1982 | Citroën CX Prestige injection
- Status:
- Vorschau
- Schätzwert:
- 12.000 € - 15.000 €
- Endet um:
- 13.09.2026, 19:45:00 MESZ
Dieser Citroën CX Prestige injection der Serie I von 1982 präsentiert sich laut Einbringer in einem bemerkenswert original erhaltenen Zustand. Das Fahrzeug wurde in Österreich ausgeliefert und am 16. April 1982 in Wien 1040 angemeldet; seine Historie ist anhand der geprüften Unterlagen nachvollziehbar. Die Kombination aus silberner Karosserie und schwarzem Leder entspricht der verifizierten ursprünglichen Spezifikation, Matching Numbers und Matching Colors sind bestätigt. Der CX ist aktuell zugelassen und fahrbereit.
Der Citroën CX gehört zu jenen Automobilen, die kaum mit einem Produkt eines anderen Herstellers verwechselt werden können. Seine fließende, aerodynamisch wirkende Karosserie, die ausgeprägte Keilform und die weit heruntergezogene Heckpartie stehen für eine Epoche, in der Citroën technische und gestalterische Eigenständigkeit nicht als Risiko, sondern beinahe als Verpflichtung verstand.
Innerhalb der Modellfamilie verkörperte der Prestige die besonders repräsentative Interpretation des CX. Das Konzept blieb dabei unverkennbar französisch: Luxus bedeutete nicht zwangsläufig viel Chrom, Holz und konventionelle Formensprache, sondern vor allem Raum, Komfort und eine bewusste Abkehr von den Gewohnheiten klassischer Oberklasselimousinen.
Beim hier angebotenen Prestige injection arbeitet ein 2.347 cm³ großer Reihenvierzylinder mit Benzineinspritzung und 128 PS beziehungsweise 94 kW. Die Kraft wird über ein manuelles Getriebe an die Vorderräder übertragen. Damit verbindet dieses Exemplar die repräsentative Prestige-Ausführung mit einer ungewöhnlich direkten, selbst zu schaltenden Antriebskonfiguration.
Der CX präsentiert sich in Silber. Die Bilddokumentation zeigt die charakteristische flache Silhouette der Serie I mit ihrer langen, nahezu ununterbrochen fließenden Seitenlinie und den großzügigen Glasflächen. Die silberne Lackierung unterstreicht die futuristisch-technische Wirkung der Karosserie, ohne von ihrer ungewöhnlichen Form abzulenken.
Besonders relevant ist der laut Einbringer schöne originale Zustand. Die vorhandenen Fotografien vermitteln einen insgesamt stimmigen und authentisch erhaltenen Eindruck. Eine formale Zustandsnote wird dennoch nicht vergeben, da kein separates Zustands- oder Wertgutachten vorliegt.
Die Farbkombination wurde anhand der geprüften Unterlagen als ursprüngliche Spezifikation bestätigt; Matching Colors sind verifiziert.
Im Innenraum trifft die silberne Karosserie auf schwarzes Leder. Gerade hier wird der eigenständige Charakter des CX besonders deutlich. Statt sich an den Konventionen deutscher oder britischer Oberklasselimousinen zu orientieren, folgt der Citroën seiner eigenen Vorstellung von Ergonomie und Gestaltung.
Für dieses Exemplar ist weniger eine lange Ausstattungsliste entscheidend als sein authentisch erhaltener Charakter. Das schwarze Leder bildet einen wesentlichen Bestandteil der zeitgenössischen Erscheinung und entspricht nach den geprüften Unterlagen der ursprünglichen Konfiguration.
Angetrieben wird der Prestige von einem 2.347-cm³-Reihenvierzylinder mit 128 PS. Der Motor sitzt vorn, die Kraftübertragung erfolgt an die Vorderräder. Geschaltet wird manuell; der Wagen ist als Linkslenker ausgeführt.
Matching Numbers sind bestätigt. Der Citroën ist derzeit zugelassen und fahrbereit. Eine verifizierte Gesamtlaufleistung liegt nicht vor und wird daher bewusst nicht angegeben.
Ein separates technisches Gutachten liegt nicht vor. Entsprechend werden über die dokumentierten und geprüften Angaben hinaus keine Aussagen zum Zustand einzelner mechanischer oder hydraulischer Komponenten getroffen.
Der CX wurde in Österreich ausgeliefert. Seine frühe Geschichte ist konkret dokumentiert: Am 16. April 1982 erfolgte die Anmeldung in Wien 1040. Die weitere Fahrzeughistorie wurde anhand der vorhandenen Unterlagen geprüft und bestätigt.
Die österreichische Provenienz bildet zusammen mit dem original erhaltenen Charakter des Fahrzeugs eine wesentliche Grundlage für dessen heutige Einordnung. Anders als bei einem umfassend restaurierten Exemplar lässt sich hier ein CX erleben, dessen Erscheinungsbild laut Einbringer in bemerkenswertem Umfang erhalten geblieben ist.
Die relevanten Fahrzeugpapiere und historischen Unterlagen sind vorhanden und geprüft. Sie bestätigen die österreichische Auslieferung, die Anmeldung in Wien sowie die weitere dokumentierte Fahrzeughistorie.
Auch Motorisierung, Handschaltung, Farbkombination sowie Matching Numbers und Matching Colors sind verifiziert. Das Fahrzeug ist aktuell zugelassen und fahrbereit. Eine gültige Hauptuntersuchung beziehungsweise deren Ablaufdatum ist in den vorliegenden Daten nicht hinterlegt. Ein separates Zustands- oder Wertgutachten liegt ebenfalls nicht vor.
Beim Citroën CX Prestige liegt die Sammlerrelevanz ohnehin in seiner Eigenständigkeit. Er ist weder eine französische Kopie deutscher Oberklasse noch eine konventionelle Luxuslimousine mit etwas exzentrischerem Styling. Er ist ein Citroën in ausgesprochen konzentrierter Form – gestalterisch ungewöhnlich, technisch eigenwillig und in der Prestige-Ausführung besonders repräsentativ.
Dieses Exemplar verbindet die besondere Prestige-Ausführung mit österreichischer Auslieferung, dokumentierter Historie, Matching Numbers und Matching Colors sowie einem laut Einbringer schönen originalen Zustand. Gerade diese erhaltene Originalität ist für die heutige Einordnung von Interesse: nicht der Versuch, einen CX nachträglich möglichst original erscheinen zu lassen, sondern ein Fahrzeug, bei dem ein bemerkenswertes Maß historischer Substanz erhalten geblieben ist.
Der CX ist eines dieser Autos, bei denen man sich fragt, ob Citroën damals dieselben Regeln bekommen hatte wie alle anderen – und sie anschließend einfach ignorierte. Als Prestige wird diese Eigenwilligkeit noch reizvoller: groß, komfortorientiert und völlig uninteressiert daran, wie eine konventionelle Luxuslimousine auszusehen hatte. Bei diesem Exemplar gefällt mir vor allem der original erhaltene Charakter. Gerade bei einem CX erzählt authentische Substanz häufig mehr über das Auto und seine Epoche als makellose Perfektion.

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