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Talbot Oldtimer kaufen
Talbot steht für eine der bewegtesten Markengeschichten der Automobilwelt – von den eleganten Vorkriegs-Karosserien der Talbot-Lago-Ära bis zum Rallye-Weltmeister Sunbeam Lotus von 1981. Finden Sie auf Classic Trader sorgfältig ausgewählte Talbot-Klassiker aus allen Epochen.
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1931 | Talbot AM 90
AO75/90 "GO8057"



"Talbot" Inserats-Referenzen von Classic Trader
Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "Talbot" machen.

1979 | Talbot Simca 1150
MATRA-SIMCA BAGHEERA S TROFEO (1979) ISCRITTA ASI CON C.R.S. – CONSERVATO – SUPERPREZZO

1983 | Talbot Sunbeam Lotus
1983 Talbot Sunbeam Lotus 'Avon Limited Edition'

1961 | Talbot Solara
SIMCA ARONDE MONTHLERY - ISCRITTA FIVA – SICURA RIVALUTAZIONE – RARA (1961)

1981 | Talbot Sunbeam Lotus
1981 Talbot Sunbeam Lotus 'Tolman Special'

1936 | Talbot T110

1905 | Talbot 15 HP
1905 Clément-Talbot Model 4VB 15 HP Tourer

1934 | Talbot 105 Sports Tourer

1982 | Talbot Sunbeam Lotus
1982 Talbot Sunbeam Lotus Series 2 'Group 4' Works Tribute

1985 | Talbot Alpine
TALBOT ALPINE

1936 | Talbot T110
1936 Talbot Ten 10hp Sports Tourer

1983 | Talbot Sunbeam Lotus
Very Well Sorted - Just 2 Owners from New
Geschichte & Erbe
Die Geschichte der Marke Talbot ist so vielschichtig wie kaum eine andere in der europäischen Automobilgeschichte. Sie beginnt 1903, als der Earl of Shrewsbury and Talbot französische Clément-Fahrzeuge nach England importierte und dort unter dem Namen Talbot verkaufte. Was folgte, war eine Abfolge von Übernahmen, Fusionen und Neugründungen, die den Namen Talbot durch mehrere Jahrzehnte und Kontinente trug.
1918 wurde Talbot von Darracq aufgekauft und bald zur STD-Gruppe (Sunbeam-Talbot-Darracq) erweitert – einem der bedeutendsten Automobilkonzerne der Zwischenkriegszeit. Die STD-Gruppe war für ihre Ingenieurskunst und Motorsporterfolge bekannt, scheiterte jedoch 1935 an den Folgen übermäßiger Rennausgaben und der Weltwirtschaftskrise.
Aus den Trümmern der STD-Gruppe entstand 1936 das Kapitel, das Talbot bis heute seinen Ruf als Sammlermarke sichert: Der venezianische Ingenieur Antonio Lago erwarb die französische Talbot-Fabrik in Suresnes bei Paris und gründete Talbot-Lago. Unter seiner Führung entstanden in den späten 1930er und frühen 1950er Jahren Automobile von Weltrang – handgefertigte Karosserien namhafter Ateliers wie Figoni & Falaschi, Saoutchik und Dubos Frères auf einem leistungsstarken 4,5-Liter-Reihensechszylinder-Chassis.
Der Talbot-Lago T150 (1935–1939) mit seinen berühmten „Teardrop"-Karosserien von Figoni & Falaschi gilt heute als eines der schönsten Automobile aller Zeiten. Nur wenige Exemplare wurden gebaut; ein T150-C SS Teardrop Coupé erzielte bei RM Sotheby's Monterey 2022 den Preis von 7,265 Millionen US-Dollar. Der Nachfolger T26 Grand Sport (1947–1954) gewann 1950 die 24 Stunden von Le Mans – gefahren von Louis und Jean-Louis Rosier – und brachte Frankreich einen der größten Motorsporterfolge der Nachkriegszeit.
1959 musste Lago sein Unternehmen an Simca verkaufen, das seinerseits Teil von Chrysler Europe wurde. Der Talbot-Name verschwand für fast zwei Jahrzehnte. Erst 1979, als PSA Peugeot-Citroën die europäischen Chrysler-Aktivitäten übernahm, wurde er wiederbelebt – diesmal für eine völlig andere Fahrzeuggeneration: Kompaktwagen und Kleinwagen auf Basis von Simca- und Chrysler-Plattformen.
Die PSA-Talbot-Ära (1979–1994) brachte Modelle wie den Horizon, den Alpine/Solara, den Tagora, den Samba und den Murena. Trotz bescheidener Verkaufszahlen und dem endgültigen Aus für Personenwagen 1986 (der Talbot Express Van lief noch bis 1994) hinterließ diese Epoche mit dem Sunbeam Lotus einen echten Motorsport-Helden: Der Rallye-Weltmeister von 1981 ist heute einer der begehrtesten britischen Sportwagen der Ära.
Highlights & Besonderheiten
Was Talbot-Klassiker für Sammler so interessant macht, ist die außergewöhnliche Bandbreite: Kein anderer Markenname verbindet Vorkriegs-Haute-Couture-Karosserien mit Rallye-Weltmeistertiteln und dem Charme eines Pininfarina-Cabriolets aus den frühen 1980er Jahren.
Talbot-Lago T150 & T26 Grand Sport: Die absoluten Spitzenobjekte der Marke. Die Teardrop-Karosserien von Figoni & Falaschi gehören zu den am häufigsten ausgezeichneten Automobilen auf Concours-Veranstaltungen weltweit. Nur rund 16 T150-C SS Teardrop Coupés wurden gebaut; jedes Exemplar hat eine eigene, dokumentierte Provenienz. Der T26 Grand Sport mit seinem 4,5-Liter-Sechszylinder (190–195 PS) und Wilson-Vorwahlgetriebe ist ein fahrbares Stück Motorsportgeschichte.
Talbot Sunbeam Lotus: Nur 2.308 Exemplare wurden zwischen 1979 und 1981 gebaut, davon 1.184 rechtsgelenkt für den britischen Markt. Der 2,2-Liter-Lotus-Motor (150 PS) in einem kompakten Hecktriebler machte den Sunbeam Lotus zum gefürchteten Rallyeauto. Der WRC-Herstellertitel 1981 – errungen gegen Audi Quattro, Renault 5 Turbo und Lancia Stratos – ist eine der größten Überraschungen der Rallye-Geschichte. Heute gelten gut erhaltene Exemplare als ernstzunehmende Sammlerobjekte.
Talbot Samba Cabriolet: Das einzige Cabriolet, das Talbot je baute. Von Pininfarina entworfen und ab 1982 produziert, war es eines der wenigen offenen Kleinwagen seiner Zeit. Nur 270.555 Samba insgesamt wurden gebaut; die Cabriolet-Variante ist heute selten und bei Liebhabern der 1980er-Jahre-Ästhetik sehr gefragt.
Talbot Matra Murena: Ein technisches Kuriosum – Mittelmotor, drei Sitze nebeneinander, verzinktes Stahlchassis und Kunststoffkarosserie. Nur 10.680 Exemplare entstanden zwischen 1980 und 1983. Der Murena ist heute ein gesuchtes Sammlerstück für Freunde ungewöhnlicher französischer Sportwagen.
Technische Daten
Marktübersicht und Kauftipps
Der Talbot-Markt ist klar zweigeteilt: Auf der einen Seite stehen die Talbot-Lago-Vorkriegsmodelle als absolute Spitzenobjekte des internationalen Oldtimermarkts, auf der anderen die PSA-Talbot-Modelle der frühen 1980er Jahre als erschwingliche Youngtimer mit wachsendem Sammlerinteresse.
Talbot-Lago T150 und T26 Grand Sport
Diese Fahrzeuge bewegen sich in einer eigenen Liga. Ein T150-C SS Teardrop Coupé von Figoni & Falaschi erzielte bei RM Sotheby's Monterey 2022 7,265 Millionen US-Dollar; ein weiteres Exemplar wurde im August 2024 für £5,94 Millionen (ca. 7 Mio. €) versteigert. Selbst ein T150-C Cabriolet in restauriertem Zustand wurde bei Bonhams The Quail 2024 auf 680.000–750.000 US-Dollar geschätzt.
Der T26 Grand Sport ist etwas zugänglicher: Ein Coupé von Carrosserie Jean Barou erzielte bei RM Sotheby's Tegernsee im Juli 2024 961.250 €. Ein T26 Grand Sport Cabriolet wechselte bei Bonhams 2023 für 2,04 Millionen US-Dollar den Besitzer. Projektfahrzeuge (T26 Record) sind ab ca. 75.000 £ zu finden, vollständig restaurierte Exemplare beginnen bei 250.000 € aufwärts.
Kauftipps Talbot-Lago: Matching Numbers sind bei diesen Fahrzeugen absolut entscheidend für den Wert. Lassen Sie Chassis- und Motornummer von einem anerkannten Spezialisten (z. B. Jim Stokes Workshops, UK) verifizieren. Provenienz und Ausstellungshistorie (Pebble Beach, Villa d'Este, Bagatelle) steigern den Wert erheblich. Karosseriearbeiten an Figoni-Aufbauten sind extrem kostspielig – rechnen Sie mit sechsstelligen Beträgen für eine vollständige Restaurierung.
Talbot Sunbeam Lotus
Der Sunbeam Lotus hat sich in den letzten Jahren deutlich verteuert. Aktuelle Auktionsergebnisse (2024–2025):
- £56.250 für ein 1982er Exemplar (Iconic Auctioneers, Race Retro 2024)
- £58.500 für ein 1983er Exemplar (Iconic Auctioneers, Race Retro 2025)
- £20.400–£32.000 für gut erhaltene Alltagsfahrzeuge (Mathewsons 2024–2025)
- Median-Marktwert laut ClassicValuer: ca. £24.475
Achten Sie beim Kauf auf: Originalität des Lotus-Motors (2.172 ccm, Typ 912), korrekte Fahrgestellnummer (TADCYBL...), Zustand der Karosserie (Rost an Schwellern und Radläufen), vollständige Servicedokumentation. Viele Fahrzeuge wurden für Rallye-Einsätze modifiziert – Originalzustand ist deutlich wertvoller. Ersatzteile für den Lotus-Motor sind über Spezialisten erhältlich, aber kostspielig.
Talbot Samba Cabriolet
Das Samba Cabriolet ist ein erschwinglicher Einstieg in die Talbot-Welt. Aktuelle Marktpreise (2024–2025):
- Restaurierungsprojekte: 1.500–3.000 €
- Fahrbereit, guter Zustand: 4.000–7.000 €
- Sammlerzustand, vollständig restauriert: 8.000–12.000 € und mehr
- Ein Samba Rallye Race Car erzielte bei Auktion £44.677 (Ausnahme)
Schwachstellen: Rost an Schwellern, Radkästen und Bodengruppe ist das Hauptproblem. Prüfen Sie den Zustand des Verdecks und der Dichtungen sorgfältig – Ersatz ist schwer zu beschaffen. Mechanisch teilt der Samba viele Teile mit dem Peugeot 104 und Citroën Visa, was die Ersatzteilversorgung erleichtert. Karosserieteile sind hingegen zunehmend schwer zu finden.
Talbot Matra Murena
Der Murena profitiert von seinem verzinkten Stahlchassis – Rost ist hier kein Hauptproblem, außer an den Hinterachsträgern (Trailing Arms), die von innen rosten können. Typische Schwachstellen: elektrische Probleme (Scheinwerfer-Vakuumsystem, Lichtmaschine), Vergaser (Solex 34CICF 141 – nicht durch Vergaser für Längseinbau ersetzen!), Wasserpumpe und Kupplung. Der 2,2-Liter-Motor benötigt 98-Oktan-Kraftstoff. Ersatzteile sind über spezialisierte Clubs (Matra Club UK) erhältlich, aber teuer. Marktpreise: ca. 8.000–20.000 € je nach Zustand und Motorisierung; der seltene Murena S (480 Stück) erzielt Aufpreise.
Fahrerlebnis
Talbot zu fahren bedeutet, je nach Modell, in völlig verschiedene Welten einzutauchen.
Ein Talbot-Lago T26 Grand Sport ist ein Erlebnis der besonderen Art: Das Wilson-Vorwahlgetriebe erfordert Eingewöhnung – man wählt den nächsten Gang vor und löst ihn dann mit dem Kupplungspedal aus, ein Rhythmus, der nach wenigen Kilometern zur zweiten Natur wird. Der 4,5-Liter-Sechszylinder entwickelt seine Kraft mit einer Noblesse, die moderne Hochleistungsmotoren selten erreichen: ein tiefes, kultiviertes Grollen, das bei höheren Drehzahlen in ein mechanisches Crescendo übergeht. Die Lenkung ist direkt und kommunikativ für ein Fahrzeug dieser Epoche; das Fahrwerk vermittelt trotz seiner Vorkriegsarchitektur ein erstaunliches Maß an Kontrolle.
Der Talbot Sunbeam Lotus ist das genaue Gegenteil: kompromisslos, direkt, fordernd. Der Lotus-Motor dreht willig hoch, die kurze Karosserie reagiert präzise auf Lenkbefehle, und das Hinterradantriebskonzept verlangt respektvolle Behandlung des Gaspedals – besonders auf nasser Fahrbahn. Es ist nicht schwer zu verstehen, warum Henri Toivonen und Guy Fréquelin mit diesem Auto Rallyes gewannen: Der Sunbeam Lotus ist ein Werkzeug, das belohnt, wer es beherrscht.
Das Samba Cabriolet bietet ein ganz anderes Vergnügen: oben ohne durch die Sommerlandschaft, mit dem leichten 1,4-Liter-Motor, der keine Eile kennt, aber genau das richtige Tempo für entspannte Ausfahrten mitbringt. Pininfarina hat dem kleinen Franzosen eine Eleganz gegeben, die weit über seine Klasse hinausgeht – und das Bewusstsein, eines der seltensten Cabriolets seiner Zeit zu fahren, macht jede Ausfahrt zu einem besonderen Moment.
Der Murena überrascht mit seiner Agilität: Das Mittelmotorkonzept sorgt für eine Ausgewogenheit, die zeitgenössische Sportwagen selten erreichten. Die drei Sitze nebeneinander sind eine Kuriosität, die im Alltag tatsächlich funktioniert – der Beifahrer sitzt leicht versetzt hinter dem Fahrer, was Gespräche während der Fahrt erleichtert.
Design & Karosserie
Die Designgeschichte von Talbot ist eine Geschichte extremer Kontraste.
Die Talbot-Lago-Ära der späten 1930er Jahre produzierte einige der schönsten Automobile, die je gebaut wurden. Joseph Figoni und sein Partner Ovidio Falaschi schufen mit den Teardrop-Karosserien auf dem T150-C-Chassis Skulpturen aus Blech, die aerodynamische Notwendigkeit mit Art-Déco-Eleganz verbanden. Die fließenden Linien, die tief in die Kotflügel integrierten Räder und die tropfenförmige Silhouette waren ihrer Zeit weit voraus. Jedes Fahrzeug war ein Unikat – handgefertigt nach den Wünschen wohlhabender Kunden, die das Beste verlangten.
Der T26 Grand Sport der Nachkriegszeit setzte diese Tradition fort, wenn auch mit etwas nüchterneren Karosserien. Ateliers wie Dubos Frères, Saoutchik und Barou schufen individuelle Aufbauten, die den Geist der Vorkriegszeit in die neue Ära trugen.
Mit der PSA-Übernahme 1979 änderte sich alles. Die neuen Talbot-Modelle waren Massenprodukte – solide, aber ohne den Hauch von Exklusivität. Eine Ausnahme bildete das Samba Cabriolet: Pininfarina übernahm Design und Fertigung des Verdecks, was dem kleinen Wagen eine Eleganz verlieh, die weit über seine Klasse hinausging. Die klaren Linien, das sauber integrierte Verdeck und die proportional stimmige Karosserie machen das Samba Cabriolet auch heute noch zu einem attraktiven Fahrzeug.
Der Murena war das Werk von Matra – ein Unternehmen, das aus der Luft- und Raumfahrt stammte und dieses Wissen in den Automobilbau einbrachte. Die Kunststoffkarosserie auf verzinktem Stahlchassis war technisch fortschrittlich; das Design mit den klappbaren Scheinwerfern und der flachen Silhouette entsprach dem Zeitgeist der frühen 1980er Jahre.
Motorsport & Kulturelles Erbe
Talbot hat in zwei völlig verschiedenen Motorsport-Epochen Geschichte geschrieben.
Talbot-Lago in der Nachkriegs-Formel 1 und bei Le Mans: Die T26C-Rennwagen mit ihrem 4,5-Liter-Sechszylinder (240–260 PS in der Rennversion) waren in den frühen Jahren der Formel-1-Weltmeisterschaft (1950) konkurrenzfähig – nicht wegen überlegener Leistung, sondern wegen ihrer Zuverlässigkeit und Effizienz. Während die aufgeladenen Alfa Romeo und Ferrari häufig tanken mussten, konnte der Talbot-Lago das Rennen ohne Tankstopp beenden. Diese Strategie brachte Louis Rosier beim Grand Prix de Belgique 1950 einen dritten Platz und dem Vater-Sohn-Duo Rosier den Le-Mans-Sieg 1950 – ein Triumph, der Frankreich in der Nachkriegszeit begeisterte.
Talbot Sunbeam Lotus und die WRC 1981: Der Herstellertitel in der Rallye-Weltmeisterschaft 1981 war eine der größten Überraschungen der Motorsportgeschichte. Das Team mit Fahrern wie Guy Fréquelin, Henri Toivonen und Stig Blomqvist schlug Audi (mit dem Quattro), Renault (mit dem 5 Turbo) und Ford (mit dem Escort). Toivonen hatte bereits 1980 die RAC Rally gewonnen. Der Titel war der letzte große Erfolg vor der Group-B-Ära, die alles veränderte.
Kulturelle Bedeutung: Talbot-Fahrzeuge der PSA-Ära sind untrennbar mit der britischen Automobilgeschichte der frühen 1980er Jahre verbunden. Die Produktion in Ryton (Coventry) und Linwood (Schottland) war Teil der industriellen Landschaft Großbritanniens; die Schließung der Linwood-Fabrik 1981 war ein schmerzhafter Einschnitt für die schottische Wirtschaft. In Frankreich blieb die Marke durch ihre Verbindung zu Simca und PSA präsent, wurde aber nie wirklich als eigenständige Identität akzeptiert – ein Schicksal, das letztlich zum Ende der Marke beitrug.
Fazit
Talbot ist keine Marke für Sammler, die das Offensichtliche suchen – es ist eine Marke für Kenner, die die Tiefe der europäischen Automobilgeschichte schätzen.
Die Talbot-Lago-Modelle gehören zu den begehrtesten Vorkriegsautomobilen weltweit. Ein T150-C SS Teardrop Coupé ist nicht nur ein Fahrzeug, sondern ein Kunstwerk – und mit Auktionspreisen von bis zu 7 Millionen US-Dollar entsprechend bewertet. Der T26 Grand Sport bietet für Sammler mit etwas kleinerem Budget (ab ca. 250.000 €) den Einstieg in diese Welt.
Der Sunbeam Lotus ist der erschwinglichste Weg zu einem echten Rallye-Weltmeister-Fahrzeug. Mit Marktpreisen zwischen £20.000 und £58.000 ist er noch kein Millionärsauto – aber die Preise steigen, und gut dokumentierte Originalfahrzeuge werden immer seltener.
Das Samba Cabriolet und der Murena sind die Geheimtipps für Liebhaber ungewöhnlicher 1980er-Jahre-Klassiker: erschwinglich, selten, mit einer Geschichte, die weit über ihre bescheidene Herkunft hinausgeht.
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