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Wanderer W 240 Oldtimer kaufen
Der Wanderer W 240 präsentiert sich als eindrucksvoller Vertreter der deutschen Mittelklasse der 1930er Jahre. Ausgestattet mit einem von Porsche konstruierten 2-Liter-Sechszylinder, verbindet er technische Raffinesse mit historischen Wurzeln unter dem Dach der Auto Union AG. Sein Auftritt als Limousine, Touring-Modell oder Gläser-Cabriolet begeistert bis heute Liebhaber und Technikbegeisterte.
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1935 | Wanderer W 240 Landaulet
W 21 CABRIOLIMOUSINE, SONDERKAROSSERIE "LANDAULET" W240 MOTOR
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Fahrzeug inserierenWanderer W 240 Oldtimer: Preise & Marktwerte
Geschichte des Wanderer W 240
Der Wanderer W 240 wurde 1935 als Mittelklassewagen konzipiert und erscheint in einer Zeit großer Umbrüche für das deutsche Automobilgewerbe. Nach finanziellen Problemen entstand 1932 die Auto Union AG, unter deren Regie Marken wie DKW, Audi, Horch und Wanderer fortan zusammenarbeiteten – jedoch weitgehend eigenständig blieben. Der W 240 wurde nur 1935 unter dieser Bezeichnung gebaut und ist praktisch identisch mit dem Vorgänger W 22 (1933–1934). Auffällig ist der technisch fortschrittliche Sechszylinder-Reihenmotor, der 1931 von Ferdinand Porsche entwickelt wurde. Das Modell wird als Beitrag zum Selbstverständnis der Marke Wanderer als deutsches Pendant zum britischen Rover gesehen. Ein Nachfolger, der nahezu baugleiche W 40, sollte später moderne technische Weiterentwicklungen wie eine hydraulische Bremsanlage mit sich bringen.
Modellgeschichte
Als direkte Weiterentwicklung des Wanderer W 22 folgte der W 240 und blieb konstruktiv eng mit ihm verwandt. Der W 240 wurde nur kurze Zeit 1935 produziert. Danach kam der fast baugleiche W 40 auf den Markt, der im Wesentlichen eine technische Überarbeitung darstellte. Somit nimmt der W 240 eine Zwischenstellung ein: Moderne für seine Zeit, aber bereits im Umbruch zum technisch fortschrittlicheren Nachfolger.
Besonderheiten des Wanderer W 240
Der W 240 besticht durch seinen präzise konstruierten Reihensechszylindermotor mit 1.950 ccm und 40 PS, Hinterradantrieb und robustem Vierganggetriebe. Charakteristisch sind die Modellvielfalt – Limousine, Touring (mit Segeltuchverdeck) und Gläser-Cabriolet – sowie solide Trommelbremsen mit Seilzugbetätigung. Die Türen der Limousine sind an der B-Säule angelenkt, was dem damaligen Standard entspricht. Auch durch die Herstellung unter Leitung der Auto Union AG erhält das Modell einen besonderen Stellenwert im Kontext der Industriegeschichte.
Technische Daten
Sondermodelle und Sammlerversionen
Einzigartig ist der W 245, den Wanderer 1935 als hubraumstärkste Version präsentierte – mit 2.257 ccm Hubraum und 50 PS. Diese Variante wurde nur als Limousine und Touring-Version gebaut und hebt sich in puncto Leistung und Exklusivität vom Stammmodell ab. Außerdem ist das Cabriolet vom Karosseriebauer Gläser ein gesuchtes Sondermodell mit individueller Karosserielösung.
Schwachstellen und bekannte Probleme
Konkrete Schwachstellen für den Wanderer W 240 liegen nicht vor. Historisch sind bei Vorkriegswagen mit Seilzugbremsanlagen der Wartungsaufwand und die korrekte Justierung ein wiederkehrendes Thema. Die nicht synchronisierte Getriebetechnik erfordert erfahrene Handhabung und kann bei Verschleiß aufwendig zu reparieren sein. Ersatzteile für Motor und Karosserie sind selten, die Restaurationsqualität hängt stark von Verfügbarkeit und Originalität der Komponenten ab.
Motor, Leistung und Fahreigenschaften
Mit seinem Sechszylinder-Viertaktmotor von 40 PS überzeugt der W 240 durch einen für die 1930er Jahre kultivierten, laufruhigen Antrieb bei moderater Höchstgeschwindigkeit. Der Hinterradantrieb ist solide, das nicht synchronisierte Viergang-Getriebe verlangt präzises Schalten. Die Fahrwerksabstimmung ist auf komfortables Reisen ausgelegt, wenn auch die Trommelbremsen im direkten Vergleich mit jüngeren Modellen den fahrdynamischen Anspruch begrenzen.
Beliebte Derivate dieser Baureihe sind das Touring-Modell mit seiner offenen, variabel geschützten Karosserie sowie das rare Cabriolet von Gläser, das eine Kombination aus Technik und Stil repräsentiert. - W 240 Limousine 2.0l (1.950 ccm, 40 PS)
- W 240 Touring 2.0l
- W 240 Cabriolet von Gläser
- W 245 Limousine (2.257 ccm, 50 PS)
- W 245 Touring
Innenraum, Komfort und Design
Das Interieur des Wanderer W 240 ist geprägt von schlichter, funktionaler Eleganz, typisch für die Mittelklasse der 1930er. Die Limousine verfügt über vier Türen mit klassischer Anordnung; hochwertige Materialien zieren Armaturenbrett und Sitzbänke. Das Cabriolet von Gläser enthält modellspezifische Türlösungen und Seitenscheiben, angepasst an die größere Türöffnung. Besondere Innenausstattungen wie variable Verdecke oder spezielle Wetterschutzlösungen bei Touring-Modellen machen jedes Exemplar individuell. Auch Details wie eingearbeitete Chromleisten oder stoffbespannte Deckenverkleidungen unterstreichen den Anspruch an Komfort und Stil jener Epoche.
Weitere relevante Merkmale
Durch die Einbindung in die Auto Union AG reflektiert der W 240 nicht nur den technischen Stand seiner Zeit, sondern steht auch exemplarisch für die Umbruchsphase der deutschen Automobilindustrie in Sachsen. Seine Entwicklung – von Porsche-Motorisierung bis Karosserievielfalt – macht ihn zu einem automobilhistorisch besonderen Zeugnis. Die Namensgebung als deutscher Rover ist ein interessanter sprachgeschichtlicher Aspekt.
Zusammenfassung
Der Wanderer W 240 steht für solide Ingenieurskunst der 1930er, ausgestattet mit einem von Porsche entwickelten Sechszylindermotor, gebaut unter dem Dach der Auto Union AG. Ob als Limousine, Touring oder Cabriolet von Gläser – die Baureihe begeistert Kenner durch Variabilität und technische Substanz. Die limitierten Produktionszahlen, der Übergang zum Nachfolgemodell W 40 und die historische Einbindung machen den W 240 zu einem raren Zeitzeugen und Liebhaberstück für Technikinteressierte.