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Cooper T39 Oldtimer kaufen

Der Cooper T39, auch bekannt als Bob-Tail, steht für Leichtbau, innovative Technik und Rennerfolge der 1950er- und 1960er-Jahre. Seine Entwicklung prägte den Motorsport nachhaltig und macht ihn heute zu einem begehrten Klassiker. Entdecken Sie, wodurch sich der Cooper T39 in Technik und Historie abhebt.

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Abgelaufenes Inserat
Bild 1/30 von Cooper T39 (1956)

1956 | Cooper T39

COOPER BOBTAIL

Preis auf Anfragevor 5 Jahren
🇬🇧
Händler
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Bild 1/19 von Cooper T39 (1955)

1955 | Cooper T39

Cooper T39 Bobtail

190.999 €vor 6 Jahren
🇧🇪
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Cooper T39 Oldtimer: Preise & Marktwerte

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Einleitung und Geschichte des Cooper T39

Der Cooper T39 wurde 1955 in der britischen Cooper Car Company konstruiert und markierte eine neue Ära im Sportwagenbau. Maßgeblich vom Konstrukteur Owen Maddock entwickelt, trat der T39 zunächst im Oster-Rennen von Thruxton an, gefahren von Ivor Bueb. Sein auffälliges, 'Bob-Tail' getauftes Heck war bereits visuelles Markenzeichen. Obwohl das Debüt in Le Mans 1955 nicht in die Wertung einging, sammelte das Modell bis 1964 zahlreiche Erfolge und galt als Schrittmacher für die Entwicklung moderner Mittelmotor-Sportwagen. Die fortschrittliche Bauweise mit Aluminiumkarosserie auf stabilem Gitterrohrrahmen war für die Zeit ein technischer Meilenstein. Die Cooper T39 wurden mehrfach für Langstreckenrennen und Prüfstandstests zur Weiterentwicklung der Formel-1-Rennwagen eingesetzt.

Modellhistorie des Cooper T39

Die Wurzeln des Cooper T39 liegen in den Nachkriegs-Experimenten von Charles und John Cooper, deren Ziel ein kompakter, agiler und wettbewerbsfähiger Rennwagen war. Ursprünglich konzipiert für die Formel Junior und Formel 3, wurde das Modell mit seinem 1,1-Liter Coventry-Climax-Motor und der leichten Bauweise rasch zum Fugenkönig der Sportwagenklasse. Über die Jahre erhielt der T39 unterschiedliche Motorisierungen, darunter auch Achtzylinder von Volvo und Boxermotoren von Porsche. Zu seinen Nachfolgemodellen zählen weitere Mittelmotor-Cooper-Entwicklungen, insbesondere im Sportwagen- und Formel-Segment, bevor Cooper Car Company 1969 die Formel 1 verließ.

Besonderheiten des Cooper T39

Der Cooper T39 beeindruckte durch radikalen Leichtbau und eine kompromisslos auf Aerodynamik entwickelte Aluminiumkarosserie. Der Mittelmotorkonzept sorgte für optimales Handling und beste Voraussetzungen auf kurvigen Rennstrecken. Die Zahl der Renneinsätze ist bemerkenswert: 343 Starts, davon 82 Siege und 236 Podiumsplätze zwischen 1955 und 1964. Das Fahrzeug diente außerdem als Innovationsplattform für aerodynamische Konzepte im Motorsport.

Technische Daten des Cooper T39

Sondermodelle

Einige Cooper T39 wurden mit speziellen Motorisierungen sowie kundenspezifischen Änderungen gebaut. Fahrzeuge mit leistungsstarken Bristol- oder Porsche-Motoren sind besonders begehrt. Einzelstücke, die bei Langstreckenklassikern wie Le Mans oder Sebring eingesetzt wurden, gelten als technisch herausragende Sonderausführungen und erzielen bei Sammlerauktionen regelmäßig Höchstpreise.

Schwachstellen und Wartung

Originale Aluminiumkarosserien benötigen größte Sorgfalt, da Korrosion insbesondere an Schweißnähten und im Bereich der Rahmenverbindungen auftreten kann. Untersuchen Sie vor allem Gitterrohrrahmen auf Risse oder Materialermüdung. Da Motor und Getriebe oft modellspezifisch angepasst wurden, ist eine regelmäßige Sichtkontrolle und passende Ersatzteilversorgung essenziell. Die T39-typischen Trommelbremsen und das Fahrwerk verlangen fachgerechte Wartung, um Rennzulassung und Fahrsicherheit zu gewährleisten.

Motor, Leistung und Fahrverhalten

Mit seinem 1,1-Liter Coventry-Climax-Motor und dem niedrigen Gesamtgewicht war der Cooper T39 speziell für Agilität und präzises Handling gebaut, insbesondere auf kurvenreichen Rennstrecken. Der Mittelmotor ermöglichte eine ausgewogene Gewichtsverteilung und verlieh dem Fahrzeug eine bis dahin unerreichte Fahrdynamik. Die T39 konnten mit leistungsstärkeren Motoren auch auf längeren Distanzen brillieren und bewiesen große Zuverlässigkeit in Wettbewerben wie der 12 Stunden von Sebring oder bei Le Mans.

  • Cooper T39 mit Coventry-Climax FWA 1,098ccm Vierzylinder: ca. 80-100 PS bei ausgeprägt niedrigem Gewicht
  • Versionen mit Bristol- oder Porsche-Boxermotoren: noch leistungsstärker und sought-after unter Kennern
  • Besonders bekannt: Fahrzeuge wie das von Jack Brabham gefahrene T39-Modell, das Innovationen für spätere Cooper-Formelwagen einführte

Innenraum, Komfort und Exterieur-Design

Das 'Bob-Tail'-Design sorgte für einen charakteristischen Look und optimale Aerodynamik. Die komplett aus Aluminium gefertigte Karosserie war Revolution und Vorbild. Funktion steht beim Cooper T39 im Mittelpunkt; der spartanische Innenraum bietet das Nötigste für den Rennbetrieb, leichte Sportsitze und schlichtes Armaturenbrett. Die Karosserie erhielt je nach Eigentümer häufig handgefertigte Detailänderungen in Farbe und Finish. Sonderausstattungen wie Zusatzscheinwerfer, spezifische Instrumentierungen oder Magnetzündanlagen lassen sich bei einzelnen Fahrzeugen finden. Das puristische Design zeigt Cooper-Rennsporttradition in Reinform.

Weitere Besonderheiten

Der Cooper T39 trat häufig als Testträger für innovative Fahrwerks- und Aerodynamiklösungen auf. Seine Technik beeinflusste die Entwicklung von Formel-1-Wagen mit Mittelmotor, was für britische Rennteams der damaligen Zeit bahnbrechend war. Viele T39 wurden sukzessive weiterentwickelt und individuell modifiziert – kaum ein Exemplar entspricht exakt dem anderen.

Zusammenfassung

Der Cooper T39 ist als Pionier des Mittelmotor-Konzepts und mit seiner kompromisslosen Leichtbauweise ein Meilenstein im Rennsport. Seine Vielzahl an Renneinsätzen, technischen Innovationen und der Einfluss auf spätere Generationen von Sportwagen verbinden Motorsportgeschichte mit technischer Exzellenz. Wer einen Cooper T39 besitzt oder sucht, entscheidet sich für ein Stück lebendige Rennsportentwicklung.