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Hillman Oldtimer kaufen
Hillman Fahrzeuge stehen für britische Automobilgeschichte mit unverwechselbarer Handschrift. Besonders die Modelle Minx, Super Minx, Imp, Wizard und Avenger bedienen mit ihren Eigenheiten sowohl den klassischen Alltag als auch Sammlerinteressen.
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1937 | Hillman 80
1937 Hillman 80 4-door cabriolet '37

"Hillman" Inserats-Referenzen von Classic Trader
Im Folgenden finden Sie Inserate zu Ihrer Suche, die nicht mehr auf Classic Trader verfügbar sind. Für eine bessere Kaufentscheidung können Sie sich mit Hilfe dieser Informationen ein besseres Bild über Verfügbarkeit, Wertentwicklung und aktuellen Preis eines "Hillman" machen.
1964 | Hillman Minx Super
Beautiful rare car
1948 | Hillman Minx
A Very Well Maintained Example of a Lesser-Known Hillman
1934 | Hillman Minx
1963 | Hillman Minx Super
1973 | Hillman 65
1971 | Hillman Imp
1948 | Hillman Minx
Recommission Required
1948 | Hillman Minx
Lovely Project - Rare British Classic
1959 | Hillman Minx
1973 | Hillman Imp
Clan Crusador Kit-Car Hillman Imp Rarität
1934 | Hillman Minx
1934 Hillman Minx Tourer
1965 | Hillman Imp Super
Excellent - Regularity - Rally Prepared
1950 | Hillman Minx
Geschichte von Hillman
Hillman wurde 1907 von William Hillman im englischen Coventry gegründet – ursprünglich als Fahrradhersteller. Schon früh zeigte sich eine Orientierung auf alltagstaugliche Mittelklassewagen, die trotzdem Individualität vermittelten. 1928 ging das Unternehmen an Humber über, ab 1931 wurde Hillman die kleine, bezahlbare Automarke der Rootes-Gruppe. Mit dem finanziellen Übernahme von Rootes durch Chrysler 1967, endete die eigenständige Ära: Der Name Hillman verschwand 1976. Zuletzt lebten die Modelle unter Chrysler und später als Talbot weiter. Besonders bemerkenswert ist das industrielle Erbe des Werks in Ryton-on-Dunsmore: Bis 2007 wurden dort noch Fahrzeuge für Peugeot gebaut.
Modellreihen und Entwicklung
Der Hillman Minx, von 1932 bis 1970 gebaut, bleibt das bekannteste Modell – angeboten als Limousine, Kombi oder Cabrio. Der Super Minx ab 1961 rundete die Obere Mittelklasse mit mehr Komfort ab. Die Ableger Hillman Husky und Commer Cob (Kastenwagen) unterstrichen die Vielfalt. 1970 folgte der sportlich positionierte Avenger, der auch im Ausland als Chrysler oder Talbot fortgeführt wurde. Im Iran lief mit dem Hunter sogar eine eigenständige Modellreihe bis 2005 vom Band. Zu den weiteren relevanten Baureihen zählen Imp und Wizard, technikoffen und vielseitig beim Motorenkonzept.
Besonderheiten und Highlights
Die Modellvielfalt der Hillman-Baureihen ist ein bedeutender Anziehungspunkt. Vom pragmatischen Minx (1932–1970) über den Super Minx bis zum wendigen Imp und zum sportlichen Avenger zeichnen sich die Fahrzeuge durch unkomplizierte Technik, dauerhafte Alltagstauglichkeit und Ersatzteilfreundlichkeit aus. In Sachen Nachfrage fällt auf: Laut unserer Marktdaten erhält der Hillman Wizard 51,1 % aller Suchanfragen innerhalb der Marke, gefolgt vom Minx mit 39,2 %. Beim Angebot führt der Minx (35,3 % aller Inserate) vor der Mark-VII-Version und dem Imp. Diese Daten zeigen, dass vor allem Standardbaureihen – in unterschiedlichen Varianten – die Suche nach Hillman-Klassikern prägen.
Technische Daten
Sondermodelle und Sammlerstücke
Einzelne Modelle stachen durch besonders geringe Stückzahlen oder eigenständige Technik hervor. So zählt das Super Minx Cabriolet (Baujahr 1963, Glacier White, Cherry Red Interieur) zu den besonders seltenen Varianten. Der Avenger Tiger (1972/73), mit 68 kW, ist als sportliche Speerspitze der Baureihe eine weitere Ausnahmeerscheinung. Auch die zahlreichen Export- und Lizenzbauten – etwa der Paykan im Iran oder Avenger in Argentinien – verleihen der Marke zusätzliche Faszination.
Motorisierung, Fahrverhalten und Handling
Vom Minx bis zum Avenger – Hillman-Fahrzeuge waren bewusst auf Alltagstauglichkeit und robuste Mechanik ausgelegt. Die Minx-Baureihen setzen auf bewährte Vierzylindermotoren und manuelles Getriebe, bodenständiges Fahrwerk mit Blattfederung hinten und einfachem Aufbau. Der Avenger überzeugte ab 1970 mit flotterem Handling und modernem, selbsttragenden Aufbau. Besonderheiten wie die sportlicher ausgelegte Tiger-Version oder das leichtere Imp-Modell (Heckmotor, kurze Karosserie) zeigen die technische Bandbreite. Die meisten Hillman verfügen über leicht verständliche Technik und unkomplizierte Ersatzteilversorgung. - Minx: 1,4–1,7 Liter hubraumstarke Motoren, klassische Limousine
- Super Minx: Komfortbetonter, 1961–1967; Cabrio als Seltenheit
- Imp: Kompakter Kleinwagen, Heckmotor
- Wizard: Sechszylinder, beliebt bei Suchanfragen
- Avenger Tiger: Sportlicher Ableger mit 68 kW-Leistung
Interieur, Komfort, Exterieur und Gestaltung
Hillman-Modelle kombinierten sachliche Linienführung mit britischer Funktionalität. Klare Formen, dezente Chromakzente und für die Zeit beachtliche Farbauswahl (z. B. Glacier White beim Super Minx Cabrio) bestimmen das Erscheinungsbild. Im Interieur fallen bunte Farbkonzepte wie Cherry Red auf. Zubehör wie originale Radios, Werkzeugsets oder individuelle Nummernschilder unterstreichen das britische Understatement. Besonderes Merkmal: Das geflügelte Hillman-Logo verweist bis in die Fahrradhistorie des Unternehmens zurück.
Weitere Besonderheiten
Der internationale Erfolg von Hillman zeigt sich in zahlreichen Export- und Lizenzgeschichten: In Argentinien lief der Avenger bis 1991, im Iran wurde der Hunter als Paykan 1600 gebaut. Die hohe Teileverfügbarkeit und die Vielseitigkeit der Karosserievarianten machen Hillman für unterschiedliche Oldtimer-Bedürfnisse attraktiv.
Zusammenfassung
Hillman steht für vielseitige britische Mobilitätsgeschichte zwischen pragmatischer Alltagstauglichkeit und Sammelwert. Besonders der Minx beweist als Dauerbrenner seine Relevanz auf dem Oldtimermarkt. Mit Varianten wie Cabrio und Kombi, seltenen Sondermodellen und internationaler Produktion bieten Hillman-Fahrzeuge individuelle Möglichkeiten für Einsteiger wie auch versierte Liebhaber.

