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Lea-Francis 16/60 Oldtimer kaufen

Der Lea-Francis 16/60 ist ein britischer Kompressor-Rennwagen der späten 1920er Jahre, der sowohl auf Wettbewerbsstrecken als auch mit Straßenzulassung beeindruckte. Spezifische Einzelstücke und eine starke Fokussierung auf Performance machen ihn besonders interessant für erfahrene Motorsportenthusiasten.

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1929 | Lea-Francis 16/60

LEA FRANCIS Kompressor Rennwagen 1929 H-Zulassung FIA-Historic

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Lea-Francis 16/60 Oldtimer: Preise & Marktwerte

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Geschichte des Lea-Francis 16/60

Der Lea-Francis 16/60 entstand Ende der 1920er Jahre, konkret um 1928 und 1929, und repräsentiert die sportlichen Ambitionen der britischen Traditionsmarke Lea-Francis. Entwickelt als Wettbewerbsfahrzeug, legte man beim Aufbau Wert auf individuelle Fertigung und rennorientierte Technik. Jeder 16/60 entstand als Einzelstück und wurde damit dem Anspruch der britischen Motorsport-Szene jener Zeit gerecht, die Innovation und Individualität schätzte. Mit Kompressoraufladung sowie Rennausstattung ausgestattet, trugen die Fahrzeuge signifikant zum Ruf der Marke als Hersteller leistungsstarker und konkurrenzfähiger Wagen bei. Die Verbindung von Motorsport-DNA und klassischer britischer Ingenieurskunst begründet die Faszination für dieses Modell bis heute.

Modellgeschichte

Der 16/60 folgte auf weniger leistungsstarke Modelle der Marke und setzte neue Maßstäbe als wettbewerbstauglicher Kompressor-Rennwagen. Ein direkter Nachfolger in dieser traditionsreichen Ausführung ist in den Annalen von Lea-Francis nicht dokumentiert. Prägende Merkmale bleiben die Einzelanfertigungen, - jedes Fahrzeug wurde individuell erstellt, sodass es keine typischen Serienmerkmale oder Massenproduktion gab. Ursprüngliche Fahrzeugbriefe aus der Epoche belegen vereinzelt die Historie einzelner Exemplare.

Besonderheiten des Lea-Francis 16/60

Der 16/60 zeichnet sich durch seinen Kompressor-Motor aus, der zu den leistungsstärksten seiner Zeit gehörte. Die Kombination aus Motorsporttechnik, originalen Blockley 19-Zoll-Bereifungen und der Möglichkeit zur Straßenzulassung für Wettbewerbsfahrzeuge ist eine absolute Seltenheit. Zudem steht mit FIA HRCP Car Pass die Tür zu internationalen historischen Wettbewerben offen. Wertgutachten und zum Teil erhaltene Dokumente aus der Zeit verleihen dem Modell einen besonderen Status unter britischen Vorkriegsrennwagen.

Technische Daten

Sondermodelle

Da alle 16/60 Exemplare in Einzelanfertigung entstanden, kann man jedes Fahrzeug als Unikat ansehen. Limitierte Serien, wie sie später üblich wurden, gab es in der Form nicht. Besonderheiten ergeben sich aus der jeweiligen Ausführung des einzelnen Wagens, der Renngeschichte und erhaltenen Dokumenten.

Schwachstellen und zu beachtende Punkte

Aufgrund der Einzelanfertigungen und der Motorsportorientierung sollten potenzielle Käufer besonderes Augenmerk auf die vollständige technische Überholung, funktionsfähige Kompressoren und die Überprüfung historischer Dokumente legen. Teilebeschaffung kann herausfordernd sein, zumal viele Komponenten speziell angefertigt wurden. Achten Sie auf Authentizität der verbauten Aggregate und Rennsportausstattung.

Motor, Fahrverhalten, Getriebe und Handling

Mit dem Kompressormotor war der Lea-Francis 16/60 ein ausgesprochen schnelles Wettbewerbsfahrzeug, das speziell für erfahrene Rennfahrer entwickelt wurde. Die Kraftentfaltung, das agile Handling und das für die Zeit moderne Fahrwerk erlaubten hohe Kurvengeschwindigkeiten und präzise Fahrzeugkontrolle auch bei anspruchsvollen historischen Rennen. Innerhalb der Familie ist der 16/60 das einzige Modell – somit findet keine Modelldiversifikation statt und das Augenmerk liegt rein auf den individuell ausgestatteten Einzelstücken.

Innenraum, Ausstattung und Design

Das Design des 16/60 orientiert sich klar an den Anforderungen des Motorsports: Minimalistischer Innenraum, Konzentration auf essentielle Instrumente, robuste Materialien für das Cockpit. Außen setzen genietete Aluminiumbleche, die typische lange Motorhaube und klare Proportionen starke optische Akzente. Die Sonderausstattung bestand im Wesentlichen aus spezifisch angepassten Rennsport-Elementen wie Überrollbügeln, Halterungen für Zusatzinstrumente oder optionalen Aerodynamikteilen. Farbgebungen und Detaillösungen variierten je nach individuellem Kundenwunsch sowie technischer Notwendigkeit.

Sonstiges

Einige Exemplare des Lea-Francis 16/60 verfügen über erhaltene originale Prospekte und Teilenummern, was die Identifikation erleichtert. FIA-Konformität oder Nachweise für historische Rennzulassungen sind bei bestimmten Fahrzeugen nachrüstbar bzw. dokumentiert.

Zusammenfassung

Der Lea-Francis 16/60 steht als Einzelexemplar für die britische Motorsportentwicklung der späten 1920er Jahre. Kompressor-Technik, handgefertigte Karosserien und authentische Rennausrüstung machen den 16/60 zu einem faszinierenden Objekt – für rennsportbegeisterte Sammler mit Sinn für historische Originalität.