Panhard PL 17 Oldtimer kaufen
Der Panhard PL 17 ist ein typischer Vertreter des französischen Leichtbaus der 1960er Jahre: Aerodynamisch optimierte Linienführung, innovative Technik für seine Zeit und ein souveränes Raumangebot bei kompakten Außenmaßen. Wer einen seltenen, aber alltagstauglichen Franzosen sucht, findet im PL 17 eine echte Besonderheit.
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1959 | Panhard PL 17 L1 Standard
Alte Restauration
"Panhard PL 17" Inserats-Referenzen von Classic Trader
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1962 | Panhard PL 17 L4 Standard
1963 | Panhard PL 17B
1963 | Panhard PL 17B
Panhard CD 2 carbus
1960 | Panhard PL 17 L4 Standard
In excellent condition
1964 | Panhard PL 17B
Panhard PL17 Type L6 - Standard
Panhard PL 17 Oldtimer: Preise & Marktwerte
Geschichte des Panhard PL 17
Der Panhard PL 17 erschien am 29. Juni 1959 als Nachfolger des Dyna Z und wurde bis 1965 produziert. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs war Panhard einer der Wegbereiter moderner Leichtbau-Fahrzeuge in Frankreich. Mit dem PL 17 setzte Panhard die markentypische Philosophie fort und kombinierte fortschrittliche Technik mit einer besonders stromlinienförmigen Karosserie. Während seiner Bauzeit erweiterte Panhard das Modellangebot stetig: Zur klassischen Limousine kam 1961 das Cabriolet und 1963 die Kombiversion "Break", die im Auftrag von Pan Auto (Italien) entstand. Die Karosserien waren dabei oft aus Aluminium, um Gewicht zu sparen und die Effizienz zu steigern.
Modellgeschichte: Von Dyna Z zu PL 17 und darüber hinaus
Der Vorgänger des PL 17 war der Panhard Dyna Z, dessen technische Basis und Leichtbau-Ansatz beim PL 17 übernommen und weiterentwickelt wurden. Wesentliche Veränderungen gab es im Design und in der verbesserten Aerodynamik. Mit der Markteinführung des PL 17 kehrte Panhard zum traditionellen Vier- und später Fünftürer-Karosseriekonzept zurück und ergänzte die Modellpalette sukzessive mit Cabriolet und Kombi. Nach dem Produktionsende 1965 zog sich Panhard langsam aus dem Pkw-Markt zurück und konzentrierte sich – letztlich als Teil von Citroën – auf andere Fahrzeugtypen und technologische Entwicklungen.
Besonderheiten des Panhard PL 17
Der PL 17 überzeugt durch seine fortschrittliche Bauweise und das Augenmerk auf Aerodynamik: Die Karosserie besticht durch eine besonders niedrige Stirnfläche und sanfte Übergänge, was dem Verbrauch und der Fahrdynamik zugutekommt. Typisch französische Details wie die luftig-leichte Innenraumgestaltung, das geringe Leergewicht und die ungewöhnlich ruhigen Fahrleistungen für einen Zweizylinder machen den PL 17 einzigartig. Zudem ist der PL 17 die meistgehandelte und am häufigsten nachgefragte Baureihe von Panhard auf dem deutschen Markt. Nach aktuellen Daten machen PL 17-Modelle 100 % aller Panhard-Angebote und aller Ansichten im Segment klassischer Panhard-Fahrzeuge aus.
Technische Daten des Panhard PL 17
Sondermodelle und Sammelwürdige Varianten
Die Cabriolet-Variante des PL 17 kann als besonders seltene und gefragte Ausführung gelten. Der Kombi "Break" ist ebenfalls wegen seines im Vergleich zur Limousine verlängerten Radstands und seines Nutzwerts bei Kennern begehrt. Einzelne Sonderausstattungen, etwa spezielle Innenraumfarben oder -materialien, erhöhen zusätzlich den Seltenheitswert.
Schwachstellen und typische Probleme
Der PL 17 ist ein Leichtbau-Fahrzeug, dessen Aluminium-Karosserie vor allem an den Kontaktstellen mit Stahlteile korrosionsgefährdet ist. Fahrwerk und Antrieb sind bei sachgemäßer Wartung langlebig, aber Ersatzteile sind selten und sollten vor dem Kauf geprüft werden. Typische Schwachstellen betreffen Dichtungen, Elektrik und die Steuerung des Frontantriebs.
Motorisierung, Getriebe und Fahrverhalten
Der Zweizylinder-Boxermotor liefert in den meisten Varianten gut 42 PS, was für angenehme Fahrleistungen in der Stadt und auf der Landstraße sorgt. Das geringe Fahrzeuggewicht sorgt für agiles Handling und eine für die Zeit bemerkenswert ruhige Straßenlage. Das Getriebe ist präzise, die Lenkung direkt und für damalige Verhältnisse leichtgängig. Auch heute noch punktet der PL 17 durch seine sparsame Fahrweise und sein komfortbetontes Fahrwerk. Die Cabriolét-Variante und der Kombi "Break" bieten durch ihre Exklusivität und individuellen Stärken, etwa gesteigerten Alltagsnutzen oder Fahrspaß unter freiem Himmel, interessante Alternativen zur klassischen Limousine.
Innenraum, Komfort und Designmerkmale
Die Linienführung der Karosserie wurde für möglichst geringe Luftwiderstände entwickelt, was dem Fahrzeug schon optisch einen eigenständigen Charakter verleiht. Im Innenraum trifft zweckmäßiges französisches Design auf Leichtigkeit: Große Fenster sorgen für eine helle Kabine, Sitzbezüge variieren je nach Ausführung von zurückhaltenden Stoffen bis zu auffälligeren Farbkombinationen. Das Cockpit ist funktional und klar ausgelegt, der Schwerpunkt auf Übersicht und Ergonomie spürbar. Zubehör wie das große Panoramadach oder farbige Armaturenbretter waren gegen Aufpreis erhältlich und verstärken den besonderen Charakter des Fahrzeugs.
Weiteres Wissenswertes rund um den Panhard PL 17
Die Modellbezeichnung PL 17 verweist kombiniert auf "Panhard et Levassor" und die Addition von Leistung, Gewicht und Sitzplätzen (5+6+6=17), ein typisches Marketing-Detail aus der Panhard-Tradition. Historisch interessant: Der PL 17 fuhr mehrfach erfolgreiche Rallyeeinsätze und bewies so die Standfestigkeit und Agilität seiner ungewöhnlichen Technik.
Zusammenfassung
Der Panhard PL 17 bleibt ein Exot im Segment der französischen Oldtimer, besticht aber durch innovative Technik, absolut eigenständiges Design und seine Seltenheit auf den Straßen. Im deutschsprachigen Raum ist er der relevante und nachgefragte Panhard-Oldtimer – und bietet mit seinen Limousinen, Cabrios und Kombis eine Bandbreite für Kenner, die besonderen automobilen Stil schätzen.
