1968 | Mercedes-Benz 280 SL
- Status:
- Mindestpreis fast erreicht
- Schätzwert:
- 90.000 € - 105.000 €
- Endet um:
- 13.09.2026, 17:27:00 MESZ
Dieser Mercedes-Benz 280 SL besitzt eine Provenienz, die weit über die reine Automobilgeschichte hinausreicht. Sein ursprünglicher Besitzer war der Komponist und Songwriter Georges Garvarentz, Schwager von Charles Aznavour; die geprüfte Dokumentation verbindet das Cabriolet zudem mit Persönlichkeiten wie Gina Lollobrigida, Louis de Funès, Johnny Hallyday, Sylvie Vartan und Brigitte Bardot. Der Wagen wurde in einer ungewöhnlichen dreisitzigen Konfiguration bestellt und besitzt das zugehörige Hardtop. Seit 2011 befindet er sich nahezu ununterbrochen erhalten in der Sammlung des heutigen Einbringers; Matching Numbers und Matching Colors sind verifiziert.
Der 280 SL steht für eine Mercedes-Benz-Tradition, in der ein offener Zweisitzer nicht allein Sportwagen, sondern ebenso kultivierter Reisewagen sein sollte. Das angebotene Fahrzeug ist laut geprüften Papieren ein Mercedes-Benz 280 SL, Baujahr 1974, mit links angeordnetem Lenkrad und manuellem Getriebe. Die vorliegenden Fahrzeugdaten nennen 2.746 cm³ Hubraum, sechs Zylinder und 185 PS beziehungsweise 136 kW.
Zum Wagen gehört ein Hardtop. Gerade die Kombination aus offenem Cabriolet und festem Dach machte den SL zu einem vielseitigen Begleiter – und bei diesem Exemplar bildet sie den Rahmen für eine bemerkenswerte Geschichte aus europäischer Musik-, Film- und Gesellschaftskultur.
Die FIN lautet 11304410005845. Da die strukturierte Datenbankzuordnung und die Fahrgestellnummer innerhalb der gelieferten Daten nicht vollständig widerspruchsfrei erscheinen, wird bewusst keine darüber hinausgehende Baureihen-Zuordnung vorgenommen. Maßgeblich für diese Beschreibung sind die geprüften Fahrzeugdokumente, welche Baujahr, Modellbezeichnung und Identität bestätigen.
Das Cabriolet präsentiert sich in Goldbraunmetallic. Die Fotografien zeigen einen klassisch proportionierten offenen Mercedes mit umfangreichen Chromdetails und dem zum Fahrzeug gehörenden Hardtop. Die warme Metalliclackierung bildet einen eleganten Kontrast zum schwarzen Innenraum und passt ausgesprochen gut zum mondänen Charakter seiner dokumentierten Geschichte.
Matching Colors sind anhand der geprüften Unterlagen bestätigt. Der Wagen gelangte 2011 nach den vorliegenden Angaben nahezu unberührt in die heutige Sammlung. Eine konkrete Zustandsnote wird ohne separates Gutachten nicht vergeben; ebenso werden keine nicht belegten Aussagen zu Lackstärken, früheren Karosseriearbeiten oder Unfallfreiheit getroffen.
Der Innenraum ist mit schwarzem Leder ausgestattet. Eine Besonderheit stellt die bestätigte dreisitzige Konfiguration dar. Nach der dokumentierten Überlieferung ermöglichte diese zusätzliche Sitzgelegenheit den Passagieren, sich im offenen Wagen entsprechend ungezwungen unterzubringen – ein Detail, das angesichts der prominenten Nutzer dieses Mercedes besondere historische Anschaulichkeit besitzt.
Vor dem Übergang an den heutigen Sammler wurden lediglich die Seitenwangen der Vordersitze erneuert. Wesentliche Bereiche des Leders blieben nach den vorliegenden Angaben erhalten. Später wurde außerdem ein Pioneer-Radio eingebaut, das dem Einbringer zufolge aus der Zeit beim gleichnamigen Neffen von Georges Garvarentz stammt.
Die vorliegenden Fahrzeugdaten nennen einen 2.746 cm³ großen Sechszylindermotor mit 185 PS, kombiniert mit einem manuellen Getriebe und Servolenkung. Matching Numbers sind anhand der geprüften Unterlagen bestätigt. Die abweichende Kennzeichnung im strukturierten Datensatz wird aufgrund dieser Dokumentenprüfung nicht zugrunde gelegt.
Zuletzt wurde der Mercedes vor etwa drei Jahren problemlos gestartet und gefahren. Im Juli 2026 ließ er sich nach Angaben des Einbringers erneut unmittelbar starten. Aufgrund der längeren Phase mit nur geringer Nutzung empfiehlt sich vor einer regulären Wiederinbetriebnahme dennoch eine umfassende technische Durchsicht.
Das Fahrzeug ist aktuell nicht zugelassen und im Datensatz als nicht fahrbereit geführt. Ein Zustands- oder Wertgutachten liegt nicht vor. Ein belastbarer Kilometerstand ist in den vorliegenden Fahrzeugdaten nicht angegeben und wird deshalb bewusst nicht ergänzt oder geschätzt.
Hier liegt die eigentliche Besonderheit dieses Mercedes. Sein ursprünglicher Besitzer war Georges Garvarentz (1932–1993), Komponist und Songwriter sowie Schwager von Charles Aznavour. Garvarentz arbeitete sowohl an Liedern als auch an Filmmusik – und sein Mercedes wurde Teil dieses kulturellen Umfelds.
Die geprüfte Dokumentation belegt die Verbindung des Wagens zu einer bemerkenswerten Reihe prominenter Persönlichkeiten. Zu den im Fahrzeug beförderten Gästen gehörten demnach Gina Lollobrigida, Louis de Funès, Johnny Hallyday, Sylvie Vartan und Brigitte Bardot. Damit besitzt dieses Cabriolet eine Provenienz, die Musik-, Film- und Automobilgeschichte auf ungewöhnliche Weise zusammenführt.
Nach dem Tod von Georges Garvarentz ging der Mercedes an seinen gleichnamigen Neffen über. Von dort wechselte er 2011 ohne längere Zwischenstation in die Sammlung des heutigen Einbringers. Dort befindet er sich seit rund 15 Jahren.
Bemerkenswert ist weniger die bloße Zahl prominenter Namen als die Geschlossenheit dieser Geschichte: Das Auto war kein nachträglich einem berühmten Besitzer zugeschriebenes Schaustück, sondern nach den geprüften Unterlagen tatsächlich Teil des privaten und gesellschaftlichen Umfelds von Garvarentz.
Die vorhandenen und geprüften Fahrzeugunterlagen bestätigen die Identität des Mercedes sowie die dokumentierte Provenienz. Ebenfalls verifiziert sind die dreisitzige Ausführung, das zugehörige Hardtop, die Farbkombination Goldbraunmetallic mit schwarzem Leder sowie Matching Numbers und Matching Colors.
Nach der langen Sammlungsphase sollte vor erneuter regelmäßiger Nutzung eine technische Durchsicht erfolgen. Der erfolgreiche Start im Juli 2026 ist dokumentiert, ersetzt jedoch keine aktuelle Zustandsprüfung. Ein separates Gutachten liegt nicht vor.
Bei historischen Automobilen kann Provenienz etwas hinzufügen, das sich weder restaurieren noch nachträglich erzeugen lässt. Dieser 280 SL verbindet eine elegante offene Mercedes-Konfiguration mit der belegten Geschichte von Georges Garvarentz und seinem Umfeld aus europäischer Musik und Film. Die dokumentierten Verbindungen zu Gina Lollobrigida, Louis de Funès, Johnny Hallyday, Sylvie Vartan und Brigitte Bardot verleihen dem Wagen einen kulturellen Kontext, der weit über die Modellgeschichte hinausgeht.
Dazu kommen Matching Numbers/Colors, die ungewöhnliche dreisitzige Ausführung, das Hardtop und rund 15 Jahre beim heutigen Sammler. Nach längerer reduzierter Nutzung verlangt der Mercedes nun nach einer technischen Durchsicht. Sammlerisch bleibt vor allem eines: Hier wird nicht lediglich ein klassischer SL angeboten, sondern ein Automobil mit einer ungewöhnlich persönlichen und belegten europäischen Zeitgeschichte.
Berühmte Namen machen ein Auto nicht automatisch interessant. Interessant wird es, wenn das Auto tatsächlich Teil ihrer Geschichte war. Genau das gefällt mir hier: Dieser Mercedes war offenbar kein Ausstellungsstück, sondern ein Begleiter in Garvarentz’ Welt aus Musik, Film und Freunden. Dass Lollobrigida, de Funès oder Bardot darin mitfuhren, ist reizvoll; wichtiger ist aber die geschlossene Provenienz dahinter. Dazu Goldbraunmetallic, schwarzes Leder, Handschaltung und diese eigenwillige dritte Sitzgelegenheit. Ein SL, bei dem die Geschichten auf den Sitzen fast ebenso wichtig sind wie die Mechanik darunter.

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DE: Dieser Mercedes gehörte laut Vorbesitzer von 1974 bis 1993 dem Komponisten armenischer Abstammung, Georges Garvarentz (Athen 1932 - Aubagne 1993), Schwager von Charles Aznavour und Autor von zahlreichen Liedern (wie Retiens la nuit, Daniela, la plus belle pour aller danser) und Filmmusik (wie Un taxi pour Tobrouk, Paris au mois d'août, Soleil noir, Le tatoué, Les hommes de Las Vegas, etc). Dieser Wagen hat laut Angaben des Vorbesitzers regelmässig Kino- und Musikberühmtheiten wie Sylvie Vartan, Johnny Hallyday, Gina Lollobrigida, Louis de Funès, etc befördert. EN: According to the previous owner, this Mercedes-Benz 280 SL belonged from 1974 to 1993 to the Armenian-born composer Georges Garvarentz (Athens, 1932 – Aubagne, 1993), brother-in-law of Charles Aznavour and the composer of numerous songs, including Retiens la nuit, Daniela and La plus belle pour aller danser, as well as film scores such as Un taxi pour Tobrouk, Paris au mois d’août, Soleil noir, Le Tatoué and Les Hommes de Las Vegas. According to information provided by the previous owner, the car regularly transported well-known figures from the worlds of film and music, including Sylvie Vartan, Johnny Hallyday, Gina Lollobrigida and Louis de Funès. FR: Selon son ancien propriétaire, cette Mercedes-Benz 280 SL a appartenu de 1974 à 1993 au compositeur d’origine arménienne Georges Garvarentz (Athènes, 1932 – Aubagne, 1993), beau-frère de Charles Aznavour et auteur de nombreuses chansons, parmi lesquelles Retiens la nuit, Daniela et La plus belle pour aller danser, ainsi que de musiques de films telles que Un taxi pour Tobrouk, Paris au mois d’août, Soleil noir, Le Tatoué et Les Hommes de Las Vegas. Selon les indications de l’ancien propriétaire, cette voiture aurait régulièrement transporté des célébrités du cinéma et de la musique telles que Sylvie Vartan, Johnny Hallyday, Gina Lollobrigida ou encore Louis de Funès.
Guten Tag User 151859, da haben Sie komplett recht - der Wagen ist tatsächlich ein Baujahr 1968. Wir haben den Eintrag entsprechend angepasst.
Danke für die Klarstellung. Aber das Baujahr ist dann auf jeden Fall falsch, da Pagoden nur bis 1971 gebaut wurden
Sehr geehrter User 151859, vielen Dank für den Hinweis. Es handelt sich selbstverständlich um eine Pagode, Baureihe W 113. Die Beschreibung ist vollkommen richtig, allerdings hat sich bei den technischen Daten ein Fehler eingeschlichen. Vielen Dank für den Hinweis.
Das Foto ist von einem W113, nicht R107 wie beschrieben, was ist nun richtig?
























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