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NSU Oldtimer kaufen
NSU prägte die deutsche Fahrzeuggeschichte durch wegweisende Technik und ein vielseitiges Angebot an Motorrädern sowie Automobilen, darunter der berühmte NSU Ro 80 mit Wankelmotor und die vielseitige Prinz-Baureihe. Ob sportlicher TT, innovativer Wankel-Spider oder der elegante Sport-Prinz – die Marke steht für technische Pionierleistungen und Fahrspaß. Die NSU-Modelle sind heute begehrte Klassiker mit umfangreicher Ersatzteilversorgung.
Suchergebnisse

1942 | NSU 251 OSL
Villach Collection – Oldtimer / Sammlerfahrzeug aus Museumsbestand

1956 | NSU Superfox
NSU 125 SUPER FOX

1956 | NSU Max
251 OSB Max -Restauriert

1937 | NSU Quick
Quick - Restauriert
"NSU" Inserats-Referenzen von Classic Trader
Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "NSU" machen.
1962 | NSU Quickly S/2
1962 NSU Quickly S 49cc
1954 | NSU Fox 101 OSB Viertakt
1960 | NSU Max
1954 | NSU Fox 101 OSB Viertakt
Schicke italienische Ausführung "Fochi"
1935 | NSU 351 OSL
1958 | NSU Quickly N
2 x BJ 1958 & 1959 + Scheunenfund als Ersatzteillager oder zum Restaurieren
1950 | NSU 250 Speedway
Speedway
1956 | NSU Fox 101 OSB Viertakt
ALTRE MOTO O TIPOLOGIE NSU FOX100 Classic, conservata
1953 | NSU Max
NSU Max
1956 | NSU Fox 101 OSB Zweitakt
ALTRE MOTO O TIPOLOGIE NSU FOX100 Classic, conservata
1956 | NSU Foxy
ALTRE MOTO O TIPOLOGIE NSU FOX100 Classic, conservata
Geschichte von NSU
NSU wurde 1873 in Riedlingen von Christian Schmidt und Heinrich Stoll gegründet und ist einer der traditionsreichsten deutschen Fahrzeughersteller. Anfangs Hersteller von Strick- und Nähmaschinen, verlagerte sich die Firmenaktivität nach Neckarsulm, wodurch der Name NSU – abgeleitet von Neckar und Sulm – entstand. Ab 1901 setzte NSU Maßstäbe im Motorradbau und stieg nach dem Ersten Weltkrieg zum führenden deutschen Motorradproduzenten auf. Das Portfolio weitete sich 1906 um Automobile aus. Nach einer zwischenzeitlichen Krise in der Weltwirtschaftskrise wuchs NSU bis in die Nachkriegszeit, war in den 1950ern zweitgrößter Motorradhersteller weltweit und fusionierte 1969 mit Auto Union zur Keimzelle des modernen Audi-Konzerns.
Modellgeschichte von NSU
Die Modellpalette von NSU reicht vom ersten Nachkriegsauto, dem NSU Prinz (ab 1957), bis zum progressiven Ro 80. Der Prinz, zunächst mit luftgekühltem Zweizylinder-Heckmotor und 20 PS, wurde kontinuierlich verbessert – vom Prinz II und III über den Prinz 4 mit Corvair-Anklängen bis zum besonders sportlichen Prinz 1000 und den TT-Varianten, die auf den Motorsport ausgerichtet waren. Parallel dazu brachte NSU mit dem Sport Prinz einen eleganten Coupé-Ableger und mit dem Wankel-Spider 1964 das erste Serienfahrzeug mit dem namensgebenden Kreiskolbenmotor. Der Ro 80 definierte ab 1967 mit futuristischem Design und innovativem Wankeltriebwerk die Oberklasse neu. Motorräder wie die NSU Max, Quickly und verschiedene Roller bereicherten das Angebot und festigten NSUs Ruf als Technikpionier.
Besonderheiten und Highlights
NSU etablierte sich durch bahnbrechende Neuerungen, wie dem weltweit ersten Serien-Wankelmotor im Spider und dem Ro 80, der in puncto Technik und Aerodynamik neue Maßstäbe setzte. Das NSU-Logo prägte über Jahrzehnte den Markenauftritt. Besonders der Ro 80 – 1967 mit dem Titel „Auto des Jahres“ ausgezeichnet – steht für Innovationskraft, während kleine Wagen wie der Prinz und TT die Massen mit Fahrspaß erreichten. Fast alle Baureihen punkten mit durchdachten Details: Einzelradaufhängung, vier Scheibenbremsen, Sicherheitsfeatures und zahlreiche verfügbare Extras.
Technische Daten
Sondermodelle und Raritäten
NSU brachte diverse Sondermodelle heraus, darunter den Sport Prinz, das elegante Coupé mit Bertone-Design, limitiert auf rund 2.700 Exemplare. Die Motorsportmodelle 1000 TT und 1200 TT waren weiterentwickelte Hochleistungsvarianten der Prinz-Reihe und beliebt im Kundensport. Der Wankel-Spider gilt als Technologieträger für den Kreiskolbenmotor, während der Ro 80 als bahnbrechende Oberklasse-Limousine Maßstäbe setzte.
Schwachstellen und bekannte Probleme
Speziell der NSU Ro 80 war ursprünglich für höhere Wartungskosten des frühen Wankelmotors bekannt, moderne Keramikdichtleisten und spezialisierte Fachbetriebe minimieren heute die Risiken. Bei den Prinz- und TT-Modellen muss auf Rost an Bodengruppe, Achsaufnahmen und Radläufen geachtet werden. Motor- und Getriebedichtungen können altersbedingt verschleißen. NSU-Zweiteiler besitzen häufig spezielle Bauteile – Ersatzteile für viele Modelle und Baujahre sind durch die rege Liebhaberszene und Onlinequellen aber meist verfügbar. Motorräder wie die Max und Quickly sind robust, benötigen aber regelmäßige Pflege von Zündung und Vergaser.
Motorisierung, Fahrverhalten und Technik
Vom unverwüstlichen Zweizylinder der frühen Prinz-Modelle bis zum komplexen Wankelmotor des Ro 80 zeigt NSU ein breites Leistungsspektrum – der Ro 80 beschleunigt in 13 Sekunden auf 100 km/h und erreicht bis zu 181 km/h. Die TT und Sport-Prinz-Modelle wurden mit ihrer lebendigen Kraftentfaltung gezielt für schnellen Alltags- und Motorsport entwickelt. Motorräder wie die Max 251 OSB und Schnellläufer wie die Supermax waren präzise konstruiert, begründeten NSUs guten Ruf bei Fahrdynamik und Zuverlässigkeit. - NSU Prinz (Typ 47): 30 PS, 116 km/h, leichte Karosserie
- NSU Ro 80: 115 PS, Wankelmotor, 180 km/h, Halbautomatik, Fokus auf Langstreckenkomfort
- NSU TT: 55–70 PS, sportlich abgestimmt, oft im Motorsport
- NSU Max/ Supermax: als Motorräder 17–30 PS, hochwertige Verarbeitung
Interieur, Komfort und Design
NSU positionierte sich stets als Vorreiter im Design: Der Ro 80 bot geradlinige, aerodynamische Linien, eine beleuchtete Armaturentafel, große Fensterflächen sowie Details wie Kopfstützen, Sicherheitsgurte oder serienmäßige Colorverglasung. Die Coupés wie der Sport Prinz stammten aus der Feder von Bertone und glänzten mit eigenständiger Linie und eleganter Zweitürigkeit. Sitzpolster, Kunstlederinterieur, Schiebedach und Metalliclackierungen standen ebenso im Angebot wie Aluminiumräder oder zeitgenössische Recaro-Sitze. Beim TT verband NSU Rennsportfeeling mit Alltagstauglichkeit. Motorräder überzeugten durch wertige Lackierung, Chrom und markante Formsprache.
Weitere Besonderheiten
NSU entwickelte zahlreiche technische Pionierleistungen, u. a. den Wankelmotor, Hochspannungs-Kondensationszündung, erstmals serienmäßige Scheibenbremsen rundum (Ro 80) sowie fortschrittliche Einzelsitzaufhängung. Die Modellpflege über die Jahre brachte neue Umweltstandards und Komfortdetails wie Intervallwischer und Servolenkung. Viele NSU-Modelle sind bestens dokumentiert – Werksdokumentationen und Reparaturleitfäden sind verfügbar. Die Ersatzteilversorgung gilt durch die engagierte Oldtimer-Szene als gut.
Zusammenfassung
NSU steht für technische Innovation, ausgeprägte Modellvielfalt und eine große Bedeutung in der deutschen Automobil- und Motorradgeschichte. Die Bandbreite reicht vom unkomplizierten Prinz über den avantgardistischen Ro 80 bis zu robusten Motorrädern wie Max und Quickly. Markante Technik, charakteristische Designs und vielfältige Sonderausstattungen machen NSU-Oldtimer attraktiv für Kenner und Sammler, während eine rege Szene die Versorgung mit Teilen und Know-how sichert.



