Adler Oldtimer kaufen

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Adler

Das deutsche Unternehmen Adlerwerke - als Name bei Fahrzeugmodellen kurz Adler - wurde 1880 von Heinrich Kleyer in Frankfurt (Main) gegründet. Adler entwickelte sich bis Ende der 1930er zu einem der führenden deutschen Automobilhersteller und erlangte mit seinen Modellen internationale Bekanntheit. Die erste Weltumrundung in einem Fahrzeug fand in einem Adler Standard 6 statt.

Die Adler-Geschichte

Die Adlerwerke firmierten zunächst als Heinrich Kleyer GmbH und stellten Fahrräder her. Mit dem Bau einer neuen Fabrikanlage im Jahr 1889 kamen die ersten motorisierten Fahrzeuge, Dreiradwagen, in die Produktion. Sie besaßen zunächst Motoren vom französischen Autobauer De Dion, bevor Adler ab 1904 eigene Motoren herstellte. Mit der Umwandlung in eine Aktiengesellschaft 1895/1896 wurde der Firmenname Adlerwerke eingeführt.

Es folgten Erweiterungen des Produktangebots, im Jahr 1898 Schreibmaschinen und im Jahr 1901 Motorräder, dessen Produktion allerdings 1907 wieder eingestellt wurde. Prototypen von Luftschiffmotoren wurden erstmals 1909 vorgestellt. Von der Luftfahrt verabschiedete sich Adler 1935 wieder. Im Fahrzeugbau bestach Adler durch technische Innovationen. Das Unternehmen war der erste deutsche Hersteller, der Motor und Getriebe miteinander verblockte (ab 1905), und eine durch Lockheed lizenzierte Hydraulik-Bremsanlage verwendete (erstmals 1926).

Technische Neuheiten wie die Einzelradaufhängung oder der damals ungewöhnliche Frontantrieb wurden verwendet. Adler war damit der erste europäische Autobauer, der den marktbeherrschenden US-Herstellern in technischer Hinsicht Konkurrenz machen konnte.

Der wirtschaftliche Erfolg zeigte sich schnell. Ein Fünftel aller Neuzulassungen im Jahr 1914 waren Fahrzeuge von Adler, zu Beginn der 1920er wurde in mehr als zehn Werken produziert, die Zahl der Beschäftigten überstieg die 10.000. Der Erfolg setzte sich in den 1930ern fort. Die Modelle Standard 6 und Trumpf Junior verkauften sich ausgesprochen erfolgreich, letzter über 100.000 Mal. Mehr als jedes zweite produzierte Fahrzeug entfiel auf die beiden Modelle.

Den Erfolg verdankte Adler den fähigen Leuten, die sie für sich gewinnen konnten. Der Ingenieur Edmund Rumpler entwickelte die ersten eigenen Motoren. Walter Gropius wurde im Jahr 1930 Berater der Firmenleitung, entwarf Karosserien, gestaltete den Adler als Markenzeichen neu und entfachte den Trend der "Kubuslimousine" als Designmaßstab im Autobau. Hans Gustav Röhr nahm den Posten des Chefkonstrukteurs von 1931 bis 1935 ein. Auf ihn geht das erfolgreichste Modell, der Trumpf Junior, zurück. Er wurde Ende 1935 von Karl Jenschke ersetzt, der mit dem Autobahnwagen erstmals ein stromlinienförmiges Fahrzeug designte.

Die Zeit des Zweiten Weltkriegs war durch die Kriegsproduktion geprägt. Nach einer vorläufigen Werkstilllegung durch die US-Streitkräfte kam Adler im Jahr 1949 mit Motorrädern zurück auf den Markt. Sie waren beliebt, der Absatz sank dennoch ab Mitte der 1950er. Im Jahre 1957 kaufte Grundig die Adlerwerke und schloss die Motorradproduktion. Das Werk durchlief seitdem mehrere Umstrukturierungen und Besitzerwechsel (die Aktiengesellschaft existiert bis heute), eine Rückkehr in den Fahrzeugbau fand jedoch nie statt.

Adler-Klassiker

Das bekannteste Modell von Adler ist der Standard 6. Es wurde von 1927 bis 1934 in insgesamt vier Varianten produziert und verkaufte sich mehr als 30.000 Mal. Je nach Ausführung besaß der Standard 6 45 bis 60 PS und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit zwischen 85 und 100 km/h. Berühmt wurde dieses Modell durch Clärenore Stinnes, die in einem Adler Standard 6 die erste Weltumrundung in einem Auto absolvierte. Ihre Fahrt über 47.000 Kilometer dauerte mehr als zwei Jahre.