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Lola T711 Oldtimer kaufen

Die Lola T711 ist ein reines Rennfahrzeug, das für den Einsatz in der IMSA GTP-Klasse konzipiert wurde und Technik und Historie des amerikanischen Langstreckensports vereint.

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1984 | Lola T711

Lola T711 Corvette GTP (Group C)

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Geschichte der Lola T711

Die Lola T711 entstand aus der Zusammenarbeit von Lola mit General Motors und wurde als Grundlage für den Chevrolet Corvette GTP in der IMSA-Serie der 1980er Jahre genutzt. Mit ihrem Debüt brachte sie europäisches Engineering und Know-how auf die amerikanische Rennstrecke und stellte sich dort den etablierten Grand Touring Prototypen. Ziel war es, mit der T711 eine konkurrenzfähige Basis für die GTP-Boliden bereitzustellen und die Corvette als Werkseinsatz in der amerikanischen IMSA-Meisterschaft zu etablieren.

Modellgeschichte

Die Lola T711 ist Teil der Entwicklungslinie von Lola-Prototypen für den internationalen Langstreckensport. Sie folgte auf die Lola-Baureihen der frühen 1980er Jahre, die bereits Erfahrungen im Prototypenbau sammelten, und wurde zur Genesis des Chevrolet Corvette GTP. Nachfolger im Geiste wurden spätere GTP-Prototypen, die auf den Erfahrungen dieses Programms aufbauten, wobei die T711 vor allem als technische Blaupause diente.

Besonderheiten und Highlights

Die Lola T711 war Basisfahrzeug für das Werksteam des Chevrolet Corvette GTP in der IMSA GTP-Klasse von 1984 bis 1989. Charakteristisch ist ihre Verbindung aus Lola-Chassis-Technik mit amerikanischer Ingenieursleistung von General Motors und Chevrolet. Sie trug maßgeblich zur Entwicklung und Präsenz amerikanischer Hersteller im Prototypen-Rennsport bei.

Technische Daten

Sondermodelle und Sammlerstücke

Innerhalb der T711-Fahrzeuge existieren Einzelstücke, die als Werkswagen für das Corvette GTP-Programm dienten. Diese Exemplare sind besonders, da sie direkt vom Werk eingesetzt oder entwickelt wurden und teils spezifische Modifikationen für einzelne Rennen erhielten – beispielsweise in Abstimmung auf Langstreckenklassiker wie die 24 Stunden von Daytona oder Sebring.

Motor, Fahrleistungen, Antrieb und Handling

Die Lola T711 wurde für maximale Effizienz auf der Langstrecke optimiert. Sie erhielt in der Werksausführung V8-Motoren von Chevrolet mit weit über 600 PS, sequentiellen Renngetrieben und ausgeklügelter Aerodynamik. Das Zusammenspiel aus geringem Fahrzeuggewicht, ausgefeiltem Karosseriedesign und professionellem Rennsport-Engineering sorgte für hohe Kurvengeschwindigkeiten und zuverlässiges Verhalten auch über lange Distanzen. Das Rennauto war für erfahrene Piloten konstruiert und verlangt nach präziser Wartung sowie hohem technischem Verständnis. Im Fokus stehen speziell die Werkswagen des Corvette GTP-Programms auf T711-Basis, die in der IMSA-GTP-Meisterschaft in den 1980er Jahren eingesetzt wurden und sich durch unterschiedliche technische Entwicklungsstände und Rennerfahrungen unterscheiden.

Design, Interieur und Ausstattung

Das Erscheinungsbild der T711 prägt die kompromisslose Funktionalität eines Prototypen der 1980er Jahre: Flache, windschnittige Silhouette, ausgeprägte Kotflügelverbreiterungen, groß dimensionierte Kühllufteinlässe und ein mächtiger Heckspoiler gehören zum Design. Das Interieur ist racing-orientiert: Minimales Gewicht, Überrollstruktur, Instrumentierung auf das Nötigste reduziert. Farbvarianten und Finish wurden meist dem Einsatzteam überlassen, bei Werkswagen dominierten GM-Designs und markante Corvette-Logos das Exterieur. Zubehör und Sonderausstattungen beschränken sich auf rennsporttypische Elemente wie spezielle Sicherheitsfeatures und individuell angepasste Cockpitlösungen.

Weitere interessante Informationen

Die T711 markierte einen Wendepunkt für amerikanische Sportwagenrennen und war ein wichtiger Entwicklungsschritt auf dem Weg zu späteren Erfolgen amerikanischer Hersteller in internationalen Serien.

Zusammenfassung

Die Lola T711 vereint europäisches engineers Know-how mit amerikanischer Motorsport-Ambition: Ein reines Rennfahrzeug, das als technisches Fundament für den Chevrolet Corvette GTP diente und rare Exklusivität im Markt genießt. Wer nach einem einsatzhistorisch relevanten, leistungsorientierten Prototypen sucht, findet mit der T711 eine bemerkenswerte Basis, deren Angebot und Nachfrage auf dem deutschen Markt vollkommen auf sie konzentriert sind.