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Kaiser

Kaiser Motors war die Bezeichnung für einen früheren amerikanischen Produzenten von Automobilen. Die Gründung des Unternehmens fand 1945 statt.

Die Anfänge von Kaiser

Durchgeführt wurde die Gründung von Kaiser am 9. August 1945 durch den Industriellen und Baufachmann Henry John Kaiser (1882-1967) sowie den Automobilhersteller Joseph W. Frazer (1892-1971), der für Graham-Paige als Direktor tätig war. Dabei erhielt das neue Unternehmen zunächst die Bezeichnung Kaiser-Frazer Corporation. 1946 setzte die Herstellung der Kaiser-Automobile in einem Werk von Kaiser Industries ein. Die dabei angefertigten Prototypen gingen jedoch nicht in Serienherstellung. Die Produktionstätigkeiten verlagerten sich schließlich nach Willow Run in der Nähe von Detroit. Als erste Modelle der Firma fungierten der Kaiser 100 Special sowie der Kaiser K 101 Custom. Dabei handelte es sich um größere Limousinen mit vier Türen, die mit einem Heckantrieb sowie einem 6-Zylinder-Motor ausgestattet wurden. Bei der Herstellung kooperierte Joseph W. Frazer mit seinem Arbeitgeber Graham-Paige. So kamen die Automobile Fraser-Graham-Paige oder Frazer Sedan heraus. Im Unterschied zu den Kaiser-Modellen fiel die Ausstattung der Frazer-Modelle umfangreicher aus. Zwischen 1947 und 1948 entstanden mehr als 200.000 Kaiser- und Frazer-Fahrzeuge.

Weitere Entwicklung von Kaiser

Die Vielzahl an Varianten der Fahrzeuge von Kaiser nahm in den folgenden Jahren beträchtlich zu. So gab es zum Beispiel eine Kombilimousine mit fünf Türen, eine Limousine mit zwei Türen sowie ein viertüriges Cabriolet. Im Jahr 1949 wurde das Unternehmen von Joseph Frazer jedoch verlassen. Seine Fahrzeuge baute Kaiser bis 1951 weiter, bevor er ihre Produktion komplett einstellte. Unter seinem Vornamen Henry J brachte Kaiser 1952 eine zweitürige kompakte Limousine auf den Markt. Ab 1953 kam der Unternehmer jedoch durch Finanzprobleme in Schwierigkeiten. Vor allem die Großunternehmen Chrysler, Ford und General Motors setzten der Automarke zu. Kaiser ging jedoch in die Offensive und erwarb den angeschlagenen Autoproduzenten Willys-Overland, von dem auch Jeeps angefertigt wurden. Die Dachgesellschaft trug die Bezeichnung Kaiser-Willys und umfasste neben Kaiser Motors auch die Willys Motor Company. 1954 kam mit dem Kaiser Darrin ein neues Modell auf den Markt, das von dem Konstrukteur Howard Darrin angefertigt wurde. Nach dem Verkauf von 435 Exemplaren erfolgte jedoch die Einstellung der Produktion. Ab 1955 sah sich Kaiser gezwungen, die PKW-Produktion aufzugeben. Die-PKW-Modell-Rechte gingen an Industrias Kaiser Argentina. In Argentinien ließ sich der Kaiser Manhattan unter dem Namen Carabela produzieren und brachte es auf 10.282 Fahrzeuge, während Kaiser-Willys sich auf die Herstellung von Jeeps beschränkte. 1963 fand die Umbenennung der Firma in Kaiser Jeep Corporation statt. 1970 ging das Unternehmen dann in den Besitz von American Motors Corporation über.

Kaiser-Klassiker

Einer der Klassiker von Kaiser stellte der 1946 erschienene PKW Kaiser Special dar, der als Modell 1947 erschien. Die viertürige Limousine verfügte als einer der ersten Wagen über eine Pontonkarosserie. Das Modell brachte es auf 100 PS und war mit einer geteilten Frontscheibe versehen. Mit einer Stückzahl von 210.325 Exemplaren bildete er das meistproduzierte Kaiser-Fahrzeug.