Jaguar 340 Oldtimer kaufen
Der Jaguar 340 ist die späte Evolutionsstufe der berühmten MK2-Baureihe und zeichnet sich durch klassischen Stil, ausgefeilte Technik und begehrte Sammlerqualitäten aus. Die Limousine vereint britischen Komfort, markante Details und beeindruckende Fahrleistungen mit authentischem 1960er-Jahre-Flair.
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1968 | Jaguar 340
- Overdrive - Manual -
"Jaguar 340" Inserats-Referenzen von Classic Trader
Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "Jaguar 340" machen.
1968 | Jaguar 340
1968 Jaguar 340
1968 | Jaguar 340
Jaguar 340
1968 | Jaguar 340
MKII
1968 | Jaguar 340
1968 Jaguar 340 (Manual Overdrive)
1969 | Jaguar 340
MK2 - Overdrive - Dutch delivered - Manual
1968 | Jaguar 340
Large History File - 3.4ltr - Factory Overdrive
1968 | Jaguar 340
Lovely Example - Good History File
1968 | Jaguar 340
1968 Jaguar 340 - Manual with Overdrive
1967 | Jaguar 340
Jaguar - 340 - 1967
1967 | Jaguar 340
Fresh From A 2 Year Restoration - Rare 340 Guise
1965 | Jaguar 340
Jaguar 340
Jaguar 340 Oldtimer: Preise & Marktwerte
Geschichte des Jaguar 340
Der Jaguar 340 markiert das Ende der MK2-Ära und wurde zwischen 1967 und 1968 produziert. Die Baureihe startete ursprünglich 1959 mit dem Jaguar Mark 2 als Nachfolger des Mark 1 (2.4 und 3.4 Litre). Mit seinen Wurzeln in Coventry steht der Mark 2 für die Symbiose aus sportlicher Limousine und Luxus – im Alltag wie auf Langstrecken. Der 340 kam als letztes Derivat auf den Markt und bot in manchen Details vereinfachte Ausstattung zur Kostenoptimierung, ohne auf das charakteristische Jaguar-Fahrgefühl zu verzichten. Besonders im deutschsprachigen Raum stammt ein Großteil der heute gehandelten Fahrzeuge aus britischer Produktion und wurde importiert, häufig inklusive lückenloser Wartungshistorie.
Modellgeschichte des Jaguar 340
Der Ursprung des Jaguar 340 liegt beim Mark 1 (1955–1959), gefolgt vom Mark 2 (1959–1967/68). Die Modellreihe war als 2.4, 3.4 und 3.8 Litre erhältlich, wobei der Jaguar 340 mit dem 3,4-Liter-Reihensechszylinder angeboten wurde. Die 340-Version war insbesondere als preisgünstigere, aber technisch weiterhin anspruchsvolle Alternative bei fortschreitender Modellpflege konzipiert. Nachfolger des MK2 und damit auch des 340 wurde der Jaguar XJ6 (ab 1968), der den klassischen Bauhaus-Stil der 60er-Jahre ablöste und in eine modernere Fahrzeuggeneration überleitete.
Besonderheiten des Jaguar 340
Charakteristisch für den Jaguar 340 sind schmalere Stoßstangen gegenüber den früheren MK2-Versionen und einige sparsamere Ausstattungsdetails (u. a. weniger Chrom). Auffällig für Puristen: Klassisches Lederinterieur, üppige Wurzelholzeinlagen und hochwertige Türverkleidungen. Die Limousine bietet originelle periodentypische Features wie Doppelkreis-Bremssystem, große Kofferraumkapazität und hochwertig ausgestattetes Cockpit. Als Sammlerfahrzeug geschätzt, wurde der 340 oft mit nachgerüsteter Technik optimiert – von Servolenkung aus dem XJ6 bis zu Edelstahl-Auspuffanlagen. Die Farbtöne bewegen sich meist im klassischen Bereich, mit Anthrazit-, Dunkelblau- oder Grauschattierungen. Selten findet sich ein originales Stoff-Schiebedach. In unseren aktuellen Zahlen macht der Jaguar 340 aktuell 100 % aller angebotenen Jaguar-Modelle dieser Baureihe und erhält auch 100 % der Nachfrage in dieser Modellgruppe. Damit ist jedes angebotene Fahrzeug ein 340, und alle Suchen bezogen sich ausschließlich auf dieses Modell.
Technische Daten zum Jaguar 340
Sondermodelle und besondere Varianten
Originale Fahrzeuge mit Stoff-Schiebedach, gänzlich restaurierte Modelle mit dokumentierter Historie oder seltenen Farbkombinationen sind besonders begehrt. Nachrüstungen wie eine Edelstahl-Auspuffanlage oder Sitze aus dem Jaguar XJ6 tauchen häufig auf dem Markt auf und gelten – sofern gut dokumentiert – mittlerweile als anerkannte Upgrades innerhalb der Szene. Besonders selten sind Exemplare mit originalen Zubehörteilen oder einmaligen Ausstattungen.
Schwachstellen und bekannte Probleme
Wie bei vielen Limousinen der 1960er Jahre sind Rost an Schweller, Radläufen und Bodenblechen kritische Punkte. Die Technik des 340, insbesondere der komplexe Sechszylinder, verlangt regelmäßige Wartung und sorgfältigen Umgang mit Kühlsystem und Ölwechselintervallen. Undichte Servolenkungsnachrüstungen, abgegriffenes Leder sowie marode Holzeinlagen können bei unrestaurierten Fahrzeugen auftreten. Häufig finden sich Wagen mit nachgerüsteten Teile (Servolenkung, Edelstahl-Auspuff), hier sollte auf fachgerechte Montage und Wertigkeit der Umrüstung geachtet werden. Bei importierten Fahrzeugen ist die Dokumentation der Historie und der Umbauten besonders wichtig.
Motorisierung und Fahrverhalten, Getriebe und Handling
Der 3,4-Liter-Reihensechszylinder des Jaguar 340 überzeugt durch laufruhige Kraftentfaltung und kräftiges Drehmoment, das bereits bei niedrigen Drehzahlen zur Verfügung steht. Die Kombination aus Einzelradaufhängung vorn, Blattfederung hinten und präziser Lenkung sorgt für ein balanciertes Fahrverhalten, das sowohl auf Landstraßen als auch bei längeren Autobahnpassagen beeindruckt. Automatikgetriebe und Schaltgetriebe mit Overdrive bieten flexible Fahrmodi. Die serienmäßigen Scheibenbremsen und das Doppelkreis-Bremssystem gewährleisten eine sichere Verzögerung. Bei Fahrzeugen mit nachgerüsteter Servolenkung fährt sich das Modell deutlich komfortabler im Alltag. Besonders gefragt sind original erhaltene linksgelenkte Wagen mit umfangreicher Dokumentation, seltenen Sonderausstattungen wie Schiebedach oder Edelstahl-Auspuff, und solche, die auf XJ6-Sitze umgebaut wurden und damit Komfort wie in Jaguar-Modellen der Folgegeneration bieten.
Innenraum, Komfort, Exterieur und Design
Das klassische Erscheinungsbild des Jaguar 340 wird von der typischen Linienführung der MK2-Reihe geprägt: lange Motorhaube, geschwungene Kotflügel, große Chromzierteile und – speziell beim 340 – schmalere Stoßstangen. Das Interieur bietet handgenähtes Leder, aufwendig verarbeitetes Wurzelholz und solide Chromdetails. Zubehör wie das seltene Stoff-Schiebedach, originales Jaguar-Radio oder optionale Nebelscheinwerfer sind ein Pluspunkt für Originalitätsfans. Besonders geschätzt werden dezente Farbtöne und harmonische Farbkombinationen im Innenraum. Nachträgliche Aufwertungen durch XJ6-Komponenten sind nicht ungewöhnlich und verbessern Komfort und Sicherheit. Die Instrumentierung variiert je nach Herkunft in Meilen oder Kilometern. Auch Komplettrestaurationen mit hochwertigem Ersatzteilmaterial (z.B. Robey Blech) gelten in der Szene als Qualitätsmerkmal.
Weitere Besonderheiten
Viele im deutschen Markt befindlichen Jaguar 340 sind Importfahrzeuge, oft mit vollständiger Servicehistorie und dokumentierten Restaurierungen. Die häufig sehr guten Pflegezustände spiegeln die Tradition als Garagenwagen wider. Fahrzeuge mit außergewöhnlicher Ausstattung oder authentischer Restaurierung sind besonders in Sammlerkreisen anerkannt.
Zusammenfassung
Der Jaguar 340 hebt sich durch seine Kombination aus britischer Limousinenkultur, souveräner Motorentechnik und einem Design ab, das den Charme der 1960er Jahre authentisch transportiert. Die Marktpräsenz wie auch das Suchinteresse konzentrieren sich klar auf diese Baureihe, was historisches Technologieverständnis und klassisches Designbewusstsein verbindet. Für Kenner ist der Jaguar 340 ein herausragendes Beispiel für klassische Sportlimousinen mit beeindruckender Historie, solider Technik und nachhaltigem Fahrspaß.

