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SEAT 600 Oldtimer kaufen

Beim Seat 600 handelt es sich um einen heckmotor-angetriebenen Kleinwagen der vom spanischen Automobilhersteller Seat von 1957 bis 1973 gebaut wurde. Diese zweitürige Limousine basiert auf den fast baugleichen Fiat 600, welcher zwei Jahre zuvor erstmals produziert wurde.

Die Geschichte des Seat 600

Das Ursprungsmodell wurde vom italienischen Automobilhersteller Fiat im Jahr 1955 auf den Markt gebracht und lief unter der Bezeichnung Fiat 600. Seinerzeit war das eiförmige Design sehr beliebt, so dass neben Fiat auch viele andere europäische Automobilbauer genau auf diesem Fahrzeug aufbauten. Während der spanische Hersteller Seat sein Modell 600 ab 1957 produzierte, gab es in Deutschland von NSU das Modell Jagst mit Stoffschiebedach, in Österreich den Steyr-Fiat sowie in Jugoslawien den Zavast. Wie alle anderen Modelle auch, wurde der Seat 600 mit seiner Länge von 3,3 bis 3,4 m und seiner Breite von 1,38 m sogar als Familienauto für vier Personen eingesetzt. Im Gegensatz zu den anderen Herstellern wurde der Seat 600 auch als Furgoneta Comercial, also als Lieferwagen, erhältlich. Hierzu wurden die hinteren Seitenfenster mit Blech ausgekleidet und anstelle der Rückbank eine Transportbox aus Blech integriert. Der Seat 600 war in Spanien sehr erfolgreich vertreten. 1963 erschien der leistungsstärkere 600 D, der später als Modell 800 verkauft wurde. Als in Italien die Produktion von Fiat eingestellt wurde, entwickelte Seat 1970 noch sein Modell E, welches sich durch vorne angeschlagene Türen zum Vorgängermodell unterschied. 1973 wurde die Produktion jedoch endgültig eingestellt.

Die Besonderheiten des Seat 600

Angetrieben wurde der Seat 600 mit einem Vierzylinder-Reihenmotor mit einem Hubraum von 633 ccm. Der Heckmotor erreichte eine Leistung von 21,5 PS, so dass hiermit eine Höchstgeschwindigkeit von 95 km/h erreicht werden konnte. Erst 1959 wurde ein stärkerer Motor mit 28,5 PS angeboten, so dass der Seat 600 nun auch die 100 km/h-Marke erreichen konnte. Im Jahr 1963 wurde das Modell 600 D vorgestellt, welches ebenfalls nach italienischem Vorbild entwickelt wurde. Dieser Wagen war mit einem 32 PS-Motor mit 767 ccm Hubraum ausgestattet. Neben den bisherigen zweitürigen Limousinen gab es den 600 D erstmals auch als Cabriolimousine mit Namen Descapotable und mit verlängertem Radstand auch als Viertürer. Diese Limousine nannte sich Seat 600 Sedan und wurde seinerzeit insbesondere als Taxi eingesetzt. Aber auch als Familienauto mit größerem Platzangebot als beim ursprünglichen Seat 600, war der Wagen sehr beliebt. Ab dem Jahr 1964 erfolgte jedoch die Umbenennung in Seat 800, welches auch am ehesten dem Hubraum entsprach. Die kompakte Serie des Seat 600 Sedan wurde mit dem Seat 127 und Seat 850 fortgesetzt. Drei Jahre vor dem endgültigen Produktionsende wurden nochmals der 600 E herausgebracht. Wie bereits zuvor dargelegt, unterschied sich dieser Wagen durch seine vorne angeschlagenen Türen. Generell unterschied sich der Seat 600 von seinem italienischen Vertreter durch die seitlich am Kotflügel angebrachten Blinker, die beim Fiat oben auf dem Kotflügel montiert waren. Ansonsten war die Karosserie identisch.

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