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Packard 400 Oldtimer kaufen

Der Packard 400, gebaut in den Jahren 1955 und 1956, repräsentiert das amerikanische Oberklasse-Segment der Nachkriegsära. Mit seinem markanten zweitürigen Hardtop-Design, V8-Motor, umfangreicher Ausstattung und exklusiver Bauweise zählt der 400 zu den Spitzenmodellen seiner Zeit.

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Bild 1/9 von Packard 400 (1955)

1955 | Packard 400

32.500 €vor 4 Jahren
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Bild 1/29 von Packard 400 (1955)

1955 | Packard 400

Preis auf Anfragevor 9 Jahren
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Packard 400 Oldtimer: Preise & Marktwerte

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Geschichte des Packard 400

Der Packard 400 wurde in den Modelljahren 1955 und 1956 von der Studebaker-Packard Corporation in Detroit produziert. Als Nachfolger des Packard Custom 8 positionierte sich der 400 als Spitzenmodell neben dem Patrician und knapp unterhalb des handgefertigten Caribbean. Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Lage der Marke endete die Produktion rasch. 1955 wurden noch 7.206 Fahrzeuge verkauft, 1956 waren es nur noch 3.224 Exemplare. Die Marke Packard verschwand daraufhin 1958 komplett vom US-Markt.

Modellgeschichte des Packard 400

Der Packard 400 trat die Nachfolge des Packard Custom 8 an. Charakteristisch war das zweitürige Hardtop-Layout, wodurch sich das Modell klar vom Patrician (nur als Viertürer) abhob. Im letzten Baujahr erhielt der 400 ein Facelift mit überarbeitetem Grill, Scheinwerfern und Chromzierleisten, um sich deutlicher von den günstigeren Clipper-Modellen abzusetzen. Nach dem Produktionsende des 400 wurde kein direkter Nachfolger mehr aufgelegt.

Besonderheiten des Packard 400

Der Packard 400 überzeugte mit einer serienmäßigen Panorama-Frontscheibe und aufwendigen Chromdetails. Zu den Luxusausstattungen gehörten aufpreispflichtige Extras wie getönte Scheiben, elektrische Fensterheber, automatische Radios und Klimaanlage. Markant waren ebenfalls ab Werk die Servolenkung und Servobremsen, welche in der Oberklasse der 1950er Jahre keineswegs selbstverständlich waren.

Technische Daten des Packard 400

Sondermodelle und Sammlerstücke

Der Caribbean rangierte als exklusiveres Schwestermodell oberhalb des 400, war aber streng limitiert und hob sich durch Handarbeit und Sonderausstattung ab. Beim Packard 400 selbst gab es keine offiziellen Sondereditionen, aber Fahrzeuge mit seltener Werksausstattung oder besonderen Farbkombinationen sind begehrte Stücke bei Kennern.

Schwachstellen und typische Probleme

Die Fahrzeuge genießen für ihre robuste Großserientechnik einen guten Ruf; typisch für US-Oberklassemodelle der 1950er Jahre sollten jedoch insbesondere der Zustand der automatischen Twin-Ultramatic und der Hydraulikanlagen gewissenhaft geprüft werden. Auch die Teileversorgung – besonders für spezifische Verkleidungsteile und Chromapplikationen – setzt Geduld und Netzwerke voraus.

Motor, Fahrverhalten und Technik

Der großvolumige V8 sorgt für einen souveränen Durchzug und laufruhiges Fahrverhalten. Die Twin-Ultramatic erlaubt sanfte Gangwechsel, während Servolenkung und Servobremsen den Komfortanspruch des Fahrzeugs unterstreichen. Das Fahrwerk ist auf amerikanischen Straßenkomfort ausgerichtet und schluckt Unebenheiten problemlos. Das Gewicht und die Ausmaße machen den 400 zum typischen Vertreter der US-Oberklasse der Ära. Hervorzuheben ist das Hardtop-Coupé aus dem Modelljahr 1955, dessen Technik und Design als besonders ausgewogen gelten. Die 1956er-Modelle bieten mit Facelift und verbesserten Details weiteren Sammlerreiz.

Interieur, Komfort, Exterieur und Design

Im Innenraum dominiert opulente Ausstattung mit großzügigen Sitzflächen, viel Chrom und optionalen Accessoires wie elektrischen Fensterhebern oder Radio mit Sendersuchlauf. Die Panorama-Frontscheibe sorgt für beste Rundumsicht. Lackierungen und Polsterfarben konnten individuell gewählt werden, besondere Einfassungen und Farbkombinationen sind heute gesuchte Ausstattungsdetails. Die klare, geradlinige Form mit markantem Kühlergrill und stilvollem Heckabschluss gibt dem 400 ein für die Epoche typisches Auftreten.

Weitere Besonderheiten

Bemerkenswert am Packard 400 ist das Verhältnis von technischer Reife und Komfortausstattung zur verhältnismäßig kurzen Produktionszeit. Spezielle Farben, seltene Zubehörteile oder verbautes Werkszubehör bieten Anreize für detaillierte Restaurierungen oder die Suche nach besonders originalen Exemplaren.

Zusammenfassung

Der Packard 400 vereint klassischen US-Oberklassekomfort, markantes Design und exklusive Technik der 1950er Jahre. Für Enthusiasten bietet er eine attraktive Kombination aus historischer Bedeutung, Fahrvergnügen und technisch anspruchsvoller Substanz. Die überschaubare Produktionszahl und das Modellprofil machen den Packard 400 zum unverwechselbaren Vertreter seiner Epoche.