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Panther

Bei Panther Westwinds handelt es sich um eine ehemalige englische Autofirma. Das Unternehmen existierte von 1972 bis 1990. 

Geschichte von Panther Westwinds

Die Gründung des Automobilherstellers Panther Westwinds erfolgte im Jahr 1972. Ins Leben gerufen wurde die Firma von dem Engländer Robert Jankel (1938-2005), der seine Geschäftsanteile an einem Modeunternehmen veräußerte, um ein eigenes Automobilgeschäft zu eröffnen. Als Firmensitz fungierte die kleine Stadt Weybridge, die sich im Südosten Englands in der Grafschaft Surrey befindet. Unter dem Markennamen Panther wurden Autos gebaut, die äußerlich Oldtimern ähnelten, aber durchaus über moderne Technik verfügten. 

Im Jahr 1980 bekam Jankel jedoch starke finanzielle Probleme, sodass sein Unternehmen von der südkoreanischen Firma Jindu Industries übernommen wurde. Deren Vorsitzender Young C. Kim führte die Herstellung der Marke Panther jedoch in England fort. 1987 wechselte Panther Westwinds erneut den Besitzer und wurde Eigentum von SsangYong Motor Company, dem viertgrößten Autohersteller von Südkorea. Dieser beendete dann 1990 die Herstellung von Panther-Fahrzeugen in Großbritannien. 

Bis ins Jahr 1992 setzte man die Herstellung von Panther-Modellen unter der Bezeichnung Panther Car Company in Südkorea fort. Im Jahr 2001 gelang es dem früheren Besitzer Robert Jankel, die Namensrechte an Panther aus Südkorea zurückzukaufen. Anschließend begann Jankel damit, ein neues Sportwagendesign auszuarbeiten. Die Herstellung des neuen Wagens war in den Vereinigten Staaten von Amerika geplant, wozu es allerdings nicht mehr kam, da Robert Jankel 2005 verstarb. 

Klassiker von Panther Westwinds

In kleinen Serien wurden von Panther Westwinds Roadster und Sportwagen hergestellt, die Motoren von anderen Autofirmen erhielten. Zu den interessantesten Modellen zählte der Panther Six, der mit sechs Rädern ausgestattet war. Ursprünglich plante man den Wagen, der 1979 bei seiner Vorstellung großes Aufsehen auf sich zog, als Cabrio mit einem Höchsttempo von bis zu 300 Stundenkilometern. Allerdings entstand von ihm lediglich ein Prototyp.

Zu den besonderen Merkmalen des 1976 erbauten Panther Lima, bei dem es sich um ein Cabrio mit zwei Sitzen handelte, gehörte sein 30er-Jahre-Look. Ausgestattet wurde der Wagen mit einem Vierzylinder-Motor, der von General Motors stammte. Ein 30er-Jahre-Design erhielt auch der Panther Kallista, ein zweisitziger Roadster, der 1984 entstand und über einen Sechszylinder-Motor der Firma Ford verfügte. 

Weitere interessante Panther-Modelle waren der Panther J72, die fünfsitzige Limousine Panther De Ville, der dreisitzige Panther Lazer sowie der viertürige Panther Rio. Als letztes Modell wurde 1987 der Panther Solo hergestellt, bei dem es sich um ein zwei+zwei-sitziges Coupe handelte. 

Panther-Anfertigungen für andere Unternehmen

Neben den eigenen Modellen wurden von Panther Westwinds mitunter auch für andere Autofirmen Wagen angefertigt. Dazu gehörte zum Beispiel der Felber FF. Im Jahr 1975 übernahm Panther Westwinds den gescheiterten französischen Sportwagen Monica 560 und stattete ihn mit einem Jaguar V-12-Motor aus. Mit diesem wollte Robert Jankel den Wagen erneut auf den Markt bringen. Allerdings machte ihm die Ölkrise Mitte der 70er Jahre einen Strich durch die Rechnung.