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Laverda 750 SF 3 Oldtimer kaufen

Die Laverda 750 SF 3 gehört zu den markantesten Zweizylinder-Motorrädern der 1970er Jahre. Sie vereint italienische Ingenieurskunst, ausgereifte Technik und charakteristische Optik. Fahrfreude, Robustheit und technisches Charisma stehen im Mittelpunkt dieser selten gewordenen Maschine.

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1976 | Laverda 750 SF 3

Villach Collection – Oldtimer / Sammlerfahrzeug aus Museumsbestand

6.500 € - 9.000 €

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"Laverda 750 SF 3" Inserats-Referenzen von Classic Trader

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1976 | Laverda 750 SF 3

LAVERDA SF 750 2 -TUA DA EUR 147,00 AL MESE ANTICIPO 0EUR

7.700 €vor 2 Jahren
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Laverda 750 SF 3 Klassische Motorräder: Preise & Marktwerte

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Geschichte der Laverda 750 SF 3

Die Laverda 750 SF 3 wurde Mitte der 1970er Jahre von dem norditalienischen Hersteller Laverda vorgestellt. Die SF-Baureihe („Super Freni“) setzte mit ihrer kraftvollen Bremsanlage, dem kernigen Parallel-Twin-Motor und der sportlichen Linienführung in der Motorradwelt neue Maßstäbe. Mit der SF 3 fand die 750er-Baureihe ihren Höhepunkt, in dem Innovationen wie die Scheibenbremsen an Vorder- und Hinterrad erstmals im Serienmodell angeboten wurden. Die SF 3 wurde während einer Zeit produziert, in der italienische Motorräder für Zuverlässigkeit und individuelle Technik-Philosophie bekannt waren und den europäischen Markt deutlich beeinflussten.

Modellgeschichte der 750 SF 3

Die Ursprünge der SF-Modelle reichen zurück ins Jahr 1968 mit der ersten 750 GT als Grundlage. Aus dieser Basiskonstruktion entstand die leistungsfähigere SF-Serie, wobei jedes Modell technische und optische Verbesserungen erhielt. Nach der SF und SF 2 brachte Laverda die SF 3 als ausgereifteste Variante. Die markante Dreischeibenbremsanlage war ein Novum in der Baureihe. Nach der SF 3 beendete Laverda die SF-Linie zugunsten der Dreizylinder-Baureihen. Ein direkter Nachfolger existiert nicht – die SF 3 ist also der Zenith der Laverda-Twin-Entwicklung.

Besonderheiten der Laverda 750 SF 3

Die SF 3 gilt als eine der ersten Großserienmotorräder mit Scheibenbremsen vorne und hinten. Ihr robuster 750 ccm Parallel-Twin steht für Durchzugskraft und einzigartigen Sound. Charakteristisch sind außerdem das markante Rahmendesign und die bullige Linie des Tanks. Die hohe Fertigungsqualität und die große Alltagstauglichkeit bei dennoch sportlicher Auslegung stechen heraus.

Technische Daten der Laverda 750 SF 3

Sondermodelle und besondere Ausführungen

Von der 750 SF 3 gab es keine offiziell ab Werk limitierten Sondermodelle, jedoch waren zahlreiche Maschinen von ihren Erstbesitzern mit zeitgenössischem Zubehör aus Italien ausgestattet. Häufig zu finden sind aufpreispflichtige Marzocchi-Federgabeln, handgefertigte Zubehör-Auspuffanlagen oder Instrumente von Veglia Borletti.

Schwachstellen und bekannte Probleme

Die Laverda 750 SF 3 präsentiert sich insgesamt als mechanisch solide, doch potenzielle Käufer sollten besondere Aufmerksamkeit auf die Elektrik, verschlissene Motorkomponenten und auf Umrüstungsspuren bei der Bremsanlage legen. Die Vollelektrik aus den 1970ern kann fehleranfällig sein – vor allem Steckverbindungen und Schalter. Auch die Vergaser-Synchronisation verlangt Know-how und Sorgfalt, sonst leidet die Laufkultur. Ersatzteilversorgung für Verschleißteile ist dank aktiver Laverda-Foren und Clubs heute gesichert, Spezialteile können allerdings längere Lieferfristen haben.

Motor, Fahrverhalten und Technik

Im Fahrbetrieb begeistert die SF 3 mit ihrem kräftigen Antritt und drehfreudigem Charakter. Das Gewicht verleiht dem Motorrad spurstabile Fahreigenschaften, was besonders bei zügiger Überlandfahrt überzeugt. Die Dreischeibenbremse greift effizient und war für die Bauzeit ein technisches Ausrufezeichen. Das 5-Gang-Getriebe ist solide, aber im Vergleich zu modernen Motorrädern schwergängig. Die Sitzposition fällt sportlich, aber noch langstreckentauglich aus. Speziell hervorzuheben sind frühe SF 3 mit Originalteilen und nachweisbarer Historie. Maschinen mit seltenen Zubehörteilen wie Original-Verkleidung oder Marzocchi-Gabel sind gesucht.

Design, Ausstattung und Zubehör

Das auffällige Design der SF 3 besticht durch den kantigen Tank und die klar strukturierte Linienführung. Klassische Chromstoßstangen, Alugussräder (optional), und hohe Lenkerpratzen betonen den 70er-Jahre-Charakter. Accessoires wie periodentypische Ledertaschen, Sturzbügel oder Zusatzscheinwerfer waren oft nachgerüstet. Die Instrumentierung ist auf das Wesentliche reduziert: groß dimensionierter Tacho und Drehzahlmesser stammen meist von Veglia. Die Farbpalette reichte von typischem Laverda-Orange über verschiedene Metallic-Töne bis hin zu gedecktem Silber.

Weitere interessante Aspekte

Die Laverda 750 SF 3 wurde überwiegend für den Export gebaut, vor allem für Deutschland, Frankreich und Großbritannien. Viele Fahrzeuge haben einen E-Start nachgerüstet, was bei älteren Modellen auf Sammlerwert und technische Entwicklung hinweist. Der aktive Laverda-Club Deutschland unterstützt bei der Ersatzteilsuche und Restaurationen fachkundig.

Zusammenfassung

Mit der 750 SF 3 bot Laverda die ausgereifteste und technisch fortschrittlichste Variante der SF-Baureihe an. Die Maschine kombiniert robuste Technik, ausdrucksstarkes Design und Fahrspaß. Aufgrund der vollständigen Dominanz im aktuellen Angebot repräsentiert sie das Rückgrat der Laverda-750-Klassiker. Wer ein charakterstarkes Motorrad mit Geschichte sucht, das italienische Ingenieurskunst und unverwechselbaren Fahrcharakter bietet, findet mit der SF 3 einen echten Meilenstein.