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Honda Motorrad kaufen
Vom ersten motorisierten Velo in Hamamatsu bis zum globalen Technologieführer: Honda hat die Welt der Zweiräder wie kein anderer Hersteller geprägt. Entdecken Sie die Vielfalt der japanischen Ingenieurskunst, die in der Schweiz seit Jahrzehnten eine treue Fangemeinde und eine lebendige Sammlerszene pflegt.
Suchergebnisse

1976 | Honda Z 50 J Monkey
Villach Collection – Oldtimer / Sammlerfahrzeug aus Museumsbestand

1974 | Honda Z 50 M Monkey
Villach Collection – Oldtimer / Sammlerfahrzeug aus Museumsbestand

1989 | Honda CN 250 Helix
Villach Collection – Oldtimer / Sammlerfahrzeug aus Museumsbestand

1978 | Honda CX 500
Villach Collection – Oldtimer / Sammlerfahrzeug aus Museumsbestand

1985 | Honda Camino
Villach Collection – Oldtimer / Sammlerfahrzeug aus Museumsbestand


1992 | Honda GL 1500 Gold Wing
Honda GL 1500 Gold Wing

1971 | Honda CB 750 Four
Honda CB 750 FOUR

1981 | Honda CBX 1000
1981 Honda CBX '81



1973 | Honda CB 350
PRISTINE !!!

1980 | Honda CB 750 K
AFRICA TWIN !!!

1980 | Honda CR 250R Elsinore
250R ELSINORE !!!

1999 | Honda XRV 750 Africa Twin
Honda AFRICA TWIN XRV 750
Geschichte & Erbe
Die Geschichte von Honda ist untrennbar mit dem unermüdlichen Pioniergeist seines Gründers Soichiro Honda (1906–1991) verbunden. Er war kein klassischer Motorradbauer, sondern ein leidenschaftlicher Tüftler und Visionär. Was 1946 in einer kleinen Werkstatt mit der Montage einfacher Hilfsmotoren an Fahrräder begann, entwickelte sich innerhalb weniger Jahrzehnte zum grössten Motorradhersteller der Welt. In der Schweiz genossen Honda-Maschinen schon früh einen Ruf für ausserordentliche Zuverlässigkeit und technische Präzision, was sie für die anspruchsvollen Passstrassen der Alpen besonders attraktiv machte.
Der internationale Durchbruch gelang 1958 mit der Super Cub C100. Dieser unscheinbare Viertakter mit 50 ccm Hubraum motorisierte ganze Nationen und ist mit heute über 100 Millionen produzierten Einheiten das meistverkaufte Kraftfahrzeug der Geschichte. Doch Soichiro Honda wollte mehr: Er wollte beweisen, dass japanische Technik der europäischen und amerikanischen Konkurrenz im Rennsport ebenbürtig war. Er verstand, dass technisches Prestige auf der Rennstrecke gewonnen wird.
1959 trat Honda erstmals bei der berüchtigten Isle of Man TT an. Nur zwei Jahre später, 1961, feierte die Marke ihre ersten Siege in den Klassen bis 125 ccm und 250 ccm mit Fahrern wie Mike Hailwood. Dieser Erfolg im Motorsport bildete das Fundament für die Entwicklung der legendären Strassenmaschinen. 1969 veränderte Honda die Motorradwelt für immer: Die CB 750 Four wurde vorgestellt. Sie war das erste Serienmotorrad mit einer hydraulischen Scheibenbremse vorne und einem quer eingebauten Vierzylindermotor, das für die breite Masse erschwinglich war. Mit ihr war der Begriff des „Superbikes“ endgültig geboren.
In den 1970er und 1980er Jahren setzte Honda immer wieder neue Massstäbe und wagte Experimente, die andere Hersteller mieden. Die Einführung der Gold Wing GL1000 im Jahr 1975 begründete das Segment der luxuriösen Langstrecken-Tourer mit Kardanantrieb. Die CBX 1000 mit ihrem beeindruckenden Sechszylindermotor demonstrierte 1978 die absolute technische Überlegenheit und Ingenieurskunst. Mit der Africa Twin und den Erfolgen bei der Rallye Paris-Dakar in den späten 80ern sicherte sich Honda zudem einen festen Platz im Herzen der Offroad-Enthusiasten.
Heute sind klassische Honda-Modelle in der Schweiz gesuchte Sammlerstücke. Die Kombination aus historischer Relevanz, Ersatzteilverfügbarkeit und der typischen Honda-Langlebigkeit macht sie sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Sammler zu einer erstklassigen Wahl. Wer eine Honda kauft, kauft ein Stück Industriegeschichte, das in der Schweiz durch spezialisierte Werkstätten und eine aktive Clubszene bestens unterstützt wird.
Die Geschichte von Honda ist untrennbar mit dem unermüdlichen Pioniergeist seines Gründers Soichiro Honda verbunden. Was 1946 mit der Montage kleiner Generatoren an Fahrräder begann, entwickelte sich innerhalb weniger Jahrzehnte zum grössten Motorradhersteller der Welt. In der Schweiz genossen Honda-Maschinen schon früh den Ruf ausserordentlicher Zuverlässigkeit und technischer Präzision, was sie besonders für die anspruchsvollen Passstrassen der Alpen attraktiv machte.
Der internationale Durchbruch gelang 1958 mit der Super Cub C100. Dieser unscheinbare Viertakter mit 50 ccm Hubraum motorisierte ganze Nationen und ist mit über 100 Millionen produzierten Einheiten das meistverkaufte Kraftfahrzeug der Geschichte. Doch Soichiro Honda wollte mehr: Er wollte beweisen, dass japanische Technik der europäischen und amerikanischen Konkurrenz im Rennsport ebenbürtig war.
1959 trat Honda erstmals bei der berüchtigten Isle of Man TT an. Nur zwei Jahre später, 1961, feierte die Marke ihre ersten Siege in den Klassen bis 125 ccm und 250 ccm. Dieser Erfolg im Motorsport bildete das Fundament für die Entwicklung der legendären Strassenmaschinen. 1969 veränderte Honda die Motorradwelt für immer: Die CB 750 Four wurde vorgestellt. Sie war das erste Serienmotorrad mit einer hydraulischen Scheibenbremse vorne und einem quer eingebauten Vierzylindermotor, das für die breite Masse erschwinglich war. Mit ihr war der Begriff des „Superbikes“ geboren.
In den 1970er und 1980er Jahren setzte Honda immer wieder neue Massstäbe. Die Einführung der Gold Wing GL1000 im Jahr 1975 begründete das Segment der Luxus-Tourer. Die CBX 1000 mit ihrem beeindruckenden Sechszylindermotor demonstrierte 1978 die absolute technische Überlegenheit. Mit der Africa Twin und den Erfolgen bei der Rallye Paris-Dakar sicherte sich Honda zudem einen festen Platz im Herzen der Offroad-Enthusiasten.
Heute sind klassische Honda-Modelle in der Schweiz gesuchte Sammlerstücke. Die Kombination aus historischer Relevanz, Ersatzteilverfügbarkeit und der typischen Honda-Langlebigkeit macht sie sowohl für Einsteiger als auch für erfahrene Sammler zu einer erstklassigen Wahl.
Highlights & Besonderheiten
Wer einen Honda-Klassiker kaufen möchte, begegnet einer enormen Modellvielfalt. Dennoch gibt es einige Baureihen, die in der Schweizer Sammlerszene besonders hervorstechen:
Die CB-Serie (Four): Die Vierzylinder-Modelle der 70er Jahre sind der Inbegriff des klassischen Motorrads. Die CB 750 Four führt die Beliebtheitsskala an, gefolgt von der handlicheren CB 500 Four und der drehfreudigen CB 350 Four. In der Schweiz sind besonders originalgetreue Exemplare mit Schweizer Erstauslieferung und lückenloser Historie gefragt.
Der Sechszylinder-Mythos (CBX): Die Honda CBX 1000 ist ein technisches Monument. Ihr breiter Motor mit 24 Ventilen ist nicht nur optisch eine Wucht, sondern bietet ein unvergleichliches Klangbild. Sie gilt als eine der prestigeträchtigsten japanischen Maschinen auf dem Oldtimermarkt.
V4-Technologie und Rennsport-Gene: Modelle wie die VFR 750R (RC30) sind heute hochdotierte Investment-Objekte. Als Homologationsmodell für die Superbike-WM konzipiert, verkörpert die RC30 puren Rennsport für die Strasse. Auch die VF-Modelle der frühen 80er Jahre finden aufgrund ihres charakteristischen V4-Konzepts immer mehr Anhänger.
Die Reise-Ikonen: Die frühen Gold Wing Modelle (GL1000 und GL1100) haben sich von reinen Gebrauchsmaschinen zu geschätzten Klassikern entwickelt. Sie bieten auch heute noch einen Komfort, der moderne Maschinen alt aussehen lässt. Ebenso Kultstatus geniesst die Africa Twin XRV 750, die als unzerstörbares Fernreisemotorrad gilt und in der Schweiz eine riesige Fangemeinde für „Adventure Classics“ hat.
Turbo-Ära: Die CX 500 Turbo ist ein Beispiel für den Mut von Honda zu extremen technischen Experimenten. In den frühen 80er Jahren war sie ein Schaufenster des technisch Machbaren und ist heute aufgrund ihrer Komplexität und Seltenheit ein exklusives Sammlerstück.
Technische Daten
Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten technischen Eckdaten der populärsten Honda-Klassiker auf dem Schweizer Markt.
Hinweis: Die Leistungsangaben können je nach Länderausführung (z.B. CH-Typisierung) leicht variieren.
Marktübersicht und Kauftipps
Der Markt für klassische Honda Motorräder in der Schweiz ist stabil und wird durch eine hohe Qualität der angebotenen Fahrzeuge geprägt. Schweizer Fahrzeuge zeichnen sich oft durch einen überdurchschnittlich guten Wartungszustand aus, was nicht zuletzt den strengen Anforderungen der periodischen Fahrzeugprüfung (MFK) geschuldet ist.
Preisgefüge und Markttrends 2024–2025
Die Preise für Honda-Klassiker in der Schweiz (Angaben in CHF) variieren stark nach Modell und Zustand:
- Honda CB 750 Four: Gute, fahrbereite Exemplare der Serien K1-K6 bewegen sich zwischen CHF 9'000 und CHF 15'000. Absolute Top-Exemplare oder die begehrte K0 (Sandcast) können bei Auktionen (z.B. Oldtimer Galerie Toffen) Preise von CHF 35'000 bis über CHF 50'000 erzielen.
- Honda CBX 1000: Für eine gepflegte CBX der ersten Serie (CB1) muss man heute mit CHF 16'000 bis CHF 24'000 rechnen. Die späteren Pro-Link-Modelle sind meist etwas günstiger (CHF 10'000–15'000).
- Honda CB 500/550 Four: Ein idealer Einstieg. Schöne Maschinen kosten zwischen CHF 6'000 und CHF 9'500.
- Honda VFR 750R (RC30): Hier befinden wir uns im High-End-Bereich. Unter CHF 35'000 ist kaum ein brauchbares Exemplar zu finden, perfekte Sammlerstücke werden für CHF 50'000 bis CHF 70'000 gehandelt.
- Africa Twin XRV 750: Die Preise steigen merklich. Frühe RD04-Modelle in gutem Zustand liegen bei CHF 5'000 bis CHF 8'000, späte RD07 in Sammlerzustand können an der CHF 10'000-Marke kratzen.
Schweizer Besonderheiten: MFK und Veteranenstatus
Beim Kauf in der Schweiz ist der MFK-Status entscheidend. Ein Fahrzeug "ab MFK" bietet die Sicherheit, dass es technisch den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Besonders erstrebenswert ist der Veteranenstatus (Code 180 im Fahrzeugausweis). Diesen erhalten Motorräder, die:
- Mindestens 30 Jahre alt sind.
- Sich in einem technisch einwandfreien und originalen Zustand befinden.
- Nur eine geringe jährliche Laufleistung aufweisen.
- Optisch wie neuwertig oder sehr gut erhalten wirken.
Der Veteraneneintrag verlängert das MFK-Intervall auf bis zu 6 Jahre (kantonal unterschiedlich) und ist ein klares Qualitätssiegel für Originalität.
Wichtige Prüfpunkte beim Kauf
- Originalität: In der Honda-Szene wird Originalität hoch belohnt. Prüfen Sie, ob die 4-in-4 Auspuffanlagen (bei den CB-Modellen) vorhanden und rostfrei sind. Originale Ersatzanlagen sind extrem teuer und schwer zu finden.
- Motorlauf: Honda-Motoren sind für ihre mechanische Laufruhe bekannt. Klappern der Steuerkette oder unrunder Leerlauf deutet oft auf mangelnde Wartung oder verschlissene Kettenspanner hin (besonders bei der CBX).
- Tankzustand: Viele Honda-Modelle der 70er leiden unter innerer Korrosion im Tank. Ein Blick mit der Taschenlampe ist obligatorisch. Rostpartikel können die feinen Düsen der Keihin-Vergaser verstopfen.
- Elektrik: Prüfen Sie bei Modellen wie der frühen Gold Wing oder der CX 500 Turbo die Lichtmaschine. Ein Austausch ist bei diesen Modellen oft mit einem Motorausbau verbunden.
- Zahnriemen (Gold Wing): Bei der GL1000/1100 ist der regelmässige Wechsel der Zahnriemen lebenswichtig. Fragen Sie nach dem letzten Wechseldatum; ein Riss bedeutet meist den Totalschaden des Motors.
Fahrverhalten & Performance
Das Fahrgefühl einer klassischen Honda wird oft als "zugänglich" und "benutzerfreundlich" beschrieben. Während britische oder italienische Maschinen ihrer Zeit oft einen eigenwilligen Charakter (oder Launen) hatten, punktete Honda mit Ergonomie und Zuverlässigkeit.
Eine CB 750 Four fühlt sich auch heute noch erstaunlich modern an. Die Sitzposition ist aufrecht und entspannt, der Motor zieht linear durch das Drehzahlband. Die Bremsleistung der frühen Scheibenbremse ist nach heutigen Massstäben eher mässig, aber im Vergleich zu den damaligen Trommelbremsen war sie eine Offenbarung. Auf Schweizer Landstrassen macht die CB 750 auch heute noch eine gute Figur, solange man sie nicht wie ein modernes Sportmotorrad presst.
Die CBX 1000 bietet ein völlig anderes Erlebnis. Sobald der Sechszylinder zum Leben erwacht, dominiert das turbinenartige Pfeifen und der seidige Lauf. Das Motorrad ist schwer, was man beim Rangieren und in engen Kehren deutlich spürt. Doch auf offenen Passstrassen spielt sie ihre Souveränität aus. Die Beschleunigung ist weniger explosiv als vielmehr endlos wirkend.
Für Liebhaber des Kurvenfahrens ist die CB 500 Four oft die bessere Wahl. Sie ist deutlich leichter und agiler als ihre grosse Schwester, was sie auf verwinkelten Schweizer Nebenstrassen zum perfekten Begleiter macht. Ihr Motor verlangt nach etwas mehr Drehzahl, belohnt dies aber mit einem wunderbaren, hellen Klangbild.
Die Africa Twin hingegen ist die Königin der Vielseitigkeit. Ob Schotterweg im Jura oder die grosse Alpentour: Das Fahrwerk bügelt Unebenheiten weg, und der V2-Motor bietet ein sattes Drehmoment von unten heraus. Sie ist vielleicht nicht die schnellste, aber oft die Maschine, mit der man am entspanntesten am Ziel ankommt.
Design & Ästhetik
Hondas Designsprache der klassischen Ära zeichnet sich durch eine funktionale Eleganz aus. Es ging nie um reine Provokation, sondern um die visuelle Bestätigung technischer Perfektion.
Die CB-Serie definierte das Layout des "Universal Japanese Motorcycle" (UJM). Der glänzend lackierte Tank in Candy-Farben, viel Chrom an Schutzblechen und Lampenringen sowie der offen präsentierte Motorblock setzten Massstäbe. Besonders die vier separaten Endschalldämpfer der CB 750 Four sind ein Design-Statement, das bis heute kopiert wird.
Bei der CBX 1000 wurde der Motor zum primären Designelement. Das Triebwerk ist breiter als der Tank, was der Maschine eine fast schon bedrohliche Präsenz verleiht. Es ist ein Design der Kraft und des Überflusses.
Die Gold Wing GL1000 hingegen wirkte für ihre Zeit fast schon futuristisch. Der "Tank" war eigentlich ein Staufach für die Elektrik und das Werkzeug, während der echte Kraftstofftank unter der Sitzbank für einen niedrigen Schwerpunkt sorgte. Dieses clevere Packaging ist typisch für den Honda-Ansatz: Form folgt Funktion, aber mit Stil.
In den späten 80ern brachte die RC30 den "Endurance-Look" auf die Strasse. Mit ihrer Einarmschwinge (Pro-Arm), den Doppelscheinwerfern und der kompakten Silhouette sieht sie auch 35 Jahre später noch schnell aus. Die Lackierung in den HRC-Farben (Rot, Weiss, Blau) ist für Honda-Fans heute ein heiliger Gral des Designs.
Fazit
Eine klassische Honda zu kaufen, ist in der Schweiz eine Entscheidung für Qualität und Historie. Die Marke bietet eine enorme Bandbreite: Vom erschwinglichen "Volks-Oldtimer" wie der CB 500 Four bis zum hochpreisigen Sammlerstück wie der VFR 750R RC30 oder einer frühen Sandcast CB 750.
Dank der hohen Verarbeitungsqualität und der hervorragenden Ersatzteilversorgung (sowohl über offizielle Honda-Händler als auch spezialisierte Anbieter in Europa und den USA) ist das Hobby Honda-Klassiker sehr nachhaltig. In der Schweiz profitieren Käufer zudem von einem Markt, auf dem gepflegte Fahrzeuge mit nachvollziehbarer Historie eher die Regel als die Ausnahme sind.
Ob Sie den unvergleichlichen Klang eines Sechszylinders suchen, die historische Bedeutung des ersten Superbikes würdigen oder einfach nur einen zuverlässigen Begleiter für sonntägliche Touren durch die Schweizer Alpen suchen – Honda bietet für jeden Anspruch das passende Modell.
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