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Packard Serie 15 Oldtimer kaufen

Der Packard Serie 15 Modell 120 aus dem Jahr 1937 markiert mit seinem seitengesteuerten Achtzylindermotor einen entscheidenden Wendepunkt in der Geschichte der Marke. Die Serie bot vielfältige Karosserievarianten und stellte als Teil der One-Twenty-Baureihe eine wesentliche Anpassung von Packard an die wirtschaftlichen Bedingungen ihrer Zeit dar.

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Bild 1/32 von Packard Serie 15 Modell 120 (1941)
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1941 | Packard Serie 15 Modell 120

Packard-120 convertible blue

CHF 36’778
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"Packard Serie 15" Inserats-Referenzen von Classic Trader

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Abgelaufenes Inserat
Bild 1/9 von Packard Serie 15 Modell 120 (1935)

1935 | Packard Serie 15 Modell 120

CHF 54’935vor 3 Jahren
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Packard Serie 15 Oldtimer: Preise & Marktwerte

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Geschichte des Packard Serie 15

Die Packard Serie 15, insbesondere das Modell 120, entstand als direkte Weiterentwicklung der 14er Serie von 1935. Mit der Einführung der One-Twenty-Reihe öffnete sich Packard erstmals der Produktion von Automobilen für breitere Käuferkreise – ein Bruch mit der bisherigen Positionierung als Hersteller reiner Luxusfahrzeuge. Der wirtschaftliche Druck der Großen Depression zwang das Unternehmen, innovative und erschwingliche Fahrzeuge anzubieten, ohne auf die bekannte Packard-Qualität zu verzichten. Das führte dazu, dass die 15er Serie 1937 mit weiterentwickelter Technik, Facelift und neuem Karosserieangebot erschien. Eine Anekdote aus der Zeit: Der belgische König Leopold III. verunfallte 1935 bei Küssnacht am Steuer eines Packard One-Twenty, ein tragisches Ereignis, das die mediale Bekanntheit des Modells weiter steigerte.

Modellreihen und Entwicklung

Die Serie 15 folgte der Serie 14 und basierte technisch auf deren Grundkonzept. Mit den zwischenzeitlichen Faceliftings wuchs nicht nur die Motorleistung, sondern auch die Vielfalt der angebotenen Varianten. Die One-Twenty-Modelle trugen erheblich dazu bei, Packard durch die Krisenjahre zu manövrieren. Ab 1937 wurde zusätzlich ein neues Modell mit Sechszylindermotor, der Packard Six, vorgestellt. Dies verschob das Modell 120 der Serie 15 positionell weiter nach oben im Produktprogramm. 1938 verschwand der Name One-Twenty; die Serie wurde stattdessen in die Packard Eight-Reihe integriert.

Besonderheiten und Highlights der Packard Serie 15

Die Serie 15 bot erstmals in der oberen Mittelklasse verschiedene Karosserievarianten: Limousine, Coupé, Cabrio, Kombi (darunter den begehrten Woody mit Holzkarosserie) sowie eine Touring-Limousine und einen besonders langen Pullmann mit 3,5 m Radstand. Die Modelle waren 1937 als Ausstattungsvarianten C und CD erhältlich. Besonders war auch die Preispolitik: Mit Preisen unterhalb von 2.000 US-Dollar wurde ein breiteres Käuferpublikum angesprochen. Die in ihrer Zeit hohe Stückzahl: 50.100 Fahrzeuge verließen die Werkshallen.

Technische Daten

Sondermodelle und Sammler-Versionen

Eine der begehrtesten Versionen der 15er Serie war der "Woody"-Kombi mit charakteristischer Holzkarosserie. Der Pullmann mit verlängertem Radstand und die Touring-Limousine boten Raum und Komfort für anspruchsvolle Kundschaft. Diese Varianten sind heute insbesondere im Originalzustand gesucht.

Schwachstellen und typische Probleme

Über spezifische Schwächen der Packard Serie 15 sind aktuell keine detaillierten Informationen verzeichnet. Wie bei Fahrzeugen der Vorkriegszeit üblich, sollten Interessenten besonderes Augenmerk auf Karosserie, Rahmen, Elektrik und originale Antriebskomponenten legen. Eine systematische Überprüfung von Holzarbeiten beim "Woody"-Modell ist unerlässlich.

Motorisierung, Fahrverhalten und Technik

Die seitengesteuerte Achtzylindermaschine liefert mit 88 kW eine solide Beschleunigung und ein hohes Maß an Langstreckentauglichkeit für ein Fahrzeug dieser Epoche. Das Fahrverhalten der 15er Serie gilt als ausgewogen und für damalige Verhältnisse komfortabel, das klassische Fahrwerk sorgt dennoch für spürbaren Kontakt zur Straße. Die manuelle Knüppelschaltung bietet ein authentisches Fahrerlebnis und reagiert präzise. Nachfolger ab 1939 erhielten eine Lenkradschaltung. • Packard Modell 120 (Serie 15) Limousine, Coupé, Cabrio, Touring-Limousine • Woody-Kombi (Holzkarosserie) • Pullmann (3,5 m Radstand)

Interieur, Komfort und Designmerkmale

Die Gestaltung der Serie 15 überzeugt mit klassischen Packard-Merkmalen jener Zeit: markanter Kühlergrill, elegante Linienführung und hochwertige Verarbeitung. Innenräume zeigen oft Polsterungen aus Wollstoff oder Leder, vernickelte Bedienelemente und ein übersichtliches Cockpit. Sonderausstattungen wie Radios oder verstellbare Sitze waren bereits optional erhältlich. Die "Woody"-Variante bestach durch aufwendig gearbeitete Holzflächen und Details aus Edelholz.

Sonstiges & weitere Besonderheiten

Der Stückzahlrekord von 50.100 Exemplaren im Jahr 1937 unterstreicht den kommerziellen Erfolg der Serie 15. Das Modell erwies sich als Überlebensgarant für Packard in schwierigen Zeiten und prägte das Markenbild dauerhaft. Das tragische Unfallereignis von 1935 trug zur historischen Bekanntheit bei.

Zusammenfassung

Die Packard Serie 15 vereinte technische Reife, pragmatische Innovation und die traditionsreiche Eleganz amerikanischer Automobilbaukunst der Dreißigerjahre. Mit breitem Karosserieangebot, massiver Produktion und deutlicher Marktwirkung bleibt sie ein bedeutendes Beispiel für die Anpassungsfähigkeit und Fertigungskompetenz von Packard während der Wirtschaftskrise.