Lola T492 Oldtimer kaufen
Der Lola T492 ist ein britischer Rennwagen, der speziell für den Sport 2000 entwickelt wurde. Durch sein geringes Gewicht und die ausgereifte Fahrwerkstechnik zählt der T492 zu den kompromisslosen Rennsportmaschinen seiner Zeit. Wer einen kompromisslosen Klassiker für den Rennsport sucht, findet mit dem T492 ein in Szene und Technik wegweisendes Fahrzeug.
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1978 | Lola T492
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Fahrzeug inserierenLola T492 Oldtimer: Preise & Marktwerte
Einleitung und Geschichte des Lola T492
1977 brachte der britische Rennwagenhersteller Lola mit dem T492 ein Fahrzeug auf die Rennstrecke, das gezielt für die damals neu geschaffene Sport-2000-Klasse konzipiert wurde. Diese Klasse sollte jungen sowie semiprofessionellen Fahrern einen erschwinglichen Einstieg in den Motorsport ermöglichen. Technisch orientierte man sich an offenen Prototypen mit Mittelmotor. Der Lola T492 kombinierte ein leichtes Chassis mit modernster Renntechnik und wurde schnell zur bevorzugten Wahl ambitionierter Piloten in nationalen und internationalen Wettbewerben.
Modellhistorie
Der T492 knüpfte an die langjährige Tradition von Lola an, leistungsfähige Sportprototypen zu bauen. Der direkte Vorgänger, der Lola T290, stellte bereits ab Anfang der 1970er Jahre Lola-Kompetenz im Prototypensport unter Beweis. Nachfolger des T492 wurde in den Folgejahren der T590, der konsequent weiterentwickelte Technik und Fahrdynamik bot. Die T492-Baureihe selbst wurde überwiegend zwischen 1977 und 1979 gebaut und war in vielen nationalen Rennserien prägend.
Besonderheiten des Lola T492
Die Kernstärken des T492 liegen in seinem Leichtbau und durchdachten Fahrwerk. Die Kombination aus Fiberglas-Karosserie, Gitterrohrrahmen und Mittelmotorbauweise verschafft dem Wagen ein präzises Handling. Der Wagen wurde bevorzugt mit dem Ford Pinto 2.0-Liter DOHC-Motor ausgestattet, der in Verbindung mit dem Hewland-Getriebe hohe Zuverlässigkeit und einfache Wartung bot. Das aerodynamische Design war für damalige Verhältnisse herausragend effizient, und viele Fahrzeuge wurden individuell auf die Fahrer zugeschnitten.
Technische Daten
Sondermodelle und Sammlervarianten
Sondereditionen im klassischen Sinne existierten beim T492 nicht, da jedes Fahrzeug oft individuell für den Endkunden oder das Einsatzteam angepasst wurde. Unterschiedliche Farbgebungen, Motorisierungen oder Sonderaufbauten waren dabei keine Seltenheit. Fahrzeuge mit nachgewiesener Werks- oder bekannten Team-Historien sind besonders begehrt.
Schwachstellen und Wartungshinweise
Da der T492 als reines Rennsportfahrzeug konstruiert wurde, ist die Wartung stark vom Renneinsatz geprägt. Die Karosserie aus GFK ist zwar alterungsbeständig, kann aber bei unsachgemäßer Handhabung Schäden durch Steinschlag oder Unfälle aufweisen. Getriebe und Motor sind robust ausgelegt, benötigen aber regelmäßige Inspektionen und Überholungen (insbesondere das Hewland-Getriebe). Ersatzteile sind für den Standard-Ford-Motor noch gut verfügbar, für das Fahrwerk und die Karosserieteile mitunter schwieriger aufzutreiben. Regelmäßige Überprüfung auf Haarrisse in Chassis und Fahrwerksteilen ist ratsam.
Motor, Performance & Fahrverhalten
Mit seinem geringen Gewicht und dem effizienten Ford-Pinto-Motor erreicht der T492 ein exzellentes Leistungsgewicht. Die Kombination aus Mittelmotor und ausgefeilter Radaufhängung sorgt selbst heute noch auf Rennstrecken für sehr präzises, neutrales Fahrverhalten mit hoher Kurvengeschwindigkeit. Typisch für die Sport 2000-Klasse gibt es keine Fahrhilfen oder elektronischen Assistenzsysteme. Das Manövrieren auf der Ideallinie verlangt fahrerisches Können und ist daher bis heute bei Trackday-Enthusiasten und historischen Rennveranstaltungen hoch geschätzt. Viele Fahrzeuge wurden vom Werk mit dem 2,0-Liter-Ford-Pinto ausgerüstet und später teils nachgerüstet. Manche Autos bekamen leistungsstärkere Aggregate – diese Umbauten sind jedoch weniger verbreitet, da sie den Reglements vielfach nicht entsprechen.
Interieur, Komfort und Design
Das Cockpit des T492 ist funktional und auf das Wesentliche reduziert. Ein Überrollbügel, Schalensitze mit 5-Punkt-Gurten, renntypische Instrumente und ein minimalistisches Armaturenbrett bestimmen das Bild. Komfort wie Lüftung oder Geräuschdämmung ist nicht vorhanden. Die Karosserie ist niedrig, breit und aerodynamisch gestaltet, in oftmals auffälligen Teamfarben lackiert. Spezifische Sonderausstattungen sind eher selten, da jede Wagenanpassung individuell erfolgte. Einzelne Chassis weisen jedoch nachträglich angepasste Instrumentierung oder Feuerlöschsysteme auf.
Weitere Besonderheiten
Viele T492 kamen im historischen Motorsport wieder zum Einsatz und wurden teils auf FIA-Standard restauriert. Einige Fahrzeuge tauchten bei Le Mans Classic oder anderen renommierten Veranstaltungen auf. Zu beachten ist, dass der T492 nie für den öffentlichen Straßenverkehr homologiert wurde.
Zusammenfassung
Der Lola T492 steht für britische Rennsporttechnik kompromissloser Prägung. Mit seinem vergleichsweise niedrigen Angebot, hoher Fahrdynamik und dem klaren Fokus auf Motorsport richtet er sich klar an Liebhaber des historischen Rennsports. Wartung und Pflege erfordern fundiertes Know-how, doch mit der richtigen Betreuung bleibt ein T492 ein faszinierendes Zeugnis seiner Epoche.