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Volkswagen Golf Typ 155 Oldtimer kaufen
Der Volkswagen Golf Typ 155 ist das von Karmann in Osnabrück gebaute Golf-I-Cabriolet der Bauzeit 1979 bis 1993. Sein feststehender Überrollbügel brachte ihm den Beinamen „Erdbeerkörbchen“ ein; er prägt die Silhouette ebenso wie die höhere Karosseriesteifigkeit. Zur Wahl stehen Vierzylinder von 1,1 bis 1,8 Litern, darunter Einspritzer bis 112 PS, sowie zahlreiche Ausstattungen und Sondermodelle.
Suchergebnisse

1988 | Volkswagen Golf I Cabrio 1.6
Volkswagen Golf I Cabriolet Quartett in Helios Blau mit umfangreicher Wartungshistorie und dokumentierter Pflege
Aktuelles Gebot

1979 | Volkswagen Golf I Cabrio GLi 1.6
Volkswagen Golf Cabriolet | 1979 | Route 66 Auctions - For sale by auction. Estimate 5400 EUR

1988 | Volkswagen Golf I Cabrio 1.8
VW Golf 1 Cabrio 1.8 | 95 PS | Bj. 1988 | Seit 1991 in Familienbesitz | Originalzustand

1989 | Volkswagen Golf I Cabrio 1.8
Golf 1 Cabrio Klassiker mit H-Zulassung
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1986 | Volkswagen Golf I Cabrio GLi 1.8
Seltener Golf 1 Cabrio Limited Edition Wolfsburg

1990 | Volkswagen Golf I Cabrio 1.8
Volkswagen Golf Cabriolet 1.8 Clipper

1992 | Volkswagen Golf I Cabrio GLi 1.8
Cabriolet 1992 – Low mileage – Triple blue

1981 | Volkswagen Golf I Cabrio 1.5
EXCELLENT !!!!

1987 | Volkswagen Golf I Cabrio 1.6
Golf 1 Cabrio Typ 155
"Volkswagen Golf Typ 155" Inserats-Referenzen von Classic Trader
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1991 | Volkswagen Golf I Cabrio 1.8
Volkswagen Golf Cabriolet Classic Line | 1991 | Route 66 Auctions - For sale by auction. Estimate 5400 EUR

1993 | Volkswagen Golf I Cabrio 1.8
VOLKSWAGEN GOLF CABRIOLET 1.8 MKI ”YOUNG LINE” (1993) ISCRITTA ASI CON C.R.S. – SICURA RIVALUTAZIONE – SUPERPREZZO

1988 | Volkswagen Golf I Cabrio 1.8
Golf 1 Cabriolet von 1988 · Karmann · Originallack · nur 2 Vorbesitzer · sehr gutes Verdeck · H-Kennzeichen-Gutachten und HU frisch vom August 2026

1993 | Volkswagen Golf I Cabrio 1.8
Kult-Youngtimer

1991 | Volkswagen Golf I Cabrio 1.8
Classic Line | Motor revidiert | Technik erneuert | Classic Green

1990 | Volkswagen Golf I Cabrio 1.8
Etienne Aigner 1. Hand unrestaurierter Originalzustand
Volkswagen Golf Typ 155 Oldtimer: Preise & Marktwerte
Geschichte des Volkswagen Golf Typ 155
Als Volkswagen 1979 das Golf I Cabriolet vorstellte, entstand kein einfacher Golf mit abgeschnittenem Dach. Karmann in Osnabrück übernahm den Karosseriebau und setzte auf einen feststehenden Überrollbügel. Diese Lösung erhöhte Sicherheit und Steifigkeit gegenüber vielen offenen Fahrzeugen jener Zeit. Der Bügel mit dem aufgesetzten Stoffverdeck gab dem Typ 155 seinen bis heute geläufigen Spitznamen „Erdbeerkörbchen“ oder „Henkel“.
Das zweitägige, viersitzige Cabriolet blieb von 1979 bis 1993 im Programm. Grundlage war zunächst die Golf-I-Limousine; später orientierte sich die Technik an Komponenten des Golf II. So verbindet der Golf Cabrio Typ 155 die klare, von Giorgetto Giugiaro gezeichnete Grundform des ersten Golf mit einem ungewöhnlich langen Produktionszeitraum. Das Verdeck beansprucht vergleichsweise wenig Kofferraum, während Ersatzrad und Bordwerkzeug unter dem Kofferraumboden untergebracht sind.
Modellgeschichte des Golf Cabriolet Typ 155
Der Typ 155 ist die Cabriolet-Ausführung des Volkswagen Golf I. Er startete 1979 mit Motoren von 1,1, 1,3 und 1,6 Litern. In der sportlicheren GLI-Ausführung arbeitete ein 1,6-Liter-Einspritzer mit Bosch K-Jetronic und bis zu 112 PS. Spätere Modelle nutzten vor allem 1,8-Liter-Vierzylinder mit 90 bis 112 PS; beim Motorcode 2H werden 98 PS genannt. Kat-Versionen mit geregeltem Katalysator gehören ebenfalls zum Angebot.
Neben Vier- und Fünfgang-Handschaltungen gab es, besonders in späteren Jahren, ein Automatikgetriebe. Sämtliche Serienversionen haben Frontantrieb. Während sich das Grundkonzept über 14 Jahre kaum änderte, entwickelten sich Stoßfänger, Ausstattung und Antriebe weiter: Zu den späteren Erkennungszeichen zählen die stärkeren Kunststoffstoßfänger, häufig als „dicke Backen“ bezeichnet. Auf den Typ 155 folgte kein unmittelbar genannter Cabriolet-Nachfolger innerhalb der vorliegenden Informationen.
Besonderheiten des VW Golf Cabriolet Typ 155
Kennzeichen des Golf Cabrio Typ 155 ist der feststehende Bügel hinter den Türen. Er trägt das Verdeck, strukturiert die Seitenansicht und unterscheidet den Wagen klar von offenen Konzepten ohne Bügel. Dazu kommen vier Sitzplätze, Frontantrieb und eine breite Motorenpalette vom 50-PS-Basismotor bis zum 112-PS-Einspritzer.
Für die Kaufentscheidung ist die konkrete Ausstattung entscheidend. Originale BBS-, Le-Castellet-, Ronal-Aero-, Ronal-Votex- oder AVUS-Räder, ein Sonnenland-Verdeck in Schwarz oder Rot, Persenning, Windschott, grüne Wärmeschutzverglasung, Drehzahlmesser, Bordcomputer oder ein zeitgenössisches VW-Alpha- beziehungsweise VW-Gamma-Radio verändern Charakter und Dokumentationswert eines Fahrzeugs deutlich. Seltene Extras sind etwa Klimaanlage, Sitzheizung, elektrische Fensterheber, Zentralverriegelung und Servolenkung.
Technische Daten des Volkswagen Golf Typ 155
Sondermodelle und besondere Ausstattungen
Der Golf Cabriolet Typ 155 wurde in zahlreichen Sonderausführungen angeboten. Beim Classic Line handelt es sich um ein Abschiedsmodell, unter anderem mit Flashrot Metallic, beiger Lederausstattung, rotem Verdeck und Classic-Line-Emblemen.
Der Etienne Aigner fällt beispielsweise durch Mangrovengrün, Jacquard-Bezüge mit eingewebtem Hufeisen-Emblem, Le-Castelette-Felgen, Wärmeschutzverglasung und Sportsitze auf. Der Genesis kombinierte Radio und Soundanlage mit BBS-Felgen und besonderen Lackierungen. Der Sportline trägt schwarz-rote Recaro-Sportsitze, ein Sportlenkrad mit roten Nähten sowie rote Instrumentenzeiger.
Weitere benannte Varianten sind GL, GLI, GTI, Fashionline, Bel Air und Toscana. Beim Bel Air gehören Zweitonlackierungen wie Classicblau-Metallic und Silber, ein elektrisches Verdeck sowie ein helles Interieur zu den genannten Merkmalen. Der Fashionline erhielt eine besondere Farbkombination und Jacquard-Komet-Stoff. Ein Clipper-Kit konnte ab Werk oder nachträglich montiert sein.
Schwachstellen, Wartung und Kaufberatung
Bei einem Golf Typ 155 ist die Karosserieprüfung wichtiger als die reine Motorisierung. Typische Rostzonen sind Radläufe, Schweller, Windschutzscheibenrahmen und die Endspitzen der Kotflügel. Die ab Werk vorhandene Hohlraumkonservierung ersetzt keine genaue Kontrolle dieser Bereiche. Auch der Zustand von Verdeck, Verdeckmechanik und Dichtungen verdient Aufmerksamkeit; verschlissene Dichtungen und Mechanik werden ausdrücklich als typische Themen genannt.
Weiter zu prüfen sind Elektrikkontakte sowie Abnützung an Sitzen und Innenausstattung. Zu den üblichen Wartungs- und Tauschpositionen zählen Kupplung, Zahnriemen, Wasserpumpe, Stoßdämpfer und Federung, Bremsen, Auspuffanlage, Tank, Zündkerzen, Filter und Kraftstoffpumpe. Als Wartungsintervall werden 10.000 bis 15.000 Kilometer oder ein jährlicher Service genannt.
Beim Kauf sprechen nachvollziehbare Historie, originale Ausstattung, Bordmappe, Serviceheft und geringe Zahl an Vorbesitzern für eine bessere Dokumentation. Bei Sondermodellen sollte man Bezüge, Felgen, Embleme, Verdeckfarbe und weitere ausstattungsspezifische Details auf Übereinstimmung mit dem jeweiligen Modell prüfen.
Motoren, Getriebe und Fahrverhalten
Der Typ 155 kombiniert Frontantrieb mit einer für den Golf typischen, übersichtlichen Bedienung ohne moderne Touchscreen- oder umfangreiche Elektroniksysteme. Die Leistungsspanne ist groß: Der 1,1-Liter deckt die Basis ab, während der 1,6-Liter GLI mit Bosch K-Jetronic bis 112 PS bietet. Bei den späteren 1,8-Liter-Versionen liegen die genannten Werte zwischen 90 und 112 PS; der 2H leistet 98 PS.
Die meisten Golf Cabriolets haben ein manuelles Vier- oder Fünfganggetriebe, später war auch eine Automatik verfügbar. Die offene Karosserie wird durch den Bügel stabilisiert. Für längere Fahrten stehen vier Sitzplätze und ein für ein Cabriolet vergleichsweise gut nutzbarer Kofferraum zur Verfügung. 1. Golf Cabriolet GLI 1.6 – Einspritzmotor mit Bosch K-Jetronic und bis zu 112 PS. 2. Golf Cabriolet 1.8, Motorcode 2H – 98 PS starke 1,8-Liter-Variante. 3. Golf Cabriolet Sportline – Recaro-Sportsitze in Schwarz-Rot, Sportlenkrad mit roten Nähten und rote Zeiger. 4. Golf Cabriolet Classic Line – Abschiedsmodell mit spezifischer Farb- und Lederausstattung.
Karosserie, Verdeck und Innenraum
Die Grundform des Golf Cabriolet Typ 155 geht auf das Golf-I-Design von Giorgetto Giugiaro zurück. Charakteristisch sind die gerade Dachlinie des geschlossenen Verdecks, die kompakte zweitürige Karosserie und vor allem der Überrollbügel. Frühe und spätere Fahrzeuge lassen sich unter anderem an Kunststoff- oder Metallstoßfängern erkennen; bei späteren Ausführungen stehen die kräftigeren Kunststoffstoßfänger für die sogenannten „dicken Backen“.
Das Stoffverdeck war manuell oder elektrisch erhältlich; genannt werden Sonnenland-Verdecke in mehreren Farben, etwa Schwarz oder Rot. Zum Schutz des geöffneten Verdecks gab es Persenning oder Copricapote, ein Windschott war je nach Baujahr optional. Die Innenräume reichen von Karo- und Jacquard-Stoffen über Kunstleder bis Echtleder. Sondermodelle setzen zusätzlich auf abgestimmte Nähte, Applikationen und spezielle Sitzbezüge.
Bei Rädern und Zubehör finden sich Original-Radkappen, BBS-, Le-Castellet-, Ronal-Aero-, Ronal-Votex- und AVUS-Felgen. Zusatzscheinwerfer, Nebelschlussleuchte, elektrische Außenspiegel, grüne Wärmeschutzverglasung und zeitgenössische Radios gehören zu den Ausstattungsdetails, die bei einem original erhaltenen Fahrzeug genau betrachtet werden sollten.
Dokumentation, Originalität und zeitgemäße Änderungen
Viele Golf Cabriolet Typ 155 besitzen inzwischen eine H-Zulassung. Für die Zustands- und Wertermittlung werden Gutachten von Classic Data oder Classic Analytics genannt. Originalität wird besonders über unverbastelte Fahrzeuge, passende Motornummern, originale Ausstattung und vorhandene Dokumente beurteilt.
Zeitgemäße Änderungen wie ein Bluetooth-Radio, nachgerüstete Klimaanlage oder H4-LED-Leuchtmittel sind möglich. Wer ein Fahrzeug mit solchen Umbauten sucht, sollte zwischen der Änderung selbst und dem Erhalt der originalen Teile unterscheiden. Historische Wettbewerber des Golf Cabriolet waren Ford Escort Cabriolet, Opel Kadett E Cabrio und Peugeot 205 Cabriolet; später kamen Renault 5 und Renault 19 Cabriolet hinzu.
Zusammenfassung zum VW Golf Typ 155
Der Volkswagen Golf Typ 155 ist das von Karmann gebaute Golf-I-Cabriolet mit festem Überrollbügel, vier Sitzplätzen und Frontantrieb. Die Bauzeit von 1979 bis 1993 umfasst einfache Vergasermodelle ebenso wie GLI- und 1,8-Liter-Versionen mit bis zu 112 PS. Classic Line, Etienne Aigner, Genesis, Sportline, Bel Air und Fashionline sind klar unterscheidbare Ausstattungsvarianten.
Beim Kauf zählen eine rostfreie oder sauber dokumentierte Karosserie, ein funktionierendes und dichtes Verdeck, Wartungsnachweise sowie die Vollständigkeit von Interieur, Felgen und Sondermodell-Details. Radläufe, Schweller, Windschutzscheibenrahmen und Kotflügelendspitzen gehören dabei zu den zentralen Prüfpunkten.







