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Egli-Vincent Motorrad kaufen

Als Fritz Egli 1967 einen Vincent-Motor in einen selbst konstruierten Rahmen setzte, entstand mehr als ein Spezial – es war der Beginn einer Legende. Jede Egli-Vincent ist ein handgebautes Unikat, das britische Kraft mit Schweizer Präzision verbindet.

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Bild 1/24 von Egli-Vincent JMC 0101 (2006)
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Umbau

2006 | Egli-Vincent JMC 0101

The first 1200cc Egli-Vincent produced by John Mossey # 0101. Just 3365km since new

49.950 €
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"Egli-Vincent" Inserats-Referenzen von Classic Trader

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Abgelaufenes Inserat
Bild 1/9 von Egli-Vincent Rapide C (1950)

1950 | Egli-Vincent Rapide C

1950 Egli Vincent Replica 998cc

Preis auf Anfragevor 3 Jahren
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Geschichte & Erbe

Die Geschichte der Egli-Vincent beginnt 1967 in einer Zürcher Werkstatt. Fritz W. Egli, geboren 1937, war Motorradrennfahrer und Ingenieur – und mit dem Fahrverhalten seiner Vincent Black Shadow unzufrieden. Das britische Vincent-Motorrad mit seinem 998 ccm OHV-V-Twin galt als eines der schnellsten Serien-Motorräder seiner Zeit, doch der Original-Kastenrahmen neigte zu Pendelbewegungen bei hohen Geschwindigkeiten.

Eglis Lösung war radikal: Er konstruierte einen zentralen Großrohrrahmen aus Stahl, dessen Hauptträger einen deutlich größeren Durchmesser aufwies als üblich. Dieser neue Rahmen verlieh der Maschine erheblich mehr Steifigkeit und reduzierte gleichzeitig das Gewicht. Der Erfolg gab ihm recht – 1968 gewann Egli mit seiner umgebauten Vincent die Schweizer Bergmeisterschaft.

Die Nachfrage nach diesen Spezial-Rahmen wuchs schnell. Egli gründete 1965 seine Werkstatt und begann, Rahmen für verschiedene Motorenkonfigurationen zu fertigen – zunächst für Vincent-Triebwerke, später auch für große japanische Vierzylinder wie die Honda CB 750 und Kawasaki-Maschinen. In den 1970er Jahren entwickelte Egli nach einem Vorschlag eines australischen Besuchers eine Wabenstruktur im Inneren des Großrohrs, die die Steifigkeit nochmals erhöhte.

Die Egli-Vincent wurde nie als Serienprodukt gefertigt. Stattdessen vergab Egli Lizenzen an ausgewählte Rahmenbauer weltweit. Roger Slater in Großbritannien erhielt eine solche Lizenz und beauftragte den Rennrahmen-Spezialisten Eric Cheney mit dem Bau von Egli-Rahmen. In Frankreich erhielt Patrick Godet ab 1974 die exklusive Lizenz – Godets handgefertigte Egli-Vincents gelten heute als besonders begehrt unter Sammlern.

Jede Egli-Vincent ist ein Handaufbau: Der Vincent-Motor stammt meist aus einer Black Shadow oder Rapide der Serie C oder D (1948-1955), der Rahmen wird verchromt oder vernickelt, und die weiteren Komponenten – Ceriani-Gabeln, Fontana-Trommelbremsen, Akront-Felgen, Maxton-Stoßdämpfer – werden individuell zusammengestellt. Produktionszahlen existieren nicht, da es sich um Einzelanfertigungen handelt, aber Experten schätzen, dass weltweit wenige Hundert echte Egli-Vincents existieren.

Highlights & Besonderheiten

Was macht die Egli-Vincent so besonders? Zunächst die Kombination zweier Ingenieur-Genies: Der Vincent-V-Twin, entwickelt von Philip Vincent und Phil Irving in den 1940ern, war seiner Zeit weit voraus. Mit obenliegenden Ventilen, 50-Grad-V-Winkel und selbsttragender Motoreinheit lieferte er rund 55 PS bei 5.700 U/min – genug für über 200 km/h Höchstgeschwindigkeit in den späten 1940ern. Fritz Eglis Rahmen bändigte diese Kraft und machte sie beherrschbar.

Der Egli-Rahmen selbst ist ein Kunstwerk: Das zentrale Großrohr, oft 100-120 mm im Durchmesser, dient gleichzeitig als Öltank. Diese Doppelfunktion spart Gewicht und optimiert die Masseverteilung. Der Rahmen wird traditionell verchromt oder vernickelt, was ihm seinen unverwechselbaren Glanz verleiht. Die Schweißnähte sind präzise, die Konstruktion durchdacht – typisch Schweizer Präzision.

Das Fahrwerk besteht aus hochwertigen Komponenten: Die Ceriani-Telegabel vorne war in den 1960er und 70er Jahren das Nonplusultra im Rennsport. Hinten sorgen Maxton-Stoßdämpfer für Dämpfung. Die Bremsen – oft Fontana-Trommelbremsen vorne, manchmal auch eine doppelte Scheibenbremse bei späteren Aufbauten – bieten zeitgenössisch angemessene Verzögerung. Die Akront-Aluminiumfelgen reduzieren ungefederte Massen.

Die Verarbeitung ist oft spektakulär: Handverlegte Kabelstränge, sorgfältig platzierte Smiths-Instrumente, lackierte Tanks in klassischem Schwarz mit Silber- oder Rotstreifen. Jede Schraube, jede Mutter sitzt präzise. Diese Maschinen wurden nicht auf Fließbändern montiert, sondern auf Werkbänken mit Feingefühl und Sachverstand aufgebaut.

Die Seltenheit trägt zur Faszination bei. Anders als bei Serien-Motorrädern gibt es keine zwei identischen Egli-Vincents. Jeder Aufbau spiegelt die Vorlieben seines Erbauers und Besitzers wider: Farbe, Auspuffanlage, Sitzbank, Details variieren. Das macht jede Egli-Vincent zu einem Unikat.

Technische Daten

Hinweis: Da Egli-Vincents Einzelanfertigungen sind, können technische Daten variieren. Manche verwenden Series-C-Motoren mit 7,3:1 Verdichtung, andere hochverdichtete Rennmotoren. Einige haben Quaife-5-Gang-Getriebe nachgerüstet, andere behalten das Original-4-Gang-Getriebe bei.

Marktübersicht und Kauftipps

Der Markt für Egli-Vincent ist klein, aber lebendig. Bei Auktionen wie Bring a Trailer erzielten dokumentierte Exemplare in den letzten Jahren zwischen 48.000 und 85.000 US-Dollar (ca. 44.000-78.000 €). Ein 2024 bei Bring a Trailer verkauftes Slater-gebautes Egli-Vincent mit Eric-Cheney-Rahmen erzielte 48.000 US-Dollar. Godet-gebaute Exemplare, die seltener angeboten werden, erreichen tendenziell höhere Preise – ein Godet-Aufbau von 2009 mit 600 Meilen wechselte 2020 für über 60.000 US-Dollar den Besitzer.

Preisstruktur nach Zustand und Herkunft:

  • Slater/Cheney-Aufbauten (Großbritannien): 40.000-55.000 €
  • Godet-Aufbauten (Frankreich): 55.000-85.000 €
  • Egli-eigene Aufbauten (Schweiz, sehr selten): 70.000-100.000+ €
  • Amateur-Aufbauten (ohne Lizenz/Dokumentation): 25.000-40.000 €

Worauf beim Kauf achten:

Authentizität: Nicht jede Vincent mit Egli-ähnlichem Rahmen ist eine echte Egli-Vincent. Prüfen Sie die Rahmennummer und fordern Sie Dokumentation an: Wurde der Rahmen von einem lizenzierten Erbauer gefertigt? Slater-Rahmen tragen oft die Kennzeichnung "VIN" gefolgt von einer Nummer. Godet-Rahmen haben eigene Nummernreihen. Egli selbst vergab Rahmennummern für von ihm gefertigte Teile.

Motor-Herkunft: Der Vincent-Motor sollte eine nachvollziehbare Motornummer haben. Vincent-Motoren folgen einem spezifischen Schema: Beispiel "F10AB/1B/4868" bedeutet 1000 ccm (F10), Aluminium-Gehäuse (A), Motorrad (B), Black Shadow-Spezifikation (1B). Lassen Sie die Nummer von einem Vincent-Spezialisten prüfen. Gefälschte oder falsch zugeordnete Motoren mindern den Wert erheblich.

Restaurationshistorie: Egli-Vincents wurden oft mehrfach restauriert. Fragen Sie nach Werkstatthistorie und Rechnungen. Maschinen, die von bekannten Vincent-Experten wie John Mossey (USA), Conrad's (UK) oder spezialisierten Werkstätten betreut wurden, sind vertrauenswürdiger. Restaurierungen in den 1990er und 2000er Jahren sollten mittlerweile nachgebessert oder erneuert worden sein – prüfen Sie Verschleißteile.

Motorenzustand: Vincent-Motoren sind robust, aber Ersatzteile sind teuer und selten. Lassen Sie bei ernsthaftem Kaufinteresse eine Kompressionsprüfung durchführen. Vincent-Motoren mit 7,3:1 Verdichtung sollten Werte um 140-160 psi erreichen, hochverdichtete Rennmotoren entsprechend mehr. Achten Sie auf übermäßigen Ölverbrauch – ein Hinweis auf verschlissene Kolbenringe oder Ventilführungen.

Getriebe: Das Vincent-4-Gang-Getriebe ist unverwüstlich, aber der Kickstarter-Mechanismus kann verschleißen. Schalten Sie durch alle Gänge – es sollte präzise und ohne Haken funktionieren. Einige Egli-Vincents haben ein nachgerüstetes Quaife-5-Gang-Getriebe – eine wertvolle Verbesserung, die den Preis steigert.

Fahrwerk: Ceriani-Gabeln sind hochwertig, aber nach Jahrzehnten oft undicht. Ein Gabelservice kostet 800-1.500 €. Maxton-Stoßdämpfer können aufgearbeitet oder durch moderne Äquivalente ersetzt werden. Prüfen Sie die Rahmenlackierung auf Risse oder Korrosion unter Chrom – aufwendig zu reparieren.

Elektrische Anlage: Viele Egli-Vincents haben die originale Lucas-Elektrik durch eine Alton-Lichtmaschine und elektronische Zündung ersetzt – eine sinnvolle Modernisierung, die Zuverlässigkeit erhöht. Prüfen Sie, ob die Verkabelung sauber verlegt ist. Amateur-Elektrik ist ein häufiges Problem bei Spezials.

Teileverfügbarkeit: Vincent-Ersatzteile werden von Spezialisten wie VOC Spares (UK), Tri-cor (USA) und einigen europäischen Händlern angeboten. Rechnen Sie mit langen Lieferzeiten und hohen Preisen. Verschleißteile wie Kupplungsscheiben, Bremsbeläge und Dichtungen sind verfügbar, motorinterne Teile oft nur gebraucht oder als Nachfertigungen.

Käuferprofil: Egli-Vincents sind Fahrermaschinen für Kenner. Sie eignen sich nicht für Gelegenheitsfahrer oder als Erstlings-Oldtimer. Wer eine Egli-Vincent kauft, sollte mechanisches Verständnis mitbringen oder einen Fachmann in der Nähe haben. Dafür erhält man ein Motorrad, das in Fahrleistung und Handling viele moderne Maschinen alt aussehen lässt.

Fahrverhalten & Performance

Eine Egli-Vincent zu fahren ist eine sensorische Offenbarung. Der Vincent-V-Twin läuft mit seinem 50-Grad-V-Winkel kultivierter als ein Harley-45-Grad-Twin, aber deutlich charaktervoller als ein japanischer Vierzylinder. Beim Anlassen – meist per Kickstarter – feuert der Motor mit einem satten "Wumm" an. Der typische Vincent-Sound, eine Mischung aus tiefem Grollen und mechanischem Klacken der Stößel, ist unverwechselbar.

Im Stadtverkehr fühlt sich die Egli-Vincent überraschend handlich an. Das relativ niedrige Gewicht (unter 210 kg) und der kompakte Radstand machen sie wendiger als ihr muskulöses Erscheinungsbild vermuten lässt. Die Sitzhaltung ist leicht nach vorne geneigt, sportlich, aber nicht unbequem. Die Fußrasten sitzen mittig – eine klassische Café-Racer-Position.

Sobald man Gas gibt, offenbart sich die wahre Natur der Maschine. Der Vincent-Motor liefert ab 2.000 U/min kräftiges Drehmoment, ab 3.500 U/min zieht er mit Nachdruck. Bei 4.500 U/min beginnt die Powerband richtig – der Motor schreit nicht, er brüllt. Die Beschleunigung von 80 auf 140 km/h im vierten Gang ist für eine 60 Jahre alte Motorentechnik beeindruckend. Zwischen 160 und 180 km/h stabilisiert sich die Maschine, die Vibrationen nehmen zu, aber der Egli-Rahmen hält sie unter Kontrolle. Wer mutig ist und eine lange Gerade hat, kann die magische 200-km/h-Marke erreichen – ein Erlebnis, das den Adrenalinspiegel in die Höhe treibt.

Das Handling ist der Kern der Egli-Philosophie. Wo die Original-Vincent bei hohen Geschwindigkeiten zu Pendelbewegungen neigte, bleibt die Egli-Vincent spurtreu und stabil. Der steife Rahmen leitet Lenkimpulse präzise weiter. In Kurven legt sich die Maschine mit einer Entschlossenheit in die Schräglage, die man von einem Motorrad der 1960er nicht erwartet. Die Ceriani-Gabel arbeitet straff, aber kontrolliert – Bodenwellen werden gefiltert, ohne dass die Maschine nervös wird.

Die Bremsen erfordern Respekt: Trommelbremsen verlangen Voraussicht und kräftigen Druck am Hebel. Keine Panikbremsungen, sondern dosiertes Verzögern. Einige Aufbauten haben moderne Scheibenbremsen vorne – eine spürbare Verbesserung, die jedoch den Originalcharakter verwässert.

Die Egli-Vincent ist kein Motorrad für Entspannungsfahrten. Sie fordert Aufmerksamkeit, Geschick und Entschlossenheit. Aber wer bereit ist, sich auf sie einzulassen, wird mit einem Fahrerlebnis belohnt, das in der Oldtimerszene seinesgleichen sucht. Es ist, als würde man ein Stück Motorsportgeschichte mit 200 km/h durch die Gegenwart pilotieren.

Design & Ästhetik

Optisch ist die Egli-Vincent eine Studie in Purismus. Es gibt keine unnötigen Verkleidungen, keinen überflüssigen Zierat. Jedes Bauteil erfüllt eine Funktion – und sieht dabei spektakulär aus. Das dominierende Element ist das verchromte oder vernickelte Großrohrrahmen, das von der Lenkkopflagerung bis zur Schwinge verläuft. Dieses Rohr fängt Licht ein und reflektiert es – auf Ausstellungen umringen Fotografen diese Maschinen.

Der Vincent-Motor sitzt freiliegend im Zentrum, seine Kühlrippen und schwarze Lackierung bilden einen Kontrast zum glänzenden Rahmen. Die beiden Amal-Vergaser ragen seitlich hervor, die Auspuffrohre – oft verchromte Zweiintonenin-Anlagen – schwingen elegant nach hinten. Die Abgasanlage endet meist mit kurzen Endtöpfen, die den Sound nur minimal dämpfen.

Die Lackierung folgt meist klassischen Linien: Schwarzer Tank mit silbernen oder roten Streifen, passend zur Heckpartie. Patrick Godet verwendete oft Schwarz-Silber-Rot-Kombinationen, Slater-Aufbauten tendierten zu dezenteren Schwarz-Silber-Schemata. Manche Besitzer wählten mutigere Farben – Blau-Metallic, Burgunder – aber Schwarz bleibt die Quintessenz.

Die Komponenten sind handverlesen: Smiths-Rundinstrumente (Tacho, Drehzahlmesser) sitzen in verchromten Gehäusen. Die Sitzbank ist meist eine schmale, leicht gepolsterte Einzelsitzbank – manchmal mit optionalem Soziussitz. Die Aluminiumfelgen glänzen, die Speichen sind sauber gespannt.

Designphilosophisch ist die Egli-Vincent ein Café Racer im edelsten Sinn: Geboren aus dem Wunsch, ein Serienprodukt zu verbessern und auf Rennstrecken- (und Bergrennen-) Anforderungen anzupassen. Das Design folgt nicht Modetrends, sondern funktionalen Notwendigkeiten – und ist gerade deshalb zeitlos. Eine Egli-Vincent wirkt 2025 genauso modern und begehrenswert wie 1970.

Fritz Egli selbst sagte einmal, sein Ziel sei es gewesen, Motorräder zu bauen, die "schneller, stabiler und schöner" seien als das Original. Bei der Egli-Vincent ist ihm das gelungen.

Fazit

Die Egli-Vincent ist mehr als ein Motorrad – sie ist eine Ikone der Ingenieurskunst, ein Beweis dafür, dass handwerkliches Können und visionäres Denken eine Serienmaschine in ein Meisterwerk verwandeln können. Wer heute eine Egli-Vincent kauft, erwirbt nicht nur ein schnelles, gutaussehende Motorrad, sondern ein Stück Motorsportgeschichte mit Schweizer Präzision und britischer Seele.

Die Preise zwischen 40.000 und 85.000 Euro spiegeln die Seltenheit und Exklusivität wider. Käufer sollten mechanisches Verständnis oder Zugang zu spezialisierten Werkstätten mitbringen – Egli-Vincents sind keine Garagen-Dekorationsobjekte, sondern Fahrermaschinen, die gefahren werden wollen.

Auf Classic Trader finden Sie sorgfältig ausgewählte Angebote von privaten Verkäufern und Händlern. Jede Egli-Vincent ist ein Unikat – studieren Sie Fotos, lesen Sie Beschreibungen, stellen Sie Fragen zur Herkunft und Historie. Und wenn Sie das richtige Exemplar gefunden haben: Zögern Sie nicht. Diese Maschinen wechseln nicht oft den Besitzer, und die nächste Gelegenheit könnte Jahre entfernt sein.

Egli-Vincent: Schweizer Präzision trifft britische Kraft – zeitlos, selten, begehrenswert.