Abarth Simca 1150 Oldtimer kaufen
Der Abarth Simca 1150 verbindet italienische Ingenieurskunst mit frankophiler Basis und steht für puristische Leichtigkeit und Rennsport-Faszination der 1960er Jahre. Kenner schätzen das technisch ambitionierte Antriebskonzept und die charakteristische Karosserieform, die in Sammlerkreisen für Aufmerksamkeit sorgt.
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1963 | Abarth Simca 1150
Simca ABARTH 1150 SS
Abarth Simca 1150 Oldtimer: Preise & Marktwerte
Geschichte des Abarth Simca 1150
Der Abarth Simca 1150 entstand aus der Kooperation zwischen Abarth und Simca Anfang der 1960er Jahre. Grundlage bildete der Simca 1000, den Abarth durch technische Modifikationen veredelte. Ziel war, eine konkurrenzfähige Basis für die Homologation im Motorsport zu schaffen. Unter dem Einfluss von Carlo Abarth erhielt der Simca nicht nur technische Verbesserungen, sondern auch eine Eigenständigkeit im Design, die ihn deutlich vom Seriensimca abhob. Der Wagen wurde vor allem in Rennserien der kleinen Hubraumklassen eingesetzt und war bekannt für seine Agilität und hohe Drehfreude. Die Geschichte des Modells ist eng verwoben mit Abarths Strategie, durch partnerschaftliche Projekte außergewöhnliche Fahrzeuge mit sportlicher DNA auf die Straße zu bringen.
Modellgeschichte des Abarth Simca 1150
Die Modellgeschichte des Abarth Simca 1150 beginnt mit der Überarbeitung des Simca 1000 durch Abarth im Jahr 1962. Ziel war es, einen Wagen für die Klasse bis 1150 cm³ zu entwickeln, der dem Reglement der FIA entsprach. Vorgänger war der weniger leistungsstarke Simca 1000, während nachfolgende Abarth-Simca-Modelle – darunter die 1300 und 1600 – noch mehr Leistung und größere Hubräume boten. Die 1150er-Variante ist besonders als Homologationsfahrzeug für den Motorsport bekannt geworden und hatte einen kompakten Produktionszeitraum, was ihren heutigen Seltenheitswert unterstreicht.
Besonderheiten des Abarth Simca 1150
Technisch überzeugt der 1150er durch den leichten, von Abarth weiterentwickelten Vierzylinder-Motor, der hohe Drehzahlen liebt und agiles Fahrverhalten verspricht. Das geringe Fahrzeuggewicht und eine ausgewogene Achslastverteilung machen ihn zum idealen Fahrzeug für kurvenreiche Strecken. Optisch sticht er durch spezielle Karosserieanbauteile und sportliche Akzente gegenüber dem Simca-Serienmodell hervor.
Technische Daten des Abarth Simca 1150
Sondermodelle und Sammlervarianten
Von der Abarth Simca 1150 Baureihe gab es spezielle, für den Motorsport homologierte Ausführungen. Einige Exemplare wurden für Rennen speziell vorbereitet und unterscheiden sich in Details wie Fahrwerksabstimmung, Leistungskennfeld und teilweise auch im Aufbau der Karosserie (Leichtbau, variable Aerodynamik). Diese Fahrzeuge sind heute aufgrund ihrer Motorsporthistorie besonders gesucht.
Schwachstellen und bekannte Problemstellen
Schwachstellen betreffen beim Abarth Simca 1150 insbesondere die Originalteileversorgung, da viele spezifische Komponenten schon lange nicht mehr produziert werden. Typisch sind Verschleißerscheinungen an Fahrwerk und Bremsen nach sportlicher Beanspruchung sowie Korrosionsprobleme an den Karosserieteilen, speziell an den Übergängen von Abarth-Anbauteilen zum Simca-Grundkörper. Hier empfiehlt sich gründliche Kontrolle vor dem Kauf. Der Antriebsstrang erfordert regelmäßige Wartung und kann bei unsachgemäßer Behandlung Schaden nehmen.
Motor, Fahrverhalten und Getriebe
Der 1,15-Liter-Vierzylinder entfaltet seine Leistung drehfreudig und spricht spontan auf Gasbefehle an. Die Abstimmung des Schaltgetriebes ermöglicht ein sportliches Fahrerlebnis, das vor allem auf engen Landstraßen zur Geltung kommt. Das geringe Gewicht in Kombination mit dem cleveren Fahrwerkslayout verleiht dem Fahrzeug ein präzises Lenkgefühl und hohe Agilität. Popularität erlangten vor allem die Homologationsmodelle, bei denen Motorsporttechnik und Serientauglichkeit aufeinandertreffen. - Abarth Simca 1150 Rallye: besonders häufig im historischen Motorsport eingesetzt, bekannt für robuste Bauweise und konkurrenzfähige Leistung in der 1,1-Liter-Klasse.
Interieur, Komfort und Designmerkmale
Das Interieur des Abarth Simca 1150 ist auf Funktionalität und Gewichtseinsparung ausgelegt. Schalensitze, ein kleines, griffiges Lenkrad und sportliche Instrumentierung prägen den Innenraum. Außen setzt sich die von Abarth modifizierte Karosserie durch Frontspoiler, spezielle Lufteinlässe und verbreiterte Radläufe ab. Lackierungen in auffälligen Rennfarben sowie individuelle Startnummerntafeln unterstreichen den sportlichen Anspruch. Zubehör wie zusätzliche Rundinstrumente, Überrollbügel und Sporträder waren als Sonderausstattung verfügbar, besonders für Fahrzeuge, die im Motorsport eingesetzt wurden.
Weitere relevante Merkmale
Zum Gesamtbild des Abarth Simca 1150 gehört die vergleichsweise niedrige Stückzahl und die Historie als Nischenmodell im Portfolio von Abarth und Simca. Das Fahrzeug ist ein Beispiel für die Zusammenarbeit italienischer Motorenspezialisten mit französischen Herstellern und bietet Liebhabern Möglichkeiten für historische Motorsport-Teilnahmen, beispielsweise bei Gleichmäßigkeitsprüfungen und historischen Bergrennen.
Zusammenfassung
Der Abarth Simca 1150 vereint seltene Motorsporttechnik, Abarth-Performance und französische Basisarchitektur zu einem Fahrzeug, das sowohl für Spezialisten als auch für Sammler von Interesse bleibt. Wer einen authentischen Vertreter der Kompaktklasse mit Geschichte, markantem Antriebskonzept und besonderer Technik sucht, findet mit dem Abarth Simca 1150 ein äußerst spezielles Sammlerstück.
