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Ducati 750 GT Oldtimer kaufen

Die Ducati 750 GT, produziert von 1971 bis 1974, war das erste Ducati-Serienmotorrad mit dem markentypischen 90°-V2-Motor. Sie kombinierte innovative Technik, sportliches Design und beeindruckende Performance und repräsentiert bis heute einen Meilenstein der Ducati-Geschichte.

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Bild 1/25 von Ducati 750 GT (1972)
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Bild 1/16 von Ducati 750 GT (1977)
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"Ducati 750 GT" Inserats-Referenzen von Classic Trader

Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "Ducati 750 GT" machen.

Abgelaufenes Inserat
Bild 1/49 von Ducati 750 GT (1974)

1974 | Ducati 750 GT

1974 Ducati 750 GT 748cc

Preis auf Anfrageletztes Jahr
🇬🇧
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Ducati 750GT, 1974, Dutch registration 1975.

1974 | Ducati 750 GT

52.000 €letztes Jahr
🇩🇪
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Bild 1/50 von Ducati 750 GT (1973)

1973 | Ducati 750 GT

-

38.000 €vor 2 Jahren
🇮🇹
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Bild 1/43 von Ducati 750 GT (1974)

1974 | Ducati 750 GT

-

29.000 €vor 2 Jahren
🇮🇹
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Bild 1/7 von Ducati 750 GT (1972)
Recreation

1972 | Ducati 750 GT

Ducati 750 GT

20.900 €vor 3 Jahren
🇧🇪
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Bild 1/30 von Ducati 750 GT (1973)

1973 | Ducati 750 GT

Ducati - 750 GT ANNO 1973

27.500 €vor 5 Jahren
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Bild 1/8 von Ducati 750 GT (1972)

1972 | Ducati 750 GT

Un sogno a carter tondi e coppie coniche

36.000 €vor 8 Jahren
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Bild 1/15 von Ducati 750 GT (1971)

1971 | Ducati 750 GT

Classic Cars & Racing Bikes, 08.12.2016, 703

Preis auf Anfragevor 9 Jahren
🇩🇪
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Ducati 750 GT Klassische Motorräder: Preise & Marktwerte

Der Marktwert von Ducati 750 GT Motorrädern wird vor allem durch den technischen Zustand, die Originalität und die Laufleistung sowie durch Seltenheit, Historie und Dokumentation bestimmt. Ein gut gepflegtes, weitgehend originales Fahrzeug mit niedriger, nachweisbarer Laufleistung und vollständiger Historie inklusive Gutachten und Dokumentation erzielt in der Regel deutlich höhere Preise als ein vergleichbares Fahrzeug mit aufgeschobener Wartung, vielen Modifikationen oder unklarer Herkunft.

Anzahl Inserate
Median
Niedrigster Wert
Höchster Wert
Status
Durchschnitt (gleitend)

Ducati 750 GT: Marktpreise & Wertentwicklung

Auf Basis von Inseraten und beobachteten Verkaufspreisen auf dem Classic Trader Marktplatz zeigt die Ducati 750 GT (Baujahre überwiegend 1972–1977, meist um 51–52 PS) im Zeitraum 2021 bis 2025 insgesamt einen festen bis leicht anziehenden Markt, allerdings mit spürbarer Streuung je nach Zustand, Originalität und Restaurationsniveau. Die meisten Werte bündeln sich realistisch in einem Korridor von etwa 22.000 bis 30.000 €; das entspricht dem typischen Markt für fahrbereite, gut erhaltene Exemplare. Einzelne Ausreißer nach oben (z. B. um 52.000 €) deuten eher auf besonders hochwertige Restaurationen, seltene Spezifikationen oder außergewöhnliche Historie hin und sollten nicht als allgemeiner Maßstab verstanden werden. Ebenso wirken sehr niedrige Preise im Bereich um 12.000 € eher wie Sonderfälle (Projektfahrzeuge oder deutlicher Nachholbedarf). Für Käufer bedeutet das: Gute Ducati 750 GT sind verfügbar, aber überzeugende Originalität und dokumentierte Historie werden zunehmend eingepreist – ein typischer Treiber für Stabilisierung bzw. moderates Wachstum bei klassischen Ducati-Zweizylindern in Europa.

Geschichte der Ducati 750 GT

Als Ducati Anfang der 1970er Jahre die 750 GT präsentierte, markierte dies einen Wendepunkt: Mit der Einführung des 90° V2-Motors, konstruiert von Fabio Taglioni, setzte Ducati ein klares Statement im internationalen Wettbewerb gegen britische und japanische Hersteller. Die 750 GT war von Beginn an als leistungsstarkes Straßenmotorrad konzipiert und trug maßgeblich dazu bei, Ducati als Produzent von hochkarätigen Sportmaschinen international zu etablieren. Mit rund 4.133 Exemplaren (inklusive Sondercharge 1978) blieb die Stückzahl überschaubar, was das Modell heute besonders macht.

Modellgeschichte der Ducati 750 GT

Die 750 GT markierte 1971 den Auftakt zu einer neuen Ducati-Ära und bildete den Ausgangspunkt für Nachfolgemodelle wie die 750 Sport und die 750 Super Sport. Sie griff viele technische Innovationen erstmals auf, die bei kommenden Ducati-Modellen zum Standard wurden. Während ihr direkter Nachfolger, die 750 Sport, einen noch sportlicheren Fokus setzte, bekam die Rennversion 750 Super Sport spätestens nach dem Imola-Sieg von 1972 Kultstatus. Die 750 GT blieb aber immer das Modell, das den Grundstein für Ducatis V2-Rennauslegung legte.

Besonderheiten und Highlights der Ducati 750 GT

Mit ihrer markanten 90°-V2-Motorkonfiguration setzte die 750 GT Maßstäbe – das Layout sorgt für Laufruhe und charakteristischen Klang. Typisch sind auch die großen Einlass- und Auslassventile, eine geschmiedete Kurbelwelle und leichte Kolben, die zusammen ein ungewöhnlich agiles Fahrverhalten für ein Motorrad jener Zeit ermöglichen. Besonders erwähnenswert ist die hochwertige Ausstattung: Dell’Orto-Vergaser, Conti-Auspuffanlagen, Lockheed-Bremssysteme, Borrani-Felgen, Marzocchi-Gabel und klassische CEV-Beleuchtung spiegeln den Anspruch an Performance und Stil wider.

Statistisch gesehen entfällt auf die Ducati 750 GT ein Marktanteil von 100 % bei den Angeboten und der Nachfrage innerhalb der Ducati-Oldtimer mit diesem Modell-Code. Sie dominiert somit das Segment der Ducati 750er-Oldtimer bei Classic Trader.

Technische Daten Ducati 750 GT

Sondermodelle der Ducati 750 GT

Neben den Serienmodellen wurden 1978 noch 40 Fahrzeuge produziert, größtenteils zur Abdeckung spezieller Bestellungen. Die 750 GT diente zudem als Basis für die exklusive, renndifferenzierte Ducati 750 Super Sport (750 SS), die mit nochmals leistungsoptimiertem Motor und Renntechnik für die Straße die Historie prägte.

Schwachstellen und typische Probleme

Bekannte Schwachstellen der 750 GT betreffen vor allem altersbedingte Materialermüdung: Elektrikkomponenten (z.B. CEV-Beleuchtung), Verschleiß der klassischen Dell’Orto-Vergaser und Dichtungsprobleme im Motorbereich können auftreten. Die originale Conti-Auspuffanlage ist selten und im Ersatzteilmarkt hochpreisig. Auch die mechanischen Bremsen benötigen regelmäßige Wartung und Einstellung.

Motor, Getriebe und Fahrverhalten

Der 90°-V2-Motor der 750 GT liefert ein ausgesprochen vibrationsarmes Laufverhalten, überzeugt mit direktem Ansprechverhalten aus niedrigen Drehzahlen und sportlicher Leistungsabgabe. Das Motorrad bleibt dank des Stahlrohrrahmens auch bei Schnellfahrt stabil und wendig. Die Doppelscheibenbremsanlage vorn markierte Anfang der Siebziger den neuesten Stand der Technik, ebenso das 6-Gang-Getriebe mit präziser Abstufung. Das besonders puristische Fahrgefühl und der markentypisch rassige Klang machen die Ducati 750 GT bis heute zu einer gefragten Maschine unter Kennern. Gerade frühe Baujahre mit originalen Komponenten stehen bei Fahrern hoch im Kurs.

Designmerkmale, Innenraum & Sonderausstattung

Der klassische, elegant-gestreckte Tank und die harmonisch ins Chassis integrierte Sitzbank sind das Markenzeichen der 750 GT. Zeittypisch kommen wertige Materialien wie Borrani-Alufelgen, verchromte Details, Marzocchi-Fahrwerkskomponenten und originalgetreue Instrumentenkonsolen von Smiths zum Einsatz. Die angebotenen Farbvariationen – meist silbern oder gelb-orange lackiert mit schwarzen Akzenten – betonen den italienischen Stil. Zubehörteile wie Tommaselli-Gasgriffe oder Conti-Auspuffanlagen komplettieren den reduzierten, sportlich-authentischen Look.

Weitere Besonderheiten

Die Ducati 750 GT genießt nicht nur aufgrund ihrer Motorsportgeschichte Sonderstatus: Sie lieferte die Basis für die legendäre Imola-Siegermaschine 1972 (Paul Smart, 750 SS). Zahlreiche Komponenten der GT gingen direkt in die exklusive Rennserie über und wurden in geringen Stückzahlen handgefertigt.

Zusammenfassung: Ducati 750 GT

Die Ducati 750 GT stellt einen Meilenstein im Motorradbau der 1970er dar, da sie als erste Serien-Ducati mit dem V90°-Motor neue Maßstäbe setzte. Ihre ausgewogene Technik, das ausgereifte Fahrwerk und die betont klassische Linienführung machen sie heute zu einem markanten Vertreter italienischer Konstruktionskunst – und zur Ausgangsbasis für eine ganze Generation leistungsfähiger Ducati V2-Motorräder.