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Porsche 940 Oldtimer kaufen

Der Porsche 940 ist einer der seltensten Wagen aus Zuffenhausen: Nur sechs Chassis wurden für das ambitionierte Porsche Indy-Projekt gebaut. Angetrieben von einem auf Methanol laufenden Sechszylinder, vereint er modernste Technik seiner Zeit aus dem Rennsport mit einer faszinierenden Entwicklungs­geschichte.

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Porsche 940 Oldtimer: Preise & Marktwerte

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Geschichte des Porsche 940

Der Porsche 940 entstand aus dem Wunsch, den Ruhm von Le Mans auf die berühmte Rennstrecke in Indianapolis zu übertragen. Ende 1978 begann die Entwicklung eines eigenen Einsitzers – ein Großprojekt für Porsche. Die Anmeldung zum 500 Meilen-Rennen erfolgte im Dezember 1979, als klare Zeichen für den damaligen Motorsport-Avantgardismus von Zuffenhausen. Mit Interscope Racing und Fahrer Danny Ongais im Team setzte Porsche auf ein US-Projekt von Weltrang. Das technische Konzept war kompromisslos auf Indy-Rennsport getrimmt. Doch Regelverschärfungen stoppte das Projekt im März 1980 kurz vor der Feuertaufe. Damit endete eines der ambitioniertesten, wenn auch wenig bekannten Kapitel der Porsche-Rennsportgeschichte.

Modellgeschichte des Porsche 940

Die Wurzeln des Porsche 940 liegen im 935-78 — dem aerodynamisch radikal umgebauten „Moby Dick“. Für Indianapolis entwickelte Porsche einen wassergekühlten Sechszylindermotor mit vier Ventilen pro Zylinder und modernster Elektronik. Der 940 war explizit als IndyCar konzipiert und hat weder direkte Vorgänger noch Nachfolger in der Porsche-Modellpalette; als Einzelstück in der Firmenhistorie bleibt er eine technische Randnotiz auf höchstem Niveau.

Besonderheiten und Highlights des Porsche 940

Der Porsche 940 ist technisch spektakulär: Der für das Reglement ausgelegte 2,65-Liter-Sechszylinder basiert zwar auf der 911-Architektur, verfügt aber über wassergekühlte Köpfe, Vierventiltechnik und Methanolbetrieb. Die Verdichtung lag bei 9,5:1, Ladeluftkühlung und Gebläsekühlung konnten dank des Kraftstoffs und spezieller Motorkopfkonstruktion entfallen. Die maximale Motorleistung von 904 PS (665 kW) bei erhöhtem Ladedruck war in der Geschichte der Porsche-Rennmotoren einzigartig. Vollelektronische Steuerungen für Einspritzung und Zündung waren ihrer Zeit voraus. Nur sechs Chassis wurden gebaut, was den 940 zu einer extrem seltenen Erscheinung macht.

Technische Daten

Sondermodelle und Unikate

Der Porsche 940 selbst ist in gewisser Weise ausschließlich eine Sonderedition: Nur sechs Chassis wurden gefertigt, jedes stellt ein Unikat im Porsche-Universum dar. Eine weitere Aufteilung in Sondermodelle existiert nicht, da keine Serienproduktion stattfand.

Wartung und Schwachstellen

Aufgrund der extremen Seltenheit und des reinrassigen Rennsportcharakters gibt es keine bekannten Schwachstellen im klassischen Sinne. Wartung und Ersatzteilversorgung bewegen sich auf Museumsniveau; erhaltene Chassis werden meist nicht aktiv betrieben, sondern sind Sammlungs– oder Ausstellungsstücke. Wer einen 940 betreut, steht vor ähnlichen technischen Herausforderungen wie bei anderen experimentellen Rennfahrzeugen der späten 1970er Jahre.

Motor, Fahrverhalten und Antrieb

Mit einer Nenndrehzahl von über 9.000 1/min und 904 PS Leistung aus lediglich 2,65 Litern Hubraum war der 940 ein Technologieträger im Indy-Rennsport. Möglich machte das die auf Methanol ausgelegte Verbrennung und die wassergekühlten Zylinderköpfe. Das Fahrwerk war kompromisslos für den Ovalkurs konzipiert: minimale Aufstandshöhe, maximierte Downforce, höchstmögliche Endgeschwindigkeiten und ultimativer Geradeauslauf. Im Vergleich zu anderen Porsche-Modellen ist der 940 kompromisslos auf Höchstleistung und Belastbarkeit ausgelegt. Zu den sechs gebauten Chassis zählt keines als „beliebtes Modell“ im klassischen Sinne – jeder einzelne Porsche 940 ist ein Sonderfall. Technisch herausragend bleibt der wassergekühlte Sechszylinder mit vier Ventilen, ein Unikat in der Porsche-Geschichte.

Interieur, Komfort und Exterieur

Der Porsche 940 ist als einsitziger Rennwagen ausschließlich auf Funktion ausgerichtet. Komfortelemente oder klassische Sonderausstattungen fehlten komplett. Die Karosserie besteht aus leichten Verbundmaterialien, die Gestaltung konzentriert sich auf Aerodynamik gemäß Reglement. Designer oder Interieurdetails spielen keine Rolle wie bei Straßensportwagen. Farben und Beklebung waren team- oder sponsorenseitig bestimmt.

Weitere Besonderheiten

Ein markantes Detail ist die vollständig elektronische Motorsteuerung, damals eine Neuheit im Motorsport. Die wassergekühlten Zylinderköpfe und der Verzicht auf klassische Gebläsekühlung unterscheiden den 940 grundlegend von anderen Porsche-Motoren jener Zeit.

Zusammenfassung

Der Porsche 940 spielt eine einzigartige Rolle in der Firmenhistorie: Als IndyCar-Projekt gebaut, wurde er durch Reglementänderungen ausgebremst und kam nie zum Renneinsatz. Technisch bringt er Innovationen, wie sie nur an der Spitze des Motorsports und in Versuchsträgern realisiert werden. Mit nur sechs gebauten Exemplaren steht der 940 für Experimentierfreude und das technische Know-how der Porsche-Ingenieure Ende der 1970er Jahre.