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Thurner RS Oldtimer kaufen

Die Thurner RS Baureihe steht für Leichtbau und handgefertigte Technik aus den 1960er und 70er Jahren. Die Kombination aus Fiberglaskarosserie, leistungsstarkem Antrieb und Motorsport-DNA macht den Thurner RS zu einem der exklusivsten Sportwagenprojekte aus Deutschland.

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Abgelaufenes Inserat
Bild 1/4 von Thurner Thurner RS (1969)

1969 | Thurner Thurner RS

18.000 €vor 7 Jahren
🇪🇸
Privat

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Thurner RS Oldtimer: Preise & Marktwerte

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Geschichte des Thurner RS

Hinter dem Thurner RS steckt der deutsche Maschinenbauingenieur Willy Thurner, der sich in den 1960er Jahren einen Namen im Kleinserienbau sportlicher Fahrzeuge machte. Der RS wurde erstmals 1968 vorgestellt. Er war ein Musterbeispiel für aufwändige und individuelle Manufakturfertigung, geprägt durch die Vision, ein möglichst leichtes und dennoch alltagstaugliches Sportcoupé zu schaffen. Die Produktion lag im niedrigen zweistelligen Stückzahlbereich – jedes Exemplar war ein Unikat, das sich an ambitionierte Privatkunden richtete.

Modellgeschichte des Thurner RS

Die Geschichte des Thurner RS ist eng an die Person Willy Thurner und dessen Innovationsgeist gebunden. Vorgänger gab es nicht, denn der RS war Thurners Erstlingswerk. Nachfolge- und Ablegermodelle wurden nicht produziert. Über die Produktionsdauer hinweg wurden einzelne Verbesserungen im Detail, beispielsweise Motorisierungen und Getriebe, angepasst, doch blieb das Grundkonzept über den gesamten Produktionszeitraum konstant.

Besonderheiten und Highlights des Thurner RS

Der Thurner RS setzt auf eine GFK-Karosserie, die ihm ein extrem niedriges Gewicht verleiht und das Leistungsgewicht optimiert. Das Chassis wurde mit viel Know-how aus dem Motorsport aufgebaut; als Antrieb dienten je nach Ausführung großvolumige, leistungsstarke Vierzylinder- oder Sechszylindermotoren deutscher Herkunft. Diese vereinten hohe Zuverlässigkeit mit reichlich Drehmoment. Die geringe Stückzahl macht den RS zu einer Rarität – und in Kennerkreisen genießt er absoluten Exotenstatus.

Technische Daten

Sondermodelle des Thurner RS

Die Fertigung erfolgte ohnehin in Handarbeit, weshalb jedes Fahrzeug in gewisser Weise ein Einzelstück darstellt. Werksseitige Sondermodelle nach klassischer Definition sind nicht belegt, wohl aber existieren einzelne Exemplare mit speziellen Kundenwünschen hinsichtlich Motorisierung, Interieur oder Lackierung.

Schwachstellen und bekannte Probleme

Erhebliche Schwachstellen sind beim Thurner RS vorrangig dem GFK-Material zuzuschreiben: Mikro-Risse, Delamination oder unsachgemäße Reparaturen können problematisch sein. Ein weiteres Augenmerk liegt auf der Ersatzteilsituation für Fahrwerkskomponenten und motorspezifische Teile, da vieles Einzelanfertigung oder Kleinserie war. Bei der technischen Basis – abhängig vom verwendeten Aggregat – sollte auf zeitgenössische Schwächen von Motor und Getriebe geachtet werden (z. B. Undichtigkeiten, Verschleiß an Synchronringen, elektrische Kontaktprobleme). Die geringe Stückzahl erfordert oft Eigeninitiative bei der Ersatzteilversorgung oder handwerkliches Geschick.

Motor, Fahrverhalten, Getriebe und Handling

Das Fahrverhalten ist geprägt von der klaren Motorsport-DNA: Die Rückmeldung von Lenkung und Fahrwerk ist kompromisslos direkt. Die Leistungsdaten variieren je nach verbautem Motor, sind aber dank des geringen Fahrzeuggewichts von rund 700 kg stets beeindruckend. Die Fahrzeuge beschleunigen sehr zügig und halten in Kurven hohe Geschwindigkeiten aus, was auch auf die ausgewogene Gewichtsverteilung zurückzuführen ist. Die Schaltungen sind meist knackig und präzise, der Hinterradantrieb sorgt für klassisches Fahrgefühl. Interessant sind insbesondere Versionen mit Sechszylindermotoren, die auf rund 150 PS kommen und in unter 8 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Auch die seltenen Versionen mit sportlicher Speziallackierung und individuell gestaltetem Interieur sind unter Sammlern gefragt.

Design, Interieur und Exterieur

Das Design des Thurner RS vereint Funktion und Form: Die Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff sorgte damals wie heute für Aufsehen und unterstreicht die konsequente Leichtbaustrategie. Im Interieur dominieren extraleichte Schalensitze, schlichte Instrumentierung und (teilweise) individualisierte Lenkräder. Exklusive Sonderausstattungen wie spezielle Holzapplikationen oder individuell abgestimmte Farbkombinationen gab es auf Kundenwunsch. Auffällig ist die flache Frontpartie und die breite Spur, die dem Wagen einen eigenständigen Auftritt verleihen. Zubehör war mangels Großserie selten – dafür ist beinahe jede Komponente am Fahrzeug individuell gefertigt.

Weitere relevante Informationen zum Thurner RS

Viele Fahrzeuge wurden für den Motorsport vorbereitet oder bei Bergrennen eingesetzt, was auf die robuste und renntaugliche Technik zurückzuführen ist. Die meisten heute erhaltenen Exemplare wurden im Laufe ihres Lebens mehrfach restauriert oder individuell umgebaut.

Zusammenfassung

Der Thurner RS ist ein Paradebeispiel für deutschen Kleinserien-Sportwagenbau, geprägt von handwerklicher Präzision und innovativem Leichtbau. Dank geringer Stückzahlen ist das Modell äußerst selten; Besitzer müssen technisches Know-how für Wartung und Ersatzteilversorgung mitbringen. Die Kombination aus Renntechnik, geringem Gewicht und einzigartigem Karosseriedesign machen den Thurner RS zu einem Individualisten auf der Straße, der durch seine Exklusivität und sein Fahrerlebnis überzeugt.