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Fantic Motorrad kaufen
Seit 1968 steht Fantic Motor für italienische Offroad-Leidenschaft: Trial-Weltmeistertitel, kultige Caballero-Modelle und Zweitakt-Abenteuer von Barzago bis ans Ende der Schotterstraße.
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Fahrzeug inserieren"Fantic" Inserats-Referenzen von Classic Trader
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1996 | Fantic Caballero 125
Fantic Motor CABALLERO 125 XM
1985 | Fantic Trial 240 Professional
Fantic Motor 240 Alpen Scooter
1982 | Fantic Caballero 125 Regolarità Competizione
c.1982 Fantic FM237 Trials Bike 124cc
1973 | Fantic Caballero 50 Regolarità
Fantic Caballero Regolarita
1981 | Fantic Trial 125
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1988 | Fantic Koala 50
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2005 | Fantic Caballero 50 Regolarità Competizione
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1983 | Fantic Trial 200 (FM350)
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1988 | Fantic Trial 303
FANTIC MOTOR Trial 125 Fantic-Motor Trial-125
1984 | Fantic Koala 50
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1980 | Fantic Caballero 50 TX 190
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1976 | Fantic Caballero 50 Regolarità
FANTIC MOTOR Cab. Reg. 50 Caballero Regolarità Casa TX190
1988 | Fantic Trial 303
FANTIC MOTOR Trial 125 Fantic-Motor Trial-125
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Fahrzeug inserierenGeschichte & Erbe
Fantic Motor wurde 1968 in Barzago bei Lecco von Dr. Mario Agrati und dem Niederländer Henry Keppel-Hesselink gegründet. Beide kamen von Agrati Garelli und erkannten das Potenzial des boomenden US-Markts für kleine Offroad-Maschinen. Die erste Produktpalette umfasste Minibikes, Go-Karts und Enduro-Motorräder – gezielte Exportware für amerikanische Jugendliche, die nach dem Erfolg der Honda Trail-Serie nach Alternativen suchten.
Der Durchbruch kam 1970 mit dem Caballero: Eine Enduro-Maschine mit 50 ccm, die in England zum Kultmoped der Sechzehnjährigen avancierte, nachdem britische Gesetzesänderungen 1971 neue Anforderungen an Kleinkrafträder stellten. Der Caballero vereinte sportliche Optik mit Pedalantrieb und traf damit den Nerv einer ganzen Generation. In Italien und Großbritannien verkaufte sich das Modell in enormen Stückzahlen.
In den 1970er Jahren expandierte Fantic zum zweitgrößten Motorradhersteller Italiens. Die Produktlinie wuchs auf Enduro-Modelle mit 50, 80, 125 und 200 ccm – angetrieben von Minarelli- und Franco-Morini-Zweitaktmotoren. Der Chopper (ein Minibike im Easy-Rider-Stil) und diverse Trial-Modelle ergänzten das Portfolio.
Die 1980er markierten Fantics Goldenes Jahrzehnt im Motorsport. 1981 gewann Fantic den Enduro-Weltmeistertitel – der erste internationale Triumph der Marke. Noch bedeutender: die Zusammenarbeit mit dem französischen Fahrer Thierry Michaud, der auf der Fantic 303 drei Trial-Weltmeisterschaften gewann: 1985, 1986 und 1988. Michaud wurde zur Ikone einer ganzen Trial-Generation. Seine Siege auf der rot-weißen Fantic inspirierten unzählige Nachwuchsfahrer, darunter den späteren Freestyle-Trial-Pionier Julien Dupont.
Ende der 1980er Jahre traf die gesamte europäische Motorradbranche eine schwere Krise. Fantic meldete 1995 Insolvenz an, nachdem der japanische Wettbewerb und sinkende Nachfrage nach Zweitaktmaschinen die wirtschaftliche Basis zerstört hatten. Die Marke ruhte über ein Jahrzehnt.
2005 begann die Wiedergeburt: Die italienische Unternehmensgruppe VeNetWork übernahm die Rechte und verlegte den Firmensitz nach Casier bei Treviso. Ab 2015 kehrte Fantic mit neuen Caballero-Modellen (125 und 500 ccm Viertakt) und E-Bikes auf den Markt zurück. 2019 wurde Fantic zum offiziellen Partner von Yamaha Motor für den europäischen Markt und übernahm die Motori Minarelli-Fabrik – eine symbolträchtige Rückkehr zur eigenen Motorenfertigung.
Highlights & Besonderheiten
Fantic steht für eine klare Philosophie: leichte, agile Offroad-Maschinen mit charakterstarken Zweitaktmotoren – kompromisslos auf Geländetauglichkeit ausgelegt.
Der Caballero (ab 1970) ist Fantics bekanntestes Modell und ein Synonym für die Marke. Die erste Generation (50 ccm, Minarelli-Motor, Fünf-Gang-Getriebe) überzeugte durch niedriges Gewicht, robuste Bauweise und eine Optik, die weit über 50 ccm hinausschaute. Die TX-Varianten (TX94, TX150, TX290) der späten 1970er boten progressive Federung und verbesserte Bremsen. Der Caballero wurde zum meistverkauften Fantic-Modell aller Zeiten – allein in Großbritannien fanden Tausende Exemplare begeisterte Besitzer.
Die Trial-Serie 300/303/305 ist Fantics Rennmaschine. Der Fantic 303 (ab 1983, 249 ccm Zweitakt) war Thierry Michauds Werkzeug zu drei WM-Titeln. Charakteristisch: extrem niedriges Gewicht (unter 90 kg), kurzer Radstand, progressives Einarm-Federbein und der drehfreudige Zweitaktmotor mit schmalem Powerband. Die Weiterentwicklung 305 (ab 1988) brachte Zylinder mit Auslasssteuerung und verbesserte Kühlung. Für Trial-Sammler sind originale 303-Exemplare mit Michaud-Bezug die begehrtesten Fantic-Modelle überhaupt.
Die Enduro-Modelle (125 und 200 ccm) der 1980er Jahre kombinierten Minarelli-Motoren mit leichten Stahlrohrrahmen und langen Federwegen. Die Fantic 125 Enduro Professional war ein ernsthaftes Wettbewerbsgerät mit Alu-Schwinge, Dell'Orto-Vergaser und Scheibenbremse vorn. Fantics Werks-Enduro-Team gewann 1981 den WM-Titel – ein Beweis für die Wettbewerbsfähigkeit der kleinen italienischen Manufaktur gegen die japanische Übermacht.
Der Fantic Chopper (50 ccm, 1970er Jahre) war ein Minibike im Stil der US-Chopper-Welle: verlängerter Rahmen, Sissybar, Bananensattel. Ein Spaßfahrzeug ohne sportlichen Anspruch, aber mit enormem Kultwert. Gut erhaltene Exemplare sind heute selten.
Technische Daten
Fantics Motoren stammten überwiegend von Minarelli (50–125 ccm) und Franco Morini (größere Hubräume). Ab den mittleren 1980ern entwickelte Fantic eigene Zylinder und Auslasssteuerungen für die Trial- und Enduro-Modelle. Alle klassischen Fantic-Motorräder sind Zweitakter – luftgekühlt, mit Gebläseunterstützung bei den Trial-Modellen. Dell'Orto-Vergaser sind Standard. Die Getriebe sind durchweg Fünf- oder Sechs-Gang-Einheiten mit Ketten-Endantrieb.
Marktübersicht und Kauftipps
Der Markt für klassische Fantic-Motorräder ist überschaubar, aber wachsend. Die Nachfrage kommt vor allem aus Italien, Großbritannien, Frankreich und Spanien – den historischen Kernmärkten der Marke.
Caballero 50 (1970er/1980er)
Die beliebteste Einstiegsdroge für Fantic-Sammler. Fahrfähige Exemplare starten bei 1.500–2.500 €. Restaurierte Modelle in Originalzustand erreichen 3.500–5.000 €. Die britischen TX-Varianten (TX94, TX150, TX290) sind in England besonders gesucht – dort liegen Preise bei £2.000–£4.500. Bei H&H Auctions wurde ein c.1978 Fantic Caballero Regolarita TX150 auf £3.000–£4.000 geschätzt. Schwachstellen: Korrosion am Stahlrahmen, verschlissene Lenkkopflager, ausgeschlagene Schwinge. Minarelli-Motorteile sind noch über Drittanbieter und italienische Spezialisten erhältlich.
Caballero 125
Etwas seltener und teurer als der 50er. Gute Exemplare: 2.000–4.000 €. Komplett restauriert: bis 5.500 €. Schwachstelle: Rost an Auspuff und Rahmen, Zündungsprobleme (Kondensator und Unterbrecherkontakte prüfen). Ersatzteile für den Minarelli-Motor sind verfügbar, Verkleidungsteile und Originalaufkleber hingegen schwer zu finden.
Trial 303 / 305
Die begehrtesten Fantic-Modelle für ernsthafte Sammler. Ein originaler Trial 303 in gutem Zustand kostet 3.000–6.000 €. Exemplare mit dokumentierter Rennhistorie oder Michaud-Verbindung können 8.000–12.000 € und mehr erzielen. Die 305 (ab 1988) ist etwas günstiger: 2.500–5.000 €. Schwachstellen: Kurbelwellenlager (regelmäßig wechseln!), Kolben und Zylinder (Verschleiß bei hohen Drehzahlen), Dichtungen an Zylinderfuß und Kickstarter. Original-Ersatzteile sind rar, aber die Trial-Community ist aktiv – Foren wie TrialsCentral und italienische Spezialisten bieten Unterstützung.
Enduro 125 Professional
Selten und bei Enduro-Enthusiasten geschätzt. 2.000–4.000 € für fahrfähige Exemplare, bis 5.000 € restauriert. Achten Sie auf Zustand der Alu-Schwinge (Risse an Schweißnähten) und des Rahmenunterzugs.
Chopper 50
Das Spaßmobil der 1970er. Gut erhaltene Exemplare sind selten und kosten 1.500–3.500 €. Komplett-Restaurierungen sind teuer, weil spezifische Teile (Sissybar, Bananensattel, Gabelbrücken) kaum auffindbar sind.
Allgemeine Kaufempfehlungen
Einsteiger: Caballero 50 – erschwinglich, reichlich Ersatzteile, aktive Community. Sammler: Trial 303 – historische Bedeutung, begrenzte Stückzahl, Wertsteigerungspotenzial. Fahrer: Caballero 125 – bestes Verhältnis aus Fahrspaß, Alltagstauglichkeit und Ersatzteilversorgung.
Fantic-Kauf erfordert Geduld: Prüfen Sie Rahmennummern auf Übereinstimmung mit Papieren (viele Fantic wurden ohne Zulassung im Gelände bewegt), achten Sie auf Nachrüstungen (japanische Vergaser statt Original Dell'Orto mindern den Sammlerwert), und rechnen Sie bei 50-ccm-Modellen mit dem britischen Markt als bester Quelle für NOS-Teile (New Old Stock).
Fahrverhalten & Performance
Fantic fährt sich wie ein flinker Straßenköter neben den Doggen der japanischen Großserienhersteller – leicht, wendig, direkt und mit einem unverwechselbaren Charakter.
Der Caballero 50 ist purer Zweitakt-Spaß: Der Minarelli-Motor springt nach wenigen Kickstarter-Tritten an, und ab 5.000 U/min setzt das schmale Powerband ein. Der Schub ist bescheiden – 6 PS bewegen 65 kg – aber die Leichtigkeit des Motorrads kompensiert alles. Im Gelände zeigt der Caballero seine Stärken: langer Federweg, niedriger Schwerpunkt, schmale Silhouette. Die Pedalunterstützung ist eher symbolisch, hilft aber beim Rangieren am Berg. Das Fahrwerk ist einfach (ungefederte Telegabel, Zweistoßdämpfer hinten), aber für die 50-ccm-Klasse erstaunlich kompetent. Der Sound – das bellende Zweitakt-Organ mit Expansionskammer – gehört zu den schönsten Erinnerungen einer ganzen Moped-Generation.
Der Trial 303 ist ein Spezialist: Unter 90 kg, kurzer Radstand, steiler Lenkkopfwinkel. Der 249-ccm-Motor liefert sein Drehmoment konzentriert im Mittelbereich – ideal für die kontrollierten Gasöffnungen im Trial-Gelände. Die Kupplung ist leichtgängig und modulierbar, das Sechs-Gang-Getriebe eng gestuft. In Sektionen arbeitet der 303 mit chirurgischer Präzision: Balance halten, Gas dosieren, Vorderrad platzieren. Die Federung schluckt Stufen und Wurzeln mit erstaunlicher Souveränität. Auf der Straße hingegen ist der 303 unkomfortabel – die Trial-Geometrie macht Geradeausfahrt bei Geschwindigkeit nervös, der schmale Sattel wird nach 20 Minuten zur Qual. Der 303 ist eine Maschine für seinen Einsatzzweck – und darin brillant.
Die Enduro-Modelle (125/200) bieten den besten Kompromiss: genug Leistung für moderate Geschwindigkeit auf der Straße (die 125er erreicht 100 km/h), ausreichend Federweg für Schotter und Waldwege, und das charakteristische Zweitakt-Ansprechverhalten. Der Minarelli-Motor ist drehfreudig, neigt aber bei niedrigen Drehzahlen zum Absaufen. Regelmäßiges Gasgeben hält den Motor am Leben – typisch Zweitakt. Die Bremsen (Trommel hinten, Scheibe vorn bei späteren Modellen) sind für das Gewicht ausreichend, verlangen aber Vorausplanung.
Allen klassischen Fantic-Modellen gemeinsam ist ein unmittelbares, ungefiltetes Fahrerlebnis – keine elektronische Eingriffe, kein ABS, kein Komfort. Das Motorrad tut exakt das, was der Fahrer vorgibt. Diese Direktheit macht Fantic-Fahren zum Handwerk – und für Enthusiasten zum Genuss.
Design & Ästhetik
Fantics Design folgt dem Prinzip Funktion vor Form – und erreicht damit eine ganz eigene Ästhetik, die bei Sammlern Kultstatus genießt.
Der Caballero der 1970er verkörpert den Geist der Ära: schlanke Linien, hochgezogener Auspuff, knapper Kotflügel, kleine Tankformen. Die Farbgebung (Rot-Weiß, Blau-Weiß, Orange-Schwarz) orientierte sich am US-Motocross-Stil. Die TX-Varianten brachten eckigere Formen und größere Nummernschild-Halterungen – funktionale Anpassungen an wechselnde Gesetzgebung. Der Caballero ist ein Kind seiner Zeit und wirkt heute charmant retro ohne gewollt nostalgisch zu sein.
Die Trial-Modelle (303/305) zeigen Fantics radikalste Formgebung: Alles Überflüssige wird entfernt. Kein Scheinwerfer, kein Tacho, minimaler Kotflügel, freiliegender Motor. Der Rahmen ist sichtbar und definiert die Silhouette. Die rot-weiße Rennlackierung der Michaud-Ära wurde zum Markenzeichen. Die Trial-Fantic ist ein funktionalistisches Kunstwerk – reduziert auf das Wesentliche, jedes Gramm zählt.
Der Chopper 50 ist das designtechnische Gegenstück: übertrieben lang, mit Sissybar, Bananensattel und verchromten Akzenten. Ein Spaßobjekt im Geist von Easy Rider, das die spielerische Seite von Fantic zeigt. Die Verchromung ist anfällig (Rost unter dem Chrom ist häufig), was gut erhaltene Exemplare umso wertvoller macht.
Allen Fantic-Modellen gemeinsam ist die Farbpalette: Rot, Weiß und Blau dominieren, ergänzt durch Orange und Schwarz. Das Fantic-Logo – der geschwungene Schriftzug mit dem charakteristischen F – ist dezent platziert und sofort erkennbar. Die Materialqualität ist typisch italienisch: ambitionierte Formen, manchmal wechselhaft in der Ausführung. Verchromte Teile neigen zu Rost, Aufkleber verblassen schnell, Lackierungen sind dünn. Doch gerade diese Patina verleiht klassischen Fantic-Motorrädern Charme.
Motorsport & Kultur
Fantic und Trial-Sport sind untrennbar verbunden. Die drei Weltmeistertitel (1985, 1986, 1988) mit Thierry Michaud etablierten Fantic als ernsthafte Kraft im internationalen Motorsport – und das gegen die dominierenden spanischen Marken Montesa und GasGas sowie die japanische Übermacht von Honda.
Michauds Fahrstil war technisch brillant und spektakulär zugleich. Seine Siege auf der rot-weißen Fantic 303 wurden zum prägenden Bild einer Ära. Der französische Champion mit dem italienischen Motorrad: eine Kombination, die in Frankreich Kultstatus erreichte und eine ganze Generation von Trial-Fahrern inspirierte. Julien Dupont, der spätere Freestyle-Trial-Star und Red-Bull-Athlet, wuchs mit Postern von Michaud auf der Fantic im Kinderzimmer auf.
Der Enduro-WM-Titel 1981 bewies Fantics Vielseitigkeit jenseits des Trial-Sektors. In den europäischen Sechs-Tage-Enduro-Wettbewerben (ISDE) waren Fantic-Teams regelmäßig vertreten – bemerkenswert für einen Hersteller dieser Größe.
Kulturell steht Fantic für italienisches Underdog-Erbe: eine kleine Manufaktur aus der Provinz, die es mit den Großen aufnahm und gewann. In Italien genießt die Marke nostalgische Verehrung, in England ist der Caballero Teil der Jugendkultur der 1970er und 1980er. Die britische Classic Two-Stroke-Szene pflegt Fantic-Treffen mit religiösem Eifer.
Fazit
Fantic Motor ist ein Kleinod der klassischen Motorradwelt – eine Marke mit Charakter, Motorsportgeschichte und einem treuen Sammlerkreis. Die Preise sind (noch) moderat, die Einstiegshürden niedrig, und das Fahrerlebnis auf einem klassischen Zweitakt-Fantic ist von keiner modernen Maschine reproduzierbar.
Der Caballero bleibt Fantics zeitlosestes Modell: erschwinglich, gut verfügbar, mit aktivem Netzwerk an Enthusiasten. Der Trial 303 ist das Sammlerstück mit historischem Gewicht – drei WM-Titel sprechen für sich. Die Enduro-Modelle bedienen Fahrer, die Geländetauglichkeit mit Alltagsnutzen verbinden wollen.
Fantic-Kauf ist für Einsteiger und erfahrene Sammler gleichermaßen lohnend. Die Ersatzteilsituation ist besser als bei vielen vergleichbaren italienischen Nischenmarken, die Community ist hilfsbereit, und die laufende Wiederbelebung der Marke durch VeNetWork stärkt die Aufmerksamkeit für die Klassiker. Wer italienische Zweitakt-Seele, Motorsport-DNA und kultigen Underdog-Charme sucht, findet bei Fantic Motor genau das Richtige.