiten beachten. A10/A65-Teile gut verfügbar, Gold-Star- und A70-Lightning-Teile seltener und teurer.
Inspektionsprioritäten: Rahmen auf Risse prüfen (besonders Plunger-Lagerpunkte bei A10), Motorgeräusche (Pleuellagerspiel), Magnetzünder-Funktion, Ölverluste, Getriebe- und Kupplungsfunktion testen, elektrisches System (Ladesystem, Zenerdiode bei A65), Originalität von Motor- und Rahmennummern verifizieren.
Fahrverhalten & Performance
Das BSA M20 ist keine sportliche Maschine – mit 13 PS und 167 kg bewegt es sich gemächlich. Der Seitenventilmotor läuft kultiviert im niedrigen Drehzahlbereich, vibriert kaum und zieht gleichmäßig. Mit Seitenwagen ist das M20 in seinem Element: stabiles, vorhersehbares Handling, robuste Konstruktion. Allein gefahren wirkt es schwerfällig, aber unkaputtbar – ein Arbeitstier, das Jahrzehnte überdauert.
Die A10 Golden Flash bietet klassisches Paralleltwin-Feeling: Der 646-cm³-Motor läuft ab 3.000 U/min geschmeidig, entwickelt kräftiges Drehmoment und zieht bis über 160 km/h. Vibrationen bleiben moderat, der typische britische Twin-Sound begleitet entspannte Überlandfahrten. Die Super Rocket fühlt sich sportlicher an – straffere Abstimmung, höhere Drehfreude, aber auch mehr Vibrationen. Das Schwingen-Fahrwerk (ab 1954) verbessert Komfort und Handling deutlich gegenüber Plunger-Modellen.
Die Gold Star ist eine Rennmaschine mit Straßenzulassung: Der 500-cm³-Einzylinder vibriert spürbar, fordert aktives Fahren und belohnt mit 180+ km/h Spitze und messerscharfer Lenkpräzision. Im Stadtverkehr unkomfortabel, auf Landstraßen und Rennstrecken brillant. Die Kraft setzt abrupt ein, das harte Fahrwerk überträgt jeden Fahrbahnuneigal – ein Motorrad für Enthusiasten, die den direkten Kontakt zur Maschine suchen.
Die A65 Lightning kombiniert Leistung mit Alltagstauglichkeit: 52 PS schieben kraftvoll an, die Maschine erreicht mühelos 160 km/h und beschleunigt bis 180 km/h. Bei 110 km/h läuft sie entspannt, darüber steigen Vibrationen merklich. Die Doppel-Trommelbremse (ab 1969) verzögert ordentlich, erfordert aber Kraft. Die Thunderbolt fährt sich komfortabler: Einzelvergaser, weniger Leistung, aber harmonischerer Durchzug und ruhigerer Lauf für Touring.
Der B44 Victor GP ist ein reinrassiges Wettbewerbsmotorrad: Der 441-cm³-Einzylinder dreht bis 7.000 U/min hoch, liefert 34 PS und vibriert deutlich. Leichtgewicht (ca. 150 kg) und straffe Federung machen ihn auf unbefestigten Wegen zu Hause. Auf der Straße fühlt er sich nervös und kompromisslos an – ein Motocross-Sieger mit Nummernschild.
Design & Stil
BSA-Motorräder verkörpern funktionales britisches Design ohne überflüssige Ornamentik. Die Gold Star zeigt puristische Rennmaschinenaesthetik: schmaler Einzelsitz, flacher Lenker, minimale Verkleidung, verchromter Tank mit Gold-Star-Logo. Die Abgasanlage liegt hoch (Scrambler-Varianten) oder sportlich tief (Clubman). Alles dient der Performance – kein Gramm zu viel.
Die A10 Golden Flash präsentiert sich klassisch-elegant: geschwungener Doppelsitz, verchromte Schutzbleche, charakteristischer Tank in British Racing Green oder Amarant Red mit goldenen Pinstripes. Die Paralleltwins wirken massiv und selbstbewusst – britisches Understatement mit Substanz. Die Super Rocket trägt sportlichere Farben und Grafiken, bleibt aber erkennbar elegant.
Die A65-Reihe modernisierte das Design: schmalere Linien, flachere Sitzbank, zeitgemäßere Grafiken. Die Lightning setzte auf Performance-Optik mit zwei Amal-Vergasern, balancierten Auspuffrohren und sportlicher Farbgebung. Die Thunderbolt wirkte bürgerlicher mit großzügigeren Schutzblechen und Einzelvergaser.
Das M20 zeigt militärische Zweckmäßigkeit: olivgrüne Lackierung, robuste Stahlschutzbleche, Gepäckträger, Werkzeugkasten. Zivile Nachkriegsversionen trugen BSAs klassische Farbpalette – Black, Blue, oder Maroon –, behielten aber den utilitaristischen Charakter.
Der B44 Victor kombiniert Wettbewerbstechnik mit Straßendesign: hochgezogene Auspuffanlage, schlanke Silhouette, schmaler Tank, Enduro-Sitzbank. Die GP-Version trug Wettbewerbsnummernschilde und Rennfarben – ein Motocross-Motorrad mit minimalen Zugeständnissen an Straßentauglichkeit.
BSA-Designer zielten auf britische Motorradfahrer und Exportmärkte: solide Technik, klassische Optik, erkennbarer Markenstolz. Die Ära von 1950–1965 markierte BSAs designhistorischen Höhepunkt – danach fielen Qualität und Gestaltung ab.
Rennsport & Kultur
BSAs Rennerfolge prägen das Markenerbe: Die Gold Star dominierte die Isle of Man Clubmans TT zwischen 1949 und 1956 mit acht aufeinanderfolgenden Siegen – ein Rekord, der BSAs Ruf als Rennmaschinen-Hersteller zementierte. Fahrer wie Harold Clark (1949), Eric Houseley (1952) und Bernard Codd (1956, Doppelsieg Junior/Senior) fuhren auf Gold-Star-Maschinen zu Ruhm. Die Clubmans TT forderte produktionsnahe Motorräder – die Gold Star bewies, dass BSA Straßenmotorräder baute, die Rennen gewinnen konnten.
Die DBD34 Gold Star Clubman wurde zur Legende: Mit 42 PS, Rennvergaser, hochverdichtetem Motor und optimiertem Fahrwerk erreichte sie über 180 km/h. Privatfahrer kauften die Maschine ab Werk mit Renn-Spezifikationen – ein seltenes Angebot in den 1950ern.
Der B44 Victor holte BSA in den Motocross-Sport: Jeff Smith gewann auf einem 441-cm³-BSA-Prototyp die 500-cm³-Motocross-Weltmeisterschaft 1964 und 1965. Der Victor entstand direkt aus diesen Weltmeistermaschinen – eine Renn-Replik für die Straße und den privaten Wettbewerb.
In der Populärkultur erschien die A65 Lightning im James-Bond-Film "Thunderball" (1965), gefahren von Fiona Volpe (Luciana Paluzzi). Die Szene festigte BSAs Image als sportlich-britische Marke mit internationalem Appeal.
In Großbritannien prägten BSA-Motorräder die Nachkriegszeit: Polizei, Automobile Association und private Fahrer vertrauten auf M20, A7 und A10. Die Maschinen waren allgegenwärtig – auf Landstraßen, in Garagen, bei Clubrennen. BSAs Niedergang in den 1970ern markierte das Ende einer Ära britischer Motorradkultur.
Fazit
BSA verkörpert britische Motorradgeschichte von der militärischen Robustheit des M20 über die sportliche Eleganz der A10 Golden Flash bis zur Renn-Dominanz der Gold Star. Sammler schätzen die Modelle für technische Solidität, historische Bedeutung und das charakteristische Fahrerlebnis britischer Klassiker.
Die Gold Star bleibt das Kronjuwel – eine der begehrtesten britischen Klassiker mit Rennhéritage und Kultstatus. A10 und A65 bieten zugänglichere Einstiege in BSAs Twin-Welt mit unterschiedlichen Charakteren: entspanntes Touren (A10, Thunderbolt) oder sportliche Performance (Super Rocket, Lightning). Das M20 spricht militärhistorisch interessierte Sammler an, der B44 Victor Wettbewerbsenthusiasten.
Teilverfügbarkeit ist gut für A10/A65, anspruchsvoller für Gold Star und A70. Restaurierungsprojekte erfordern Budget und Geduld, aber das Ergebnis ist ein Stück britischer Ingenieurskunst, das Jahrzehnte überdauert. Wer ein BSA-Motorrad kauft, erwirbt mehr als ein Fahrzeug – er sichert sich ein Kapitel Motorradgeschichte aus Birmingham.



