Berkeley Oldtimer kaufen

2 Angebote zu Berkeley gefunden

Berkeley B90 Twosome
Berkeley B90 Twosome
Berkeley B90 Twosome
Berkeley B90 Twosome
Berkeley B90 Twosome
Berkeley B90 Twosome
Berkeley B90 Twosome
Berkeley B90 Twosome
Berkeley B90 Twosome
Berkeley B90 Twosome
Berkeley B90 Twosome
Berkeley B90 Twosome
Berkeley B90 Twosome
Berkeley B90 Twosome
Berkeley B90 Twosome
Berkeley B90 Twosome
Berkeley B90 Twosome
Berkeley B90 Twosome
Berkeley B 65
Berkeley B 65
Berkeley B 65
Berkeley B 65
Berkeley B 65
Berkeley B 65
Berkeley B 65
Berkeley B 65
Berkeley B 65
Berkeley B 65
Berkeley B 65
Berkeley B 65
Berkeley B 65
Berkeley B 65
Berkeley B 65
Berkeley B 65
Berkeley B 65
Einträge pro Seite

Berkeley

Das britische Unternehmen Berkeley wurde 1956 von Lawrence Bond und der Berkeley Coachworks Limited unter Charles Panter in Biggleswade gegründet. Der britische Automobilhersteller wurde über die Landesgrenzen hinaus für seine Kleinstsportwagen bekannt.

Die Berkeley-Geschichte

Der mit seinem Bond-Car bekannt gewordene Konstrukteur Lawrence "Lawrie" Bond fand in Charles Panter einen interessierten Geschäftspartner für die Fertigung eigener Fahrzeuge. Die Berkeley Coachworks unter Charles Panter waren zu der Zeit einer der größten Wohnwagen- und Wohnmobilhersteller in Europa. Panter stieg in die Autoproduktion mit ein, um die saisonalen Schwankungen in seinem Kerngeschäft entgegenzuwirken. Bond und Panter vertraten von Anfang an die Idee, ein einfaches, aber dennoch sportliches Fahrzeug auf den Markt zu bringen. Sie entwickelten einen zweisitzigen Sportwagen unter Ausnutzung des technischen Know-hows der Berkeley Coachworks, der trotz seines geringen Hubraums sportliche Spritzigkeit auf die Straße brachte. Die Markteinführung des Berkeley Sports im Jahre 1956 war ein durchschlagender Erfolg. Er legte den Grundstein für die Reputation Berkeleys als Hersteller sportlicher Kleinstwagen, die jede Menge Spaß bereiteten und günstig im Preis waren.

Qualitative Abstriche wurden von den Kunden in Kauf genommen. Die Modellpalette wurde im Zuge des Erfolgs innerhalb kürzester Zeit deutlich erweitert. Die verschiedenen Modelltypen waren unterschiedlich stark motorisiert, jedoch meist von Motorradmotoren abgeleitet. Zu der Modellpalette zählte auch eine dreirädrige Variante sowie ein Viersitzer. Dem Anspruch der Kleinstwagenproduktion in sportlicher Ausführung blieben alle Varianten treu. Berkeley konnte mit seinen Fahrzeugen schnell ausländische Märkte erobern, vor allem in den USA. Mit der Hilfe von Fors entwickelte Berkeley ein etwas konventionelleres Modell, das aber die wesentlichen Merkmale beibehielt. Die Motorisierung stammt von verschiedenen britischen Motorenherstellern. Es waren meist Motoren für Motorräder, die entsprechend für die Kleinstwagen genutzt wurden. Nach nur vier Jahren Produktion zog die Pleite von Berkeley Coachworks den Autobauer Berkely mit in die Insolvenz. Der Einbruch im Wohnmobilmarkt 1960 brachte somit auch das Ende der sportlichen Kleinstwagen aus dem Hause Berkeley. Der Versuch, Berkeley an Konkurrent Sharp zu verkaufen scheiterte. Im Jahre 1961 verschwand Berkeley vom Markt. Seit den 1980ern werden vereinzelt Replicas hergestellt.

Der Berkeley-Klassiker

Alle Modelle aus dem Hause Berkeley genießen Kultstatus, dennoch dürfte der Begründer dieses Status, der Berkeley Sports (auch unter der Bezeichnung SA322 bekannt), der bekannteste Vertreter sein. Er wurde nur von Oktober 1956 bis Januar 1957 in einer Stückzahl von 163 produziert. Angetrieben wurde der Berkeley Sports mit einem Zwei-Zylinder-Motor von British Anzani, der bei einem Hubraum von 322 Kubikzentimetern 15 PS leistete. Mit einem Gewicht von deutlich unter 300 Kilogramm war der Sports dennoch außerordentlich flott unterwegs.