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Kaiser Typ 501 Oldtimer kaufen

Der Kaiser Typ 501, Baujahr 1935, steht für deutsche Motorradbaukunst aus Oschersleben. Ausgestattet mit dem NSU OSL 501 Einzylinder-Viertaktmotor bietet der Typ 501 eine einzigartige Kombination aus Robustheit, sparsamen Verbrauch und fahraktiven Details wie Kurvenlicht.

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Kaiser Typ 501 Oldtimer: Preise & Marktwerte

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Geschichte des Kaiser Typ 501

Der Kaiser Typ 501 entstand 1935 im traditionsreichen Werk in Oschersleben. Die Konstruktion war durch die fortschrittliche Technik der Vorkriegszeit geprägt. Im Mittelpunkt stand der NSU OSL 501 Motor, der auch in anderen hochklassigen Motorrädern der Ära zum Einsatz kam. Die Produktion fiel in eine Zeit, in der deutsche Hersteller Leistungsfähigkeit mit Effizienz verbinden wollten. Diese Philosophie spiegelt sich noch heute in jedem Detail des Typ 501 wider.

Modellgeschichte Kaiser Typ 501

Der Typ 501 war Teil einer Motorradreihe, die für Eigenständigkeit und technische Präzision stand. Während Vorgängermodelle oft mit schwächeren Motoren auskommen mussten, setzte der Typ 501 bereits auf den drehmomentstarken 494-ccm-Viertakter von NSU. Ein direkter Nachfolger aus Kaisers Werkstatt ist nicht überliefert, doch ähnliche Motorenkonzepte fanden später Verwendung in anderen deutschen Motorrädern der Nachkriegszeit.

Besonderheiten des Kaiser Typ 501

Auffällig am Kaiser Typ 501 ist das serienmäßige Kurvenlicht – für die 1930er Jahre ein absolutes Novum. Das Leergewicht von 270 kg und die ausgewogenen Proportionen (3950 x 1900 x 1300 mm) machen ihn sowohl optisch als auch fahrdynamisch interessant. Die Kombination aus NSU Einzylinder und dem äußerst geringen Verbrauch von 3,2 l/100 km gibt dem 501 eine ungewöhnliche Effizienz für seine Klasse.

Technische Daten

Sondermodelle und Sammlervarianten

Spezielle Sondermodelle des Kaiser Typ 501 sind nicht dokumentiert. Jedoch können einzelne, gut erhaltene Originalexemplare oder Motorräder mit authentischen Restaurierungen aufgrund ihres Erhaltungszustands Sammlerinteresse wecken.

Schwachstellen & Wartung

Da der Kaiser Typ 501 aus den 1930er Jahren stammt, sollte besonderes Augenmerk auf die Dichtungen des Motors und die Funktion der Kurvenlichtmechanik gelegt werden. Ersatzteile für den NSU OSL 501 Motor können aufgrund des Alters schwer beschaffbar sein. Motorölwechsel und die Einstellung der Ventile sowie regelmäßige Kontrolle der Reifen sind bei dieser Baureihe Pflicht.

Motor, Fahrleistung und Handling

Mit 20 PS aus knapp 500 ccm Hubraum liefert der Kaiser Typ 501 eine solide Leistung in seiner Klasse. Die Kraftübertragung erfolgt klassisch auf das Hinterrad, was dem Fahrer ein authentisches, bodennahes Fahrerlebnis vermittelt. Das relativ geringe Gewicht und die niedrige Sitzhöhe sorgen für agiles Handling, sowohl auf der Landstraße als auch bei moderaten Geschwindigkeiten. Das Standardmodell mit dem NSU OSL 501 Motor ist die meistverbreitete Variante und wird besonders wegen seiner Wartungsfreundlichkeit und Zuverlässigkeit geschätzt.

Design, Komfort und Ausstattung

Das Erscheinungsbild des Kaiser Typ 501 ist geprägt von klaren Linien, einer durchdachten Ergonomie und zeittypischen Details wie freistehenden Schutzblechen und dem klassisch röhrenförmigen Rahmen. Das Cockpit ist funktional und bietet eine übersichtliche Instrumentierung. Originelle Farben oder Sonderlackierungen aus damaliger Zeit sind selten, der Fokus lag traditionell auf Robustheit. Zum serienmäßigen Komfort zählt das innovative Kurvenlicht – in den 1930er Jahren eine technische Seltenheit.

Weitere Besonderheiten

Zur weiteren Ausstattung zählten serienmäßige Instrumente ohne viel Zierrat sowie ein auf Funktionalität ausgelegtes Sitzbankdesign. Die Zulassungsfähigkeit und die vollständige Funktionsfähigkeit im heutigen Straßenverkehr unterstreichen den praxisnahen Charakter dieses Vorkriegsmotorrads.

Zusammenfassung

Der Kaiser Typ 501 von 1935 steht für ingenieurgetreue Verarbeitung, Alltagstauglichkeit und seltenen technischen Komfort wie das damals fortschrittliche Kurvenlicht. Seine robuste Bauweise und der innovative Motor von NSU machen ihn zu einem markanten Vertreter der deutschen Motorradgeschichte der 1930er Jahre.