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Packard Super Clipper Oldtimer kaufen

Der Packard Super Clipper steht für US-amerikanische Automobilgeschichte und repräsentiert die aufwendigste Ausstattungsvariante der Clipper-Reihe aus den 1940er und 1950er Jahren. Besonders der kraftvolle Reihenachtzylinder sowie das elegante zweifarbige Design prägen dieses Modell, das heute auf dem Oldtimer-Markt eine exklusive Position einnimmt.

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"Packard Super Clipper" Inserats-Referenzen von Classic Trader

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Bild 1/27 von Packard Clipper Super Panama (1954)

1954 | Packard Clipper Super Panama

Oldtimer Packard  CLIPPER DE LUXE

6.500 €vor 3 Jahren
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Bild 1/27 von Packard Clipper Super Panama (1954)

1954 | Packard Clipper Super Panama

Oldtimer Packard  CLIPPER DE LUXE

9.500 €vor 4 Jahren
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Bild 1/33 von Packard Super Clipper (1954)

1954 | Packard Super Clipper

Packard-Clipper blue

13.500 €vor 6 Jahren
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Bild 1/22 von Packard Super Clipper (1954)

1954 | Packard Super Clipper

Packard-Clipper

12.500 €vor 8 Jahren
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Packard Super Clipper Oldtimer: Preise & Marktwerte

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Geschichte des Packard Super Clipper

Die Packard Super Clipper-Modelle entstanden aus der markanten Entwicklung der Packard Motor Car Company während der 1940er und 1950er Jahre. Ursprünglich 1941 lanciert und nach dem Zweiten Weltkrieg weiterentwickelt, spiegelte der Super Clipper die Ambitionen des traditionsreichen Herstellers wider, sich durch Motorleistung und Komfort von der Konkurrenz abzuheben. In den Nachkriegsjahren wurde das Clipper-Label zunächst gestrichen und erst 1953 unter der Führung von James J. Nance wieder eingeführt. Fortan positionierte sich die Super Clipper als Spitzenmodell und markierte einen Schlusspunkt der eigensinnigen Packard-Philosophie, bevor das Unternehmen infolge der Fusion mit Studebaker in den späten 1950ern die Fahrzeugproduktion einstellte.

Modellgeschichte der Super Clipper-Reihe

Die Clipper-Serie wurde erstmals 1941 eingeführt und bis 1947 gebaut, wobei der Super Clipper stets die luxuriöseste Variante darstellte. Nach einer kurzen Produktionspause kehrte die Modellreihe 1953 mit einer Vielzahl an Varianten – darunter Club Sedan, Sportster Hardtop und Touring Sedan – auf den Markt zurück. 1955 wurde der Super Clipper technisch deutlich überarbeitet und erhielt erstmals einen V8-Motor. Eine deutliche Differenzierung von den einfacheren Clipper-Ausstattungen war charakteristisch. 1956, im letzten Modelljahr, wurden nochmals wenige Fahrzeuge gefertigt, bevor mit der Werksschließung in Detroit die Ära der Super Clipper endgültig endete.

Besonderheiten des Packard Super Clipper

Typische Merkmale des Packard Super Clipper sind der Reihenachtzylinder beziehungsweise später der V8, das schwere, repräsentative Touring-Sedan-Chassis und das konsequent hochwertige Ausstattungsniveau. Besonders war in den 1950er Jahren die Zweifarblackierung, während sich das Modell mit bis zu 240 PS klar vom technischen Standard seiner Zeit abhob. Sammelwürdig sind zudem die Versionen „Panama“ (Hardtop) und die Club Sedan-Varianten aus den späten Baujahren.

Technische Daten

Sondermodelle und limitierte Ausführungen

Als Panama Hardtop und in seltenen Cabriolet-Ausführungen (Caribbean-Ausstattung) traten die limitierten Varianten hervor. Während der Facelift-Jahre traten keine weiteren Sondermodelle auf, da Packard das Programm aus Kostengründen straffte. Die Panama-Blau-Weiß-Lackierungen sind unter Kennern besonders gesucht.

Schwachstellen und typische Mängel

Bekannte Schwachstellen beziehen sich auf die Komplexität der US-Technik, insbesondere die Wartung des V8 in späten Baujahren erfordert Erfahrung. Typisch sind zudem altersbedingte Probleme bei der Fahrwerksaufhängung sowie Korrosionsprobleme an Schwellen und bodennahen Anbauteilen. Die Automatikgetriebe ab 1955 gelten als sensibel und verlangen sorgfältige Wartung, insbesondere bei Fahrzeugen, die längere Standzeiten aufweisen.

Motor, Leistung und Fahrverhalten

Der Packard Super Clipper ist geprägt durch den samtig arbeitenden Reihenachtzylinder der frühen Modelle sowie den durchzugsstarken V8 in den Baujahren ab 1955. Diese Motorenkombinationen machen den Wagen zu einem souveränen Langstrecken-Fahrzeug, das weich und komfortabel, aber mit spürbarem Schub bewegt werden kann. Das Fahrwerk ist amerikanisch-komfortabel abgestimmt und verträgt durchaus flott gefahrene Landstraßenetappen, sofern die Mechanik gewartet wurde. Die Kraftübertragung erfolgt über manuelle oder automatische Getriebe, wobei insbesondere die Automatikgetriebe im Hinblick auf Bedienungskomfort punkten. Zu den prägenden Ausführungen zählen der zweitürige Panama Hardtop sowie der viertürige Touring Sedan mit 240-PS-V8-Motor der letzten Serie. Gerade die Touring-Modelle fallen durch ihre ausgewogene Balance von Raumkomfort, Fahrdynamik und Reisetauglichkeit auf.

Innenraum, Komfort und Exterieur

Das Design des Super Clipper ist geprägt von großzügigen Linien, wuchtigen Kotflügeln und einer klaren Formensprache, die Anfang der 1950er als besonders repräsentativ galt. Im Innenraum dominieren hochwertige Materialien wie Echtleder und Chrom-Dekore, während optionale Ausstattungen, wie elektrische Fensterheber und zeitgenössische Radios, den Komfort deutlich anheben. Die Kombination aus zweifarbigem Lack, farblich abgestimmten Interieurs und aufwendigen Zierleisten gibt dem Fahrzeug sein typisches Gesicht. Zu den gesuchten Ausstattungen zählen originale Zusatzscheinwerfer, seltene Sonderfarben wie Panama-Blau und ausgefallene Zubehörteile zur Individualisierung.

Sonstige Besonderheiten

In den letzten Baujahren wurde der Super Clipper konsequent von den einfacheren Clipper-Modellen abgegrenzt, unter anderem durch Blechdetails, separate Schriftzüge am Heck und spezifische Radkappen. Der Modellname „Panama“ stand dabei exklusiv für das Hardtop-Modell des Super Clipper. Da bereits während der Bauzeit die Fertigung aufwendiger und teurer war als bei vielen US-Konkurrenten, sind erhaltene Fahrzeuge heute als besonders aufwendig ausgestattet und bringen technikgeschichtlich relevante Detaillösungen mit.

Zusammenfassung

Der Packard Super Clipper steht heute als Symbol für den strukturellen Wandel der US-Automobilindustrie der 1950er Jahre und die individuellen Wege, die traditionsreiche Hersteller zur Differenzierung ihrer Modelle beschritten. Technisch, fahrdynamisch und optisch hebt sich der Super Clipper klar von konkurrierenden Limousinen seiner Zeit ab. Wer einen Packard Super Clipper Oldtimer kauft, erwirbt ein Stück automobilen Individualismus – exklusiv durch begrenzte Stückzahlen und auffällige technische Ausstattungen.