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LaSalle 345 Oldtimer kaufen

Der LaSalle 345 steht wie kaum ein anderes Automobil für die ambitionierte Mittelklasse der späten 1920er Jahre. Technisch, gestalterisch und auch als eigenständige Marke positioniert, ist der 345 ein rares Beispiel für General Motors’ Bestreben, den Luxus seines Cadillac-Ablegers in ein eigenständiges Fahrzeuggestirn einzubetten.

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Bild 1/32 von LaSalle 345-A (1931)

1931 | LaSalle 345-A

1931 LaSalle Series 345-A Seven-Passenger Touring by Fleetwood

Preis auf Anfragevor 3 Jahren
🇬🇧
Händler
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Bild 1/32 von LaSalle 345-A (1931)

1931 | LaSalle 345-A

Cadillac La Salle V8 '31

82.000 €vor 11 Jahren
🇧🇪
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LaSalle 345 Oldtimer: Preise & Marktwerte

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Einleitung und Geschichte des LaSalle 345

LaSalle wurde 1927 als eigenständige Marke in der General Motors-Gruppe gegründet und positionierte sich zwischen Cadillac und den preisgünstigeren Marken von GM. Der LaSalle 345 debütierte zum Modelljahr 1927 und wurde als Oberklassefahrzeug vermarktet, das sich am Zeitgeist amerikanischer Luxuswagen orientierte, dabei aber als erschwinglichere Alternative zu Cadillac galt. Mit einer selbstbewussten Linienführung und moderner Technik wurde das Modell schon zu Produktionszeiten sowohl in den USA als auch international wahrgenommen. Die Marke LaSalle repräsentierte dabei eine strategische Antwort von GM auf Veränderungen im Luxussegment und bot somit Käufern eine zusätzliche Auswahl im oberen Segment, ohne dabei direkt auf die Namenstradition von Cadillac zurückgreifen zu müssen.

Modellgeschichte

Der LaSalle 345 war als eigenständiges Serienmodell geplant und wurde unter dieser Modellbezeichnung von 1927 bis einschließlich 1933 angeboten. Vorgänger des 345 sind frühere, einfachere LaSalle-Modelle, die technisch eng mit Cadillac verwandt waren. Nachfolger wurden indirekt spätere LaSalle-Varianten, unter anderem die Serie 350 sowie spätere V8-getriebene Cadillac-Modelle. Der LaSalle 345 selbst war zum Start mit verschiedenen Karosserievarianten erhältlich und bildete auch die technische Basis für zahlreiche individuelle Karosserien von namhaften amerikanischen Herstellern wie Fleetwood.

Besonderheiten des LaSalle 345

Der LaSalle 345 war einer der ersten US-amerikanischen Premiumwagen, der gezielt ein jüngeres, vom europäischen Design inspiriertes Publikum ansprach. Mit charakteristischem Kühler, markanter Proportionierung und neuen Chassis-Details hebt er sich deutlich von zeitgenössischen Konkurrenten ab. Technisch war der Reihenachtzylindermotor mit 5,6 Litern Hubraum bemerkenswert fortschrittlich und sorgte für ansprechende Fahrleistungen im Vergleich mit ähnlichen Modellen der Ära.

Technische Daten

Sondermodelle und Sammlervarianten

Speziell in den USA gelangten viele LaSalle 345-Fahrgestelle zu Karosseriebauern wie Fleetwood, Fisher oder LeBaron, die individuelle, teils besonders luxuriöse Varianten für anspruchsvolle Kunden fertigten. Einige Cabriolets und Limousinen dieser Werks- und Auftragskarosserien sind heute aufgrund ihrer Historie, Ausstattung und Seltenheit besonders begehrt.

Motor, Fahrverhalten, Getriebe & Fahrwerk

Der LaSalle 345 bietet für die Epoche ungewöhnliche Laufruhe dank seines 5,6-Liter-V8. Die Kraftübertragung erfolgt klassisch über ein manuelles Dreiganggetriebe, das für erfahrene Fahrer präzise schaltbar ist. Die starre Vorder- und Hinterachse sorgt für einen robusten Fahrcharakter, wie er in den späten 1920er Jahren üblich war. Die Bremsanlage mit mechanischer Betätigung bringt das Fahrzeug zuverlässig zum Stehen, fordert jedoch wegen des Fahrzeuggewichts Aufmerksamkeit bei längeren Bergabfahrten. • LaSalle 345B Limousine: Galt bereits im Produktionszeitraum als Musterbeispiel amerikanischer Oberklassewagen und wurde häufig mit exklusiver Sonderausstattung ausgeliefert. • LaSalle 345 Cabriolet (Fleetwood): Besonders rar, oft als Einzelanfertigung und mit exklusiven Farben und Materialien individualisiert.

Innenraum, Komfort, Exterieur & Design

Der LaSalle 345 überzeugte mit einer klaren, eleganten Linienführung, die Vorbilder bei europäischen Automobilen der Oberklasse aufgriff. Im Innenraum wurden je nach Ausführung hochwertige Materialien – darunter Echtleder, edles Holz und verchromte Elemente – verwendet. Das Armaturenbrett wirkt zurückhaltend luxuriös, die Bedienelemente sind ergonomisch sortiert, was den Alltagseinsatz für damalige Verhältnisse sehr angenehm machte. Empfehlenswert sind Modelle mit original erhaltenem Zubehör wie periodisch korrektem Werkzeug, optionalem Gepäckträger oder Faltdach-Mechanik. Typisch und stilprägend sind Details wie der kunstvoll verzierte Kühlergrill, die tropfenförmigen Scheinwerfer und die ausladenden Kotflügel, die das Fahrzeug unverwechselbar machen.

Zusammenfassung

Der LaSalle 345 repräsentiert amerikanischen Luxus und technische Innovation der späten 1920er und frühen 1930er Jahre im mittleren Preissegment. Der V8-Motor, die markante Linienführung und die im Detail individuell konfigurierbaren Karosserien machen ihn heute zu einem gesuchten und charakterstarken Klassiker für Enthusiasten mit Sinn für historische Originalität.