|

Triumph Spitfire Oldtimer kaufen

Der Triumph Spitfire ist ein leichter britischer Zweisitzer-Roadster mit Hinterradantrieb, gebaut von 1962 bis 1980. Giovanni Michelotti zeichnete die lange Haube, das kurze Heck und die markante einteilige Frontpartie; unter ihr arbeitet je nach Baureihe ein Vierzylinder mit 1,1, 1,3 oder 1,5 Litern Hubraum.

Weiterlesen

Suchergebnisse

Bild 1/50 von Triumph Spitfire Mk III (1968)
1 / 50
Fahrzeug ansehen
Bild 1/8 von Triumph Spitfire 1500 (1975)
1 / 8

1975 | Triumph Spitfire 1500

Triumph Spitfire 1500 | 1975 | Route 66 Auctions - For sale by auction. Estimate 7800 EUR

Auktionsfahrzeug
NL flag
Auktionshaus
Fahrzeug ansehen
Bild 1/30 von Triumph Spitfire 1500 (1977)
1 / 30

1977 | Triumph Spitfire 1500

Triumph Spitfire 1500 TC

CHF 11'595
NL flag
Händler
Fahrzeug ansehen
Bild 1/49 von Triumph Spitfire Mk II (1965)
1 / 49
Fahrzeug ansehen

Newsletter

Die besten Triumph-Inserate direkt in dein Postfach

Erhalte handverlesene Triumph-Inserate sowie das Beste aus Autos, Motorrädern und Auktionen bei Classic Trader – alles an einem Ort.

Kein Spam, jederzeit abbestellbar.

Bild 1/8 von Triumph Spitfire 1500 (1975)
1 / 8

1975 | Triumph Spitfire 1500

Triumph Spitfire 1500 | 1975 | Route 66 Auctions - For sale by auction. Estimate 7800 EUR

Auktionsfahrzeug
NL flag
Auktionshaus
Fahrzeug ansehen
Bild 1/8 von Triumph Spitfire 1500 (1977)
1 / 8

1977 | Triumph Spitfire 1500

Triumph Spitfire 1500 | 1977 | Route 66 Auctions - For sale by auction. Estimate 3600 EUR

Auktionsfahrzeug
NL flag
Auktionshaus
Fahrzeug ansehen
Bild 1/8 von Triumph Spitfire 1500 (1978)
1 / 8

1978 | Triumph Spitfire 1500

Triumph Spitfire | 1978 | Route 66 Auctions - For sale by auction. Estimate 4800 EUR

Auktionsfahrzeug
NL flag
Auktionshaus
Fahrzeug ansehen
Bild 1/8 von Triumph Spitfire Mk IV (1972)
1 / 8

1972 | Triumph Spitfire Mk IV

Triumph Spitfire Mk 4 | 1972 | Route 66 Auctions - For sale by auction. Estimate 7800 EUR

Auktionsfahrzeug
NL flag
Auktionshaus
Fahrzeug ansehen
Bild 1/48 von Triumph Spitfire 1500 (1979)
1 / 48
CHF 12'060
NL flag
Händler
Fahrzeug ansehen
Bild 1/22 von Triumph Spitfire 1500 (1977)
1 / 22

1977 | Triumph Spitfire 1500

Spitfire 1500 TC from first owner. In excellent original condition.

CHF 12'805
NL flag
Händler
Fahrzeug ansehen
Bild 1/33 von Triumph Spitfire Mk IV (1972)
1 / 33

1972 | Triumph Spitfire Mk IV

Bj. 1972 British Racing Green, nur 38.856 km, frisch vorgeführt

CHF 9'312
AT flag
Privat
Fahrzeug ansehen
Bild 1/21 von Triumph Spitfire 1500 (1979)
1 / 21

1979 | Triumph Spitfire 1500

Sehr schöner Triumph Spitfire - inkl. Hartdtop - MFK 12.2025 Veteran!

CHF 13'900
CH flag
Händler
Fahrzeug ansehen
Bild 1/18 von Triumph Spitfire Mk III (1968)
1 / 18

1968 | Triumph Spitfire Mk III

1968 TRIUMPH Cooper, 1300cc, trés léger et véloce

CHF 35'389
FR flag
Händler
Fahrzeug ansehen
Bild 1/37 von Triumph Spitfire 1500 USA (1980)
1 / 38
CHF 8'195
DE flag
Händler
Fahrzeug ansehen
Bild 1/50 von Triumph Spitfire Mk III (1970)
1 / 50

1970 | Triumph Spitfire Mk III

Triumph SPITFIRE MK III

CHF 18'533
NL flag
Händler
Fahrzeug ansehen

Triumph Spitfire Oldtimer: Preise & Marktwerte

Der Marktwert von Triumph Spitfire Oldtimern wird vor allem durch die Baureihe und das spezifische Modell sowie durch den technischen Zustand, die Originalität und die Laufleistung bestimmt. Weitere Faktoren sind Seltenheit, Historie und Dokumentation. Ein gut gepflegtes, weitgehend originales Fahrzeug mit niedriger, nachweisbarer Laufleistung und vollständiger Historie inklusive Gutachten und Dokumentation erzielt in der Regel deutlich höhere Preise als ein vergleichbares Fahrzeug mit aufgeschobener Wartung, vielen Modifikationen oder unklarer Herkunft.

Anzahl Inserate
Median
Niedrigster Wert
Höchster Wert
Status
Durchschnitt (gleitend)

Triumph Spitfire: Marktpreise & Wertentwicklung

Auf Basis der Verkaufsdaten vom Classic Trader Marktplatz zeigt sich für den Triumph Spitfire (Spitfire 4, Mk II, Mk III, Mk IV und 1500) im Zeitraum 2021 bis Oktober 2026 insgesamt ein eher stabiler bis leicht fester Preisverlauf. Die meisten Inserate und beobachteten Verkaufspreise in Europa bündeln sich klar im mittleren Segment: Realistische Marktwerte liegen häufig zwischen etwa 10.000 € und 20.000 €, abhängig von Zustand, Dokumentation und Restaurierungsqualität. Günstigere Einstiege um 6.000–9.000 € sind meist bei Projekten oder einfacheren 1500ern zu finden, während sehr frühe Spitfire 4 (z. B. 1962–1964) sowie besonders gute Mk II/Mk III vereinzelt deutlich darüber liegen; einzelne Ausreißer bis in den Bereich um 35.000–38.000 € sollten jedoch nicht als neuer Standard gelesen werden. Für Käufer bedeutet das: gute, fahrfertige 1500er (ca. 1975–1981) und Mk IV (um 1971–1975) sind weiterhin vergleichsweise gut verfügbar, während frühe Baujahre und originalgetreue Exemplare tendenziell die Preisbasis stützen.

Geschichte des Triumph Spitfire

Der Triumph Spitfire wurde am 7. Oktober 1962 auf der Earls Court Motor Show in London vorgestellt und kam Anfang 1963 nach Deutschland. Sein Entwurf stammte bereits von 1957: Giovanni Michelotti formte auf Basis der Triumph-Herald-Technik einen offenen Sportwagen mit eigenständiger, niedrig bauender Karosserie.

Die technische Verwandtschaft zum Herald betraf Fahrgestell und Antrieb, während die offene Karosserie zusätzliche Verstärkungen erhielt. Ein wichtiges Konstruktionsmerkmal ist die weit nach vorn aufklappende, einteilige Motorhaube. Sie schließt Kotflügel und Frontmaske ein und legt beim Öffnen den Motorraum ungewöhnlich gut frei.

Über fünf Modellgenerationen entstand der Spitfire bis 1980 rund 315.000-mal. Das Konzept blieb dabei konsequent: zwei Sitze, Stoffverdeck, kompakte Abmessungen, niedriges Gewicht und ein manuelles Vierganggetriebe, auf Wunsch mit Overdrive.

Modellreihen des Triumph Spitfire

  • Spitfire 4 / Mk I (1962–1964): Startmodell mit 1.147 cm³ großem Reihenvierzylinder, 44 kW (60 PS), Vierganggetriebe und Hinterradantrieb. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 146 km/h, 0–100 km/h dauern rund 19 Sekunden.
  • Spitfire Mk II (1964–1967): Der 1.147-cm³-Motor leistet 49 kW (67 PS); die Höchstgeschwindigkeit steigt auf 153 km/h.
  • Spitfire Mk III (1967–1970): Mit 1.296 cm³ und 54 kW (75 PS) ist der Mk III die leistungsstärkste reguläre 1,3-Liter-Ausführung in den vorliegenden Angaben. Er erreicht 160 km/h und beschleunigt in etwa 12,5 Sekunden auf 100 km/h.
  • Spitfire Mk IV / 1300 (1970–1974): Michelotti überarbeitete die Karosserie umfassend, die Instrumente wanderten vor den Fahrer. Der 1,3-Liter leistet 44 kW (60 PS) und erreicht 153 km/h. Ab Mk IV kam eine verbesserte hintere Einzelradaufhängung mit „Swing Spring“ zum Einsatz; außerdem war das Getriebe vollsynchronisiert.
  • Spitfire 1500 (1974–1980): Die letzte Ausführung besitzt 1.493 cm³ Hubraum und leistet 53 kW (72 PS). Mit 161 km/h ist sie nominell die schnellste genannte Serienversion. Einen direkten Nachfolger erhielt der Spitfire nicht.

Besonderheiten des Triumph Spitfire

Der Spitfire verbindet Herald-Technik mit einer eigenen Roadster-Karosserie. Sein Leergewicht liegt je nach Ausführung bei etwa 715 bis 803 kg; daraus ergibt sich ein unmittelbares Fahrgefühl ohne Komfortreserven moderner Cabriolets. Vorn verzögern Scheibenbremsen, hinten Trommelbremsen.

Typisch sind die niedrige Sitzposition, das knappe Cockpit und die große, nach vorn schwenkende Frontpartie. Viele Fahrzeuge besitzen ein Softtop; Hardtop, Speichenräder, Overdrive, Sportlenkrad und Radio waren als Ausstattungen erhältlich. Rechts- und Linkslenker wurden gebaut.

Technische Daten des Triumph Spitfire

Sonderausstattungen und besondere Ausführungen

Beim Spitfire liegt der Reiz weniger in einer gesondert bezeichneten Kleinserie als in der Ausführung. Besonders prägend sind Fahrzeuge mit Overdrive, abnehmbarem Hardtop oder Speichenrädern. Ein Holzlenkrad, ein Gepäckträger und die auf der Motorhaube sitzenden verchromten Außenspiegel gehören ebenfalls zu den zeitgenössischen Details, die das Erscheinungsbild eines Spitfire stark bestimmen können.

Schwachstellen und Wartung

Die hintere Pendelachse der frühen Spitfire kann bei hoher Querbeschleunigung stark ausfedern. Dadurch kann das Heck aushebeln und der Wagen unvermittelt übersteuern. Für eine Probefahrt heißt das: Fahrwerk, Bereifung und die Reaktionen beim Lastwechsel sorgfältig beurteilen. Der Mk IV erhielt mit der „Swing Spring“-Konstruktion eine überarbeitete hintere Einzelradaufhängung, die das Verhalten am Limit berechenbarer macht.

Beim Spitfire 1500 gilt der 1,5-Liter-Motor gegenüber den früheren Aggregaten als weniger laufruhig und störanfälliger. Der ADAC zeichnete den Spitfire 1500 seinerzeit mit der „Silbernen Zitrone“ für Neuwagen mit besonders vielen Pannen und Herstellungsfehlern aus.

Die einteilige Haube erleichtert Arbeiten im Motorraum erheblich. Regelmäßige Pflege und Wartung bleiben bei einem Roadster dieser Baujahre jedoch unverzichtbar; der Spitfire ist kein aufwendiges Alltagsfahrzeug mit moderner Elektronik, sondern weitgehend vollständig mechanische Technik.

Motor, Getriebe und Fahrverhalten

Der Triumph Spitfire fährt sich wegen seines geringen Gewichts und der niedrigen Sitzposition direkt und leichtfüßig. Die Kraft gelangt über ein Viergang-Schaltgetriebe an die Hinterräder; ein Overdrive erweitert bei entsprechend ausgestatteten Fahrzeugen die Übersetzung. Auf kurvigen Landstraßen wirkt der kompakte Roadster wesentlich lebhafter, als die Leistungswerte auf dem Papier vermuten lassen.

Die Motorentwicklung lässt sich klar einordnen:

  1. Spitfire 4 / Mk I: 1.147 cm³, 44 kW (60 PS), 146 km/h.
  2. Mk II: 1.147 cm³, 49 kW (67 PS), 153 km/h.
  3. Mk III: 1.296 cm³, 54 kW (75 PS), 160 km/h und etwa 12,5 Sekunden von 0 auf 100 km/h.
  4. Mk IV / 1300: 1.296 cm³, 44 kW (60 PS), 153 km/h; mit überarbeitetem Heckfahrwerk.
  5. Spitfire 1500: 1.493 cm³, 53 kW (72 PS), 161 km/h; durch die weitere Fahrwerksüberarbeitung die fahrbarste Spitfire-Ausführung.

Frühe Pendelachs-Spitfire verlangen einen sauberen Fahrstil und Respekt vor abrupten Lastwechseln. Der Mk IV und der 1500 sind durch die geänderte Hinterachskonstruktion im Grenzbereich besser kontrollierbar. undefined

Karosserie, Cockpit und Ausstattung

Michelottis Gestaltung setzt auf die klassischen Roadster-Proportionen: lange Motorhaube, kurze Heckpartie, tief ausgeschnittene Türen und zwei runde Scheinwerfer. Die Karosserie wirkt klein und leicht; der Spitfire wird deshalb häufig mit einer „E-Type“-Anmutung beschrieben, bleibt aber technisch und dimensional ein deutlich kompakterer Sportwagen.

Frühe Fahrzeuge besitzen eine eher schlicht angeordnete Instrumentierung, während beim Mk IV die Instrumente vor den Fahrer rückten. Holzfurnier oder lackierte Armaturenbretter, einfache Schalter und teils ein Holzlenkrad prägen das Interieur. Bei den Sitzbezügen kamen Kunstleder, Leder sowie Stoffe im Pepita- oder Hahnentritt-Muster vor.

Zu den häufig anzutreffenden Farben zählen British Racing Green, Carmine Red und Inca Yellow. Speichen- oder Stahlräder sowie Minilite-Leichtmetallräder verändern den Auftritt deutlich; charakteristisch sind zudem die auf der Motorhaube montierten Außenspiegel mancher britischer Ausführungen.

Spitfire als klassischer Roadster

Der Name „Spitfire“ nimmt Bezug auf das britische Jagdflugzeug des Zweiten Weltkriegs. Der Roadster wurde unter anderem in England, Belgien und bei IMV in Novo mesto montiert. Seine einfache, mechanisch geprägte Konstruktion sowie die Versorgung durch Markenclubs und Ersatzteilspezialisten sind zentrale Aspekte für den Betrieb eines Spitfire.

Für offene Ausfahrten, Oldtimer-Rallyes und klassische Landstraßenetappen passt das Konzept besonders gut: zwei Sitzplätze, wenig Gewicht, ein kompaktes Verdeck und direkter Kontakt zur Straße.

Zusammenfassung

Wer einen Triumph Spitfire Oldtimer kaufen möchte, findet einen britischen Zweisitzer-Roadster aus den Jahren 1962 bis 1980 mit Michelotti-Karosserie, Reihenvierzylinder und Hinterradantrieb. Die Wahl der Baureihe prägt den Charakter erheblich: Mk I und Mk II stehen für den frühen 1,1-Liter-Spitfire, der Mk III für 75 PS aus 1,3 Litern, während Mk IV und 1500 die weiterentwickelte Hinterradaufhängung besitzen. Besonders wichtig sind eine sorgfältige Prüfung des Fahrwerks sowie beim 1500 eine genaue Beurteilung des Motors.

Newsletter

Bereits über 100'000 Oldtimer-Fans erhalten unsere besten Inserate

Erhalten Sie als erstes eine handverlesene Auswahl der interessantesten Autos, Motorräder und Auktionsangebote von Classic Trader – direkt in Ihren Posteingang.

Kein Spam, jederzeit abbestellbar.