1991 | Suzuki Swift GTI 16V
- Stato:
- Anteprima
- Stima:
- 4000 € - 7000 €
- Termina a:
- 12/09/2026, 18:46:00 CEST
Dieser Suzuki Swift GTI 16V von 1991 verkörpert eine heute selten gewordene Form des sportlichen Kleinwagens: 1.298 cm³, 101 PS, geringes Gewicht und ein manuelles Getriebe statt elektronischer Fahrprogramme und überbordender Ausstattung. Das österreichische Fahrzeug befindet sich seit 2013 beim heutigen Besitzer und weist bestätigte 81.189 km auf. Sportauspuff, Sportfahrwerk, breitere Aluminiumräder sowie Domstreben vorn und hinten sind eingetragen. Matching Numbers und Matching Colors sind nach Prüfung bestätigt.
Der Swift GTI folgte einem ausgesprochen einfachen Rezept: Man nehme einen kompakten japanischen Kleinwagen und kombiniere ihn mit einem drehfreudigen Vierzylinder, wenig Masse und überschaubaren Abmessungen. Der Datensatz nennt für diese Ausführung lediglich 740 Kilogramm Fahrzeuggewicht. In Verbindung mit 101 PS ergibt sich damit ein Leistungsgewicht, das den Charakter des GTI weit besser beschreibt als die reine Motorleistung.
Der 1.298 cm³ große Reihenvierzylinder leistet 101 PS beziehungsweise 74 kW. Er sitzt vorn und treibt die Vorderräder an; geschaltet wird manuell. Auf Servolenkung, ABS, Airbags oder andere heute selbstverständliche Assistenzsysteme verzichtet diese Ausführung. Genau darin liegt ein wesentlicher Teil ihres heutigen Reizes: Der Swift GTI stammt aus einer Zeit, in der ein schneller Kleinwagen vor allem durch geringes Gewicht und unmittelbare Mechanik überzeugen sollte.
Der dreitürige Swift präsentiert sich in Rot. Die Fotografien zeigen die kompakte Karosserie mit kurzen Überhängen, den charakteristisch verkleideten C-Säulen dieser frühen Ausführung und einem insgesamt stimmigen, gepflegten Erscheinungsbild. Die breiteren Aluminiumräder und die etwas sportlichere Haltung durch das Fahrwerk verändern den Grundcharakter des Autos, ohne seine zeittypische Formensprache zu überdecken.
2021 erhielt die Karosserie bei einem Fachbetrieb im Waldviertel eine umfangreiche Überarbeitung einschließlich Neulackierung im ursprünglichen Farbton. Matching Colors sind bestätigt. Wichtig für die Einordnung: Der Wagen befindet sich damit heute zwar wieder in seiner ursprünglichen Farbgebung, trägt jedoch keinen Originallack mehr.
Ein Unfallschaden ist nach den geprüften Informationen nicht bekannt. Ein separates Zustands- oder Wertgutachten liegt nicht vor, weshalb keine formale Zustandsnote vergeben wird.
Der Innenraum ist in grauem Stoff ausgeführt und laut Einbringer weitgehend original erhalten. Die Sportsitze verfügen über ausgeprägteren Seitenhalt und hohe Lehnen. Der Besitzer berichtet, mit dem Swift auch längere Strecken – unter anderem bis nach Polen – zurückgelegt zu haben.
Als Gebrauchsspuren werden einige kleinere Löcher erwähnt, die von einer früher montierten Ausstattung stammen. Darüber hinaus beschreibt der Einbringer den Innenraum als schön erhalten. Die Fotografien vermitteln ebenfalls den Eindruck eines weitgehend zeitgenössisch gebliebenen Cockpits.
Unter der Haube arbeitet der bestätigte 1.298-cm³-Vierzylinder mit 101 PS. Der Motor ist frei saugend; weder Turbolader noch Kompressor sind vorhanden. Die Kraft gelangt über ein manuelles Getriebe an die Vorderräder. Die bestätigte Gesamtlaufleistung beträgt 81.189 km, Matching Numbers sind verifiziert.
Der Swift blieb technisch nicht vollständig serienmäßig. Eingetragen sind ein Sportauspuff, Sportfahrwerk, breitere Aluminiumfelgen sowie Domstreben an Vorder- und Hinterachse. Darüber hinaus beschreibt der Einbringer ein leichtes Motortuning. Da hierzu keine genaue technische Spezifikation oder belastbare Leistungsmessung vorliegt, wird daraus ausdrücklich keine Mehrleistung gegenüber den bestätigten 101 PS abgeleitet.
Das Fahrzeug wurde laut geprüfter Historie in dieser Konfiguration von der zuständigen Landesprüfstelle kontrolliert und für ordnungsgemäß befunden. Während der Besitzzeit wurden am Fahrwerk einzelne Gummikomponenten erneuert. Der Einbringer berichtet, mit dem Wagen mehrere Tausend Kilometer im Alltag sowie bei Oldtimerveranstaltungen zurückgelegt zu haben und dabei keine Motorprobleme erlebt zu haben. Der Swift ist aktuell zugelassen und fahrbereit.
Der Wagen wurde nach den bestätigten Unterlagen 1990 in Japan produziert und im Februar 1991 in Österreich erstmals zugelassen. Anschließend befand er sich bei mehreren Besitzern im Raum Waldviertel. 2013 erwarb ihn der heutige Einbringer; es war bereits sein zweiter Swift dieses Typs.
Bemerkenswert ist, dass die vorgenommenen Modifikationen nicht mit einem umfassenden optischen Umbau verbunden wurden. Gerade sportliche Kleinwagen dieser Generation wurden häufig intensiv verändert oder schlicht verbraucht. Dieses Exemplar behielt dagegen wesentliche Elemente seines ursprünglichen Erscheinungsbildes und wurde technisch weiter gepflegt.
Die größere Karosseriearbeit von 2021 stellt den wichtigsten Eingriff der jüngeren Geschichte dar. Sie umfasste eine aufwendige Überarbeitung und die Lackierung im bestätigten ursprünglichen Rot durch einen Fachbetrieb im Waldviertel.
Die Fahrzeugpapiere und vorhandenen Unterlagen wurden geprüft. Die Eintragungen für Sportauspuff, Sportfahrwerk, breitere Aluminiumräder und Domstreben sind dokumentiert. Ebenso sind die Überprüfung durch die Landesprüfstelle sowie die Karosserie- und Lackarbeiten von 2021 nachvollziehbar.
Bestätigt sind außerdem Baujahr, Laufleistung, Motorisierung, Matching Numbers und Matching Colors. Ein separates aktuelles Zustands- oder Wertgutachten liegt nicht vor.
Der Suzuki Swift GTI ist inzwischen genau dort angekommen, wo viele ehemalige Alltags- und Spaßautos irgendwann landen: Die guten Exemplare werden plötzlich selten. Sein Reiz liegt dabei nicht in großer Motorleistung, sondern im Verhältnis der Dinge zueinander. 101 PS treffen hier auf sehr wenig Auto, ergänzt um Handschaltung, Frontantrieb und eine direkte mechanische Grundkonzeption.
Dieses Exemplar verbindet bestätigte 81.189 km und Matching Numbers mit einer langjährigen österreichischen Historie. Die zeitgenössisch wirkenden Modifikationen sind eingetragen, während die Karosserie 2021 umfassend aufgearbeitet und im ursprünglichen Rot neu lackiert wurde. Für Sammler früher japanischer Performance-Kleinwagen ist gerade diese Mischung interessant: kein unberührtes Museumsstück, sondern ein gepflegter, nachvollziehbar weiterentwickelter GTI, der über viele Jahre tatsächlich gefahren wurde.
101 PS klingen heute nach nichts Besonderem – bis man sie in ein Auto steckt, das ungefähr so viel wiegt wie ein moderner Kleinwagen vermutlich mit halbem Innenraum. Genau darin liegt der Witz dieses Swift. Kein Turbo, keine Servolenkung, kein elektronisches Sicherheitsnetz: nur wenig Gewicht, Drehzahl und ein kurzes Auto. Die Modifikationen passen zu seiner Geschichte, ohne ihn optisch in eine Karikatur seiner Epoche zu verwandeln. Früher war das einfach ein schneller kleiner Suzuki. Heute merkt man, dass genau solche Autos erstaunlich konsequent verschwunden sind.

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