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Ginetta G 15 Oldtimer kaufen

Die Ginetta G15 ist ein britisches Sportcoupé mit charakteristischer Fiberglaskarosserie, Heckmotor und Hillman-Imp-Technik. Entwickelt als Bausatz und später als Fertigfahrzeug, überzeugt sie mit ihrer leichten Bauweise und besonderer Wartungsfreundlichkeit. Jetzt mehr erfahren.

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"Ginetta G 15" Inserats-Referenzen von Classic Trader

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Bild 1/8 von Ginetta G 15 (1972)

1972 | Ginetta G 15

HSCC Class Winning Car - Shrigley Engineering - 1012cc Engine

11.532 €vor 2 Jahren
🇬🇧
Händler
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Bild 1/50 von Ginetta G 15 (1972)

1972 | Ginetta G 15

17.900 €vor 6 Jahren
🇳🇱
Händler
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Bild 1/30 von Ginetta G 15 (1972)

1972 | Ginetta G 15

Sonstige Ginetta G15 Hillman Imp 998cc

17.900 €vor 7 Jahren
🇳🇱
Händler
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Bild 1/21 von Ginetta G 15 (1973)

1973 | Ginetta G 15

15.857 €vor 8 Jahren
🇬🇧
Händler
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Bild 1/19 von Ginetta G 15 (1973)

1973 | Ginetta G 15

Ginetta G15 Coupe H-Kennzeichen

17.900 €vor 11 Jahren
🇩🇪
Händler

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Ginetta G 15 Oldtimer: Preise & Marktwerte

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Geschichte der Ginetta G15

Die Brüder Walklett gründeten 1957 im englischen Essex die Marke Ginetta. Ursprünglich aus der Landmaschinentechnik stammend, wechselten sie bald vollständig zur Entwicklung dezidierter Sportwagen in Kleinserie. Die G15 entstand als Antwort auf den anhaltenden Erfolg des Vorgängers G4 und wurde 1968 eingeführt. Ginetta konzentrierte sich stets darauf, leichte und bezahlbare Sportwagen – oft als Bausatz – zu bauen, was besonders im britischen Markt steuerliche Vorteile bot. Mit Einführung der Mehrwertsteuer 1973 entfielen die günstigen Bausatzoptionen, was das Ende der G15-Ära markierte. Heute steht der Name Ginetta weiterhin für handgefertigte britische Leichtbau-Sportwagen.

Modellgeschichte der Ginetta G15

Die Ginetta G15 basiert konstruktiv auf einem Stahlrohrrahmen und einer Kunststoffkarosserie. Entwickelt als Nachfolger der G4 und von 1968 bis 1974 gebaut, wurde sie mit einem Hillman-Imp-Vierzylindermotor und moderner Antriebstechnik ausgestattet. Während viele G15 als Bausatz ausgeliefert wurden, stellte Ginetta ab 1973 auf reine Fertigmodelle um. Nach Produktionsende folgte 1973 der Nachfolger G21, der die Konstruktionslinie weiterführte. Die G15 bleibt das meistverkaufte Modell der Marke.

Besonderheiten der Ginetta G15

Die G15 überzeugt durch ihre kompromisslose Leichtbauweise und ein wartungsfreundliches Fahrzeugkonzept: Das komplette Heck lässt sich hochklappen, wodurch Motor, Getriebe und die gesamte Hinterachse frei zugänglich sind. Der 1-Liter-Hillman-Imp-Motor sorgt, in Verbindung mit dem geringen Leergewicht, für ein agiles Fahrgefühl. Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal ist das günstige Preis-Leistungs-Verhältnis der Bausatzvarianten, auch im Vergleich zu Wettbewerbern wie dem MGB.

Technische Daten der Ginetta G15

Sondermodelle und gesuchte Varianten der Ginetta G15

Die G15 wurde überwiegend in Standardausführung verkauft; limitierte oder besonders seltene Sondermodelle sind nicht dokumentiert. Interessant sind jedoch die Varianten in Originalbauform als Bausatz, die nach wie vor für Puristen besonders reizvoll bleiben.

Schwachstellen und typische Probleme der Ginetta G15

Für die G15 sprechen die gut zugänglichen Baugruppen, jedoch sollten potenzielle Käufer auf typische Herausforderungen bei Kunststoffkarosserien achten: Risse oder Delaminationen im GFK können Reparaturbedarf anzeigen. Der Hillman-Imp-Motor gilt bei regelmäßiger Wartung als solide, bedarf aber – wie auch das Schaltgetriebe – einer fachgerechten Einstellung. Rostbefall betrifft vor allem den Stahlrohrrahmen, insbesondere bei schlecht konservierten Exemplaren. Ersatzteilbeschaffung kann für spezifische Fahrwerksteile gelegentlich Geduld erfordern.

Motor, Fahrverhalten und Technik der Ginetta G15

Trotz kleiner Hubraumklasse vermittelt die G15 ein äußerst agiles Handling: Geringes Leergewicht, leichter Vierzylinder und das direkte Schaltgetriebe prädestinieren sie für kurvenreiche Landstraßen. Die Gewichtsverteilung sorgt für hohe Fahrdynamik, während das Heckmotorlayout für eine charakteristische Traktion aus engen Kurven heraus sorgt. Die Fahrwerksauslegung entstammt der Zeit und bietet puristischen Fahrspaß ohne elektronische Hilfsmittel. Die Standard-G15 mit Schaltgetriebe und Heckantrieb ist das meistgesuchte Modell. Die Kombination aus Hillman-Imp-Technik und Ginetta-Leichtbau beschert ihr eine Alleinstellung gegenüber anderen britischen Kleinserien-Sportwagen.

Design – Karosserie, Innenraum und Ausstattung der Ginetta G15

Die Ginetta G15 präsentiert sich als eigenständiges Coupé mit flacher Dachlinie, kompakten Proportionen und markanter GFK-Karosserie, deren Lackierungen oft individuell gewählt wurden. Das Cockpit ist funktional und schlicht, häufig mit Sportsitzen und klassischem Dreispeichen-Lenkrad. Charakteristisch sind die großen Plexiglasheckklappe sowie optionale Zusatzinstrumente. Spezielle Sonderausstattungen waren selten, sind aber vereinzelt im Zubehör aufgetaucht, wie etwa Zusatzscheinwerfer oder Leichtmetallfelgen.

Weitere Besonderheiten

Viele Fahrzeuge kamen zunächst als steuerlich begünstigte Bausatzfahrzeuge auf die Straße, was in Großbritannien eine alternative Einstiegsmöglichkeit in den Sportwagenbesitz bot. Die klappbare Heckpartie ist bis heute ein Konstruktionsdetail, das bei Liebhabern und Schraubern für Begeisterung sorgt.

Zusammenfassung zur Ginetta G15

Die Ginetta G15 steht exemplarisch für britische Leichtbaukunst aus den 1960er- und 70er-Jahren. Sie vereint einen drehfreudigen Vierzylindermotor, wartungsoptimierte Technik und ein konsequent sportliches Konzept abseits des Mainstreams. Kein anderes Ginetta-Modell ist auf dem Markt so präsent wie die G15, was ihren Stellenwert als Ginetta-Klassiker unterstreicht.