Wolseley 6/80 Oldtimer kaufen
Der Wolseley 6/80 war ein ab 1948 gebautes, britisches Nachkriegsmodell, das sich vor allem durch seinen Reihensechszylinder-Motor mit obenliegender Nockenwelle und eine ausgereifte Technik auszeichnet. Die Basis stammt von Morris; Fahrwerk, Motorisierung und Details bieten britische Ingenieurskunst der späten 1940er-Früh-1950er Jahre. Die 6/80 Reihe ist auf dem Markt sowohl im Angebot als auch in der Nachfrage die wichtigste Baureihe für Wolseley.
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1950 | Wolseley 6/80
Vanden Plas Princess Wolseley six/eighty
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Fahrzeug inserierenWolseley 6/80 Oldtimer: Preise & Marktwerte
Geschichte des Wolseley 6/80
Der Wolseley 6/80 erschien 1948 als eines der ersten Nachkriegsmodelle der Marke und wurde gemeinsam mit dem kleineren Wolseley 4/50 produziert. Technisch basiert der 6/80 auf dem Morris Six MS, unterscheidet sich aber durch die gehobenere Ausstattungsphilosophie und den stärkeren Motor. Die Produktion wurde von Wolseley forciert, um schnell auf die Anforderungen der Nachkriegszeit reagieren zu können, wobei robuste Ingenieurslösungen und Verlässlichkeit im Mittelpunkt standen. Im direkten Vergleich mit anderen britischen Modellen dieser Ära verkörpert der 6/80 einen klassischen Vertreter des gehobenen Mittelklassesegments, der sich mit seinem Sechszylindermotor klar positionierte.
Modellgeschichte
Die Modellreihe 6/80 war die Fortführung der Vorkriegstradition von Wolseley, leistungsstarke und komfortable Limousinen zu bauen. Vorläufer war die letzte Vorkriegsbaureihe, während die Nachfolge durch modernisierte Limousinen mit neuer Designsprache in den 1950er Jahren erfolgte. Die 4/50-Version als direkter Bruder besaß einen Reihenvierzylinder; der 6/80 richtete sich an Käufer, die Wert auf stärkere Motorisierung und sanftere Laufkultur legten.
Besonderheiten des Wolseley 6/80
Typisch für den Wolseley 6/80 sind der große Reihensechszylindermotor mit obenliegender Nockenwelle sowie das aus der Morris-Familie stammende, aber fein abstimmte Fahrwerk. Die Kombination aus britischer Ingenieurskunst und Ausstattungphasnes, wie damals üblich, mit hochwertigen Materialien und Detaillösungen, heben den 6/80 im Vergleich zu Alltagsmodellen der Zeit ab.
Technische Daten
Sondermodelle und Sammlerstücke
Für den Wolseley 6/80 sind keine gesonderten Werks-Sonderserien oder limitierten Auflagen dokumentiert. Kleinere Unterschiede in Ausstattung und Zubehör ergeben sich jedoch durch die Laufzeit im Detail, wie individuelle Farbkombinationen oder Zubehörpakete ab Werk.
Schwachstellen und bekannte Probleme
Für die klassische britische Technik der späten 1940er und frühen 1950er Jahre typisch, sollte beim 6/80 auf den Zustand des Motors und der Kopfdichtung geachtet werden—insbesondere, da der Motor eine obenliegende Nockenwelle besitzt. Auch die Elektrik – gerne Lucas-Komponenten – und das Kühlsystem sind wegen ihres Alters prüfbedürftig. Ebenso erfordern Fahrwerkslager und Bremsen aufgrund des Alters besondere Aufmerksamkeit.
Motorisierung, Fahrleistung und Fahrverhalten
Der Sechszylindermotor mit 2,2 Litern Hubraum und 72 bhp bringt eine für die damalige Zeit solide Straßenleistung, gepaart mit einer kultivierten Laufkultur. Die Fahrwerksauslegung mit Einzelradaufhängung vorne stammt aus der Morris Oxford MO-Baureihe und ist auf Komfort getrimmt. Das Getriebe ist klassisch handgeschaltet und bietet für das Baujahr typische Schaltwege und Rückmeldung. Im Vergleich zu anderen Wolseley-Baureihen ist der 6/80 mit seinem Sechszylindermotor sowie dem solide ausgelegten Chassis das gesuchteste Modell der Marke. Die technische Nähe zu Morris-Fahrzeugen erleichtert die Ersatzteilversorgung.
Interieur, Komfort und Design
Der Wolseley 6/80 war für seine gehobene Innenausstattung mit Holzapplikationen, hochwertigen Stoffen und einer klassischen britischen Armaturenlandschaft bekannt. Das Karosseriedesign mit markanter Kühlerfigur und chrombetonter Front ist britischer Nachkriegsstil, während das großzügige Platzangebot und die bequemen Sitze den Alltagskomfort erhöhen. Sonderausstattungen beschränkten sich meist auf Details wie verschiedene Farbkombinationen und Extras der Komfortausstattung.
Weitere relevante Besonderheiten
Durch die Verwandtschaft mit den Morris-Modellen sind Ersatzteile teilweise noch über den klassischen Teilehandel verfügbar, was die Restaurierung erleichtern kann. Auch der Zugang zu technologischen Informationen und Vergleichen mit ähnlichen Fahrzeugen dieser Epoche ist durch das markenübergreifende Baukastensystem relativ einfach.
Zusammenfassung
Der Wolseley 6/80 steht für britische Ingenieurskunst und spiegelt die Technik und das Designverständnis der unmittelbaren Nachkriegszeit wider. Dank seines kultivierten Sechszylinders, des komfortablen Fahrwerks und der markanten britischen Formsprache erfreut sich der 6/80, belegt durch einen Marktanteil von 100 % gegenüber anderen Wolseley-Modellen, einer herausragenden Stellung im historischen und sammlerorientierten Automobilmarkt.