Opel Olympia Oldtimer kaufen
Der Opel Olympia prägte die deutsche Automobilgeschichte als innovatives Modell mit selbsttragender Stahlkarosserie und hat durch seine verschiedenen Baujahre, Varianten und technischen Besonderheiten Kultstatus erreicht. Besonders gesucht sind original erhaltene Exemplare mit viel Patina, die bis heute das Bild der deutschen Wirtschaftswunderjahre widerspiegeln.
Suchergebnisse

1952 | Opel Olympia
Opel Olympia 51 | 1952 | Route 66 Auctions - For sale by auction. Estimate 9500 EUR

1956 | Opel Olympia Rekord
Opel Rekord | 1956 | Route 66 Auctions - For sale by auction. Estimate 4500 EUR

1954 | Opel Olympia Rekord Caravan
Wir bieten hier ein 70 -jähriges Oldtimerfahrzeug mit Patina zum Kauf an.
"Opel Olympia" Inserats-Referenzen von Classic Trader
Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "Opel Olympia" machen.
1956 | Opel Olympia Rekord
Opel Rekord | 1956 | Route 66 Auctions - For sale by auction. Estimate 7500 EUR
1956 | Opel Olympia Rekord
Opel Rekord Olympia Cabriolet | 1956 | Route 66 Auctions - For sale by auction. Estimate 10500 EUR
1951 | Opel Olympia
Opel Olympia Pick Up
1956 | Opel Olympia Rekord
Opel Rekord Olympia Cabriolet | 1956 | Route 66 Auctions - For sale by auction. Estimate 11500 EUR
1968 | Opel Olympia 1700 S
Opel OLYMPIA Coupe
1954 | Opel Olympia Rekord
OPEL Rekord Olympia - 1500 Cabriolet
1954 | Opel Olympia Rekord
OPEL Rekord Olympia - 1500 Cabriolet
1968 | Opel Olympia 1100 SR
OPEL OLYMPIA A 8 1100 SR SEDAN AVEC TOIT VINYLE
1957 | Opel Olympia Rekord
Ältere Restaurierung // P 1 mit 1500 ccm // Panoramascheiben
1954 | Opel Olympia Rekord
OPEL Rekord Olympia - 1500 Cabriolet
Opel Olympia Oldtimer: Preise & Marktwerte
Der Marktwert von Opel Olympia Oldtimern wird vor allem durch die Baureihe und das spezifische Modell sowie durch den technischen Zustand, die Originalität und die Laufleistung bestimmt. Weitere Faktoren sind Seltenheit, Historie und Dokumentation. Ein gut gepflegtes, weitgehend originales Fahrzeug mit niedriger, nachweisbarer Laufleistung und vollständiger Historie inklusive Gutachten und Dokumentation erzielt in der Regel deutlich höhere Preise als ein vergleichbares Fahrzeug mit aufgeschobener Wartung, vielen Modifikationen oder unklarer Herkunft.
Opel Olympia: Marktpreise & Wertentwicklung
Auf Basis der Verkaufsdaten vom Classic Trader Marktplatz zeigt sich für Opel-Olympia-Modelle in Europa im Zeitraum 2021 bis Januar 2026 insgesamt ein eher stabiles bis leicht festes Preisniveau – allerdings mit deutlicher Spreizung nach Baureihe und Zustand. Auffällig ist, dass viele Inserate rund um den Opel Olympia Rekord (häufig Baujahr 1954) wiederholt im Korridor um 23.000–29.990 € auftauchen, was auf eine etablierte Marktanker-Region für gut präsentierte Fahrzeuge hindeutet. Gleichzeitig gibt es günstigere Einstiege, etwa frühe Olympia (1950–1952) und einzelne Rekord-Varianten, die in den Niederlanden und Deutschland teils unter 10.000 € angeboten wurden; solche Werte sind jedoch oft eher zustands- oder projektgetrieben und sollten nicht überbewertet werden. Realistisch wirkt für die meisten marktgängigen Opel Olympia / Olympia Rekord (1950er bis späte 1960er, inkl. 1100 SR/1700 S) aktuell eine Bandbreite von ca. 12.000 bis 25.000 €, während sehr gute, rare oder besonders begehrte Exemplare darüber liegen können. Für Käufer bedeutet das: solide Verfügbarkeit im Mittelfeld, mit Preisaufschlägen für Originalität, Restaurationsqualität und nachvollziehbare Historie.
Geschichte des Opel Olympia
Der Opel Olympia wurde 1935 auf der Berliner Automobilausstellung präsentiert und war das erste deutsche Serienfahrzeug mit selbsttragender Ganzstahlkarosserie. Seinen Namen erhielt er aufgrund der 1936 ausgetragenen Olympischen Spiele in Berlin. Der Olympia ebnete Opels Weg zum größten Pkw-Produzenten Europas und setzte neue Maßstäbe in Konstruktion und Bauweise, die den Automobilbau in Deutschland nachhaltig beeinflussten. Nach dem Zweiten Weltkrieg markierte der Olympia mit seiner Neuauflage 1947 den Neustart der zivilen Fahrzeugproduktion bei Opel. Die Modellgeschichte endet 1953 offiziell, der Name lebt jedoch noch in späteren Modellen wie dem Olympia Rekord und dem Olympia A fort.
Modellgeschichte des Opel Olympia
Der Opel Olympia trat 1935 die Nachfolge des Opel 1,3 Liter an und war zunächst als zweitürige Limousine und Cabriolimousine erhältlich. Ab 1937 erfolgte die technische wie optische Überarbeitung (neues 1,5-Liter-Triebwerk, moderne Karosserie). Nach dem kriegsbedingten Produktionsstopp lief der Olympia 1947 nahezu unverändert wieder vom Band, bevor er 1953 vom Rekord abgelöst wurde. 1967 griff Opel den Namen erneut auf: Der Olympia A basierte auf dem Kadett B, bot aber eine höherwertige Ausstattung und stärkere Motoren. Diese Modelle waren als Fließheck (zwei-/viertürig) oder Coupé zu haben und sollten die Lücke zwischen Kadett und Rekord schließen. 1970 endet die Ära des Olympia endgültig, Nachfolger wurde der Ascona.
Besonderheiten des Opel Olympia
Der Olympia war Vorreiter für den deutschen Automobilbau: Als einer der weltweit ersten Wagen mit selbsttragender Karosserie aus Stahlblech setzte er neue Standards in Gewichtseinsparung und Stabilität. Auch technisch war er seiner Zeit voraus, etwa mit der ab 1937 erhältlichen Öldruckbremsanlage und innovativer Einzelradaufhängung vorne. Das zeitlose Design und der dezente Gebrauch von Chrom machen viele Olympia-Modelle heute zu gesuchten Klassikern. Liebhaber schätzen die Kombination aus robuster Technik und einfacher Wartbarkeit. Typisch sind liebevoll restaurierte Fahrzeuge oder gut konservierte Originale mit seltener Patina.
Technische Daten
Sondermodelle und Sammlerstücke
Limitierte Serien gab es beim Olympia hauptsächlich im Zusammenhang mit besonderen Bauformen und Ausstattungen. Besonders gefragt sind gut erhaltene Cabriolimousinen und frühe Nachkriegsausführungen. Ab 1967 war der Olympia A als luxuriösere Version des Kadett B mit gehobenem Interieur und stärkeren Motoren erhältlich – vor allem die Version mit 1,9 l-Motor (90 PS) im Coupé sticht hervor. Opel umrahmte einzelne Modelle mit stilsicheren Details wie besonderen Chromzierelementen oder speziellen Sonderfarben.
Schwachstellen und bekannte Probleme
Die Olympia-Modelle zeichnen sich durch ihre robuste und einfache Technik aus, was sie für Restaurierungen besonders attraktiv macht. Typische Problemzonen klassischer Exemplare sind Rost an der Karosserie, insbesondere an den Radläufen, Schwellerbereichen und dem Unterboden. Die häufig noch originalen Seilzugbremsen der Vorkriegsmodelle erfordern erhöhte Aufmerksamkeit, ebenso wie die Dichtungen der Karosserie. Bei Fahrzeugen aus den frühen Nachkriegsjahren sind altersbedingte Ermüdungserscheinungen an Fahrwerk und Elektrik nicht unüblich. Die Ersatzteilversorgung ist dank der großen Stückzahlen und aktiver Clubs meist ausreichend, jedoch verlangen originale Karosserieteile und Interieurs immer mehr Aufwand bei der Suche.
Motorisierung, Antrieb und Fahrverhalten
Frühe Olympia-Modelle waren mit Vierzylinder-Benzinmotoren ausgestattet (1,3 l/24 PS, später 1,5 l/37 PS). Die späteren Olympia A erreichten bis zu 90 PS mit dem 1,9-Liter-Triebwerk. Die Fahrwerke sind komfortabel abgestimmt und gelten als für damalige Verhältnisse modern, mit Einzelradaufhängung an der Vorderachse und stabiler Starrachse hinten. Die Lenkung ist direkt, das Handling für die Epoche sehr angenehm; dank der leichten Karosserie wirken die Fahrzeuge agil und solide. Moderne Varianten wie der Olympia A profitieren von gesteigerter Leistung, besserem Fahrkomfort und verbesserten Bremsen. - Opel Olympia OL38: Typisch für Baujahr 1938, 1,5 l/37 PS, bekannt für Alltagstauglichkeit.
- Olympia A Coupé (1967–1970): 1,9-l-Motor mit 90 PS, luxuriöse Ausstattung, beliebt bei Sammlern.
- Opel Rekord Olympia: Besonders begehrt als Caravan und Limousine der 1950er Jahre.
Innenraum, Komfort, Exterieur und Gestaltung
Das Design des Opel Olympia war stets zeitgemäß, mit klaren, unaufdringlichen Linien der Vorkriegsmodelle und dem charakteristischen Haifischmaul der 1950er-Jahre-Pontonkarosserien. Ab 1937 erfolgte eine Modernisierung, die sich unter anderem im verlängerten Radstand und eleganteren Details widerspiegelt. Die Farbpalette variierte von klassischen Grautönen bis zu auffälligem Zedern-grün; Chromzierelemente am Kühlergrill und an Fensterrahmen setzten stilistische Akzente. Innen bot der Olympia zunächst eine einfache Ausstattung, doch mit späteren Modellen hielt gediegenes Interieur mit hochwertigeren Stoffen, neuen Sitzbezügen und zusätzlichen Komfortfunktionen Einzug. Typisch sind Bedienelemente am schlanken Armaturenbrett, Weißwandreifen, optional Edelstahlauspuff und – als Zubehör – praktische Dachträger oder originale Radios.
Weitere relevante Besonderheiten
Viele Olympia sind heute als sogenannte 'Überlebende' im Originalzustand mit Patina und Vollständigkeit besonders begehrt. Beispiele aus Schweizer Produktion (GM Biel) gelten als rar. Gut dokumentierte Fahrzeuge mit originalen Bordpapieren (z.B. Brief, Scheckheft, Bedienungsanleitung) sind am Markt im Vorteil. Durch ihre Steuerfreiheit und einfache Technik sind viele Olympia-Modelle im Unterhalt günstig – ideal für Einsteiger und Sammler, die deutschen Alltag und Automobilhistorie erleben wollen.
Zusammenfassung
Der Opel Olympia steht für technische Innovationen, modernes Design und deutsche Automobilgeschichte. Seine robuste Bauweise, vielfältigen Varianten und das breite Angebot auf dem Markt machen ihn zum idealen Oldtimer für Liebhaber klassischer Kompaktwagen. Ob original erhalten oder fachgerecht restauriert – der Olympia bleibt ein typisch deutscher Alltagsklassiker mit individuellen Ausprägungen je nach Baujahr und Modellreihe.


